Alatasia-Geschichte eines Volkes

Autor: **Celia**
veröffentlicht am: 23.12.2008




Hey! Inzwischen hat die Geschichte 46 Seiten und ich dachte mit ich lasse sie euch mal lesen =D
Ich habe sie nicht alleine sondern mti einem guten Freund geschrieben. Hoffentlich gefällt sie euch. ALso Vorhang auf für 'Die Chroniken von Alatasia'

Die Chroniken von Alatasia

by Sinthoras&JeanneDArc

Prolog: Träume

Ich träume nicht mehr seit ich 8 bin. Jetzt bin ich bald 15 und meine Träume beginnen wieder. Allerdings in erschreckenden Ausmaßen. Jedes Detail, jede noch so unwichtige Kleinigkeit ist in meinem Kopf verankert. Unauslöschlich. Unwiderruflich. Früher waren meine Träume normal. Ich habe von einer besseren Welt geträumt eine wie sie in den verbotenen Büchern meines Onkels steht. Mit Menschen die sich nicht immer bekriegen. Aber das sind ja eh nur Geschichten und wer glaubt schon daran dass es keine Drachen, Nymphen und all diesen Kram gibt? Nur Kinder. So wie ich eines war. Aber bald nicht mehr seinen werde. Nach meinen Träumen zu Folge. Mein Onkel meint in jedem Traum steckt etwas Wahres, etwas aus der Vergangenheit oder Zukunft, denn Träume kommen aus deinem Unterbewusstsein. Aber wenn an meinen damaligen Träumen etwas Wahres dran gewesen wäre, wäre ich jetzt nicht hier. Nicht in diesem Kerker. Nicht mit einer dreckigen Elfe. Und vor allem wäre er dann nicht tot. Träume sind nichts als Aberglaube. Es ist gut dass sie verboten sind. Aber was wenn doch etwas Wahres daran ist? Dann wäre ich es der dazu bestimmt ist alles zu ändern. Alle zu retten.

Prolog: Der Turm

Ich stehe hier, weit oben, weit entfernt von meinen Sorgen. Hier oben, auf dem Turm in der Burg meines Vaters, fühle ich mich frei. Aber ich kann nicht immer frei sein, und muss auch einmal hinunter steigen. Ich habe Angst. Angst davor, wieder in mein Leben zurück zu kehren. Zu meinem brutalen Vater und meiner nichtehrwürdigen, bösartigen Mutter. Sie sind alle Gleich. Wenn es doch jemanden geben würde, der ein bisschen anders ist. Aber nein. Alle wollen nur etwas. Macht und Geld. Wie ich es hasse.Der Mond scheint zum Greifen nah und doch weit entfernt. Wie er da so still und Allwissend steht. So wunderbar. Doch ich darf nicht verharren. Ich muss zurück. Obwohl es schlimm ist. Aber irgendjemand gibt es da draußen, der mich versteht. Und ich werde nicht ruhen, biss ich ihn gefunden habe.

Tag 1: Die Flucht

Roben
Ein feines Rascheln drang an sein Ohr und etwas huschte über seine Brust. Roben strich sich unwirsch über sein Gesicht und fegte eine Kakerlake beiseite. Den Ekel der ihn seit nun mehr zwei Tagen quälte war betäubt. Er schlug die Augen auf und spürte mit meinem Mal etwas Kaltes in seinem Stiefel. Ja, natürlich!, schoss es ihm durch den Kopf. Sein Dolch. Doch zu früh gefreut, natürlich hatte man ihm auch seine letzte Waffe abgenommen. Wie konnte es auch anders sein. Die Wasserflasche allerdings die noch halb voll war, hatten die Krieger ihm gnädiger weise überlassen. Sein Hals und seine Kehle waren ausgedörrt aber er beschloss trotzdem sich das letzte bisschen Wasser was ihm noch zur Verfügung stand aufzusparen. Er legte die Flasche wieder zurück, als er merkte dass er sie gedankenverloren angeschaut hatte. 'Wasser? Du besitzt...Wasser?', die Stimme kam von der anderen Zellenecke und klang so rau und heiser das man nicht erkennen konnte ob es ein Mann oder eine Frau war die sprach. 'ja, na und?', Robens Stimme war unwirsch wusste er doch genau das es ein Elf war mit dem er die Zelle teilte und von diesen Kreaturen hielt er nichts. 'Kann ich.. kann ich....', die Stimme war kaum mehr als ein Röcheln. Die einst so prächtigen Kleider des Elfs waren schmutzig und von Kot übersät. Auch sein Haar das ihm oder ihr, Roben war sich immer noch nicht sicher, bis auf die Schultern fiel, war verfilzt. 'Nein du kannst nichts haben!', es kostete Roben Kraft seine Stimme zu erheben aber er schaffte es trotzdem, 'Wieso sollte ich DIR etwas geben?' ' Weil ich...weil ich uns hier rausholen kann...', murmelte der Elf, vorsichtig kroch er aus den Knien näher zu Roben.'Wieso hast du das nicht vorher gesagt? Und wie willst du das anstellen?', Freudig riss Roben seine Augen auf aber dann beruhigte er sich wieder. Dies war ein Elf, sie konnten meisterhaft lügen wie er schon am eigenen Leib erfahren hatte. Immerhin hat mich diese Lügenkunst in diesen vermaledeiten Kerker gebracht!, dachte er verbissen. 'Ich brauche nur .....Wasser...Magie', man merkte das es dem Elf immer schwerer fiel sich auf klare Worte zu konzentrieren. 'Wieso sollte ich dir und deine Magie trauen? Ihr und euer Volk ihr seid doch nichts als Abschaum!', Roben spukte vor dem Elf auf den Boden. Ein winziges Lächeln huschte über das Gesicht des Elfen und Roben erkannte dass seine Züge beinahe weiblich waren aber sicher war er sich nicht.'Weil du keine andere Wahl hast Menschenjunge. Entweder du wartest bis die Wachen dich holen oder du vertraust mir', die Stimme war nur ein Hauchen aber Roben hörte sie und reichte dem Elfen wortlos die Flasche. Es stimmte, entweder oder. Nur eins war möglich.

