Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 05.04.2009




soo es geht weiter ^^
(wurde ja auch mal Zeit^^´)
Sorry, dass ihr lange warten musstet, aba ich hab in letzter saumäßig viel Zeug um die Ohren xD
Naja viel Spaß ;)

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Kurz nachdem er den Verband angelegt hatte, fing Nami an zu zittern und er legte sich neben sie. Eine Hand über sie gelegt.
Er wusste, dass seine hohe Körpertemperatur sie schnell wärmen würde und wie erwartet hörte sie auch schon nach kurzer Zeit auf zu zittern. Ihr Gesicht entspannte sich und wieder hatte er das Gefühl, dass sie ihm völlig wehrlos ausgesetzt war und er jetzt eigentlich schon über sie herfallen konnte, doch er beruhigte sich selbst, indem er sich immer wieder in den Kopf redete, dass es so viel zu einfach wäre und ihm kein Spaß machen würde. Er schüttelte den Kopf leicht und machte ein bedauerndes Gesicht.
'Nein, nein, du bist schon seltsam.', sagte er zu sich selbst und strich mit seiner Hand Nami übers Gesicht. Ihr Gesicht fühlte sich so unglaublich zart und sanft an, doch selbst ihre Haut fühlte sich gebrechlich an. Er machte ein ernstes Gesicht.
'Ich werde dich eines Tages verwandeln. Aber nicht heute, du bist zu schwach.', flüsterte er ihr ins Ohr, obwohl er wusste, dass sie ihn nicht hören würde.
Da er nicht wusste, was er machen sollte, während sie schlief legte er sich einfach auch aufs Ohr und wärmte Nami weiterhin. Er überlegte die Unterschiede zwischen richtigen Werwölfen und menschlichen Werwölfen. Es gab so viele Unterschiede und es würde Nami nicht gerade sehr weiter helfen ein menschlicher Werwolf zu werden, doch er wollte sie unbedingt beißen und verwandeln, da es ein unglaubliches Gefühl für ihn selbst war.Das beste war ebenfalls, dass sie ihm gehorchen würde, da er ihr Schöpfer war, sie hatte keine Wahl. Er grinste und ein langer, spitzer Eckzahn ragte aus seinem Mund.
Er fand es gut, dass er der letzte nicht menschliche Werwolf war, denn so war er der König aller Werwölfe und vermutlich war er sogar mit seiner Macht den Daiken, der höchsten Gattung der Vampire, gleichgestellt. Er wusste, dass es noch welche gab. Er konnte ihr Bestehen fühlen und er spürte, dass ein neuer König aufgetaucht war, ebenfalls spürte er, dass es ein sehr gefährlicher König war, er war anders als die Daiken, daher musste er ihn so schnell wie möglich finden, denn mit jedem einzelnen Jahr wuchs seine Kraft. Sie war jetzt schon sehr beängstigend, da er ihre Präsenz fühlen konnte, obwohl er wusste, dass der Daikenkönig in weiter Entfernung war, doch auch seine Kraft stieg stetig je mehr menschliche Werwölfe er schuf und Vampire verschlang.
Er sah zu Nami rüber. Auch sie war etwas besonderes, doch er wusste nicht, was sie war.Seiner Vermutung nach, war sie eine neue Rasse auf dieser Welt und diese war ebenso mächtig wie die der Daikenvampire und Woulfar. Dann würde sie ebenfalls die stärkste ihrer Rasse sein, eine Königin, doch noch ahnte sie nichts von ihrer Macht und er würde sie nur langsam auf ihre Macht aufmerksam machen, sonst könnte sie ihre Kräfte womöglich nicht kontrollieren und sich vielleicht selbst zerstören.

