Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 18.10.2009




Es geht weiter. Sorry, dass es etwas wenig ist, aber ich hab in den Ferien reichlich viel Party bisher gemacht, daher hatte ich nicht viel Zeit ^^´

Egal.. ich wünsche euch viel Spaß beim lesen =)

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Neshiro stand mit einem unguten Gefühl auf. Er wusste morgen würde es soweit sein, wenn sich etwas großes entscheiden würde. Welche Rasse würde halb ausgerottet werden? Welche Rasse würde dominierender sein? Diese und weitere Fragen stellte er sich, doch die Aussage von Nami, dass noch etwas anderes geschehen würde, beunruhigte ihn. Sie meinte, dass sie es spürte, doch warum fühlte er so etwas nicht?
Er grinste. Egal was auch passieren würde, es würde ihn nicht kümmern.
Er hatte keine Seele und auch keine Emotionen. Wie sie es schon ausgedrückt hatte:
er war leer. Warum sollte es ihn etwas angehen. Hauptsache es war unterhaltsam.
Ein Krieg würde ihm sehr viel Spaß einbringen.
Er schüttelte den Kopf. Sowieso war Nami in letzter Zeit neben der Spur.
Warum sollte sich etwas bewahrheiten, was sie in ihrer Verwirrung sagte?
Sie wäre der erste Vampir gewesen, der hellsehen konnte, doch andererseits hatte sie auch eine seltsame Kraft, die es ihr erlaubte Tote wieder zu erwecken.
Das warf ebenfalls ein Problem auf. Er konnte nicht zulassen, dass sie zu Toulons Leichnam ging und ihn wiederbelebte. Dann wäre der Krieg umsonst gewesen und amüsierend wäre das auch nicht wirklich. Sich einmal mit jemanden Interessanten herumzuschlagen genügte ihm. Er stand nicht auf die Wiederaufstehtour.
Falls sie das vorhatte, würde er sie töten müssen und dass wollte er eigentlich nicht, auch wenn ihre atemberaubenden Kräfte auf ihn übergehen würden.
Sie war einfach eine zu gute Unterhaltung um sie aufzuopfern. Besonders wiederstrebte es ihm sein Sexspielzeug zu vernichten. Es würde lange dauern wieder so eine Person zu finden, die ihn dermaßen befriedigen konnte.
Außerdem hatte er sie zu einem Vampiren gemacht und sie zu vernichten wäre, als würde er einen Teil von sich selber vernichten.
Er fuhr sich genervt mit der Hand über das Gesicht.
Warum konnte sie nicht verstehen, dass sie jetzt zu seiner Rasse und besonders zu ihm gehörte?! Warum hing sie so an diesem Köter?! Er knirschte ärgerlich mit den Zähnen.'Ein wirklich ungehorsames Spielzeug.', sagte er und ließ sich ein Bad ein.

