Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 16.01.2010




Sooo es geht endlich mal weiter ^^ Entschuldigt, dass ich so lange gebraucht habe, aber ich finde in letzter Zeit selten Zeit zum schreiben und wenn, dann hatte ich meistens sowas von keine Lust, weil ich einfach anderes im Kopf hatte ^^` Sorry nochmals ;)

Viel Spaß beim lesen =)

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'Du weißt es selbst.', flüsterte er mir ins Ohr und ein Schauer lief mir über den Rücken. Im nächsten Augenblick fühlte ich, dass ich wieder alleine auf der Terrasse kurz vor der Türe stand.

Als ich in mein Zimmer kam, war Kotaru nicht mehr da. Womöglich war er nun auch auf dem Weg zu den Quellen. Ich seufzte und runzelte die Stirn. Die ganze Situation regte mich einfach nur noch auf. Kyo und ich hatten in den Quellen rumgemacht und zum Glück hatte es niemand gesehen, doch nun ist er der festen Überzeugung, dass es nochmal passieren wird und er für immer auf mich aufpassen muss. Schon alleine die Vorstellung ich würde jemanden heiraten und trotzdem wäre er immer da, ließ mich erschaudern. Vielleicht hatte er mir auch Scheiße eingeredet und ich glaubte ihm, obwohl er doch bloß ein gewöhnlicher Stalker war, immerhin wusste ich nichts über ihn, da er ein Fremder für mich war. Ich habe mit einem völlig Fremden Stalker rumgemacht! Großartig. Das wird immer besser. Erst das ganze mit Kazuma, obwohl er sich ja als niedlich rausgestellt hat und nun einen großkotzigen Stalker. Vielleicht sollte ich Kazuma fragen, wenn wir zurück sind, ob er Kyo von mir fern halten könnte. Er würde bestimmt über ausreichend Macht verfügen, da er ja der Prinz ist und zudem ein Junge.
Ich hatte nur Macht über Typen wie ihn, aber ansonsten über rein gar nichts, doch wenn ich schon so eine Macht hatte, dann würde ich sie auch ausnutzen!Ein grimmiges Lächeln machte sich auf meinem Gesicht breit, als ich daran dachte, wer von uns Beiden gewinnen würde. Kazuma würde den Gefallen für mich bestimmt tun und ich hätte meine Macht gegen den Stalker ausgespielt. Er hätte keine Chance mehr. Egal ob er einer dieser Vouloar war oder nicht. Kazuma reichte auch als Mensch aus.Während ich grimmig vor mich hin lächelte, betrat jemand das Zimmer, doch völlig in Gedanken versunken merkte ich es nicht. Erst als sich jemand eng neben mich setzte, schrak ich auf und sah dem Jemanden ins Gesicht. 'Kotaru?!', rief ich erschrocken und wich zurück. 'Hör auf damit, du hast mich erschreckt!', keifte ich und sah ihn böse an, doch er sah mich ausdruckslos an. 'Tut mir leid.', sagte er und sah mir immer noch fest in die Augen. Je länger er das tat, desto unbehaglicher fühlte ich mich.
'Tut es dir nicht und hör auf mich so anzustarren!', befahl ich, doch er zog bloß eine Augenbraue hoch und rückte etwas näher. Ich wich wieder ein kleines Stück zurück.An die letzte Begegnung konnte ich mich noch gut erinnern. Etwas zu genau.Auch ich sah ihn an. Musterte ihn schon. Er hatte sich verändert. Er hatte ein mageres Gesicht bekommen und seine Gesichtszüge waren hart und ernst. Der frühere Kotaru sah so aus, als könnte er über alles lachen, doch dieser vor mir sah aus, als hätte er es nie in seinem Leben gemacht. Als wäre Freude und Spaß etwas völlig Fremdes für ihn.
Ich versuchte so locker wie möglich rüber zu kommen, doch selbst ich merkte die völlige Anspannung in mir. 'Was ist mit dir los?!', fragte ich anklagend und er zuckte bloß mit den Schultern. 'Ich fühle mich anders.', antwortete er mir bloß.
'Wie anders?', wollte ich wissen und er rückte noch näher an mich heran. Ich wollte nach hinten zurückweichen, doch mein Kopf stieß leicht gegen die Wand.
Das Zeichen dafür, dass ich einen raschen Abgang machen sollte. 'Ach ist schon gut.', sagte ich und wollte aufstehen und abhauen, doch er hielt mich plötzlich an der Hand fest und zog mich an sich heran. Ich sah aus den Augenwinkeln den Anhänger, er leuchtete so intensiv rot, dass er gleich zu explodieren schien. 'Lass mich los, Kotaru!', rief ich fordernd, doch er lachte nur auf eine ungehobelte Weise.
Ich zerrte an meinem eigenen Arm und wollte mich losreißen von ihm, doch er hatte eine ungewöhnliche Kraft. Ich hatte keine Chance. Im nächsten Moment beugte er sich über mich und sein Gesicht verwandelte sich zu einer Grimasse. Seine Nase wuchs zusammen mit seinem Mund und dem Kinn nach vorne und bildeten eine große braune Schnauze.Ich hörte wie seine Wirbelsäule laut krachte und ich riss vor Schock meine Augen auf.Ihm wuchs in rasender Geschwindigkeit Fell aus der Haut und seine Augen weiteten sich und zogen sich dann zu einem Schlitz zusammen. Die Fingernägel, die sich leicht in meine Haut am Arm drückten, wuchsen und wurden zu Krallen. Ich schrie und beobachtete voller Entsetzen diese Verwandlung von Mensch zu Untier. Als die Verwandlung abgeschlossen zu sein schien, riss er sein Maul auf und ein Brüllen tobte aus seiner Kehle. Ich sah die messerscharfen Zähne nicht einen Meter von mir entfernt und hatte aufgehört mich zu wehren. Ich hoffte inständig darauf, dass er mich nicht mehr weiter bemerkte, wenn ich aufhörte mich zu bewegen. So nach dem Motto
'Ich bin tot, du siehst aus wie ein unförmiger Bär, also sei auch so vom Verhalten her!', doch ich hatte kein Glück, denn kurz darauf sah er mich mit gierigen Augen an und drehte meinen ganzen Körper um. Zappelnd und fragend drehte ich meinen Kopf ihm zu und schrie wieder auf, als er im nächsten Moment mir die Kleidung vom Leib riss.
Danach stellte er sich hinter mich in seiner komischen Hunde-Bären-Form und ich schrie noch lauter, als ich mir bewusst wurde, was er vorhatte.
'Ich habe keine Lust auf Hunde-Bären-Kinder!', schrie ich verzweifelt und sträubte mich mit aller Kraft gegen ihn, doch meine Kraft war seiner weit unterlegen.
