Alatasia-Geschichte eines Volkes

Autor: **Celia**
veröffentlicht am: 23.12.2008




Und es geht weiter Leute^^

Tag 2: Interessante Wendungen

Noroelle
Sie konnte während der Nacht sehr gut schlafen, ohne zu Träumen. Am nächsten Morgen ging sie leise zum Wasserfall um sich zu waschen. Sie lies ihre Kleidung zu Boden geleiten wobei ihr Messer klirrend zu Boden ging. Dann streckte sie ihren Kopf durch den Wasserfall und wusch sich. Sie bekam Gänsehaut und ein prickeln fuhr ihr den Rücken hinunter. Dann schaute sie noch einmal mit dem Kopf durch den Wasserfall nach außen. Sie beobachtete die fröhlich zwitschernden Vögel, welche auf den hohen Bäumen oben ihr Morgenständchen sangen. Sie war das erstmals seit ihr Bruder fort war, richtig Glücklich.

Roben
Er wurde von einem eigenartigen Klingen wach. Ein Messer. Sofort saßen Roben kerzengerade auf dem Moos. Er wischte sich die Augen und tastete nach seinem Dolch. Er war noch da, zum Glück. Leise schlich er sich den Gang zurück zum Wasserfall und sah das Noroelles Kleider auf einem Haufen in der kleinen Höhle direkt dahinter lagen. Noroelle selbst stand gänzlich nackt unter dem Wasserfall. Obwohl es ihn etwas beschämte packte er sie am Arm und riss sie zurück. 'Tu das NIE wieder!', sagte er ruhig doch in seinen Augen blitzte es gefährlich auf. Er reichte Noroelle ihre Sachen.'Wenn die Soldaten noch da gewesen wären, wären wir jetzt beide tot. Weiter hinten in den Gängen gibt es einen See. Du hättest nur fragen müssen. Also tu mir den Gefallen und mach NIE WIEDER, wirklich NIE wieder so eine Dummheit die uns in Gefahr bringen könnte Noroelle!'

Noroelle
Sie war gänzlich überrumpelt. Sie stammelte verwirrt:' Ähm Jahh sicher. Tschuldigung. Aber ich hab mich vergewissert dass da draußen niemand ist und jah.... ähmmm ja Tut mir wirklich leid!' Sie schaute ihn schuldbewusst an, vergaß jedoch sich gänzlich zu bedecken. Dann fasste sie sich und schlüpfte schnell in ihre Kleider. ' Ich hoffe für dich, dass du mich nicht schon länger beobachtet hast.' Drohte sie ihm, konnte jedoch ein Lächeln nicht verkneifen.

Roben
Roben wurde rot und meinte:'Nein...garantiert nicht. Gut dass du einsiehst, dass wir uns keine weiteren Risiken erlauben können.'Bist du soweit fit? Wir müssen möglichst schnell weiter...' Noch wusste Roben nicht wie es weiter gehen sollte aber irgendwas würde ihm schon einfallen. Erst mal mussten sie die Hauptstadt erreichen. Das würde aber mindestens eine Woche dauern.

Noroelle
Als sie sich angezogen hatte, ging sie zu ihrem Schlafplatz, räumte ihr Hab und Gut zusammen und fing an, am Pferd herum zu hantieren. Dann musterte sie Roben noch einmal ganz genau, als er seinem Pferd die Trense anlegte.

Roben
'Hab ich was angestellt oder warum guckst du mich so an?', fragte er Noroelle obwohl er immer noch mit der Trense seines Pferdes beschäftigt war. Dann verstaute er die Decke noch schnell in der Satteltasche und zog den Sattelgurt ein letztes Mal fest. Er mochte Noroelle obwohl er sie erst seit wenigen Stunden kannte. Roben würde ihr vertrauen ob sie ihm auch trauen würde...davon würde ihre Flucht schließlich abhängen. Doch davon, sollten die beiden jetzt noch nichts wissen

Noroelle
Musste grinsen. 'Ist ja schon gut! Jetzt darf man schon nicht mehr Männern nachgucken oder was?', fragte sie angriffslustig. Dann schnallte sie den Sattel noch einmal ein wenig fester an, dass er auch ja hielt. Dann kam sie, mit dem Zaumzeug in der Hand zu Roben. Dabei sah sie ihn noch einmal kurz an. Sie mochte ihn wirklich gut und glaubte auch, ihm vertrauen zu können. ' Was nun?', fragte sie ihn.

