Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 28.12.2008




So es geht weiter, dieses mal mehr als letztesmal^^
Kommentare und Bewertungen sind wie immer erwünscht :) Viel Spaß ;)

Als ich meine Augen wieder öffnete sah ich Shiro mit einen bereuenden und besorgten Blick über mir sitzen. Ich lag immer noch in der Scheune auf dem Heuboden.
Shiro bemerkte, dass meine Augen geöffnet waren. >Es tut mir leid.Was ist passiert?Ich habe in letzter Sekunde noch Blut getrunken.Nicht dein Blut, sondern künstliches.Dann ist ja gut.<
Er schüttelte den Kopf. >Nein, nichts ist gut!<
Er ballte die Fäuste. >So etwas darf nicht vorkommen!Außerdem...außerdem habe ich dich beleidigt und dich in eine gefährliche Situation gebracht. Was habe ich mir nur gedacht, dich alleine sehen zu wollen.
Besonders weil ich noch gar nichts getrunken hatte, hätte ich es wissen müssen, doch trotzdem... Du hättest To-Es tut mir leid. Verzeihst du mir?MistDu willst gehen?Du musst erst deine Schuld begleichen.<
Ich sah ihn fragend an. >Welche Schuld?<
So langsam erschien es mir, als wäre sein Gesicht nicht sein Gesicht, sondern eine Steinmaske, die sich nicht bewegen ließ.
>Ich habe eine Gegenleistung verlangt, als ich dir einen Teil deiner Kräfte beibrachte.Welche Gegenleistung soll ich erbringen?Deine Kräfte und dein Leben.Hä?Wenn du mit einem bestimmten Dolch dir dein Leben nimmst, dann gehen deine Kräfte, sowohl auch die unbekannte, auf mich über.<
Ich sah Ihn schockiert an. >Du willst meine Kräfte und meinen Tod?<
Er nickte, doch sein Gesicht blieb reglos. >So kann man es auch nennen.<
Ich wich einen Schritt zurück. >Ich werde mich nicht umbringen!Verlang bitte etwas anderes.Dann gib mir Zeit. Noch möchte ich nicht sterben! Außerdem wäre es doch auch besser für dich, wenn ich meine Kräfte erst erweitere. Vielleicht finde ich meine unbekannte Kraft heraus. Ich möchte jetzt nicht sterben!Nun gut. Mach dir einen Namen in unserer Welt, bevor du stirbst, ich lasse dir 2 Jahre Zeit, doch ich werde dich auch beobachten, also vergiss es zu fliehen.Dieses Leben gehört mir!<