Nur noch ein Wunder konnte mir helfen und das erschien in Form meines Stalkers.Er riss die Tür förmlich auseinander, als er ins Zimmer gelaufen kam und diesen Vieh hinter mit, was Kotaru sein sollte, mit einem starken Fausthieb davon schmetterte.
Ich staunte über diese schier unmögliche Kraft, die mein Stalker aufgebracht hatte.Man merkte deutlich, dass er kein Mensch war. Kotaru knallte mit voller Wucht gegen eine Wand und diese erzitterte unter dem starken Druck. Ich erwartete, dass sie nachgab, doch sie hielt dem starken Druck stand. Kotaru rappelte sich mühsam auf und sah den Angreifer feindselig an. Kyo stand in einer lässigen Pose etwa 5 Meter vor ihm und ließ ihn nicht aus den Augen. Sein Anblick war so schön, doch auch gleichzeitig so gefährlich. Ich hatte viel Mühe den Blick abzuwenden, doch als Kotaru plötzlich auf mich zusprang, wich ich automatisch zurück und hielt mir schützend die Arme vor den Kopf.
Als ich wieder meine Augen öffnete, da nichts passierte, konnte ich Kotaru nirgends erblicken. Ein Loch war im Fenster und Kyo starrte aus diesem heraus. Ich nahm an, dass er geflohen war. Warum auch immer. Kyo drehte sich in meine Richtung und sah mich eindringlich an. Wortlos erwiederte ich seinen Blick und brachte unter Mühe ein kurzes leises 'Danke.' heraus. Er nickte bloß und ging mit eiligen Schritten aus dem Zimmer. Ich seufzte, als mir im nächsten Augenblick das Fenster einfiel. Ich würde es melden müssen und das war ganz und gar nicht gut. Immerhin konnte man sich keine passable Ausrede einfallen lassen. Alles würde sich merkwürdig anhören. Unfreiwillig verließ ich auch das Zimmer und lief zur Rezeption. 'Entschuldigung.', sagte ich an die Frau mit der großen Brille hinter der Theke gewandt um ihre Aufmerksamkeit zu ergattern, doch sie blickte weiterhin auf das Buch, dass unter ihr auf der Theke lag. Ich wartete kurz, doch es kam keine weitere Reaktion. 'Entschuldigung!', rief ich etwas lauter, da sie vielleicht an einer Ohrenkrankheit litt oder anderen Beschwerden.
'Jaja, ich habe dich gehört!', sagte sie mit krächzender und genervter Stimme.Kurz bevor sie hochsah, rückte sie die Brille auf ihrer Nase zurecht und blickte mich mit kritischem Blick an. 'Ähm, hören Sie.. ich hatte einen kleinen Unfall und leider ist das Fenster dabei zu Bruch gegangen...', wollte ich anfangen die Situation zu erklären, doch sie hob bloß die Hand damit ich schwieg. 'Wurde mir schon gemeldet. Der Schaden wird auf Kosten des Hauses behoben. Vielen Dank.', erzählte sie und ich nickte wortlos. Sie machte mir deutlich, dass ich verschwinden sollte und ich folgte ihren Aufforderungen. Auf dem Rückweg nörgelte ich über die Unhöflichkeit dieser alten negativ eingestellten Empfangsdame und stieß mit Kyo zusammen.
'War ja klar.', seufzte ich ohne hinzusehen, wen ich gerammt hatte, doch ich konnte es mir schon denken. 'Du hast ziemlich schlechte Laune, was?', fragte er mich und ich nickte. 'Lass dich doch massieren. Ich denke danach geht es dir besser.', schlug er vor und setzte seinen Weg weiter fort. Ich runzelte die Stirn. Tatsächlich war das eine gute Idee, denn dadurch würde ich den Stress leichter verarbeiten können und hätte erstmal meine Ruhe. Ich fragte mich herum, bis ich schließlich den Raum wo man sich massieren lassen konnte, fand. Gleichgültig betrat ich den Raum und wurde von einer asiatischen Frau mittleren Alters mit einem Lächeln empfangen und in einen weiteren Raum gebracht. Bis auf eine Liege in der Mitte und paar Regalen an den Seiten die mit Materialien beladen waren, war der Raum leer. Sie deutete mit der Hand auf die Liege und ich wusste, was ich zu tun hatte. Daher zog ich meine Kleidung aus und wickelte ein Handtuch um meine Hüfte. Anschließend legte ich mich mit der Vorderseite meines Körpers auf die Liege und wartete ab. Schon alleine diese Ruhe zauberte mir ein Lächeln auf die Lippen. Kurz darauf hörte ich jemanden den Raum betreten und spürte seine Hände paar Sekunden später auf meinem Rücken. Sie kneteten meine Haut, strichen über sie und liebkosten sie mit leichten kitzelnden Berührungen. Ich konnte Kyo für diesen wundervollen Tipp nur bedanken. Es war genau das Richtige.
'Entspann dich.', flüsterte mir jemand ins Ohr und ich kannte die Stimme nur zu gut. 'Kyo, kannst du mich nicht einmal in Ruhe lassen?!', jammerte ich, doch das Lächeln auf meinen Lippen blieb durch die erholsame Massage. Er lachte leise.
'Nein, tut mir leid. Ich muss dafür sorgen, dass es dir gut geht. Also entspann dich einfach und genieß es.', sagte er in normaler Lautstärke, doch ich hörte einen befehlenden Unterton heraus. 'Ist ja gut...', seufzte ich.
'Aber nur, weil die Massage so erholsam, wundervoll und generell toll ist.'
Er erwiederte nichts mehr und schien sich auf das massieren zu konzentrieren.
Ich schloss meine Augen und genoss es. Ich spürte, wie er von meinem Rücken bis zu den Füßen mit seinen Händen hinab glitt und bei mir einen leichten Schauer hinterließ.
'Du hast Gänsehaut.', bemerkte er irgendwann und ich öffnete die Augen.
'Komm nicht auf falsche Gedanken.', riet ich ihm und er war wieder still.
'Wie sollte ich denn?', erwiederte er mit rauer flüsternder Stimme und ich runzelte die Stirn. 'Ich meine es ernst!', sagte ich fest, doch ich erhielt nicht den erwarteten Wiederspruch. Ich schloss meine Augen wieder und ließ mich fallen. Ich wollte mir keine Sorgen mehr machen. Diese paar Minuten keine Zeit mit negativen Gedanken verschwenden. Ich fühlte mich wie in einem Trancezustand. Ich spürte nur noch seine Hände an meinem Körper. Keine Geräusche, nichts weiteres um mich herum.
Es ist als wäre die Zeit am still stehen.

