Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 03.10.2009




Es geht weiter. Mehr hab ich momentan nicht zu sagen =D ^^Viel spaß ;D

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Kapitel 9

Neshiro hatte sie auf ein Bett gelegt und beobachtete sie nun schon einen ganzen Tag lang. Sie hätte sich schon längst erheben müssen, doch es geschah nichts.
Sie lag einfach im Bett und bewegte sich nicht. Man könnte meinen sie wäre tot,da sie nicht atmete, doch er wusste es besser. Er seufzte.
Er hatte keine Lust mehr zu warten, also erhob er sich und verließ das Zimmer.
Er lief unschlüssig in den langen Korridoren hin und her, bis er eine vertraute Stimme hörte. 'Ishida, was gibt es?', fragte er seinen Bruder.
'Mylord. Was gedenkt ihr nun zu tun? Was habt ihr mit der kleinen Nami vor?',fragte Ishida ihn und schnalzte mit der Zunge.
Neshiro zuckte mit den Schultern. 'Ich bin mir noch nicht sicher.'
Ishida nickte und wollte gehen, doch dann hielt er inne und sah seinen Bruder wieder an.'Soll ich dem Diener ausrichten, er soll Blut beschaffen?'
Neshiro schüttelte den Kopf. 'Nein. Nicht nötig.', antwortete er und ging wieder in Nami´s Zimmer. Er setzte sich wieder auf die Bettkante und starrte sie an.
Sie war zwar nicht mehr nackt, da sie in eine Bettdecke eingewickelt war, doch sobald er sie nur schon ansah, wollte er sie. Es war ein neues Gefühl für ihn jemanden körperlich zu begehren. Normalerweise nahm er sich eine und dann die nächste. So war es immer in seinem Leben gewesen und er kam gut aus mit dieser Vorgehensweise.
Er hob seine Hand und strich mit den Fingern über Nami´s Wangen. Sie waren eiskalt.Plötzlich umschloss eine Hand sein Armgelenk und als er in Nami´s Gesicht sah, bemerkte er, dass sie die Augen geöffnet hatte. Ihre Augen waren noch so wie vorher, da sie schon rote Augen besessen hatte, doch ihr Blick war stechender und zugleich herausfordernder geworden. Ebenso war ihre Bewegung so schnell gewesen, dass er sie kaum bemerkt hatte. Er beobachtete, wie sie sein Armgelenk umdrehte und zu sich zog.
Dann biss sie in seine Pulsadern. Währenddessen ließ sie ihn nicht aus ihren Augen.
Ein leichter Schauer überkam ihn und das war ihm vorher noch nie passiert.
Er wusste jetzt schon, dass sie etwas außergewöhnliches war.
Neshiro bemerkte, dass es ihn anmachte, wie sie sein Blut trank und sobald sie von ihm abließ, kletterte er auf das Bett und hockte sich über sie. Paar seiner Strähnen fielen ihr auf die Stirn und er neigte den Hals zur Seite. Bisher hatte er niemanden gestattet von ihm zu trinken. Nie hatte er jemanden verwandelt und seinen Hals zum trinken angeboten. Sie zögerte nicht lange. Kurz darauf spürte er, wie ihre Reißzähne in sein Fleisch eindrangen und sein Blut hinauszogen. Er umarmte sie und zog sie näher an sich heran. Auch er machte jetzt die Erfahrung, wie die Gefühle und Gedanken von jemand anderen auf ihn einstürmten. So viele Gedanken und Gefühle stürmten gleichzeitig auf ihn ein, dass er sie nicht genau benennen konnte. Er wusste, dass er wieder erregt war.
Als sie wieder von ihm abließ, neigte er den Kopf so schnell zur Seite, dass sie ihn nicht mehr erreichte und im selben Moment glitt er mit seiner Hand unter die Decke.
Er sah sie an. Ihr Blick galt ihm, doch er war ausdruckslos, doch er ließ sich nicht beirren und drang mit dem Finger in sie ein. Sie zuckte einmal kurz, doch dann starrte sie ihn wieder gefühllos an. 'Komm schon. Zeig mir, dass du mich willst.', hauchte er ihr in die Ohren und kurz darauf regte sie sich und drückte ihn enger zu sich, dann leckte sie ihm über den Hals und küsste ihn. Ihr Kuss war wild. Voller unkontrollierter Energie.
Er riss sein T-Shirt auseinander und warf es zur Seite. Plötzlich wurde er umgeworfen und sie setzte sich auf ihn. Sie fuhr mit ihren Fingernägeln seine Muskeln nach und jede Berührung machte Gänsehaut. Sie nackt auf ihn sitzen zu sehen, ließ seine Hose nach oben anschwellen und sie bemerkte es anscheinend auch, da sie sich kurz paar Zentimeter erhob und seine Hose öffnete und leicht runter zog. Anschließend kletterte sie etwas nach unten zu seiner Hüfte und umschloss mit ihrer Hand sein Glied.
Sie machte Auf- und Abbewegungen und er wurde noch härter. Kurz danach spielte ihre Zunge mit seiner Eichel und Neshiro musste leise stöhnen. Sie konnte es besser als diese dämlichen Vampirschlampen. Er setzte sich auf und schob ihre rechtes Bein an seiner linken Seite vorbei und das linke an seiner rechten Seite. Dann griff er sie mit der linken Hand an der Hüfte und mit der rechten hielt er sein steifes Glied fest und führte sie langsam auf ihn. Kurz danach saß sie auf ihm und er spürte, wie sein Schaft gerieben wurde. Sie bewegte sich langsam auf und ab. 'Schneller.', sagte er und sie tat wie ihr geheißen. Dann bot er ihr wieder seinen Hals dar. 'Trink von mir.', befahl er und das ließ sie sich nicht lange sagen. Die Welt verschwamm vor seinen Augen, sie wurde unscharf. Er konnte sich nur noch auf sie konzentrieren. Er schloss die Augen und genoss es. Toulon würde sie nicht mehr erreichen können. Er hatte gewonnen, da Toulon sich bestimmt nicht mit einem Vampir einlassen würde. Ebenfalls würde er es nicht ertragen, dass sie sein Blut, sowie sein Glied in sich aufgenommen hatte.

