Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 28.06.2009




In letzter Zeit hab ich wieder richtig Lust zu schreiben, daher gehts auch jezz schon weiter =D
Viel Spaß ;) Kommis und Bewertungen erwünscht.
Kritik natürlich auch ^^

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Ich sah nach unten und mir wurde bewusst, dass Nero sich gerade mit mir in den Armen aus dem Staub machte. 'Toulon! Sora!', schrie ich und versuchte mich zu wehren, doch ich hatte keine Chance.
'Lass mich los!', verlangte ich und schrie Nero an. Ich schlug mit meinen Händen auf seine Brust ein, doch es erzielte keine Wirkung. Ich sah runter und bemerkte, dass Sora und Toulon immer kleiner wurden, bis ich sie schließlich nicht mehr erkennen konnte. Wäre das jetzt unerwartet passiert, wäre ich sicherlich sehr erschüttert gewesen, dass ich sie nicht mehr sehen konnte, doch meine Erschütterung hielt sich in Grenzen, da ich mit allem gerechnet hatte. Dennoch war ich traurig und verfiel in Schweigen.

'Sieht so aus, als hättest du dich damit abgefunden von ihnen getrennt zu sein. Das ging ja schnell.', sagte er um die endlos wirkende Stille zu unterbrechen.
Ich sah ihn mit einem bösen und beleidigten Blick an und sah wieder weg.
'Es wundert mich, dass du mich nicht fragst, wie es Shiro geht, immerhin hast du ihn als erstes geliebt.', sagte er und wieder schaute ich ihn an und begegnete seinem Blick. Schnell wich ich dem Blickkontakt wieder aus und gab ein 'tse!' von mir.
Ich ließ mich während dem ganzen Flug auf kein Gespräch ein und wich seinen Blicken aus. Nach einer Weile hatte auch er keine Lust mehr mit sich Selbstgespräche zu führen und gab es auf mich zum reden zu bringen.
Ich wusste nicht wie lange wir flogen, doch es kam mir unendlich lange vor, da ichoft an Toulon und Sora dachte und an das was eben geschehen war.
Warum sollte es zu spät sein, wenn er mich retten wollte? Ich überlegte und suchte in meinen Erinnerungen die Antwort. Ich erinnerte mich an meinen Traum damals, in dem ich mich mit Shiro getroffen habe und wir über die Vampirspezies der Daiken geredet haben.

'Der zweite Grund ist, dass ich dir was erklären muss.'
Ich sah Ihn fragend an. 'Hast du dich noch nicht gefragt, ob ich dich damals, als ich dein Blut getrunken hab, dich zu einem Vampir verwandelt habe?', fragte er mich und sah mich aus seinen Augenwinkeln an. Ich erschrak. 'Keine Sorge. Ich habe dich nicht verwandelt.', sagte er, anscheinend hatte ich einen besorgten und geschockten Gesichtsausdruck.
Ich atmete aus. 'Puhhh...Du hast mir Angst gemacht.', nuschelte ich.
'Du bist doch ein höherer Vampir, warum kannst du das nicht?', fragte ich erstaunt. Ich hatte bisher angenommen, dass er und seine Familie die höchsten Vampire waren. Vielleicht hatte mich auch der königliche Status von seiner Familie zu der Annahme denken lassen. 'Du hast Recht. Ich bin ein höherer Vampir, doch es gibt eine noch höhere Art. Von Ihnen gibt es nur noch wenige und man weiß nicht, ob es überhaupt noch lebende gibt und wo sie sich aufhalten.', erklärte er.
'Eine vermutlich ausgestorbene Rasse.', erklärte ich mir selbst.
'Wenn sie die Vollendung deiner Gattung war, warum sterben sie aus?', fragte ich Ihn. Ich konnte mir einfach nicht erklären, wie die höchste und mächtigste Gattung ausgestorben sein soll. Shiro lächelte.
'Es gab nur noch sehr wenige Menschen auf dieser Welt, doch um zu überleben brauchen sie speziell Menschenblut. Es brach damals ein Kampf aus um die Menschen und die höhere Gattung hat sich selbst ausgelöscht. Diejenigen die überlebten waren aber damals nicht so schlau genug, die Menschen überleben zu lassen, damit sie sich weiter von Ihnen ernähren konnten. Sie tranken bis auf den letzten Tropfen alles aus dem menschlichen Körper, da sie annahmen, dass jemand anderes sie Ihnen sonst 'klaut'. Außerdem hätten sie nicht aufhören können, da sie so berauscht waren von dem Menschenblut.', schwelgte er in Erinnerungen.'Obwohl sie die höchste Gattung der Vampire waren, waren sie nicht perfekt.', schloss ich zusammen. Shiro nickte. 'Sie waren mächtig, doch das Aussterbung ihrer lebensnotwendigen Beute war ihr Ende.' Shiro lachte.
'Selbst wir waren Ihnen in sämtlichen Punkten überlegen, bis auf die Macht, deswegen sind wir nur zweitrangig.', knurrte er. Anscheinend mochte er die höchste Gattung nicht sonderlich.
'Nur der höchste Rang, der fast ausgestorben ist oder schon lange ist, man weiß es ja nicht genau, kann dich verwandeln. Wir jedoch nicht.', kam er auf den Punkt.
Ich nickte. 'Danke, dass du es mir erklärt hast'