Roben
'Jetzt gehts weiter', antwortete er und führte sein Pferd am Zügel weiter in die immer dunkler werdenden Gänge. Es war nicht gut wenn sie jetzt aufsteigen würden, die Tunnel würden noch schmaler und kleiner werden. 'Es sind noch ein paar Stunden bis wir wieder Tageslicht sehen werden aber dann sind wir nur noch ein paar Meilen von der Hauptstadt entfernt wo wir ja hinwollen. Trotzdem werden wir wohl einige Tage unterwegs sein wenn wir kein Aufsehen erregen wollen'

Noroelle
Lies einen lauten Seufzer ertönen. Dann sagte sie aber:' Naja. Was sind schon einige Tage im Vergleich zu einer ganzen Kindheit?' Sie ging zügig hinter Roben her, welcher ein schnelles Marschtempo vorgab.

Roben
'Wenn es dir zu schnell geht musst du es sagen.', war das erste was er nach einer langen Schweigepause sagte in der er sie immer wieder um Ecken und in verborgene Winkel des unterirdischen Labyrinths geführt hatte. Sie waren wieder in einer kleinen Höhle. 'Wie wäre es mit einer Mittagspause?', Roben grinste Noroelle scheinheilig an.

Noroelle
'Ja gute Idee, obwohl ich noch nicht müde bin!' schwindelte sie ihm ein wenig vor. Dann setzte sie sich auf den einen von 2 großen Felsbrocken in der Höhle und packte ein wenig Fleisch, Käse und Wasser aus. Dann gab sie Roben etwas mehr als die Hälfte und verzehrte das karge Mahl mit Genuss.

Roben
'Wir können uns noch ein wenig ausruhen wenn wir vor Sonnenuntergang wieder an der frischen Luft sein wollen.', sagte er und rollte eine der Pferdedecken zusammen um sie als Kopfstütze zu benutzen. 'Was mich wundert ist.....dass du bis jetzt noch gar nicht gefragt hast wo wir hier sind'

Noroelle
Daran hatte sie noch gar nicht gedacht. 'Ähm... Da hast du mich erwischt! Ich denke mal, dass ich dir einfach vertraue?'

Roben
Er öffnete die Augen und sah Noroelle überrascht an. Dann lächelte er. 'Das ist gut zu wissen...', seine Stimme war seltsam heiser. Damit die ihm nichts anmerkte drehte er sich auf eine Seite und schloss wieder die Augen. Wieder war da dieses Gefühl gewesen er wollte Noroelle in den Arm nehmen aber das war dann doch zu viel. Trotz allem, trotz ihrer gemeinsamen Flucht, trotz der Feinde die sie hatten, ja trotz allem blieb sie eine Prinzessin...

Noroelle
Sie fasste sich und rückte ein wenig näher zu ihm und beobachtete ihn. *Wie er doch so süß einen Schlaf vortäuscht!* Dann musste sie bei ihren Gedanken schmunzeln. Sie könnte noch Stundenlang ihn einfach so anschauen.

Roben
Er spürte dass ihn jemand beobachtete und da Noroelle die einzige im Raum war musste es wohl sie sein. Roben streckte eine Hand aus und ertastete vorsichtig ihr Gesicht. Ganz sanft strich er ihr über die Wangen und ihre Lippen. Dann zog er seine Hand zurück. 'Macht's Spaß mich zu beobachten?', flüsterte er mit noch immer geschlossenen Augen. Auch jetzt wieder...er wollte Noroelle zu sich ziehen. Sie umarmen, ihre Wärme spüren...aber...naja wieso eigentlich? Was sprach denn dagegen? Vielleicht das sie eine Prinzessin ist du Volldepp?? , ermahnte ihn eine Stimme in seinem Kopf. Na Und? Was ist daran so schlimm? , kam es von ihm zurück.

Noroelle
Es kribbelte ihr wohlig Warm, als Roben sie berührte. Sie antwortete: ' Hmm jaa... Eigentlich schon.' Dann fügte sie kichernd hinzu 'Du hast so etwas an dir... Und das will ich haben!' *So jetzt ist es raus.* Dachte sie zu sich und wartete gespannt auf Robens Antwort.

Roben
Erstaunt setzte er sich auf und öffnete die Augen, schreckte aber sofort wieder zurück. Noroelles Gesicht war keinen Zentimeter von seinem entfernt gewesen. Roben verschränkte die Beine und schaute Noroelle forschend an. 'Wie ich habe etwas und das willst du haben? Das verstehe ich jetzt nicht so ganz', ein leises Lächeln huschte über sein Gesicht und seine Augen fingen an zu funkeln. 'ich möchte es dir gern geben wenn ich kann', er näherte sich ihrem Gesicht bis auf wenige Millimeter so dass er die winzigen Sommersprossen auf ihren Wangen sehen konnte. Etwas spiegelte sich in ihrem Blick. War es Erstaunen? Oder Glück? Vielleicht auch beides auf einmal. Roben konnte es nicht deuten.