Takato schüttelte den Kopf. Er war glücklich darüber, dass in dem kleinen Schloss so viele Fenster vorhanden waren, da er so seinen Bruder perfekt ausspionieren konnte, doch was er nun sah, machte ihn keineswegs glücklich.
Er wusste, sie hätten nichts dagegen unternehmen können, doch er hatte nicht geahnt, ja noch nicht einmal vermutet, dass sein Bruder sie zu einem Vampiren machen würde.
Er konnte nicht fassen, dass sie gerade völlig nackt auf ihm saß und sein Blut trank.
Nero hatte niemals eine Frau sein Blut trinken lassen, ebenso Shiro nicht. Als wäre es vorher bestimmt gewesen, dass nur eine Frau es trinken sollte, doch genau das würde Toulon in Raserei verfallen lassen. Er konnte es nicht länger mit ansehen und machte sich auf, um Bericht zu erstatten.

Toulon hatte gerade wieder neugierige Vampire vernichtet und gut gelaunt lief er mit großen Schritten zu seiner Armee zurück. Sie war stetig angewachsen und umfasste mittlerweile etwa an die 1500 Woulfar. Er wusste, dass es bald an der Zeit war, seine Nami zurückzuholen, doch er musste noch ein kleines bisschen Geduld haben.
In der Höhle fand er einen gähnenden Sora vor. 'Wieder welche erwischt?',fragte ihn Sora. Er nickte bloß mit dem pelzbesetzten Kopf.
'Das hört ja gar nicht mehr auf.', seufzte Sora gelangweilt.
'Je mehr wir hier vernichten, desto weniger werden dort sein.', knurrte Toulon und setzte sich neben Sora, dennoch hielt er die Augen auf seinen Freund, den Tiger, gerichtet. 'Das Problem ist nur, dass es auf dieser Welt mehr Vampire gibt als Woulfar.', erwiederte Sora. Toulon nickte.
'Dennoch werden wir es schaffen sie zu retten.', sagte er sich seiner Sache sicher und Sora wusste, dass ihn keiner von seinem Ziel abhalten könnte.
Sie verharrten einige Minuten schweigend nebeneinander, bis Sora wieder seine Stimme erhob. 'Wir haben ein Problem.', sagte er, doch es schien nicht besonders ernst zu sein, da er es relativ locker von sich gab. 'Was für eins?'
'Wir sind ein so großen Rudel, dass wir nicht genügend Verpflegung haben.', erklärte Sora und ließ seinen feurigen Schwanz hin und her schweifen.
'Keine Sorge. Gib einfach den Befehl, dass sie ihr Jagdgebiet vergrößern sollen, bis sie etwas finden.', befahl Toulon freundlich. 'Wofür haben wir sonst so eine Ausdauer und Schnelligkeit.', fügte er noch hinzu und ein Lachen, dass sich eher mehr wie ein Verschlucken anhörte, dröhnte aus seiner Kehle. Sora schmunzelte.
Es war selten, dass Toulon so guter Laune war, besonders da er sich schon lange nicht mehr zurück verwandelt hatte und in letzter Zeit sehr aggressiv gewesen war.