Er lag im heißen Wasser und hatte die Augen nachdenklich an die Decke gerichtet.Überall über ihm sammelte sich heißer Dampf, dieser löste sich nach einiger Zeit wieder in Wasser auf und tropfte an den Wänden hinunter.
Ein Keuchen riss ihn aus seinen Gedanken und neugierig sah er zur Tür.
Kurz darauf wurde diese geöffnet und Nami stand unter dem Türrahmen.
Einzelne Bluttropfen liefen ihr aus der Nase und ihre Augen waren leuchtend rot im Gegensatz zu dem normalen bläßlichen rot. Verwundert betrachtete er sie.
Ihr weißes Kleid war an vielen Stellen zerrissen, sie hatte weder Schuhe noch Socken an und sie hielt sich erschöpft am Türrahmen fest und blickte ihn mit leuchtend roten erschöpften Augen an. 'Was ist los?', fragte er sie mit neutraler Stimme.
Sie keuchte wieder und sackte dann am Türrahmen hinunter. Sie lehnte ihren Kopf an den Rahmen hinter sich und hatte die Augen geschlossen.
'Nami?', fragte er leicht verwundert. Sie schüttelte bloß den Kopf.
Er kletterte aus der Badewanne und wickelte sich ein Handtuch um die Hüfte, dann ging er zu ihr und hockte sich neben sie. Sie öffnete die Augen und blickte ihm ins Gesicht, doch kurz darauf wanderte ihr Blick weiter zu seinem Hals. 'Blut.', sagte sie bloß und er lächelte. 'Es verlangt dich nach Blut?', fragte er und sie nickte leicht.
'Nach welchem?', fragte er und als sie mit zittrigen Fingern auf ihn deutete wurde sein Lächeln zu einem bösen Grinsen. 'Was ist, wenn ich es dir nicht gebe?'
Sie sah ihn mit erschöpften und ausdruckslosen Augen an, machte jedoch weiter nichts.Sie wandte ihren Kopf ab und leckte sich das eigene Blut von der Oberlippe ab.'Alles ist dunkel.', flüsterte sie und sah ihn wieder an.
'Kälte durchdringt meinen Körper. Sie will mich umbringen.', hauchte sie.
'Mein Körper will sich auf dich stürzen.', sagte sie und lächelte leicht ironisch.'Warum das alles?', fragte sie ihn plötzlich und er legte seine Hand auf ihren Kopf und streichelte ihn. 'Du wirst ein niederer Vampir, da du vorher ein Mensch warst. Irgendwann wirst du deinen Verstand und versuchen von jedem zu trinken oder ihn umzubringen. Naja kommt fast auf das gleiche raus.', sagte er und zuckte mit den Schultern. 'Es geht bei dir schneller als ich gedacht hatte.'
Ihre leuchtend roten Augen blickten ihn ausdruckslos an und sie brachte nur ein 'Aha.' raus. Bedauernd sah er sie an. Sie tat ihm fast leid, wie sie dort vor ihm saß. Hoffnungslos blickte sie ihn aus der Ferne an und er wusste, dass sie innerlich schrie. Wahrscheinlich dachte sie, niemand würde sie hören, doch er konnte jedes einzelne Piepen aus ihrem Inneren hören. Ihre Verzweiflung und ihren Wunsch, dass jemand bei ihr wäre. Er wusste sie begehrte sein Blut, weil es ihr kurze Momente der Freiheit schenkte. Sie ahnte nicht einmal, dass er wusste, wie sie sich fühlte, doch er hatte viele Opfer anderer Daiken beobachtet und einige hatten, als sie wahnsinnig wurden vieles sich selber erzählt von dem was sie empfanden. Sie hatten gar nicht mehr bemerkt, dass er hinter ihnen stand.
War vermutlich auch besser so, da er es nicht unbedingt brauchte, dass ein wahnsinniger unbekannter Vampir an seine Kehle sprang.
Er streichelte ihr weiter über den Kopf. Dann lächelte er sie an.
'Keine Sorge. Du wirst deinen Verstand nicht verlieren.', tröstete er sie und sie sah mit einem bisschen Hoffnung zu ihm hoch.
'Ich werde dich vorher töten.', sagte er und grinste wieder bösartig.
Schnell änderte sich ihr Blick wieder zur ausdruckslosen Mimik und sie sah wieder weg.Kurz danach hob sie mühsam ihre Hand und versuchte seine, die auf ihrem Kopf lag, weg zu schlagen, doch er hielt ihre mit seiner anderen Hand ihre fest und sie ließ die Schultern hängen.
Er packte mit der Hand, die eben noch auf ihren Kopf gelegen hatte, ihr Kinn und zwang sie dazu ihn anzusehen. Mit ernstem Blick sah er sie an.
Dann zog er ihr Gesicht etwas nach vorne und er beugte sich zu ihr runter.
Wiederwillig biss sie zu und genoss die wenigen Sekunden ihrer Freiheit.

