Fighter of Freedom

Autor: Alassey
veröffentlicht am: 13.03.2009




Sooo es geht weiter. Ich muss mich erstmal entschuldigen, dass es so lange gedauert hat, aber es ist ziemlich viel Stress bei mir, z.b Freund und Schule etc.
Aber viel Spaß mit der Fortsetzung ;)

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Als er mich zurück stupste, konnte ich mich kaum auf den Beinen halten.
Mir war unglaublich warm geworden und plötzlich fühlte ich mich dreckig. Wie lange war mein letztes Bad schon her? Ich wusste es nicht genau.
Ohne ein Wort ging ich weg von unserem Trainingsplatz und marschierte auf dem weit entfernten See zu. Kurz darauf ging Toulon neben mir her und sah mich fragend an.'Was machst du?', wollte er wissen und kratzte sich am Kopf.
'Ich werde baden gehen. Es ist mal wieder Zeit dafür.', gab ich ihm zur Antwort und stolzierte beschlossener Sache weiter in die Richtung des Wasserfalles.
Toulon schlug mit der Faust auf seine andere flache Hand.
'Stimmt.', sagte er und plötzlich wurde ich auf seinen Rücken genommen.
'Halt dich gut fest.', rief er und fing an zu laufen.
Was für ihn laufen war, war bei mir ein Sprint, den ich niemals erreichen konnte von der Schnelligkeit. Ich sah mal wieder die Bäume an mir vorbei rasen, wenn gleich er nicht so schnell war wie in seiner Wolfsform. Unbemerkt klammerte ich mich nicht mehr an ihn, sondern lockerte meinen Griff. Das bemerkte auch er und ich fühlte, wie er kurz meine Hände umklammert hielt und dann um seinen Oberkörper verschränkte.
'Ich sagte doch, halt dich fest. Ich will nicht, dass du dir was tust, wenn du los lässt.', rief er zu mir und ich errötete leicht, als ich bemerkte, dass er weiterhin meine Hände in seinen hielt.
Nach relativ kurzer Zeit waren wir auch schon beim Wasserfall und ich legte den Großteil meiner Kleidung ab. Als ich nur noch mein langes Hemd trug und dieses gerade ausziehen wollte stutzte ich. Fragend drehte ich mich um.
Toulon stand nicht mehr hinter mir, sondern war im kalten Wasser und lehnte sich an einen großen Stein. Er hatte die Augen geschlossen und schien etwas zu dösen.
Ich lief bis zu dem Rand und stieg bis zu meinen Knien ins Wasser, erst dann zog ich mir das lange Hemd über den Kopf und lag es beiseite. Schnell stieg ich ins Wasser und selbst die Kälte störte mich nicht, da ich mit allem rechnete. Ich hätte Toulon zu getraut, dass er mich beobachtete wäre ich nackt hier herein gegangen. Ich schwamm zu dem Stein an dem er sich lehnte und lehnte mich an die andere Seite.
'Mach mal bitte das Wasser wärmer.', hörte ich es von ihm kommen.
'Wie soll ich das denn machen?', fragte ich und zog eine Augenbraue hoch.
'Du schaffst es schon.', sagte er und ich wusste nur dadurch, dass er es selbstsicher gesagt hatte, dass ich wirklich in der Lage dazu war.
Ich erschuf über meinen beiden ausgestreckten Handflächen einen Feuerball und fragte mich währenddessen, wie ich es anstellen sollte. Wie sollte ich das Wasser, dass zudem auch noch mit einer Strömung versehen war bloß erhitzen? Feuer hatte doch keine Chancen gegen Wasser. 'Ich weiß du kannst es.', ermutigte Toulon mich und ich ließ langsam meine Hände ins Wasser sinken. Als das Feuer die Wasseroberfläche berührte, sah ich wie Dampf aufstieg, doch eine Erhitzung des Wasser konnte ich nicht spüren. Enttäuscht ließ ich meine Hände schneller ins Wasser sinken und der Feuerball löste sich innerhalb Sekunden auf, als er die Wasseroberfläche traf.