Neshiro saß im Wohnzimmer und als er aus dem Fenster blickte, bemerkte er Nami, die draußen im Gras hockte. Verwundert, was sie dort machte, stellte er sich ans Fenster und beobachtete sie. Sie stupste etwas im Gras an, doch was es war, konnte er nicht erkennen. Neugierig ging er aus dem Zimmer und stellte sich auf die Veranda.
Die Sonne war an diesem Tag ungeheuer stark und er spürte, dass er sich immer unwohler fühlte. Wie konnte Nami so lange unbekümmert in der Sonne sitzen?
Vielleicht achtete sie einfach gar nicht darauf. Wahrscheinlich war sie viel zu beschäftigt mit dem was im Gras lag und was sie ständig anstupste.
'Nami, was machst du da?', rief er Nami zu, die sofort ihren Kopf zu ihm richtete.'Ich möchte, dass es lebt.', erwiederte sie nur und auf ihre rätselhafte Aussage hin, ging er auf sie zu und hockte sich neben sie. Vor ihm lag ein Eichhörnchen. Es war tot.Vermutlich war es gestorben, weil es noch zu jung war um sich selbst zu ernähren und wie sollte es auf dieser tückischen Wiese etwas finden. Nur die Schnelligkeit eines Vampires konnte die Wiese austricksen. 'Nami. Es ist tot.', sagte er bloß und stand wieder auf. Wieder stupste sie das Eichhörnchen an und er spürte eine unheimliche Aura um sie aufkommen. Plötzlich erstrahlte ein Licht und das Eichhörnchen, das eben noch tot gewesen war, sprang ihr auf die Schulter. Die Farbe hatte sich verändert. Es war schwarz geworden und es hatte rote Augen. Es ähnelte ihr ein wenig. Man könnte dem Tier ansehen, dass es zu Nami gehörte. 'Nun lebt es wieder.', flüsterte sie und stand ebenfalls auf. Er wusste, dass sie heilen konnte, doch dass sie etwas wieder zum leben bringen konnte, obwohl es schon lange tot gewesen war, wusste er nicht.
Wirklich eine erstaunliche Kraft hatte sie. Er sah sie an. Ihre roten Augen glitten von seinem Gesicht runter und sahen seinen Körper an. Er fragte sich, was gerade durch ihren Kopf ging, doch dann drehte sie sich um und starrte in den Himmel.
'Ich glaube es ist zu früh.', sagte sie wie in Trance, doch so verhielt sie sich mittlerweile immer. 'Wofür zu früh?', fragte Neshiro und guckte fragend ihren Hinterkopf an. 'Für mich.', sagte sie bloß und Neshiro war nun völlig verwirrt.
'Wie meinst du das? Warum sollte es für dich zu früh sein?'
'Ich sollte hier nicht sein. Nicht hier und nicht jetzt.', flüsterte sie und das Eichhörnchen sprang von ihrer Schulter und rannte hinfort.
Neshiro wusste, dass es früher oder später wieder im Gras liegen würde.
'Das hier ist nicht...meine Bestimmung.', hauchte sie leise, doch er verstand es noch. Er näher zu ihr und zog sie an sich. 'Was ist denn dann deine Bestimmung?'
Sie zuckte mit den Schultern. 'Ich bin mir nicht sicher.'
Er grinste. 'Dann musst du wohl noch auf deine Bestimmung warten, doch nun bist du hier.', hauchte er ihr leise ins Ohr und küsste sie danach am Hals.
'Nicht ich warte auf sie, sondern sie wartet auf mich, doch ich weiß nicht, was ich tun muss.', sagte sie und drückte seinen Kopf ganz leicht an ihren Hals.
Er ließ sich nicht lange einladen. Er biss zu und genoss wieder jeden einzelnen Schluck.
Als er sich von ihrem Hals löste, schleckte er sich über die Lippen und guckte auch in den Himmel. 'Du wirst es irgendwann wissen.', sagte er und ließ sie los um wieder hineinzugehen, da die Sonne bei ihm Übelkeit hinterließ.

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Kritik natürlich auch.







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