Sven und Marie Teil 18

Autor: adamina
veröffentlicht am: 10.01.2009




Hey Leute, bitte bitte schreibt mir Komms, Kritiken oder Anmerkungen, ob euch der weitere Verlauf gefällt!!!!

Ich liebe! Besser, ich werde geliebt! Sven weicht gar nicht mehr von meiner Seite! Ich finde in ihm eine Leidenschaft, gemischt mit einer Zärtlichkeit die mich gleichzeitig aufwühlt und beruhigt. In seinen Augen fühle ich mich schön. Seine Küsse sind wie er: Gefühlvoll und wissend zugleich. Zu wissend?
Wie viel Mädchen hat er vor mir bereits so geküsst? Wie viel haben ihn geliebt? Diese Fragen sollten mich beunruhigen. Doch sie tun es nicht. Ich habe gelernt dass es jeden Tag vorbei sein kann, ich genieße jeden Moment mit ihm und versuche einfach in den Tag zu leben, um später nie mehr sagen können, ich hätte es besser machen sollen.
Sven und ich haben so viel Gemeinsamkeiten, man bräuchte zwei Leben um sie alle auszuleben. Zwischen den täglichen Proben, den leidenschaftlichen Abenden und den wunderschönen Morgen, war das Abitur nur Nebensache. Abgesehen von Mathe, waren alle Fächer zwischen ein und zwei. Cathy ist glücklich. Papa hat mir ein Armband aus Japan geschickt. Doch bei all dem Glück bin ich melancholisch, meine guten Noten und meine Freude am Leben, ich verdanke beides Bill. Ich denke sehr oft an ihn, nicht genug wie mir scheint, ich schulde ihm zu viel.
Was ist nur aus ihm geworden? Ist es möglich dass er mich einfach so verlassen hat, nachdem er mir das Leben gerettet hat? Ohne ihn hätte ich die letzten Monate nicht überlebt. Ich gehe Yves und Cathy ständig auf die Nerven, sie haben ihn aufgetrieben, nun sollen sie ihn wiederfinden. Yves gibt als erster nach. 'Sonntag wirst du von ihm hören.' Murrt er um endlich ruhe zu haben. Sonntag ist mein Geburtstag. Yves will die Gelegenheit ausnutzen um meine Genesung zu feiern. Alle würden da sein. Wenn man Yves plötzliche Schweigsamkeit zu dem Thema bedenkt, glaube ich Bill hat vor mich mit etwas zu überraschen! Es wird so toll sein, den lieben Rotschopf endlich zu sehen!