Noroelle
Es war noch früh am Morgen, als sie vom Turm hinunterstieg und auf dem Platz davor herumlungerte. Sie schaute der Sonne zu, wie diese ihre warmen Strahlen nach der Erde ausstreckte. Bis jetzt war sie vollkommen zufrieden, und lächelte vor sich hin. Es waren nur ein paar einzelne Leibeigene auf dem Hof, doch ein plötzlicher Schrei zerstörte die Stille. 'Noroelle Schatz, komm sofort zum Frühstück, aber Dalli!', schrie ihre Mutter. 'Jahh Mutter!' schrie sie freundlichkeitshalber zurück. Wie sie es hasste. Von außen schien ihre Mutter vollkommen und freundlich, doch wenn man sie besser kennenlernte, merkte man, dass sie nicht nur den ganzen Hof sondern auch ihren Mann täuschte.
Sie stand auf und rannte zum Frühstückssaal, verdrückte so schnell wie sie konnte belegte Brote und verschwand wieder nach draußen, bevor ihr Vater sie wieder schlagen konnte. *Diesmal ist es zum Glück gut gegangen.* Dann setzte sie sich zum Turm, der ihr Schatten spendete. Zum ersten mal bemerkte sie, dass das Gefängnis ihres Vaters unter dem Turm liegt.*Wie es wohl den Kreaturen geht, die dort unten gefangen sind?* Sie vergaß dies jedoch schnell wieder, und widmete sich nun dem bunten Treiben auf dem Burghof.

Roben
Der Elf oder besser, die Elfe, wie er jetzt erkannte, trank nicht etwa das Wasser was Roben ihr gegeben hatte. Nein. Sie schüttete es sich über den Kopf und wusch sich so gut es ging. 'Was zum...?!', wollte Roben auffahren doch schon erhob sich die Elfe. Auf einmal schien ein inneres Leuchten von ihr auszugehen. Ihre Haare waren nicht mehr verfilzt sondern umschmeichelten ihr bleiches Gesicht. Ihre Haare hatten einen Goldton und ihre Augen waren von seltsamem Graugrün. Das Gesicht der Elfe sah merkwürdig unsymmetrisch und doch wunderhübsch aus. Roben bemerkte dass ihre Augen in verschiedene Richtungen schauten und eine blasse Narbe von einem Mundwinkel zum Ohr ging. Auch ihre Kleidung war wieder sauber, ihre Robe sah aus wie die einer Königin. Erstaunt riss Roben die Augen auf. Die Elfe schaute frostig lächelnd auf Roben hinab der noch an der Kerkerwand lehnte. 'Du bist etwas Besonderes. Du bist....', doch bevor sie enden konnte saß sie wieder in der Ecke der Zelle und war genauso schmutzig und schwach wie vorher. Minuten später erkannte Roben auch warum. Die Wärter, mehr Ungeheuer als Mensch, drehten ihre tägliche Runde. Oftmals spotteten sie über die Gefangenen und spuckten sie an, wenn sie besonders gut bei Laune waren erleichterten sie sich sogar in den Zellen. Noch ein paar Minuten später waren sie wieder verschwunden und die Elfe erhob sich. 'Was soll ich sein?', Robens Ton war forsch aber respektvoll. Niemand konnte wissen was eine Elfe als nächstes tat. Stimmen drangen durch das winzige Gitterfenster das in der Höhe des Burghofes liegen musste. 'Etwas Besonderes. Aber das ändert nichts an der Tatsache dass du mich befreit hast. Endlich. Du bist einer von uns, Roben. Einer von uns.', ihre Blick streifte sein Gesicht und ein Schauer lief über seinen Rücken. Ihn wunderte nicht das sie seinen Vornamen kannte die Wärter beschimpften sie häufig mit missgestalteten Namen, dadurch konnte man sich leicht den richtigen Vornamen des anderen zusammenreimen. Aber ihn erstaunten ihre anderen Worte: 'Du bist einer von uns' 'Von wem?', fragte Roben erstaunt. 'Elf.', mit diesem Wort war die Elfe verschwunden und er allein im Kerker. Roben tobte und fluchte. Seine Vorahnung hatte sich bestätigt. Die Elfe hatte ihn betrogen und nun hatte er noch nicht mal mehr seine Wasserflasche. 'Wieso ausgerechnet ICH?', schrie er und hämmerte gegen die Wand. Das einzige was er erreichte war, dass seine Fingerknöchel anfingen zu bluten.