Als ich aufwachte hatte ich ein nerviges Pochen im Kopf und eine leichte Andeutung von Kopfschmerzen. Ich beschloss erstmal liegen zu bleiben, da ich die Auswirkungen der Verletzung nicht feststellen konnte. Langsam drehte ich meinen Kopf zur Seite und sah in Toulons schlafendes Gesicht. Er hatte so unglaublich reine Haut und wenn ich an seine goldenen stechenden Katzenaugen dachte, überkam mich ein angenehmer Schauer.Ich konnte nicht schätzen, wie lange ich einfach so da lag, bis ich mich langsam aufrappelte und fühlte, dass meine Kehle sehr trocken war. Daher ging ich zu einem kleinen Bach, der ganz in der Nähe war und schöpfte mit meinen Händen Wasser aus dem Bach und goss es in meinen Mund. Ich schluckte hinunter und erschrak als ich bemerkte, dass jemand ganz in der Nähe stand und mich zu beobachten schien.
Misstrauisch sah ich ihn an, wartete auf eine Bewegung, doch der unerwünschte Besucher rührte sich nicht vom Fleck. Ich schöpfte mir noch einmal Wasser aus dem Bach und goss es in meinen Mund. Ich wollte, dass er den Anschein hatte, dass mich seine Anwesenheit nicht nervös machte, daher trank ich weiter, doch ich ließ ihn nicht aus meinem Sichtfeld. Nebenbei musterte ich ihn, bemerkte jedoch nichts außergewöhnliches von weitem. Ich sah kurz mein Spiegelbild an auf der Wasseroberfläche und bemerkte den Verband an meinem Kopf, der nicht mehr ganz weiß war. Ich musste kurz lächeln, als ich daran dachte, wie Toulon versuchte einen Verband zu wickeln. Ich sah schließlich nach ein paar Sekunden wieder auf und der Besucher war verschwunden, verblüfft sah ich mich um und fiel nach hinten, als ich ihn nur zwei Meter seitlich von mir entdeckte. Ich rappelte mich wieder auf, immer noch geschockt, doch dann hörte ich ein Lachen. Mit bösem Blick fixierte ich den Besucher und musterte ihn wieder eingehend. Er hatte einen braunen langen Ledermantel um sich gewickelt, den man fast mit einer Robe vergleichen konnte. Er hatte um seine Füße Sandalen geschnürt und das auffälligste Merkmal an ihm waren die glatten schwarzen Haare, die er hinten zusammengebunden hatte über einem schwarz-goldenen Stirnband. Er hatte seinen Mund zu einem breiten Grinsen verzogen und seine dunkelgrünen Augen starrten mich an. Dann verbeugte er sich, dabei grinste er weiterhin.
'Seit gegrüßt, mein Fräulein. Mein Name ist Raoul Dasken. Darf ich euch fragen, warum Ihr euch alleine in solch einer Gegend aufhaltet?', stellte er sich vor und wartete eine Antwort von mir ab. Wieder verblüfft von seinen altertümlichen Manieren stand ich auf und brachte einen schiefen Hofknicks hin. Ebenfalls versuchte ich seine altertümliche Sprache zu imitieren.
'Ich grüße euch ebenfalls, Raoul Dasken. Mein Name ist Nami Revall und ich ziehe nicht alleine umher, ich kann euch beruhigen.', erwiederte ich und lächelte.
'Dann sagt, wo ist eurer Gefährte?', fragte er mich mit einer hochgezogenen Augenbraue. Anscheinend glaubte er mir nicht.
'Der ist hier.', knurrte eine tiefe Stimme angriffslustig und plötzlich stand Toulon neben mir, ein langer spitzer Eckzahn ragte aus seinem Mundwinkel.
'Wenn du sie anrührst, werde ich dich nicht verschonen.', knurrte Toulon und die schwarzen Schlitze in seinen Augen verengten sich, bis sie nur noch kleine Striche in den goldenen Augen zu sehen waren. Er sah richtig Angst einflößend aus.
'Toulon rede nicht so mit ihm. Er hat nichts gemacht!', giftete ich Toulon an und konnte mir nicht erklären, warum er aufeinmal so eine Show abzog.
Toulons Kopf bewegte sich nicht, doch seine schwarzen Striche in seinen goldenen Augen sahen mich an. Er grinste und nun sah man beide scharfen Eckzähne.