Kapitel 5

Ich stieß mein Schwert das von Feuer umhüllt wurde in einen Baumstamm vor mir, dieser ging sofort in Flammen auf, während er in tausend kleine Holzsplitter zerbarst.
Ich spürte wie mir Schweiß am Hals herunterlief. Ich drehte mich um und sah meinen Gegner. Es war ein Vampir der niederen Sorte. Er lechzte nach meinem Blut und wenn ich Ihn nicht besiegen könnte, dann wäre ich nicht dazu in der Lage jemals mir einen Namen zu machen.Ich spürte wie Pfeile auf mich zu kamen, die an manchen Stellen den Himmel verdunkelten. Ich hob mein Schwert in die Luft und ein riesiger Feuerball sammelte sich vor der Klinge meines Schwertes. Als er so groß war, dass er meinem Kopf Konkurrenz machen konnte, schoss ich Ihn ab und er vernichtete die meisten Pfeile, diejenigen die durchkamen wich ich mühelos aus. Aus den Augenwinkeln heraus bemerkte ich, dass mein Feind, der Vampir, sich mir schnell näherte. Er hatte die langen Klauen erhoben, bereit sie in mein Fleisch zu rammen. Ich lächelte. >Wie töricht.<
Ich steckte mein Schwert mit einer unglaublichen Geschwindigkeit in die Scheide zurück und ließ kleine Feuerballen über meinen Fingerspitzen erscheinen. Ich winkelte meine Arme übereinander x-förmig an und zog meine Hände von rechts nach links und von links nach rechts. Die Feuerballen hatten sich zu langen Feuerstrahlen die geradeaus zeigten entwickelt und als sich die Strahlen von der rechten Hand mit der linken Hand überschnitten, war dies der Punkt wo sich der feindliche Vampir befand. Die Feuerstrahlen glitten übereinander und ich vernahm ein Schreien.
Das Schreien kam von dem sterbenden Vampir, der gerade von 10 Feuerstrahlen gleichzeitig zerteilt wurde. Nachdem meine Hände an der andern Seite angelangt waren und ich mit offenen Armen da stand, löschte ich die Feuerstrahlen und sah mein verbranntes und durchschnittenes Opfer an.
Von dem Vampir war nur noch ein schwarzer Aschehaufen geblieben und zufrieden mit meinem Sieg ging ich an den See und wusch mich. Da ich schweißgebadet war beschloss ich ganz zu baden, daher legte ich meine Kampfkleidung, die aus einem langen blauen Hemd, einem braunen Gürtel, an dem auch mein langes Schwert, dass ich 'Blurdrak' nannte hing, ab. An meinen Schultern setzte ich auch noch vor einem Kampf dunkelblaue Schulterschützer auf. Ich trug an meinen Füßen braune Lederstiefel und kurze Shorts unter meinem langen blauen Hemd. Mein kastanienbraunes Haar war mit blauen Stofffetzen zu zwei geflochtenen Zöpfen gebunden. Mittlerweile war mein Haar bis zu meinen Kniekehlen gewachsen. Ich legte meine Rüstung, falls man es so nennen konnte, ab und lief in den See. Ich spürte wie das Wasser erst meine Beine umschloss und anschließend meinen ganzen Körper. Seit ich im Schloss der Familie Tsukareo gewesen war, war nun schon ein ganzes halbes Jahr verstrichen und ich merkte, dass ich meine alte Welt vergaß. Es war als würde ein Zauber bewirken, dass ich meine richtige Familie, mein langweiliges altes Leben und alles andere, was mich mit meiner alten Welt verbunden hatte, auslöschen. Eigentlich war es mir sogar egal mein altes Leben zu vergessen. Was für mich zählte war das hier und jetzt, die Gegenwart.
Ich hatte nur noch das Ziel vor Augen stark zu werden und einen Namen in dieser Welt zu bekommen. Ich musste in zwei Jahren soweit sein, dass ich es mit Nero oder vielleicht sogar mit der ganzen Familie Tsukareo aufnehmen kann.
Ich fuhr mit der Hand über eine nasse Haarsträhne die im Wasser den Wellenbewegungen folgte. Nach einer halben Stunde stieg ich aus dem Wasser und zog mir meine
Kampfkleidung wieder an. Obwohl es eine Kampfkleidung war, hatte ich sie immer an. Ich nahm mein Schwert Blurdrak in die Hand und musterte es.
Ich erinnerte mich, wie ich ein paar Wochen nachdem ich das Tsukareo Anwesen verlassen hatte auf einen älteren Mann stieß. Er war einer der sehr wenigen Menschen auf dieser Welt und ich konnte mich glücklich schätzen, dass ich ihm begegnet war.
Er wurde zu meinem Lehrmeister und trainierte mich. Nur durch ihn wurde ich so schnell stärker, doch als wir beide von einer Truppe von Vampiren überrascht wurden, überschätzte ich mich und wurde überwältigt. Ich fiel in Ohnmacht, da mich irgendwas an meinen Hinterkopf getroffen hatte. Als ich meine Augen wieder öffnete, lag mein Lehrmeister und bester Freund an einem Baum in der Nähe von mir. Ich war zu Ihm hingekrochen, da ich immer noch geschwächt war. Ich sah in seine immer leerer werdenden Augen und fühlte mich alleine gelassen, je mehr ich fühlte, dass seine Seele verblasste. Bevor er starb legte er seine Hand auf meinem Kopf und sah mich lächelnd an. >Ich bereue nichts seitdem ich dich getroffen habe. Nimm das Schwert und die Rüstung die ich in meinem Rucksack habe. Das Schwert hat den Namen Blurdrak und gehörte einst einem mächtigen Krieger. Ich weiß, dass du es verdienst. Eines Tages wirst du sehr mächtig werden, ich fühle es.Meister...Ein Zimmer für eine Nacht und ein Bier.Dürfte ich um meinen Stammplatz bitten?Tut mir leid, mein Herr, doch ich war hier vor Ihnen.Ich bin nicht auf einen Streit aus, doch auf meinen Platz bestehe ich dennoch.Warum befindet sich ein Mensch in einer Stadt?Mein Herr, ich möchte nicht unhöflich sein, doch das ist meine Angelegenheit.Ziemlich gewagte Sache. Immerhin könnten sie jederzeit jemand falschem begegnen.So jemanden wie Ihnen?Könnte sein, könnte aber auch nicht sein. Ich nehme an, sie wissen nicht wer oder was ich bin?Wir sollten fliehen.Warum?Es sind Feinde. In beider Hinsichten von uns.Schnell kommen Sie!Mist!Danke.Geh beiseite.Ich hatte erhofft, dass ich nicht meine wahre Gestalt zeigen müsste.Was sind Sie?Ein Woulfar.Was ist das?Ein Werwolf der Dunkelheit.Wo sind die Gegner hin?Die Dunkelheit hat sie gefressen und ins Schattenreich geholt.<
>Wer waren die?Lakaien der königlichen Familie Rafoulas.Obwohl ich ebenso wie er der Dunkelheit angehöre, lässt er mich und meine Rasse jagen...Wer ist er?Prinz Ajihiet.Ist er stark?Warum wollt Ihr das wissen?Ich habe ein Ziel vor Augen.Was wollt Ihr nun machen?Ich werde trainieren und dann durch einen königlichen Kampf Stärke erlangen, sofern ich nicht dabei mit draufgehen werde.Das macht uns zu Verbündete. Wollen Sie mit mir kommen? Wir haben vorerst das gleiche Ziel.< Er drehte sich um und sah mich an. Obwohl er weiter weg war, erkannte ich immer noch klar seine goldenen Augen. Sie schienen in der Dunkelheit zu leuchten.
>Gern.Toulon Belouw.Nami Revall.<

Mich würde mal interessieren, wen ihr mögt und wen ihr nicht mögt und vllt. auch warum, schreibt es bitte als Kommentar ;) Danke







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