Junggesellenabschied

Alles rund um den Junggesellenabschied

Der Schritt vor den Traualtar stellt wohl einen der Höhepunkte im Leben eines jeden Menschen dar, der entsprechend gut überlegt und geplant sein will. Wer sich aber in diesem Sinne sicher ist, der kann beginnen, mit dem zukünftigen Ehepartner alles rund um die Hochzeitsfeier zu planen. Natürlich gehört dazu auch ein richtiger Junggesellenabschied, um sich von seinen wilden Zeiten als unverheirateter Mann gebührend zu verabschieden. Der Brauch selbst stammt bereits aus dem antiken Griechenland, wird aber in seiner ganzen Bandbreite vor allem heute gerne und oft gepflegt. Heute findet der Junggesellenabschied meist ein bis zwei Wochen vor der Hochzeitsfeier statt, um sich genügend Zeit zur Erholung und zur adäquaten Vorbereitung auf die Trauung selbst zu geben. In der Regel wird dieser Abend vom Trauzeugen organisiert und mit einigen engen Freunden verbracht, wobei die dabei unternommenen Aktivitäten natürlich auf den zukünftigen Bräutigam abgestimmt werden sollten. Sowohl die Organisation als auch die Finanzierung eines solchen Abends obliegen ausschließlich dem Trauzeugen und den teilnehmenden Freunden, meist wird der Bräutigam mit den geplanten Aktivitäten ohnehin überrascht und kann deshalb gar nicht im Vorfeld eingeweiht werden.

Spiel und Spaß zum Abschied von der Freiheit
Viele Herrengruppen wählen verschiedene Spiele und Aufgaben, welche der Bräutigam erfolgreich bewältigen muss, um den Abend zu gestalten. Hier wird in den meisten Fällen auch ausreichend Alkohol konsumiert, was sich natürlich auf das Befinden am nächsten Tag auswirkt, diverse Hemmschwellen bezüglich so mancher Aufgabe jedoch deutlich herabsetzen kann. Gerne wird in diesem Zusammenhang sowohl die erfolgreiche Bewältigung als auch ein Versagen in Zusammenhang mit der gestellten Aufgabe oder dem Spiel mit dem Konsum von Alkohol belohnt, was wohl auch den großen Spaßfaktor bedingt, mit welchem diese Abende im Allgemeinen in Verbindung gebracht werden. Bei der Auswahl der Aufgaben und Spiele sind der Kreativität kaum Grenzen gesetzt, außer vielleicht jene der gesellschaftlichen Verträglichkeit, man kann sich hierbei aber auch von den zahlreichen Tipps und Anregungen anderer oder aus dem Internet inspirieren lassen. Eine gut Anlaufstelle für Ideen rund um den Junggesellenabschied bietet zum Beispiel www.junggesellinnenabschied.de/

Besondere Unternehmungen für den zukünftigen Gatten
Neben Spielen und Ähnlichem sind aber auch ausgefallene Aktivitäten und Ausflüge oft ein wichtiger Bestandteil des Junggesellenabschieds, abhängig davon, welche Interessen und Hobbys der Bräutigam pflegt. Der allseits bekannte Klassiker ist wohl der Besuch in einem Stripclub, was eine noch eher harmlose Vorgehensweise darstellt. Weitaus aufregender und auch kreativer sind hier Ausflüge, um gemeinsam Fallschirm springen oder Bungee jumpen zu gehen, um dem zukünftigen Ehemann noch einen letzten Adrenalinkick abseits vom zukünftigen trauten Heim zu bescheren. Auch jahreszeitliche und örtliche Gegebenheiten können genutzt werden, etwa um sich für das Nachtrodeln, eine Rafting- oder Canyoningtour zu entscheiden. Wer es gerne ruhiger angeht, kann auch dahingehend entsprechend planen und etwa das Casino aufsuchen oder ein Pokerturnier organisieren.

Der Phantasie sind hinsichtlich der Planung eines schönen Junggesellenabschieds kaum Grenzen gesetzt, wobei es immer gilt, darauf zu achten, zu welchen Aktionen sich der Bräutigam im Endeffekt auch bereiterklärt und was für diesen überhaupt interessant sein könnte. Immerhin soll dieser Abend im positiven Sinne eine bleibende Erinnerung hinterlassen.