Der Daikenkönig schlug ihm seine Krallen tief in die Brust und Toulon versuchte einzuatmen, doch es ging einfach nicht. Er spürte, wie sein eigenes Blut ihm über die Brust lief und er sich zu seiner menschlichen Gestalt zurück verwandelte.
Er musste husten und als er die Hand wieder sinken lassen wollte, bemerkte er das Blut dass er dabei ausgehustet hatte. Kurz darauf schmeckte er einen blutigen Geschmack in seinem Mund und er wusste, dass es ihm gerade in dem Moment aus dem Mund lief.
Bisher hatte er nur seine Opfer so sterben sehen. Er hatte nie gedacht, dass er auch diese Erfahrung machen würde. Jedenfalls nicht so schnell.
Der mächtigste der Vampire stand vor ihm und blickte auf ihn herab. Seine Finger waren mit seinem Blut bedeckt und genau dieses schleckte er gerade von seinen Fingern ab.'Du hast verloren.', sagte der Daiken und grinste mit weit geöffneten Augen.
'Sie wird mir gehören. Für immer.', sagte er und sein Grinsen wurde noch breiter.Dann hob er seine Hand, an denen sich seine spitzen Krallen befanden und ließ sie wieder auf ihn herabsausen. Er schloss die Augen.
Schreiend erwachte er aus dem Alptraum und atmete heftig aus und ein.
Verwirrt und etwas verschreckt blickte er um sich. Es war mitten in der Nacht und er lag in seiner Höhle. Nirgendwo war ein Anzeichen für ein Schlachtfeld oder den Daikenkönig selbst, dennoch war er nicht beruhigt. Er erhob sich und ging mit langsamen Schritten aus der Höhle. Nebelschleier verbargen ihn vor den anderen Woulfar.
Er spannte sich an und sprang den großen Felsen, in dem sich auch seine Höhle befand, hoch und erklimmte ihn schnell. Keine zwei Minuten später saß er schon auf der höchsten Ebene des Felsens und konnte unter sich das dichte Blätterdach ausmachen.
So weit in der Höhe war die Sicht viel klarer und es war auch heller, was wahrscheinlich daran lag, dass keine Bäume das Licht von hier abhalten konnten.
Der Mond lag direkt schräg über ihm und er wirkte so nah wie schon lange nicht mehr.Es war ruhig und man konnte nur hier und da das Rauschen des Windes vernehmen und ab und zu schrie ein Vogel wegen Gründen, die ihm nicht bekannt waren.
Wenn jemand Ruhe suchte, dann wäre dies der perfekte Platz. Man konnte hier gut nachdenken und wer sollte hier schon einen stören? Er wollte nur seine Ruhe haben. Er hatte gar nicht vor über etwas nachzudenken. Deswegen wäre es eigentlich egal gewesen, wo er wäre. Er konnte diesen friedlichen Platz gerade nicht schätzen.
Bestürzt blickte er in die Ferne. Dort irgendwo war seine Nami, doch warum war es ihm nicht vergönnt sie in seine Arme zu nehmen? Sie bloß zu halten und ihr zu helfen? War die Zeit schon komplett vergangen in der seine Existenz eine Rolle in ihrem Leben spielte? Er wollte am liebsten ein langgezogenes Heulen von sich geben.
Vielleicht würde Nami ihn hören und sie würde irgendwie antworten.
Er schüttelte den Kopf. Nun hatte er sich doch Gedanken gemacht.
Dabei waren es irrsinnige und unmögliche Gedanken. Wie sollte sie ihm denn antworten? Sie konnte sich ja wohl kaum dahin stellen und ebenfalls Heulgeräusche von sich geben, falls sie überhaupt noch daran dachte zu entkommen. Wie naiv er doch war.
Er musste lachen, doch wie immer kamen nur seltsame Verschluckgeräusche aus seinem Maul. Er saß lange dort. Wie lange wusste er nicht genau, doch irgendwann erhob sich die Sonne hinter dem Horizont um ihren täglichen Routineweg hinter sich zu bringen.
Zumindestens kam es einen so vor. Natürlich wusste er, dass es in wirklich diese Welt war, die um die Sonne kreiste. Er streckte sich und machte sich an den Abstieg.
Er konnte nicht verstehen, wie man so etwas einen Abstieg nennen konnte.
Bei Menschen war es klar, dass dieses Wort dazu passte, doch das selbst Dämonen dieses Wort dafür benutzten... Immerhin springen Dämonen einfach von der Stelle wo sie waren hinunter und fallen bis sie schließlich wieder festen Boden unter den Füßen oder Pfoten ertasteten. Genauso lief das gerade bei ihm ab und als er sich umsah, konnte er Sora direkt neben sich ausmachen. 'Guten Morgen.', sagte dieser und er nickte zur Begrüßung. Toulon tat es ihm nach und gähnte. 'Irgendetwas neues?', fragte er seinen Hauptmann und Freund. Sora schüttelte den Kopf.
'Nein. Nichts.'

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