'Euer Name ist Toulon Belouw. Ich muss mich für mein Verhalten entschuldigen. Ich hoffe ihr seht es als ein Missverständnis an. Ich werde euch nicht weiterhin belästigen.',
entschuldigte sich Raoul Dasken und verharrte dennoch regungslos.
Ich schaute von einem zu dem anderen und verstand nichts.
'Was wird hier gespielt?', fragte ich vollkommen verwirrt Toulon.
'Hinfort mit dir.', knurrte Toulon, doch man merkte deutlich, dass er nicht mehr so angriffslustig war. Raoul nickte und verschwand plötzlich. Hinter mir hörte ich ein Rascheln in den Bäumen, daher nahm ich an, dass Raoul ziemlich hoch, weit und schnell springen konnte. 'Raoul Dasken ist der Sohn des Königs der Soulbraker. Ich denke ihr Rassename sagt alles aus oder nicht?', fragte er mich und grinste.
Endlich verstand ich. Ich hätte fast meine Seele verloren. Ich wurde mir wieder bewusst, wie gefährlich diese Welt war, doch da überkam mich eine andere Frage.
'Er ist ein Prinz. Warum sollte sich ein Prinz was von dir sagen lassen?', fragte ich ihn neugierig. 'Ach weißt du... auch wenn er ein Prinz ist hat er Regeln zu befolgen um den Frieden zwischen Woulfar und Soulbraker zu schützen.', gab mir Toulon als Antwort, jedoch wusste ich, dass das gelogen war. Es war einfach so, dass Toulon höchstwahrscheinlich zu mächtig war und der junge Prinz das Risiko des Todes nicht eingehen wollte. Warum der Prinz jedoch wusste, wie Toulons Name war, war mir schleierhaft, doch vielleicht konnten sie ja in Seelen sehen und so die Namen herausfinden. 'Danke Toulon.', sagte ich und sah ihm in die Augen.
Seine schlitzartigen Pupillen waren wieder etwas weiter ausgedehnt und nicht so gefährlich aussehend wie vorher. Er lächelte und nickte.
'Immer doch.', dann fing er an zu grinsen. 'Jetzt bist du mir aber auch was schuldig.', sagte er und streckte mir seine Zunge raus. Ich guckte zuerst entrüstet, doch dann musste ich auch lächeln. Toulons Miene wurde ernster.
'Fühlst du dich in der Verfassung zu trainieren?', fragte er mich leicht besorgt.
Ich nickte. 'Ich denke schon.'
'Lass uns hier trainieren.', beschloss er und nahm Kampfhaltung an.
'Wir müssen unsere Ausdauer weiter trainieren. Also gib was du hast.', sagte er und schon kam ein Feuerball auf ihn zu. Es erschöpfte mich mehr als sonst, doch es war aushaltbar. Er wich meinem Feuerball mühelos aus, doch ich gab nicht auf.
Ich wollte etwas neues austesten, doch ich wusste nicht, ob es so funktionieren würde, wie ich wollte, da ich meine Kräfte noch nicht ganz unter Kontrolle hatte.
Ich öffnete meine Hand und hielt die Handfläche nach oben gerichtet vor mir und legte die andere etwas weiter über sie. Ich konzentrierte mich darauf meine Kraft in die Arme zu leiten und sie zwischen meinen Beiden Händen entfalten zu lassen. Als ich bemerkte, dass das schonmal so klappte, versuchte ich mich auf das nächste zu konzentrieren. Ich ließ weiterhin meine Kraft sich zwischen den Händen entfalten, versuchte jedoch dabei die Kraftstufe zu erhöhen. Ich wusste, dass ich große Gefühle aufbringen musste und dachte deshalb an die Zeit, in der ich am glücklichsten war. Ich erinnerte mich daran, als Seiko, Großvater und meine Freunde damals zusammen mit mir einen Grillabend am See verbracht hatten und ich spürte ein Lächeln über mich kommen. Ich sah gedankenverloren nach vorne auf meine Hände und realisierte nur teilweise, dass das Feuer in meiner Hand sich in eine tiefrote Farbe veränderte, doch dann sah ich ein anderes Bild vor mir. Ich konnte es nicht kontrollieren, was ich sah.