Ich zuckte zusammen. Hatte er etwa das vor? Warum sollte er das machen? Nur um den Woulfarkönig zu verärgern? 'Du wirst mich nicht verwandeln.', sagte ich laut und durchbrach die Stille. Verwundert sah er mich an. Anscheinend war er überrascht, dass ich etwas gesagt hatte und dann auch noch so selbstsicher rüber kam, doch es war nur kurz eine überraschte Mimik, kurz danach kam wieder der steinerne Gesichtsausdruck.
'Bist du dir sicher?', fragte er und verriet keine seine Absichten durch einen Gesichtsausdruck oder sonstigen Hinweisen. Ich nickte.
'Ja, es hat keinen Sinn mich zu verwandeln und außerdem würde ich es nicht zulassen!', erwiederte ich meiner Sache sicher. Er lächelte kurz, seine Augen sahen mich stechend und scharf an. 'Wie willst du dich denn wehren?', fragte er mich und grinste. 'Unterschätze mich nicht!', spie ich und sah ihn böse an.
Er grinste und seine Augen weiteten sich kurz, doch dann setzte er wieder das steinerne Gesicht auf und sah mich forschend an. Sein Kopf kam weiter runter zu mir und ich befürchtete das Schlimmste. Er neigte sich zu meinem Hals, daher musste ich meiner Aussage treu bleiben und schlug gegen seinen Oberkörper und versuchte ihn in sein Ohr zu beißen, doch er benutze eine Hand dazu meine Hände fest zu halten und die andere benutzte er dazu mich zu halten, damit ich nicht runter falle. Ich versuchte ihm meine Hände zu entziehen, doch ich hatte keinen Erfolg, währenddessen musste ich mit ansehen, wie sein Mund fast an meinen Nacken angelangte. Ich spürte seinen Atem schon an meinem Nacken. Ich strampelte mit den Beinen und versuchte mich los zu reißen, doch auch das funktionierte nicht. 'Hör auf!', schrie ich, da es meine letzte Hoffnung war. Die Differenz unserer Kräfteverhältnisse war so groß, dass ich keine Chance hatte. Ich spürte seinen Mund an meinem Nacken und bekam Panik, doch er küsste meinen Nacken nur einmal und beugte sich wieder nach oben. Mit einem siegessicheren bösen grinsen sah er mich an. 'Du hast keine Chance und wenn ich dich verwandeln würde, würdest du keine Wahl haben.', sagte er und sah wieder nach vorne. Der weitere Flug verging ebenso wie der bevor wir einen kleinen Smalltalk hatten - still und langweilig. Es kam mir vor, als würden wir endlich nach etlichen Stunden landen und ich sah wieder das Schloss der Tsukareos vor mir. Wieder sah ich die beiden Türme die in den Himmel ragten und das große Anwesen von ihnen. Es kam mir komisch vor, wieder hier zu sein. Ich fragte mich, was mich hinter diesen Türen erwartete.
Nero schubste mich leicht ungeduldig nach vorne und wollte mir damit sagen, dass ich nun einen Fuß vor den anderen setzen sollte um ins Schloss einzutreten.
'Es gibt ein paar Veränderungen seitdem du weg warst.', sagte er und sah nach vorne. Der Diener machte uns die große Tür auf und sah mich genervt an.
Wahrscheinlich hatte er gehofft, dass ich in dieser Welt nicht überleben konnte und schon lange verreckt war. Er warf mir einen bösen Blick zu, den ich ebenfalls erwiederte.'Hochwürden.', sagte der Diener und verbeugte sich vor Nero.