'Ich kann es nicht.', murmelte ich enttäuscht von mir selbst und auch darüber, dass Toulon Erwartungen in mich gesetzt hatte. Ich hatte mich während dem Versuch die Wasseroberfläche zu erhitzen von dem Stein weg bewegt und wegen der Enttäuschung hatte ich nicht bemerkt, dass ich so weit hinein gelaufen war, dass mir das Wasser schon bis zu den Schultern ging. Ich hörte hinter mir ein Schwimmgeräusch, doch ehe ich mich umdrehen konnte, wurde ich plötzlich von hinten umarmt. Ich spürte seine Arme unter Wasser an meinem Bauch entlang gleiten. Ich errötete leicht, doch ich wollte mich nicht versuchen umzudrehen. Ich wollte ihm nicht in die Augen schauen. Seine Hände hoben die meinen unter dem Wasser und schon bald war meine rechte Hand über der Wasseroberfläche und die linke war kurze Zeit später neben der rechten.
'Versuch es noch einmal. Ich werde dir helfen.', flüsterte er mir leise ins Ohr.Obwohl meine Hände nass waren konnte ich einen Feuerball erschaffen. Dieser war groß, doch ich zweifelte immer noch daran, dass ich es schaffen konnte.
Plötzlich spürte ich Toulons Lippen an meinem Hals langsam hoch und hinunter fahren.Ich wurde wieder rot, doch versuchte mich dennoch auf meine Aufgabe zu konzentrieren, auch wenn es ziemlich schwer war, doch leider passierte nichts, dass ich den Anschein hatte, dass das Feuer unter Wasser bestand halten könnte. Seine Hände fielen ins Wasser und kurz darauf spürte ich, wie eine von meinem Bauch nach oben fuhr, während die andere nach unten fuhr, doch er trieb es nicht so weit, sondern ließ seine Hände dann einfach dort liegen, wo er sie hatte. Ich spürte, wie er mich langsam nach hinten zog und spürte schon bald seinen warmen Körper hinter mir. Es war wunderlich, wie warm sein Körper im kalten Wasser war. Ich hatte momentan ein starkes Gefühl, obwohl ich nicht deuten konnte was für ein Gefühl es war. Jedenfalls bemerkte ich kurz darauf, dass die orange lodernde Flamme in ein starkes rot überging und ich spürte die Intensität und Macht dieses veränderten Feuers. Toulon hatte es auch bemerkt und hatte damit aufgehört meinen Hals zu küssen und sah nun auch vermutlich die rote Flamme an.
'Siehst du. Es geht doch.', flüsterte er mir ins Ohr und auch in seiner Stimme lag ein tiefes Gefühl, dass ich ebenfalls nicht deuten konnte, da er die Richtung des Gefühles sehr gut verstecken konnte. Abrupt ließ er mich los und umfasste wieder meine Hände, diese führte er langsam ins Wasser und ich betrachtete beeindruckt die rote Flamme, die als sie die Oberfläche berührte, das Wasser leicht zum brodeln brachte, doch die roten Flamme erlosch nicht, sondern ging weiter ins Wasser. Mittlerweile war das ganze Feuer unter Wasser und erlosch nicht. Ich staunte über das Feuer, da es das erste war, dass sich gegen Wasser behaupten konnte. Würde ein Wassermagier oder so etwas ähnliches gegen dieses Feuer kämpfen, hätte er keine Chance, obwohl es eigentlich andersherum sein sollte. Jetzt fiel mir auch die Hitze auf, die sich unter Wasser breitmachte und ich fühlte mich plötzlich sehr wohl im Wasser. Diese kleine Feuerflamme hatte es doch tatsächlich zu meinem Erstaunen geschafft das kalte Wasser in eine heiße Quelle zu verwandeln. Ich ließ einen Seufzer aus meinem Mund entweichen und hörte dann das leise Lachen von Toulon. Er stand hinter mir ohne mich zu berühren, doch ich spürte trotzdem seine Nähe. 'Wie hab ich das gemacht?', fragte ich ihn und auch mich selbst, doch die Antwort kam von ihm. 'Ein sehr starkes Gefühl jeglicher Art kann einen Energie- oder auch einen Machtschub hervorrufen.', gab er mir zur Antwort und ich weitete die Augen. 'Du hast das nur gemacht, weil ich so das rote Feuer erschaffen konnte?', fragte ich ihn unsicher, doch ich bekam keine Antwort und ich wusste, dass Toulon auch nicht mehr hinter mir stand. Ich ließ den Kopf hängen und schwamm zu dem Stein zurück und lehnte mich wieder an ihn. Toulon war vermutlich wieder auf der anderen Seite des Steines. Ich schloss die Augen und genoss die Hitze um meinen Körper herum. Lange war es still, doch dann brach Toulon die Stille.