Noroelle
Sie schreckte auf.*Da hat jemand geschrien. Im Kerker!* Sie beugte sich zum Kerkerfenster. Doch alles war stockdunkel. Doch irgendetwas pochte und bewegte sich. Vorsichtig machte sie sich bemerkbar.'Ähm Hallooo?? Hallloooohooooo!' Sie schaute sich um, doch niemand beachtete sie.

Roben
Er hörte auf zu toben und blickte zur winzigen Öffnung in der Mauer, das Fenster. Es war vergittert aber durch die Gitterstäbe konnte er die Silhouette eines Menschen erkennen. Der Stimme nachzu urteilen, ein Mädchen oder eine junge Frau. Hastig trat er an die Holztür die zum Gang führte und drückte sich dagegen.'Hallo?', kam es wieder von Fenster, 'Ist da jemand?' Roben trat wieder zur gegenüberliegenden Wand und antwortete, seine Stimme war inzwischen vom vielen Schreien heiser geworden, er erkannte sie selbst kaum
wieder:'Natürlich ist hier jemand. Oder ist nicht jedes dieser vermaledeiten Verließe voll bis zum Rand? Ihr gehört doch sicher zum Königshof also was schert ihr euch um uns?' Er wählte bewusst diese Redensweise und lauschte auf eine Antwort. Dann räusperte er sich und fügte beinahe entschuldigend hinzu:' Obwohl es weiß Gott kein Vergehen ist' Seine Stimme war viel milder und klang jetzt auch wieder wie seine eigene.

Noroelle
Sie versuchte etwas zu erkennen und war verdattert.'Ähm, nur zur Information, ich bin die Tochter des vermaledeiten Königs!' Sie war zwar ein wenig betroffen, doch fand die Umgangsart mit ihrem Vater amüsant. 'Aber wo du recht hast, hast du Recht. Ähm wie lange sitzt du denn schon da drinnen? Und wer bist du eigentlich?' Sie blinzelte und langsam gewöhnten sich ihre Augen an die Dunkelheit. Sie konnte die Umrisse eines gut gebauten Jungen gut erkennen.*Wenn ich doch nur sein Gesicht sehen könnte!* Dann legte sie sich hin und lauschte. *Wenn es doch einmal jemand vernünftiges wäre, nicht so bedeppert wie die Jungen Herren auf dem Hof, die ihr die ganze Zeit nachgaffen und ihr nachlaufen.* Dann versuchte sie es nochmal.'Wer bist du, und von wo kommst du??'
Roben
'Ganz langsam junges Fräulein.', er musste schmunzeln und trat noch näher an das Gitterfenster heran so dass er ihr Gesicht erkennen konnte. Sie war hübsch. er konnte direkt in ihre moosgrünen Augen schauen. 'Ich bin seit ..ja es dürften jetzt fast drei Tage sein...naja also seit 3 Tagen hier drin.' Dann grinste er breit. ' Schickt es sich denn für eine Prinzessin auf dem Burghof zu knien und mit einem Gefangenen zu reden? Also soweit ich das beurteilen kann eher nicht aber natürlich entschuldige ich mich sofort für meine Unwissenheit sollte sich meine Vermutung als falsch erweisen.', in seinen Augen blitzte der Schalk auf.'Gestatten: Mein Name ist Roben Frue und ich komme...', er stockte und fuhr dann leise fort, ' ich komme aus Maraila' Maraila war eine kleine Stadt am Rande der Wüste. Dort hatte er mit seinem Onkel gelebt. Von wo seine Eltern kamen das wusste er nicht so genau. Nach dem Tod seines Onkels war er auch schleunigst von ihrem zerstörten Hof weggegangen. Roben konnte die Erinnerungen nicht ertragen, auch jetzt tat er ihm noch etwas weh den Namen auszusprechen. Doch anstatt hier in einer der großen Städte Arbeit zu finden, war er verhaftet worden.'Wenn es euch nichts ausmacht würde ich auch ganz gerne euren Namen erfahren? Und wo ich schon mal dabei bin, Hier ist es ziemlich ungemütlich...', er erhoffte sich wahrlich nicht hier nochmal lebend rauszukommen aber was hatte er schon zu verlieren?