'Schön, dass ihr wieder daheim seid.', fügte er noch in einem höflichen und unterwürfigen Ton hinzu. Ich drehte mich zu Nero um und bemerkte, dass er sich zurück verwandelt hatte und anmutig auf mich zu ging. Er blieb vor mir stehen und grinste auf einer Seite leicht. Ich sah den langen Vampireckzahn und erschauderte.
'Da ich der König geworden bin, müssen alle mir folgen. Selbst meine Geschwister sind nun unter mir. Auch meine Eltern haben mir nichts mehr zu sagen.', erklärte er mir und ich konnte an seinem bösartigen Grinsen erkennen, dass er sich darüber sehr zu freuen schien. 'Ich nehme an, dass du Hunger hast.'
Er lief mit mir zum Speisesaal und wieder befand ich mich in dem gemütlichen Raum und als ich eintrat drehte sich ein Mann vor dem Kamin um und ich konnte ihn als Ishida identifizieren. Als er mich erkannte blickte er mich kurz traurig an, doch dann verhärtete sich seine Miene wieder. Mit schnellen Schritten durchschritt er den Raum und verließ ihn. Ich sah ihm nach. Nero schob mich weiter zum Tisch und rückte mir den Stuhl zurecht. 'Unter anderen Umständen würde ich dich alleine speisen lassen, doch ich befürchte du würdest einen Fluchtversuch unternehmen, daher werde ich anscheinend in nächster Zeit dich überwachen oder dich überwachen lassen.', erklärte er mir und setzte sich gegenüber von mir auf den Stuhl und schnippte einmal mit den Fingern.
Kurz darauf kamen schon weitere Diener aus der Küche hinein und stellten mir ein ganzes Festmahl vor die Nase. Mein Bauch knurrte, als ich den Geruch des Essens wahrnehmen konnte und mir lief das Wasser im Mund zusammen.
'Zier dich nicht.', sagte Nero und sah mich mit ernster Miene an.
Mir fiel auf, dass sein rechtes Auge wieder blau und das linke braun war und starrte ihn ein wenig an. Er kniff kurz misstrauisch die Augen zusammen. 'Was ist?', fragte er mit einer leicht genervten Stimme. 'Ich finde es beeindruckend, wie deine Augen ständig die Farben wechseln.', antwortete ich und nahm mir ein Hühnchenbein auf den Teller und stocherte mit der Gabel ungeduldig in ihm herum.
'Sie ändern sich je nachdem, ob ich verwandelt bin oder nicht. Es kommt darauf an, wieviel meiner Kraft ich hinaus strömen lasse.', erklärte er mir ruhig.
'Ah.', sagte ich, nickte kurz und schob mir schnell mit der Gabel Hühnchenfleisch in den Mund. 'Hast du mit ihm geschlafen?', fragte Nero und ich verschluckte mich am Hühnchen. Ich räusperte mich, nachdem ich das Hühnchen ganz runter gewürgt hatte und sah ihn mit ernstem Blick an. 'Das geht dich nichts an!', sagte ich und nahm wieder meine Gabel in die Hand. Ich schob mir weiter Hühnchen und Erbsen in den Mund. Zwischendurch zerkleinerte ich eine Kartoffel und aß auch diese.'Ich frage mich, wieviel Erfahrung du gesammelt hast in den zwei Jahren.', sagte er und als







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