'Lass uns kämpfen!', sagte er und ich machte ein verblüfftes Gesicht, weil ich damit am wenigsten gerechnet hatte. 'Wie meinst du das?', fragte ich Ihn.
'So wie ich es gesagt habe.', antwortete er und ich hörte, dass er sich bewegte im Wasser. Ich ging ein Stück vom Stein weg und drehte mich in seine Richtung um, doch schon spürte ich wie meine Schulter etwas schmerzte. Er hatte mich schon angegriffen, doch das er im Wasser genauso schnell sein konnte wie an Land, damit hatte ich nicht gerechnet. Ich sah mich nach allen Seiten um ohne ihn finden zu können.
Ich war immer noch ein wenig darüber verwirrt, wie er auf diesen Gedanken gekommen war und hatte keine Deckung aufgebaut, als ich plötzlich in die Tiefe gerissen wurde. Es fühlte sich an, als würde man mir die Beine wegziehen und ich versuchte panisch ihm meine Beine zu entreißen, doch ich hatte einfach keine Chance. Nach kurzer Zeit wurde ich schon unter Wasser gerissen und konnte nicht mehr atmen. Ich strampelte immer noch panisch mit meinen Beinen, doch es brachte nichts. Plötzlich stieß ich mir meinen Kopf an irgend etwas was unter der Oberfläche im Wasser herumgetrieben war.
Ich spürte einen Schmerz und merkte, dass mir meine Sicht verschwamm. Ich bemerkte immer weniger, dass ich nicht mehr atmen konnte und atmete schon das Wasser ein.Wie in einem Traum bemerkte ich, dass Toulon aufgehört hatte an meinen Beinen zu ziehen. Wahrscheinlich hatte er festgestellt, dass ich nicht mehr panisch strampelte und war zu dem Schluss gekommen, dass etwas nicht okay mit mir war.
Ich stieß auf den schlammigen Boden unter mir an und blieb reglos. Ich hatte nicht mehr die Kraft mich selbst zu retten. Dieses Pochen in meinem Kopf ließ alles andere Unwirklich erscheinen und ich konnte mich nicht mehr bewegen.
Ich sah wie ein Schatten über mich kam und mit Hilfe einer Hand, die er mir unter den Rücken legte, mich nach oben an die Oberfläche führte. Mein Kopf durchstieß die Wasseroberfläche, dennoch konnte ich nicht atmen. Über mir sah ich das verschwommene Gesicht von Toulon. Als wäre er weit weg, rief er die ganze Zeit meinen Namen, doch ich regte mich nicht.

Toulon hatte Nami in den Armen und sah auf ihr weißen lebloses Gesicht. Ihre Augen waren geöffnet, doch sie starrten ins Nichts. Er nahm an, dass sie lebte, doch er wusste einfach nicht, was passiert war. Er hatte sie ins Wasser gezogen und sie hatte ein wenig gestrampelt, doch dann hatte sie aufgehört und nun sah sie so aus.
Ihr Körper war noch unter der Wasseroberfläche und nur Ihr Kopf und ihre Beine ragten aus dem Wasser. Er wollte ihren zerbrechlichen zarten Körper nicht sehen, da er vielleicht sein Verlangen nicht mehr zurück halten könnte und das würde vielleicht alles zerstören. Er schüttelte sie leicht, doch sie regte sich immer noch nicht.