Noroelle
Sie grinste vergnügt. 'Gestatten, mein Name ist Noroelle. Noroelle Firafina die 2.' Sie konnte nun deutlich erkennen, wer der Gefangene war. Er hatte saphirblaue, leuchtende Augen, strohblondes Haar und, wie ihr schien, ein wenig spitze Ohren. Er war recht groß und kräftig gebaut. *Dass ein solcher Junge eingesperrt ist?* Dann fuhr sie zögerlich fort. 'Ähm also jahh... ich könnte mir vorstellen, dass ich dir ein kleines bisschen helfen könnte... Natürlich wirst du mir dann auch helfen, denn Die eine Hand wäscht die andere. Na? Einverstanden?'

Roben
Skeptisch schaute er in das Gesicht der Prinzessin. 'Was...was könnt ihr schon von mir wollen?' Und wo soll ich schon hin wenn ich hier rauskomme, fügte er säuerlich in Gedanken hinzu. Aber draußen frei zu sterben war immer noch besser als am Galgen. Außerdem würde er nur zu gern rausfinden was diese Elfe gemeint hatte. Einer von ihnen. Seine Ohren waren schon immer eigentümlich spitz gewesen, spitzer als die seines Onkels aber dennoch nicht so spitz wie die einer Elfe. Schon oft waren ihm Gedanken gekommen, unmögliche Gedanken. Wieder schaute er in Noroelles Gesicht und versuchte noch mehr von ihr zu erkennen, was sich als schwierig erwies denn sie hatte die Sonne im Rücken. Trotzdem konnte er erkennen das sie braunes, nein blondes oder doch rotes? Irgendwie spiegelten ihre Haare alle Farben wieder er schätze das es von der Sonne kam. Auf jeden Fall war es ungemein buschig und ging ihr bis unter die Brust. Aber gerade dieses Widerspenstige ihrer Haare verlieh ihr ein durchaus interessantes Aussehen. Eigentlich war sie, auch wenn er es sich nicht eingestehen wollte, extrem hübsch. 'Was möchtet ihr Prinzessin?', wiederholte er seine Frage.

Noroelle
Sie grinste überlegen. 'Sagen wir es mal so. Meine Meinung und Begeisterung gegenüber meiner Familie hält sich in Grenzen. Doch ich kenne hier alle Leute, und habe noch etwas gut vom Kerkermeister.' Sie machte eine Pause, um seine Reaktion abzuwarten. Doch er blieb gelassen. Dann fuhr sie fort:' Also das ist kein Problem, doch wie wir dann aus der Burg hinauskommen, dass ist deine Aufgabe. Material und alles Weitere kann ich besorgen. Sag einfach wann und wo!' Sie schritt ohne eine Verabschiedung davon, da sie bemerkt hatte wie sich ein Höfling näherte, und vor denen durfte sie sich nicht ungeziemt verhalten. Dann huschte sie in die Bibliothek und ließ sich von einem Mönch folgende Nachricht aufschreiben:
An Roben Frue
Ich werde heute Nacht, wenn die letzte Wache am Turm vorbei ist, wieder auftauchen. Schreibe bis dahin hier unten auf, was du alles brauchst und sonstige Sachen darauf. Dann werfe, wenn die Wache wieder durch gelaufen ist, den Papierbogen hinauf. Ich werde für alles Sorgen. Die darauf Folgende Nacht werde ich wiederkommen und dich holen. Dann liegt es an dir, dass ich für immer von meiner Familie fliehen kann. Doch sei in Acht. Man wird es schnell entdecken.

Noroelle
Als der Mönch geendet hatte, steckte sie eine Feder, ein Tintenfass und den Brief in ein Leinenbündel, dass das Tintenfass nicht zerbrechen konnte. Nun huschte sie wieder zum Turm, warf das Bündel durch einen Kleinen Spalt und hoffte, dass er es lesen konnte. Dann lief sie in ihr Zimmer und holte einen ledernen Hut hervor, welches ihr einmal ein Jäger geschenkt hatte. Dann setzte sie sich ans Fenster und wartete.

Roben
Ein Lederbündel landete neben ihm im Schmutz. Überrascht das er wirklich Nachricht von der Prinzessin erhielt öffnete er es und las den Brief mit größtem Erstaunen. Vor allem verwunderte es ihn das Noroelle geglaubt haben musste das er lesen konnte. Nur die wenigsten Leute in ihrem Land konnten lesen. Und falls sie es konnten dann nur heimlich. Bücher waren verboten. Was sollte man also schon lesen? Nur den Mitgliedern des Königshauses war es gestattet. Aber Robens Onkel hatte ihm sowohl lesen und schreiben als auch den Umgang mit Zahlen und der Feder gelehrt.

