Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 06.12.2009




Keine Ahnung, was ich jetzt noch so sagen soll vorher, deswegen wünsch ich euch einfach nur viel Spaß ;)

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Ich hatte lange dort so gelegen bis ich mich wieder gefangen hatte und mit schnellen Schritten in mein Zimmer gelaufen bin. Immer wenn mir jemand begegnete, senkte ich meinen Kopf und lief leicht rot an. Dabei konnten sie gar nicht wissen, was passiert ist, doch ich hatte das Gefühl man konnte es mir ansehen.
Im Zimmer fand ich Kotaru vor. Dieser saß vor dem Fernseher und sah sich irgendeinen Quatsch an während er gierig ein Toastbrot nach dem anderen hinunter schlang.
Als ich den Raum betrat sah er kurz auf und nickte mir teilnahmslos zu.
Ich atmete aus und lief ins Bad. Dort verschwand ich erstmal einige Minuten um mich frisch zu machen. Danach bemühte ich mich ein Lächeln aufzusetzen und mich zu Kotaru an den Tisch zu setzen. Er achtete gar nicht auf mich.
'Darf ich auch eins?', fragte ich freundlich und er nickte bloß.
Also nahm ich mir eins von dem Teller, der neben mir stand und biss herzhaft hinein.Ich wollte auch dem Sender meine Aufmerksamkeit zurichten, doch es klappte nicht so, wie ich es vor hatte. Ständig wanderten meine Gedanken zu Kyo und Kazuma.
Was war er, dass er sich in andere Menschen verwandeln konnte?! Und warum tat er das alles? Was ist sein Plan? Immer wieder musste ich an die Gefühle denken die ich gespürt hatte, als seine Finger in mich eindrangen und an seine sinnliche Zunge.
Ich schüttelte meinen Kopf und wollte mich von den Gedanken ablenken und starrte wieder auf den Bildschirm, doch nach kurzer Zeit waren meine Gedanken wieder bei ihm.
Ich seufzte und stand auf. Ich musste mich ablenken oder mit ihm reden.
Ziellos irrte ich auf den Gängen umher und fand mich nach einiger Zeit auf einer Art Terrasse wieder. Ich sah nach oben in den Himmel. Immer noch war keine einzige Wolke am Himmel zu entdecken. Ich seufzte und sah nach unten. Ich verlor die Kontrolle über mein Leben. Ich ließ schon zu, dass fremde Jungen mich berühren durften und das obwohl ich die Prinzessin der Schule war! Wie konnte er es wagen?! Was ist, wenn er eine Wette mit anderen aufgestellt hatte und bald Gerüchte wie 'Flittchen statt Prinzessin?!' oder andere im Umlauf waren?! Ich würde mein Gesicht verlieren und meine Mutter sowie Kazuma würden ebenfalls meinen Ruf vernehmen!
Ich könnte nicht mehr in die Schule kommen. Ich müsste die Schule wechseln, womöglich sogar die Stadt oder die ganze Gegend. Ich wollte nicht weg!
Ich hatte nun Kazuma als guten Freund und meine Noten sowie mein Ruf waren ausgezeichnet und ich ließ mir alles zerstören nur weil ein Junge es geschafft hatte mir einen zu fingern und dann auch noch in einer heißen Quelle!
Ich ballte die Hände zu Fäusten und ich spürte die Nässe in meinen Augen. Ich hätte am liebsten los geheult, doch ich war ein starker Mensch, zumindestens wollte ich einer sein!Mich von nichts unterkriegen lassen, immer eine gute Lösung parat haben und anderen zur Seite stehen können! Ich riss mich zusammen. Schloss kurz die Augen und atmete tief ein und aus. Anschließend drehte ich mich um und prallte gegen einen Oberkörper.
'Was zum Teufel!?', rief ich erzürnt aus, doch als ich nach oben sah, erblickte ich eisblaue Augen. Sofort wich ich misstrauisch zurück und beäugte ihn.
Er sah mich ernst an und kam nicht näher.
'Ich werde niemanden etwas erzählen.', versicherte er mir, als hätte er meine Gedanken gelesen. 'Es bleibt zwischen uns.'
Dennoch sah ich ihn mit misstrauisch zusammen gekniffenen Augen an und hielt meine Arme zur Abwehr hoch. Er sah zu meinen Armen und schnalzte mit der Zunge.
'Du könntest mich sowieso nicht aufhalten.', sagte er und ich zuckte mit den Schultern. 'Es gibt mir ein Gefühl von Schutz.', keifte ich.
'Wovor Schutz?', wollte er wissen und sah mich abschätzend an.
Es war, als wäre er wieder der Alte und das im Bad wäre nie passiert.
'Vor dir und deinen Freunden.', gab ich ihm zur Antwort und er hob die Augenbrauen leicht. 'Welchen Freunden?', fragte er.
'Mit denen du die Wette oder sonst was abgeschlossen hast!', spie ich wütend und zeigte ihm meine volle Wut. Er sah mich immer noch ernst an.
'Ich habe keine Wette abgeschlossen.', versprach er mir, doch ich glaubte ihm nicht. 'Lügner.', flüsterte ich, doch wusste er konnte mich hören.
Er fasste in seine Hosentasche und holte eine kleine Kette raus. Er zeigte mir den Anhänger. Es war eine blaue leuchtende Kugel mit hellem Schein die von vielen einzelnen weiß leuchtenden Schimmern umwickelt war, doch es schien so, dass die weißen leuchtenden Schimmer nicht an der Kugel befestigt waren, sondern von alleine um sie herum schwebten. Bewundernd sah ich die Kette an, doch im nächsten Moment verschwand sie in seiner Hand und kurz darauf wurde sie mir umgelegt.