'Nami! Bitte leb! Beweg dich!', rief er hoffnungsvoll, doch es passierte wieder nichts.Was sollte er bloß machen. Er war nicht darin ausgebildet leben zu retten und hatte es auch nie versucht. Da fiel ihm etwas ein, doch er zuckte unsicher.
Er sah auf ihren geöffneten Mund und schluckte. Er hatte keine andere Wahl als Mund zu Mund Beatmung, ansonsten würde sie sterben. Langsam neigte er den Kopf und bald schon spürte er an seinen Lippen die ihren. Sie waren nass und warm, doch auch so zart und verführerisch. Er machte es so, wie er meinte, was man unter einer Mund zu Mund Beatmung verstand und hoffte darauf, dass er es richtig machte.
Bald löste sich sein Mund von ihrem und er sah sie besorgt an, doch bald zeigte sich eine Regung. Langsam lief Wasser aus ihrem Mund und bald schon hustete sie und spuckte den Rest an Wasser aus. Sie schloss und öffnete ihre Augen und sah ihn erschöpft an.Sie bewegte langsam den Mund und schien was sagen zu wollen, doch erlegte ihr den Zeigefinger an die Lippen und redete ihr leise zu.
'Sprich nicht. Du hast später noch Zeit mit mir zu reden.'
Sie lächelte kurz, doch danach schloss sie ihre Augen und schien vor Erschöpfung einzuschlafen oder in Ohnmacht zu fallen. Toulon sah ihr friedliches Gesicht an und konnte den Gedanken nicht los werden, dass sie auch mit geöffneten leeren Augen in seinen Armen liegen konnte und sich nie wieder bewegen könnte.
Er senkte den Kopf auf ihren und zog eine leidende Miene.
'Ich hatte so Angst dich zu verlieren!', flüsterte er und blieb eine Weile reglos so stehen, mit ihr in seinen Armen. Dann sah er auf und begriff die Lage. Sie musste aus dem Wasser und in eine Decke gehüllt werden, doch er hatte Angst davor ihren Körper jetzt zu sehen. Noch war es nicht so weit, dass er es jetzt schon riskieren konnte.
Er hatte keine Wahl und so stieg er langsam aus dem Wasser und sah stur nach vorne.Er ertappte sich selbst immer wieder dabei, dass er runter auf sie schauen wollte, doch mit einiger Mühe schaffte er es sich zu überwinden. Mit geschlossenen Augen hockte er sich kurz hin und sammelte ihre Kleidung auf. Dann fing er an zu rennen und bald schon hatten sie ihr Lager erreicht. Er schaffte es locker, sie nur mit einer Hand festzuhalten und so breitete er eine Decke aus, die er immer dabei hatte und wickelte sie dann darin ein. Dann hob er sie wieder hoch und konnte nun endlich wieder zu ihr schauen, da ihr Körper von der Decke eingehüllt war. Er legte sie in die kleine Höhle und setzte sich davor. Nach kurzer Zeit bemerkte er das Blut an seinen Händen. Er hob seine Hand und roch an dem Blut. Er verdrehte die Augen für einen Moment. Ihr Blut roch so köstlich!
'Schade, dass ich kein Vampir bin, ansonsten hätte ich dein Blut mit Freuden entgegen genommen.', sagte er und lächelte. Er sah zu ihr und entdeckte eine Wunde an ihrem Kopf. Nun konnte er sich auch erklären, warum sie aufeinmal reglos geworden und fast ertrunken ist. Er besaß kein Verbandszeug, deswegen suchte er hoffnungsvoll in ihren Taschen und fand glücklicherweise eine Rolle des Verbandes.
Er kletterte zu ihr in die Höhle, hob leicht ihren Kopf und umwickelte ihren Kopf mit dem weißen Stoff. Das Ende klemmte er später in den Verband selbst, da er nichts hatte, womit er das Ende festmachen könnte. Kurz nachdem er den Verband angelegt hatte, fing Nami an zu zittern und er legte sich neben sie. Eine Hand über sie gelegt.

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Ich hoffe der Teil hat euch gefallen :) lg Alassey







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