Hastig kritzelte er unter den Zettel:
zwei Pferde(vorausgesetzt du kannst reiten)
Proviant und Wasser für eine Woche
ein festes Seil
mein Messer
meine Bücher
Ganz wichtig!!!! Meine Karte!!!

Vorsichtig verschnürte er das Bündel erneut und wartete darauf, dass die Wachen vorbeikamen. Das taten sie auch pünktlich, ungefähr 10 Minuten später. Roben sah den Schatten der Prinzessin am Fenster und schob den Lederbeutel hinaus.
Was er allerdings tun würde wenn er wirklich mit Noroelle entkam, dass war ihm schleierhaft. Er und die Prinzessin würden sehr auffällig sein und noch dazu...konnte er ihr überhaupt trauen?

Noroelle
Sie sah, wie ein kleines Bündel aus dem Fensterchen geschoben wurde. Schnell hastete sie hinunter, rannte zum Pferdestall und plauderte ein wenig mit dem Stallburschen. Dann las sie heimlich den Zettel. Den Proviant hatte sie schon in weiser Voraussicht in die Satteltaschen der beiden Pferde getan, die sie nun auch wirklich brauchte. Dann schaute sie sich um. *Ein Seil... Dahinten!!* Schnell kramte sie das Seil unter dem Heuhervor und machte es am 2. Pferd fest. Dann überlegte sie:' Die Sachen von Roben sind sicher beim Kerkermeister! Aber morgen werden die Gefangenen doch enthauptet! Planänderung* Schnell rannte sie, die Pferde in beiden Hände so leise wie möglich zum Turm und lief die Treppe hinunter, lief zum Kerkermeister und verhandelte schnell über die Schlüssel. Nach langem hin und her bekam sie sie. Dann schnappte sie sich noch ein Bündel, welches von Roben sein musste, da dessen Name darauf stand. Schnell untersuchte sie den Inhalt und rannte dann so schnell wie möglich zu den Kerkern. Beim Richtigen steckte sie den Schlüssel hinein und drehte vorsichtig daran. Dann öffnete sie die Türe und erkannte schnell Roben der schon wartete. 'Hey! Komm schnell hier sind deine Sachen. Ist sonst noch jemand hier drinnen?' Sie übergab ihm sein Bündel.

Roben
Ungewollt wurde Roben knallrot. Noroelle hatte ihn an die Elfe erinnert. 'Nein, nicht mehr', murmelte er und hastete schnell aus dem Kerker hinter ihr her. Er band sich den Beutel mit den Büchern und der wertvollen Karte auf dem Rücken fest und steckte sein Messer in die, bis dahin leere, Scheide an seinem Gürtel. 'Und du willst wirklich mitkommen?', als sie zu einer Antwort ansetzte winkte er schnell ab, 'Wenn wir außer Reichweite sind können wir reden. mein Fehler. Los komm!'

Noroelle
*Nicht mehr?? Ist ja auch egal* Sie schwang sich zeitgleich mit Roben in den Sattel und wartete darauf, dass er die Führung übernahm.

Roben
Er räusperte sich und flüsterte:' Wie kommt man hier aus der Burg raus? ich weiß es nicht mehr so genau...' Verlegen schaute er zu Noroelle hinüber. Sein Pferd wurde unruhig und scharrte mit den Hufen. Sanft legte Roben eine Hand auf den Mähnenansatz und das Tier schien zu versteinern, so still wurde es.

Noroelle
Sie musterte ihn anerkennend. 'Da lang! Schnell!!' Sie sah, wie von hinten die Wachen kamen, sie entdeckten und zu ihnen rannten. Sie lenkte ihr Pferd zum Burgtor, als der 'Schließt das Tor' Schrei fiel. So schnell sie konnten ritten Noroelle und Roben zum Tor, welches schon am Schließen war. Doch bevor es donnernd zu fiel, waren die beiden Fliehenden hindurch geritten. 'Puh geschafft. So nun bist du dran. Ich war noch nie außerhalb von der Burg. Aber dass du ja nicht denkst ich kann nicht mit Waffen umgehen!' Sie ergriff ihren Bogen, visierte eine Wache auf dem Torturm an, spannte die Sehne und landete einen Kopfschuss. 'Das war sowieso ein Arsch. Also los!'

Roben
Roben schmunzelte den Bruchteil einer Sekunde lang murmelte:'Das hatte ich auch nicht erwartet' Und schlug seinem Wallach die Stiefel in die rotbraunen Flanken. 'Hinter mir her, Noroelle!', rief er über die Schulter und galoppierte los. Die Karte erschien in seinem Gedächtnis. Jedes Detail, jeden Hof konnte er sehen. Im Geiste malte er sich eine Route bis zur Hauptstadt aus wo er bekannte hatte die sie ein paar Tage verstecken konnten bis sie ihre Entscheidung gefällt hatten. Nur in seinem Unterbewusstsein wurde ihm klar das es sehr viel schwerer mit Noroelle sein würde als ohne sie. Aber nicht einmal kam ihm der Gedanke sie allein zu lassen. Wer wusste schon ob sie ihm nicht mal behilflich sein konnte? Während diese Sätze in seinem Kopf Gestalt annahmen jagten sie schon durch das Moor das ringsum die Burg zu finden war. Die Pferde setzten ihre Tritte so sicher und schnell hintereinander, so dass Roben bald den richtigen Rhythmus fand.