'Das ist eine besondere Kette.', fing er an mir die Situation zu erklären.
'Sie wird dir mitteilen, wenn jemand dir Böses will in naher Zukunft.', erklärte er und ich sah die Kette staunend an. Kurz darauf sah ich Kyo an und wartete auf eine Reaktion der Kette, doch sie reagierte nicht. Wieder sah ich Kyo misstrauisch an.
'Woher soll ich wissen, dass sie funktioniert?', fragte ich den hübschen jungen Mann vor mir. Er nahm mich am Arm und zog mich mit bis zu meinem Zimmer.
Dann schob er die Türe auf und schubste mich hinein. Kotaru saß immer noch am Frühstückstisch und sah sich die Sendung an. Er beachtete mich wieder nicht, doch als meine Aufmerksamkeit auf ihn gerichtet war, leuchtete der Anhänger rot.
Ängstlich sah ich Kotaru an und fragte mich, was er bloß gegen mich hatte, doch im nächsten Moment wurde ich wieder aus dem Raum gezogen und Kyo hielt mich am Arm.
'Und?', wollte er wissen. 'Ich glaube dir.', gab ich zu und sah weg.
'Ich werde es wirklich niemanden sagen und ich werde alles tun, was du mir befiehlst.', sagte er mit sicheren Unterton und ich sah ihn irritiert an.
'Warum sagst du das immer?! Ich befehle dir bestimmt nichts!', erwiederte ich und er lächelte leicht. 'Ich habe dich auserwählt und du solltest es nicht in Frage stellen, sondern ausnutzen, dass ich dich erwählt habe.', sagte er.
'Aber ich verstehe das nicht!', rief ich frustriert und er seufzte.
'Ich bin ein Wesen, dass sich dazu verpflichtet eine Meisterin zu finden und diese auf ewig zu beschützen und ihr alle Wünsche zu erfüllen. Die männlichen meiner Rasse suchen sich weibliche Meisterinnen und die weiblichen männliche Meister.', erklärte er und ich schien es langsam zu begreifen. 'Was seit ihr denn für eine Rasse? Ich habe noch nie von euch gehört.', gab ich zu und er lächelte.
'Von meiner Rasse gibt es nicht mehr allzu viele und nur wenige von uns finden ihre Meister oder Meisterinnen. Man nannte uns vor hunderten von Jahren Vouloar, doch mittlerweile haben wir viele Namen.', erzählte er und schien für einen kurzen Moment in alten Zeiten gefangen zu sein. 'Warum denn mich?!', stieß ich aus und offenbarte ihm eine Frage, die mich sehr unter Druck zu setzen schien.
'Ich spüre, dass du etwas besonderes bist und das du meine Meisterin bist. Wir Vouloar haben so etwas im Gefühl.', gab er mir zur Antwort und ich nickte, kurz darauf seufzte ich. Warum passierte soviel in letzter Zeit?! Sonst war mein Leben immer ruhig verlaufen. 'Wenn ich richtig verstanden habe, bist du jetzt mein alles erfüllender Stalker?', schloss ich aus allem und ihm huschte ein Lächeln über das Gesicht.
'So in der Art.', bestätigte er es.
'Ich möchte, dass du mich in Ruhe lässt. Ich möchte, dass du für dich selber lebst und nicht für andere.', befahl ich und er sah mich nur lächelnd an. Ich zog fragend eine Augenbraue hoch und wartete ab, doch er ging nicht.
'Ich lebe auch für mich, wenn ich bei dir bleibe.', erwiederte er und ich hob die Augenbraue noch höher. 'Denkst du nicht auch, dass manche Art von Wünschen auch mir entgegen kommen?', fragte er mich, doch ich wusste, dass es nicht als Frage gedacht war. 'Wer sagt, dass ich mir so etwas wünschen sollte?!', rief ich erzürnt und gleichzeitig beleidigt. Er stellte mich schon als Sexbesessene hin, obwohl ich immer noch Jungfrau war! 'Ich sage so etwas.', sagte er selbstsicher und ich lief vor Zorn rot an. Wie konnte der Kerl so etwas behaupten! Ich war keine Hure oder dergleichen!
'Ich bin keine Hure!', schrie ich fast schon, doch er zuckte nicht zusammen.
'Bist du auch nicht, doch ich weiß, dass du zu mir kommen wirst. Ich habe dir eben Lust bereitet und dein Körper schreit auch jetzt schon, dass er mich wieder will. Ich kann es förmlich hören.', erklärte er und ich schüttelte einfach nur erzürnt den Kopf und lief an ihm vorbei ins große weiße Haus. 'Leck mich doch am Arsch.', rief ich nach hinten und im nächsten Moment stand er wieder vor mir und ich erschrak über seine Schnelligkeit. 'Ich werde dich bald an ganz anderen Stellen lecken.', versicherte er mir und gab mir einen Kuss auf die Stirn. Ich sprang nach rechts und wollte weiter gehen und hatte fast die Tür, die nach drinnen führte, erreicht, da packte er mich an der Schulter. 'Du weißt es selbst.', flüsterte er mir ins Ohr und ein Schauer lief mir über den Rücken. Im nächsten Augenblick fühlte ich, dass ich wieder alleine auf der Terrasse kurz vor der Türe stand.

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Vergesst bitte nicht die Kommis und Bewertungen hehe ^^

Lg Alassey







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