Noroelle
Sie betrachtete seine wunderschön, funkelnde Augen. Dann lehnte sie sich ein wenig nach vorne, und drückte sanft ihre Lippen auf die Robens. Sie waren wundervoll zart und geschmeidig, obwohl er drei Tage im Kerker ihres Vaters gesessen hatte und gefoltert geworden war. Sie genoss diesen Augenblick, so wunderbar wie er war. Dann schaute sie ihm in die Augen. War da ein Glitzern? Etwa vor Aufregung? Sie küsste ihn zärtlich.

Roben
'Hmm....', murmelte er und zog sie noch näher an sich heran. Seine Arme umschlossen ihren Körper, es kam Roben wie Jahre vor das er sich das gewünscht hatte. Wie konnte man einen Menschen erst so kurze Zeit kennen und doch wissen das er der Richtige für einen ist und niemand anderes für einen infrage kommt? Es glich einem Wunder. Sanft legte er seine Hände an Noroelles Schläfen, seine Lippen berührten erneut die ihren. Robens Gedanken spielten verrückt. Sein Verstand sagte ihm das dass was er gerade in diesem Moment tat völlig falsch war. Nicht zu entschuldigen. Doch seine Gefühle...behaupteten genau das Gegenteil. Etwas was sich so gut anfühlte konnte nicht falsch sein. Durfte nicht falsch sein! Überall dort wo Noroelles Körper ihn berührte brannte es. Ein wahnsinnig schönes Gefühl. Erneut küsste Roben sie mit allem Gefühl das er für sie empfand.

Noroelle
Sie ließ es einfach geschehen. Genoss es, wie er sie liebkoste, wie er sie berührte. Sie streichelte ihn über das ganze Gesicht, küsste ihn, umarmte ihn. Sie fühlte sich frei. Frei von allen Sorgen dieser Welt.

Roben
Roben sog begierig den Duft von Noroelle in sich auf. Noch nie hatte er sich so gefühlt, alles um ihn herum schien zu verschwimmen, nur noch er und sie, Noroelle und Roben, Vogelfreier und Prinzessin. Bei diesen zwei Wörtern zuckte er zusammen. Er zog Noroelle neben sich und stütze sich auf seinen Ellbogen um sie besser betrachten zu können. Etwas Entschlossenes lag in seinem Blick. 'Warum...?', fragte er, 'Wir dürfen das nicht tun...noch nicht mal das, Noroelle' Bei ihrem Namen wurde seine Stimme weich wie Samt. So kannte er sich gar nicht.

Noroelle
'Was dürfen wir nicht?', sagte sie ganz leise, eher als Aufforderung anstatt als Frage gesprochen. Sie drückte ihre zarten Lippen an die seinen und streichelte ihm über seine leicht geröteten Wangen.

Roben
'Das', hauchte er an ihrem Ohr nur um sich dann ganz langsam über ihren Wangenknochen zu ihren Lippen vorzutasten. 'Aber wieso eigentlich nicht.......es ist ja keiner hier......', murmelte Roben. Dann küsste er sie wieder. Lange. Leidenschaftlich. Großartig. Roben strich langsam über Noroelles Arm während er sie küsste.

Noroelle
Sie genoss es, wie Roben sie so zart und einfühlsam liebkoste. Sie erwiderte seine zarten Küsse mit ihrer Zunge und streichelte ihm über die Wangen und immer ein wenig weiter bis zu seiner Brust da blieb ihre Hand, um die Wärme seiner Brust, die sich hob und senkte, zu fühlen. Sie spürte seinen Herzschlag der sich beschleunigte. Es war ein wärmendes Gefühl für ihre bis dahin noch trübe Seele.

Roben
Roben lächelte und strich Noroelle sanft mit den Fingern über die Lippen und zeichnete ihr Gesicht nach. 'Ich würde hier noch Stunden bleiben. Mit dir. Aber...so leid es mir auch tut', er seufzte und setzte sich auf', wir müssen weiter. Oder willst du gleich zurück? Dann werde ich allerdings gehängt und ich finde mein Tod kann ruhig noch etwas warten.' Er streckte ihr seine Hand hin um ihr aufzuhelfen.

Noroelle
Sie nahm danken seine Hand und lies sich hoch helfen. Ihr ganzer Körper zitterte noch von seinen Berührungen. 'Das hat gut getan. Weißt du?'