Noroelle
Ritt hart hinter Roben her, und drückte immer öfters ihre Stiefel in die Flanken ihres Pferdes. Sie schaute schnell nach hinten und bemerkte, wie einige Wachen die Verfolgung aufnahmen.'Und was jetzt?? Wir bekommen Besuch!' Sie hielt ihren Bogen griffbereit am Sattel.

Roben
'Lass das! Steck das Ding sofort weg.', herrschte er sie an und legte ein noch schärferes Tempo vor. Er wusste genau wo er hinwollte und hoffte dass die Pferde das auch mitmachen würden, ansonsten...naja. Er hatte ja nichts zu verlieren. Immer schneller jagten sie durch den dunkler werdenden Wald bis sie schließlich ungefähr 500m Vorsprung vor den Wachen hatten. 'Frag nicht. komm.', beugte Roben vor, denn er war sich sicher dass gleich eine Frage kommen würde wieso um Himmels willen sie durch einen See ritten! Ein paar Schritte entfernt donnerte ein gewaltiger Wasserfall vor ihnen nieder. Die Pferde wurden langsam unruhig aber Roben trieb sie immer weiter voran. Inzwischen standen sie schon bis zum Bauch im Wasser. Er gab seinem Pferd noch einen Klaps auf den Hintern, dadurch galoppierte es geradewegs durch die herabfallenden Wassermassen.

Noroelle
Sie folgte ihm, und musste staunen. Hinter dem Wasserfall verbarg sich eine kleine Höhle. Sie tätschelte ihr Pferd:'Ganz ruhig!!' Dann lauschte sie, nickte jedoch noch schnell Robben zu. *Er ist Bildhübsch!* Sie musste grinsen und wandte den Blick ab.

Roben
Es war das erste Mal das er Noroelle bewusst anschaute. Obwohl er wusste dass sie unbedingt weiter mussten fiel es ihm schwer sich von ihrem Anblick zu lösen. Nach ein paar Sekunden jedoch in denen er sie unentwegt angestarrt hatte bedeutete Roben Noroelle ihm zu folgen. Er schwang sich vom Rücken seines Pferd es und führte es an der Trense weiter in das Innere des Berges. Ein eng verwundener Gang schlängelte sich immer weiter nach unten. So liefen sie etwa eine halbe Stunde lang bis sie in einer etwas größeren Höhle ankamen und Roben sein Pferd an einem Felsen am Rand der Höhle festband. 'Sie finden uns hier nicht. Jedenfalls nicht wenn sie Carabla nicht kennen.', sagte er trocken und schaute Noroelle erschöpft an. Der Kerker hatte ihm mehr zugesetzt als er zugeben wollte.

Noroelle
Sie war ihm in die große Höhle gefolgt und folgte seinem Beispiel, das Pferd anzubinden. Dann schaute sie ihn besorgt an. 'Hier nimm was zu essen und zu trinken! Du bist ja am verhungern und dürr bist du auch!' Sie reichte ihm Wasser , Brot und ein Stück getrocknetes Fleisch.

Roben
'Danke', sagte er und lächelte schwach. Dann ließ er sich auf einen Haufen Moos in der Ecke fallen. Es war erstaunlich weich und grün. Aber hier unten gab es das, was es gab, im Überfluss. Ganz schnell war das Brot und Fleisch aufgegessen. Jetzt fühlte Roben sich wieder etwas besser. 'Euer Kerker ist aber auch nicht gerade ein Paradies. Und jetzt raus mit der Sprache...wieso setzt du dich zusammen mit mir dieser Gefahr aus? Wieso bist du hier?', neugierig funkelten seine Augen Noroelle an. Notdürftig fuhr er sich mit einer Hand durch sein nasses blondes Haar doch es fiel ihm erneut in die Augen.

Noroelle
Sie wurde von einer Sekunde zur anderen düsterer. Sie sprach leise, und schaut starr vor sich hin:' Mein Vater ist der Herr der Burg. Er ist ein Tyrann, ein mieser Typ, meine Mutter nicht besser. Aber warum ich vortgelaufen bin: Er hat mich in sein Bett gezerrt und dann...!' Sie brach ab.Bittere Tränen flossen ihr über ihre zarten rosafarbenen Backen. Sie schämte sich.

