Sven und Marie Teil 16

Autor: adamina
veröffentlicht am: 28.12.2008




Tut mir leid diesmal ist es etwas kürzer, doch es geht schon bald spannend weiter!!!

Am Anfang sehe ich nur unerkennbare Schatten oder grelle Lichter ,die Augen und Seele verbrennen. Es tut so weh dass ich beinahe der Dunkelheit hinterher weine. 'Die Behandlung ist erfolgreich!' triumphiert der Psychiater. Jeden Morgen besucht er mich, mit einer Taschenlampe bewaffnet. 'Nur Geduld!' wiederholt er immer wieder. Ich habe nicht mehr den Mut ihm zu antworten. Papa macht sich sorgen wegen dieser Resignation, das sieht mir gar nicht ähnlich. Er hat alle Reisen abgesagt um bei mir sein zu können. Das Zimmer ist gefüllt mit unsichtbaren Geschenken. Anfangs kam Bill noch oft vorbei um hat mir über den erneut bandagierten Kopf gestrichen, nun kommt er nicht mehr, es sei zu anstrengend für mich, erklärt mir Cathy. Und sie hat recht, alles tut mir weh, jedes Geräusch, jedes noch so winzige Licht. Meine Augen tränen, ich habe furchtbare Migräneanfälle, meine Sicht ist verschwommen. Cathys Stimme wird von einem großen schwarzen Schatten getragen.Dann eines Morgens, wird dieser Schatten wie durch ein Wunder klar. 'hat Papa dir heute schon gesagt dass du wunderschön bist Cathy?' Meine Augen tränen nicht mehr, doch jetzt weint Cathy. Papa bricht in lautes Gelächter aus, und als er sich beruhigt hält er mir einen Spiegel hin. 'Du bist genauso schön, meine kleine Fee.' Ich entdecke, zwei riesige Augen in einem bleichen Gesicht. Meine Haare sind gewachsen, die Konturen meiner Wangenknochen sind sehr viel ausgeprägter. Ich habe riesige Augenringe. Papa hat wohl viel Fantasie. 'Ich sehe aus wie Draculas Braut.' Bemerke ich trocken. Doch so sehr ich auch danach suche, ich habe keine Narben und keinen leeren Blick, ich sehe krank, aber normal aus. Was bin ich erleichtert!
Eine halbe Stunde später, taucht Yves auf, Papa muss ihn in der Uni angerufen haben. 'Ein kleiner Trip im Auto?' schlägt er mir vor. Ich drehe ihn um und springe im begeistert in die Arme. 'Ich hatte ganz vergessen wie schön du bist!' Er spielt den Besorgten 'Wer bist du und was hast du mit meiner Schwester getan?'
Da die Krankenschwester mich zwingt tagsüber eine Sonnenbrille zu tragen meint er dann. 'Hör zu Star, da du jetzt ja ihre Fratzen sehen kannst, könnte ich doch ein paar Freunde einladen für deinen Geburtstag, hältst du davon?'
Wenn Yves Freunde sagt, ist Sven natürlich auch dabei. Also nein, auf keinen Fall. 'Ich muss mich vorher um meinen eigene Fratze kümmern, wenn du erlaubst.' Antworte ich gespielt schnippisch. 'Ich finde du hast dich eigentlich ziemlich verschönert.' Grinst er. 'Sobald du mich so schön findest wie Laurine, reden wir noch mal drüber.' Cathy mischt sich in das Gespräch ein. 'Wer ist Laurine?' Yves nimmt eine betont gleichgültige Haltung an. 'Och, nur ein Mädchen.' Cathy sieht ihn auffordernd an 'Ok, sie spielt in Der Schwarzen Königin.' Yves sieht mich fast flehend an, als wolle er sagen ‚tu es nicht' 'Du solltest sie einladen, Cathy würde sie sicher mögen.' Oh, es tut so gut ihn wieder ärgern zu können! 'Und woher kennst du sie denn?' fragt mich Cathy, woraufhin ich nur grinse 'Ich habe mit ihr geschlafen!'







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