Sven und Marie Teil 20

Autor: adamina
veröffentlicht am: 10.01.2009




Hey Leute!!! Wiedermal etwas kürzer geworden, aber ich hoffe euch gefällt es trotzdem. Bitte kommentieren!!!!!!!!!

Jeder Tag ist eine Qual für mich, ich verbringe die Zeit in meinem Zimmer, eingesperrt. Ich will gar nichts mehr. Ich liege nur in meinem Bett, ich warte... dass etwas passiert, dass die Zeit sich zurückdreht, dass das alles nur ein Traum war. Ich wollte sterben als ich blind war, jetzt sind mir die Augen geöffnet und ich bereue es. Ich schließe die Augen und hoffe wieder blind zu sein, und im Dunkeln jemanden zu finden, dem ich vertrauen könnte. Bill? Ist tot. Sven? Gestorben, in der Sekunde in der er gebeichtet hatte. Ich kann keinem Mann vertrauen der mich über Monate belogen hat. Er hat Theater gespielt, so gut dass ich nicht mehr weiß wer der wahre Sven ist. War das früher, der wahre Sven oder hatte er da die Rolle des gutaussehenden Frauenschwarms gespielt. Hatte er mit mir eine neue Rolle ausprobiert? Die des Retters in der Not? Warum musste er ausgerechnet mich retten wollen? Wieso konnte er nicht bleiben wer er war, mich ignorierend? Ein gleichgültiger Sven ist mir lieber als einer der mich belügt. Es klopft an der Tür, ich erkenne Yves Stimme. 'Marie? Telefon für dich, es ist...' 'Lass mich in Ruhe!' unterbreche ich ihn. '...Sven...' beendet er traurig seinen Satz schließt die Türe und geht wieder. Ich glaube endlich in Frieden gelassen zu werden, als auch schon ein lauter Knall gegen meine Tür ertönt. 'Marie, komm sofort da raus! Du hast seit Tagen nichts gegessen, du kannst nicht ewig da drin bleiben.' Sie zügelt ihre Stimme. 'Marie, bitte tu mir das nicht an, nicht nach all diesem Theater...' 'Theater??? Wenn das hier ein Theater ist, ist das nicht meine Schuld! Ich habe niemanden gezwungen eine Rolle zu spielen! Ich bin nicht in irgendeine Lüge eingestiegen, ich war Publikum und Clown zur selben Zeit! Das ist kein Theater mehr, Cathy, das ist echter Schmerz, wahres Leid, und das hatte ich bis jetzt nicht gekannt!'
Ich öffne nicht auf ihr Drängen. Eine Stunde später, klopft es leise an der Tür. 'Marie, ich bin's' höre ich Svens Stimme. 'Wer bist du?' antworte ich leise, aber laut genug dass er mich hört. 'Ich bin der, der dir alles gegeben hat, und dir noch mehr geben würde wenn du es zulassen könntest...' flüstert er, dann räuspert er sich und sagt etwas lauter : 'Ich werde einige Tage bei Yves bleiben, ich hoffe wir können dann irgendwann darüber sprechen.' Ich weine lautlos, ich will nicht dass er es hört, doch ich weiß dass er es spürt, irgendwie. 'Ich liebe dich Sven.' Sage ich ohne dass er es hören kann.







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