Roben
'Oh..entschuldige das wusste ich nicht....', auch ihm war es ein wenig peinlich dass er schon bei ihrem ersten Gespräch auf sowas zu sprechen kam. 'Tut mir leid Noroelle. Ich wollte nicht...', vorsichtig legte er ihr den Arm um die Schulter, denn inzwischen hatte sie sich neben ihn gesetzt. Sie waren zwar beide noch triefend nass aber das machte in diesem Moment nichts.

Noroelle
Sie wehrte sich nicht und weinte einfach vor sich hin. 'Danke' murmelte sie schluchzend vor sich hin.

Roben
Er kam sich etwas hilflos vor, so wie sie da neben ihm weinte. Trotzdem ließ er seine Hand auf ihren Schultern, nicht nur weil er sie trösten wollte sondern auch weil es sich einfach nur gut anfühlte. 'Dann denke ich du bist nicht davon zu überzeugen zurück zu gehen?', doch schon als er diese Worte gesagt hatte bereute er sie. Es war definitiv das falsche gewesen. 'Vergiss was ich gerade gesagt hab. Du bleibst bei mir.', ganz behutsam strich er ihr eine Träne von der Wange und fragte sich im selben Moment warum um Himmels willen er das tat

Noroelle
Sie hörte blitzartig auf zu weinen. Sie wischte sich schnell die Tränen aus dem Gesicht und starrte Roben an. 'Das.....Dass dass hat schon lange niemand mehr gemacht.' *oder gewagt* fügte sie in Gedanken hinzu. 'Ähmmm jah..' Sie hüstelte ein wenig.

Roben
Er räusperte sich immer noch verlegen und schaute Noroelle an. 'Ich weiß nicht warum ich gerade....', doch er ließ den Satz unvollendet und meinte stattdessen:'Wir sollten jetzt lieber noch etwas schlafen. Spätestens morgen Abend müssen wir von hier weg sein...'Als sie sich beide schlafen gelegt hatten lag Roben noch sehr lange wach und obwohl es ihm so gut ging wie schon lange nicht mehr konnte er nicht schlafen. 'Noroelle?', fragte er deshalb flüsternd in die Dunkelheit um sie nicht zu wecken falls sie schon schliefe.

Noroelle
Sie hatte auch sehr lange wach gelegen. Und als er flüsternd ihren Namen sagte meinte sie: 'Ja?'

Roben
Erstaunt das Noroelle doch noch wach war setzte er sich auf. 'Ich muss jetzt noch irgendwas machen. Schlafen ist jetzt völlig undenkbar. Können wir noch ein bisschen reden oder so?', unsicher schaute er sie in der Dunkelheit an.

Noroelle
Sie nickte.' Ja, mir geht es genau so. Ich könnte dir etwas über mich erzählen!', und schon fing sie an, ' Also ich bin vor 15 Jahren auf der Burg meines Vaters geboren. Meine Kindheit war eher schlimm. Die ganze Zeit stand ich im Schatten meines großen Bruders! Er war der größte, stärkste, beste Junge im ganzen Land. Doch als er als Kommandant unserer Armee in den Krieg zog, verlor ich ihn aus den Augen und ich weiß heute noch nicht, ob er noch lebt. Doch von dort an ging es mir wieder besser, und ich genoss es. Bis ich 12 Jahre alt wurde. Nun ja, ich...ich...wurde halt älter und so veränderte sich mein Aussehen. Und jah..mhhh mein Vater hat dann.... Jahh... bis heute... jah du weißt schon. Das war keine schöne Zeit. Überhaupt nicht! Jeder war anders als ich, jeder hielt mich verrückt weil ich anders dachte als sie. Als ich dann an dem Tag an dem ich dich 'getroffen' habe auf dem Kerkerturm stand habe ich mir geschworen den jemand zu finden der mich versteht. Und Jahh da hab ich dich getroffen...' Sie brach verlegen ab.