Es ist Sonntag, und alle sind da, wir tanzen, wir trinken, wir feiern Cathy und Papa haben das Haus geräumt. Wir sind etwa fünfzig, ohne Bill mitzuzählen. Sven zeigt sich noch zärtlicher als sonst, Laurine wirbelt überall herum, sogar Alissa ist glücklich, sie geht inzwischen mit Phil.
Die Truppe hat mir ein paar Sketsche vorbereitet. Einer dieser Sketsche erzählt die Geschichte einer Blinden die Marie heißt. Sie wird von einem Einbrecher ausgeraubt, und in aller Unschuld passiert ihr ein Ungeschick nach dem anderen. Sie verbrüht den Einbrecher, sperrt ihn in einem Schrank ein und endet damit dass sie ihn ohnmächtig schlägt ohne auch nur den Hauch einer Ahnung. Polizisten kommen den Einbrecher dann gefangen nehmen, und Marie erklärt sie hätte geglaubt der Fernseher hätte diesen Lärm veranstaltet. Ich bin am Boden vor Lachen!
Ich habe das Büffet verschoben in der Hoffnung Bill käme endlich vorbei, aber er kommt nicht, und fünfzig hungrige Bestien warten auf ihr Fleisch. Also essen wir, nur ich, habe auf einmal keinen Hunger mehr. Sven macht sich Sorgen wegen meiner traurigen Miene: 'Ist etwas nicht in Ordnung ?' ich seufze 'Bill hat Verspätung.' Ich habe feuchte Augen. Anstatt mich zu trösten ist Sven schlecht drauf. 'So, Bill wird nicht kommen, was jetzt?' Ich schaue auf, kennt er ihn etwa? 'Wieso sagst du das?' Er giftet mich an. 'Weil ich es weiß. Aber ich bin da, alle die du liebst sind da, warum bist du damit immer noch unglücklich?!' Ich werde wütend, warum verhält er sich nur so? 'Ja, aber nur er war da als ich alleine war, ohne seine Freundschaft wüsste ich nicht wo ich heute wäre.' 'In meinen Armen.' Murmelt Sven. 'Da bin ich mir nicht so sicher, du hast damals mit allem geflirtet , nur mit mir nicht! ER hat sich für mich interessiert!' Er fängt an zu schreien. 'Was er für dich getan hat, hätte ich auch getan, wenn du mich nur gelassen hättest! Und das weißt du ganz genau!' Ich schüttele nur traurig den Kopf. 'Versuch doch zu verstehen, ich war grauenvoll, gemein, gegen die ganze Welt aufgelehnt. Ich hasste die gesamte Welt. Dich liebte ich bereits zu sehr um dir diesen Anblick zu zeigen.' Doch er gibt nicht auf 'Toller Liebesbeweis, sich an einen Anderen zu wenden!' entgegnet er bitter. 'Es ist nicht das was du denkst, du hast keinen Grund eifersüchtig zu sein!' Ich versuche seine Hand zu ergreifen , doch er entzieht sie mir, ich habe vorher noch niemals so wütend erlebt. 'Eifersüchtig ich? Auf ihn?' Außer mir vor Wut zische ich 'Seltsam oder? Jetzt gerade wäre mir seine Anwesenheit hier viel lieber!' Ich weiß ich hätte das nicht sagen sollen, die Wut hat mich gepackt. Sven ergreift meinen Arm und zerrt mich ins Wohnzimmer, er drückt zu wie ein Schraubstock, und ich schreie auf vor Schmerz und Schreck. In meinem Zimmer wirf er mich aufs Bett ich wüte ihn an 'Macht es dir Spaß Schwächere so zu behandeln?!' Er lacht: 'Nein, ich liebe es verwöhnte kleine Zicken von ihrem Pferd runter zu holen!'
Ich erkenne Bill sofort, seine eigenen Worte, seinen furchtbaren Akzent, unglaublich! 'Kennst du ihn? Kennst du Bill?' Er lacht wieder hämisch. 'Teuerste, niemand kennt ihn so gut wie ich!' Er benutzt weiter diesen schrecklichen Akzent, und auf einmal fällt es mir wie Schuppen von den Augen! ER ist Bill! Sven ist es die ganze Zeit gewesen! Während den ganzen 8 Monaten, hat er mir jeden Tag etwas vorgespielt, und ich habe keinen Augenblick Verdacht geschöpft! Er hat mich acht Monate lang belogen! Ich spüre eine plötzliche Kälte in mir aufsteigen, und eine Art Scham. Sven hat sich über mich lustig gemacht, und alle anderen auch, und ich habe sie gebraucht. Ich breche in einen hysterischen Lachanfall aus, und klatsche in die Hände. 'Ganz im Ernst Sven, du bist der beste Schauspieler den die Welt je gesehen hat, ich bin wie ein Idiot einfach drauf reingefallen!' Er hat sich inzwischen wohl wieder beruhigt, denn er hat den Kopf gesenkt und flüstert 'Glaub mir Marie, ich wollte das nicht, doch es gab keine Andere Möglichkeit. Du hast mich jedes Mal weg geschickt. Yves und Cathy waren ganz krank vor Sorge um dich, und ich habe es nicht ertrage von dir getrennt zu sein.' Traurig betrachte ich sein wunderschönes Gesicht. 'Ich soll dir glauben? Da verlangst du echt viel von mir, du lügst zu gut als dass ich sehen könnte ob ich dir trauen kann. Raus hier, und komm nie wieder...' Ich schluchze bereits während sich die Tür langsam schließt.







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