Kyo sah hinunter auf Ayano. Sie hatte die Augen geschlossen und wirkte als wäre sie eingeschlafen. Er wusste, dass sie in eine Art Trance gefallen war. Er hatte Düfte während der Massage in den Raum einsprühen lassen, diese wirkten auf Menschen wie eine Droge, nur er war jedoch immun. Sie lag völlig unbewusst benebelt auf der Liege und ließ sich von ihm massieren. 'Ayano?', fragte er sie.
'Hmh...?', kam von ihr und er lächelte belustigt, dann wurde er wieder ernst.
'Du bist noch Jungfrau oder?', fragte er sie und er konnte ein leichtes Nicken wahrnehmen. 'Ich werde derjenige sein, der dich entjungfert.', sagte er zielsicher und sie machte die Augen auf. Ihr Blick war nirgendwohin gerichtet. Sie starrte in die Leere. 'Hä..?', gluckste sie benommen. Er stieg auf die Liege und hockte über ihr.
Er beugte sich runter und küsste ihren Rücken, dann ging er hoch bis zu ihrem Hals.Sie wehrte sich nicht. Teilweise war es eine erregende Vorstellung, dass sie ihm völlig ausgeliefert war, doch andererseits wäre es auch langweilig, da er nicht ihre Erregung deutlich sehen konnte. Er wollte erreichen, dass sie ihn wollte und das war noch nicht erreicht. 'Eines Tages wirst du es wollen und ich werde da sein.', flüsterte er ihr ins Ohr und lächelte zielsicher. Er strich ihr über die Seite und folgte seiner Hand mit seinem Blick. Er wünschte die Zeit wäre jetzt schon gekommen, doch es wäre einfach zu langweilig. Er küsste sie noch einmal am Hals und verschwand kurz darauf.

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Wie vorher auch: Kommentare, Bewertungen, Kritik etc. sind erwünscht =)







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