Roben
Er fühlte sich von Noroelles Worten geschmeichelt trotzdem klang seine Stimme ungewohnt.'Sei dir da mal lieber nicht so sicher. Es gibt viel was du nicht über mich weißt und ich glaube auch nicht dass du es so schnell erfahren wirst. Manches weiß ich selbst nicht mal. Und ich bin mir nicht sicher ob ich es wissen will.', trotzdem begann er zu erzählen was ihm alles widerfahren war, 'Meine Eltern starben als ich noch sehr klein war. Ich weiß nicht mehr wie meine Mutter aussieht, nur ungefähr wie mein Vater es tut, denn ich kam zu meinem Onkel und alle sagten er sähe ihm unglaublich ähnlich. Schon ganz früh hat er mich Lesen, Schreiben und Rechnen gelehrt, damals fand ich das nicht ungewöhnlich. Bis wir irgendwann in eine kleine Stadt am Rande der Wüste umziehen, nach Maraila, nur um den Häschern des Königs zu entkommen. Mein Onkel besaß etwas was verboten ist. Bücher. Die Bücher die ich noch immer bei mir trage.' Roben schaute kurz zu Noroelle hinüber doch die schaute ihn mit einem Interesse an das ihn dazu bewegte weiterzumachen.'Ich wurde auch weiter von meinem Onkel in allen Wissenschaften unterrichtet doch jedes Mal wenn ich ihn nach meinen Eltern fragte wurde er barsch und verschloss sich tagelang in seinem Studierzimmer. Er war früher Professor in der Universität der Hauptstadt doch aus irgendeinem Grund wurde es ihm verboten zu unterrichten. Es waren ein paar Tage vor meinem 14. Geburtstag als Soldaten zu unserem Hof kamen. Ich war gerade von einem Ausritt zurück gekehrt. Das einzige was ich noch in seinem alten Versteck fand waren die Bücher. Mein Onkel...', er schluckte schwer und merkte das der Schmerz zwar noch da war wenn er darüber redete aber Noroelle konnte er es erzählen. Ihr vertraute er aus irgendeinem unerfindlichen Grund. Schließlich atmete er nochmals tief durch und fuhr fot, Noroelle unverwandt anschauend. Er ahnte dass sein Blick traurig sein musste aber er guckte sie an.'Mein Onkel war tot. Ich habe seine Leiche im Brunnen gefunden. Es sah aus als hätte man ihn schrecklich gefoltert. Alle unsere Tiere waren tot. Ich nahm alles mit was ich finden konnte und mir nützlich erschien. Stieg wieder auf mein Pferd und floh von diesem schrecklichen Ort. Ich kann bis heute nur ahnen das die Soldaten hinter den Büchern her waren obwohl sie nichts Besonderes zu sein scheinen. Das alles ist jetzt auf den Tag genau ein Jahr her. Übermorgen werde ich 15.', Robens Augen ruhten noch immer auf Noroelles Gesicht und zum wiederholten Male stellte er fest dass sie, auch in dieser Dunkelheit, unglaublich schön war.

Noroelle
Sie musste ein wenig lächeln. In Robens Blick fand sie ein wenig Begierde. Schnell wandte sie sich ab. *Diese Augen kommen mir bekannt vor!* Schnell fuhr sie fort: ' Ähm..', fing sie stotternd an, fuhr dann aber aus unerklärlichen Gründen weiter:' Deine Augen erinnern mich an die Augen meines Bruders!'

Roben
'Ist das jetzt gut oder schlecht?', er grinste Noroelle an. Das erste Mal das er wenigstens für einen Moment das vergessen konnte was draußen geschah. 'Also ich bin bestimmt nicht mit dir verwandt. Mein Vater war......', Roben räusperte sich, 'Buchbinder. Bis es verboten wurde und er dann umsatteln und als einfacher Tagelöhner arbeiten musste. Und meine Mutter war seltsam. Ich kann mich kaum an sie erinnern. Nur das sie unglaublich schön gewesen sein muss aber sonst' Roben hob hilflos die Schultern. 'Kannst du eigentlich lesen?', kam auch schon die nächste Frage von ihm.

Noroelle
Sie antwortete:' Ja. Ein bisschen! Aber ich muss mal wieder ein Buch haben, da ich sonst aus der Übung komme!' Sie wurde wieder nachdenklich. ' Ich hab ja vorhin meinen Bruder erwähnt! Naja ich hab schon lange nichts mehr von ihm gehört. Und du ähnelst ihm so sehr... Naja.. Mein Bruder war immer so nett zu mir und half mir immer. Ich habe ihn sehr vermisst, obwohl ich in seinem Schatten stand. Ich hoffe, dass ich ihn auf unserer Reise finden werde!' Sie wandte sich ab.

Roben
'Wir werden ihn suchen. Und wenn wir abends Zeit haben kann ich ja mit dir lesen üben. Das lenkt mich ein bisschen ab', er lächelte sie schief an und schwieg eine Weile. Dann wurde er rot. Ihm war ein Gedanke gekommen den er lieber nicht zu Ende denken wollte. Obwohl...es wäre schon wichtig das zu wissen.....'Ähm...Noroelle...ich..also...ich will dir ja jetzt nicht zu nahe treten aber.......wenn dein Vater...',die Röte kroch bis hinauf zu seinen Haarspitzen und er schaffte es nicht zu Noroelle hinüberzusehen ,' also wenn er...du weißt schon.....naja.....bist du dann nicht..........schwanger?'

Noroelle
Sie wandte ihm ganz abrupt den Kopf zu. Dann meinte sie: 'Gute Frage. Aber ich glaube ich weiß warum er mit mir angefangen hatte. Er wollte immer noch einen Sohn, und als ihm meine Mutter diesen Wunsch nicht erfüllte, meinte er sie könne keine Kinder mehr kriegen. Zum Glück war er es, der keine mehr kriegen konnte. Sonst... sonst währe ich nun Mutter. Naja und ich denke, wenn man schwanger




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