Roben
'Ja...ich fand es auch schön', er lächelte und schaute sie mit einem zärtlichen Blick an bevor er sie schon wieder an sich gezogen hatte und sie küsste. 'Hmm, ich würd den ganzen Tag so weiter machen...', murmelte er konnte sich dann aber endlich von ihrem Anblick losreißen. Hastig lief Roben zu den Pferden und band sie los.'Komm Noroelle. Lass uns gehn'

Noroelle
'Ja. Ich komme.' Sie nahm ihr Pferd an den Zügeln und schritt elegant auf Roben zu. 'Wohin nun?'

Roben
'Geradeaus...um ein paar Ecken...naja weiter durch diese Gänge halt..und dann bis zur Hauptstadt. Aber dazu dürften wir noch ein paar Tage brauchen. Bis heute Abend müssten wir wieder an der frischen Luft sein', sagte er mit einem Lächeln in den Augen und schritt wieder voraus.

Noroelle
Nach mehreren Stunden des strengen Marschierens kam in weiter Ferne ein Licht in Sicht. 'Siehst du das? Da vorne ist der Ausgang! Ach ja eine Frage hätte ich noch. Was ist eigentlich um das Land meines Vaters? Nichts? Wüste? Oder andere Reiche?'

Roben
Er fing an schallend zu lachen.'Wie du bist Prinzessin Noroelle? Die Tochter unseres allseits 'geschätzten' Königs', er bekam wieder einen Lachanfall bevor er weiter sprechen konnte, 'und du weißt nicht was außerhalb eures Reiches ist? Okay dafür kannst du wahrscheinlich nichts wenn ich mir deine Eltern anschaue' Roben schmunzelte. 'Wenn du von der Hauptstadt aus die übrigens sehr weit im Süden liegt, noch weiter nach Süden geht kommst du zum Meer. Wenn du von eurem Schloss weiter nach Westen des Reiches gehst ist dort die Wüste. Auch Maraila wo ich herkomme ist am Rande der Wüste. Da ist auch ein kleiner unabhängiger Staat der immer wieder Probleme macht. Im Norden eures Königreichs ist die Grenze ziemlich gefährdet. Es werden gerade Verhandlungen mit dem dortigen Herrscher geführt. Das Imperium des Kaisers soll sehr groß sein aber es ist wenig darüber bekannt. Und wir sind Richtung Osten unterwegs. Zu den Großen Wäldern. Keiner hat sie bisher ganz durchquert oder ist zurückgekehrt....wer weiß vielleicht werden wir die ersten sein.', als er seinen Vortrag beendet hatte standen sie zwei Meter vor dem Ausgang. Er führte wieder in einen Wald, diesmal aber kamen sie an einer Lichtung heraus. 'Sollen wir heute Nacht draußen schlafen? Die Sonne geht bald unter'

Noroelle
'Hmmm... Interessant, was du alles über die Welt weißt. Und ja ich würde gerne draußen schlafen, denn das hatte ich noch nie in meinem Leben gemacht', erwähnte sie nebenbei. Sie schritt nach draußen und schaute sich um. Die Landschaft war so anders, unbeschreiblich anders, als die , die sie kannte.
Sie schritt geradewegs auf einen haushohen Baum zu, band ihr Pferd an einen Ast, und holte 4 Decken aus ihrer Satteltasche. Dann breitete sie 2 nebeneinander aus und legte die restlichen 2 darüber. Dann wandte sie sich zu Roben:' Du kannst dich hier auf diese Decke Schlafen legen. Natürlich nur wenn es dir nichts ausmacht!' Sie setzte sich auf die eine Decke und schaute zu, wie langsam die Sonne am Horizont unterging.

Roben
'Sollte es etwa?', er grinste und band sein Pferd ebenfalls fest. 'Ach und damit du es nicht vergisst: Das Angebot mit dem Lesen üben steht immer noch. Hau morgen früh nicht wieder einfach ab sonst muss ich mir ernsthaft Sorgen machen.'Dann ging er zu Noroelle hinüber und schaute sich um. Die Bäume waren hier anders. Es waren nicht mehr die hohen einschüchternden Tannen sondern hellgrüne Laubbäume, was sehr ungewöhnlich war denn sie waren kaum 2 Tagesreisen vom Meer entfernt.

Noroelle
Sie schlief schnell ein, in ihrem Traum immer bei Roben. Unbewusste kuschelte sie sich an ihn und wärmte sich dabei.

Roben
Roben hatte noch ein bisschen in den alten Büchern gelesen und als Noroelle sich an ihn kuschelte lächelte er unwillkürlich. Er schob sie nicht weg sondern legte ihr die Decke wieder richtig um die Schultern und schlief bald selber ein.







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