Ich sah auf das Grab meines Großvaters herab, sah wie der Sarg in den Boden gelassen wurde und wie mit ihm ein Teil meines Glückes ging. Dann sah ich, wie Malven mit dem Auto seinen Unfall hatte und wie er ebenfalls in einem Sarg in die Erde gelassen wurde.Tiefe Traurigkeit übermannte mich und ich konnte mich gerade so, von diesen schrecklichen Erlebnissen wieder losreißen. Ich spürte wie eine Träne über meine erhitzte Wange lief. Gleichzeitig bemerkte ich, wie das tiefe Rot der Flamme sich in ein dunkles schwarz veränderte. Neugierig und immer noch traurig bewunderte ich die schwarze Flamme und beobachtete, wie sie immer schneller rotierte, bis sie eine runde Kugel war, wo man drum herum schwarzes Feuer rotieren sah.
Beeindruckt von dem, was ich geschaffen hatte, fing ich an zu grinsen und hatte ein gutes Gefühl. Ich wusste nicht woher es kam, aber ich wusste, dass es sich unglaublich gut anfühlte. Ich fühlte mich, als könnte mich niemand besiegen. Das Gefühl der Macht war so unwiederstehlich. Ich hörte ein Rascheln ganz in der Nähe, daher drehte ich mich um und bemerkte, dass meine Sinne unglaublich geschärft waren. Ich sah Toulon, als würde er in Zeitlupe auf mich zu kommen. Ich grinste darüber und spürte meine Macht immer weiter wachsen. Ich wich Toulon mit Leichtigkeit aus und sah, wie er blitzschnell drehte und versuchte mich mit seinen Krallen zu attackieren, doch auch diesen Angriff konnte ich mit Leichtigkeit ausweichen, da ich ihn wieder in Zeitlupe sah. Doch dieses mal packte ich ihn am Arm, während ich auswich und drehte ihn um. Gleichzeitig nahm ich meinen rechten Arm mit dem schwarzen rotierenden Feuer nach hinten, holte Schwung und ließ ihn mit voller Geschwindigkeit in Toulons Magen rammen.
Dann sah ich nicht mehr alles in Zeitlupe und sah ihn am Boden liegen.
Langsam ging ich auf ihn zu und lachte genüsslich. 'Das war alles?', rief ich ihm zu und war sichtlich enttäuscht, dass er schon erledigt war.
Während ich auf Toulon zu lief, krabbelte er von mir weg und sprang in die Mitte des Baches, dort fiel er wieder zusammen und ich sah, wie er Blut spuckte.
Ich grinste wieder und betrat den Bach. Als ich kurz hinunter sah, erschrak ich.
Ich fühlte mich, als wäre ich dieselbe, doch in meinem Spiegelbild sah ich ein wenig anders aus. Mein sonst so kastanienbraunes Haar war tiefschwarz und meine Augen, samt dem milchigen in den Augen war schwarz und nur eine kleine rote runder Pupille war in ihnen zu sehen. Ich fiel auf die Knie. Seitdem ich mein Siegelbild gesehen hatte und mich derart darüber erschrocken hatte, war das Machtgefühl verschwunden und ich fühlte mich erschöpft. Was war nur mit mir passiert? Ich hockte auf allen vieren im kleinen Bach und atmete erschöpft laut ein und aus. Ich nahm ein Ächzen war und sah auf. Toulon ist auf mich zu gekrabbelt und sah mir ebenfalls erschöpft in die Augen.
'Hast mich echt fies erwischt.', sagte er und ließ dann seinen Kopf ins Wasser fallen. Ich tat es ihm nach, da wir sowieso nicht ersticken konnten, da das Wasser sehr flach war und ebenfalls so auch nicht weggetrieben werden konnte.
Bevor mein Kopf den nassen Boden erreichte, war ich auch schon im Land der Träume.

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So ich hoffe, der Teil hat euch gefallen.
Über Kommentare und Bewertungen würde ich mich freuen. Lg Alassey







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