Searching the Light

Autor: Belladonna
veröffentlicht am: 18.05.2008




'Äh, nein?'
'Oh!'
'Vanni?!'
'Ja, Ella?' fragte sie scheinheilig.
'Nun spann mich doch nicht länger auf die Folter! Was weiß ich denn nicht?'
'Ach... Naja, Raffael ist schon seit vielen Jahren der beste Freund von Elijah und da kriegt man zwangsläufig so einige Dinge mit...'
'Ja was denn nun?'
'Ich will nur nicht, dass er dir weh tut, weißt du?'
Boah, diese Frau machte mich wahnsinnig! Ob sie nun bald mal mit der Sprache rausrückte?'Vanni, nun red endlich oder ich muss es aus dir rauskitzeln!' Das wirkte immer. Vanni war absolut kitzelig und das wusste ich auch. Wenn ich also androhte ihr das kleine Geheimnis hinauszukitzeln, dann war das für sie ein ernstzunehmende Drohung.
'Uh, jetzt hab ich aber Angst!' flötete sie gespielt ängstlich. 'Okay, okay, ich sags ja schon! Also, du hast sicherlich schon gehört, dass Raffael der Herzensbrecher Nummer eins hier in Carlisle ist. Das heißt aber nicht, dass er einen riesen Verschleiß an Frauen hat, das heißt mehr, dass keine Frau ihm wirklich nahe kommt.'
'Oh, also das musst du mir jetzt mal erklären. Jason meinte, er könne es mit keiner Frau lange aushalten und wechsle seine Beziehungen wie andere Menschen Socken.'
'Ach, Jason erzählt viel, wenn der Tag lang ist!' tat Vanni meinen Einwurf mit einer fahrigen Handbewegung ab. 'Nein, Raffael ist Italiener und verdammt anspruchsvoll, was Frauen betrifft. Schon fast die gesamt weibliche Belegschaft an seiner Schule hat sich die Zähne an ihm ausgebissen. Er hat wohl ab und zu mal ein zwei Betthäschen, aber nie etwas ernsthaftes.'
'Aja?'
'Ja. Ich meine, anspruchsvoll bist du ja auch. Aber Raffael ist da noch einen ganzen Zacken schlimmer, bis jetzt konnte es ihm noch keine Frau recht machen. Er hat sie alle abgewiesen. Aber du könntest es vielleicht schaffen.'
'Wie kommt du dadrauf?'
'Na, ich habe doch gesehen, wie ihr euch unterhalten habt!'
'Ja und? Nur weil wir uns unterhalten haben, heißt das noch lange nicht, dass er etwas von mit wollen könnte.' währte ich ab.
'Hm, das stimmt auch wieder. Aber ich habe da so ein Gefühl, dass aus euch beiden noch mal etwas ernsthaftes werden könnte. Ich würde es dir wirklich wünschen.' sagte Vanni leise.'Jaaa.... aber wir beide wissen doch wie das mit den Wünschen so ist. Die wenigsten gehen wirklich in Erfüllung und die, deren Erfüllung man sich am meisten wünscht, schon gleich gar nicht.'
'Verdammt Ella! Nun sei doch nicht immer gleich so pessimistisch! Das ist ja nicht auszuhalten mit dir!' schimpfte Vanni los.
'Ich bin keine Pessimistin, ich bin Realistin. Mal ganz ehrlich, wie groß ist denn die Chance, dass sich Raffael in mich verliebt?'
'Keine Ahnung, aber versuch es doch einfach. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!'Vanni und ihre ‚tollen' Lebensweisheiten! Sie sollte mal ein Buch schreiben, damit wäre bestimmt ganz vielen Menschen auf der Welt geholfen!
'Vanni ich bin nicht du! In Sachen Liebe spiele ich nicht!'
'Aber sonst kannst du doch ganz gut spielen, ne?' fragte sie mich mit einem fiesen Grinsen im Gesicht. Och nööö, nicht schon wieder diese alte Geschichte!!!
'Ah, die liebe Ella erinnert sich!' feixte sie los. Manchmal könnte ich meiner besten Freundin den Schädel einschlagen, aber meistens liebe ich sie einfach...
'Und ob sich die liebe Ella erinnert! Schließlich wirst du mir das noch Jahrzehnte vorenthalten!'
'Naja so lange nun auch wieder nicht.'
'Nein, nur Jahrhunderte, wahr?'
'Naja, ein bisschen länger vielleicht noch und dann passt es!' griente sie los.
'Sag mal, was ist jetzt eigentlich mit Felix?' fragte ich neugierig und natürlich auch um das Gesprächsthema endlich von meinem nicht vorhandenen Liebesleben abzulenken.
'Der Arsch!' wetterte Vanni drauflos. 'Der hat schon ne Freundin!'
'Oh? Ach, wen denn?'
'Keine Ahnung, irgendso eine dumme Kuh aus Deutschland.'
'Die dumme Kuh heißt nicht zufällig Annette?' bohrte ich vorsichtig nach.
'Doch! Woher weißt du eigentlich das schon wieder?'
'Na ich habe dir doch erzählt, dass wir die Whitehalls in Deutschland ab und zu besucht haben und da habe ich dann auch mal Annette kennengelernt. Aber gib's am Besten auf, gegen die hast du keine Chance, weil Felix sie wirklich liebt. Die beiden sind schon seit fünf Jahren ein Paar.'
'Ja, aber wenn die in Deutschland wohnt, dann sieht er sie doch nie wieder.' schöpfte mein Freundin neue Hoffnung.
'Wozu gibt es Flugzeuge und Autos und die Fähre?'
'Ja, aber er kann doch nicht immer so viel Geld ausgeben. Und selbst wenn er sie oder sie ihn besuchen würde, dann könnte das nur in den Ferien geschehen und die sind ja nicht so oft.''Falsch gedacht. Soweit ich weiß, will Annette, nach dem sich ihren Abschluss in der Tasche hat, nach Carlisle ziehen und ich in England einen Job suchen. Und Felix wird so lange auf sie warten, weil er 1. zu hundert Prozent treu ist und sie 2. über die Maßen liebt.'
'Das ist doch alles scheiße!' fluchte Vanni. 'Da findet man mal so einen Traumtypen und dann ist der schon vergeben! Ha, aber was ist wenn sie ihm untreu wird?' fragte sie mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht.
'Vanni, das wird nicht passieren. Ich kenne Annette. Sie ist neben Felix der treuste Mensch auf Erden, den man sich nur vorstellen kann! Eher würde sie sterben, als ihrer großen Liebe untreu zu werden.'
'Hach, das muss Liebe sein. Warum nur kann ich so etwas nicht haben?' jammerte Vanessa.'Was ist denn mit Ethan?' fragte ich vorsichtig nach.
'Ach der, der Idiot. Dieses verdammt Schwein! Ich hasse ihn!' schrie Vanni unter Tränen.Jetzt verstand ich gar nichts mehr. Verwirrt sah ich meine Freundin an.
'Wieso? Was hat er denn gemacht?'
'Betrogen hat er mich! Dieses verfluchte Arschloch! Und rate mal mit wem! Mit Maria, der Klassenschlampe!'
'Vanni, du wirst ausfällig!' ermahnte ich sie. Ich kann es nicht wirklich leiden, wenn man in meiner Gegenwart diverse Schimpfwörter verwendet. Muss an meiner Erziehung liegen.'Na und?' raunzte sie mich voll.
'Nu komm aber mal wieder runter und erzähl mir ganz genau was vorgefallen ist.'
'Ach das war letztes Wochenende. Da wollte ich mich doch mit Ethan treffen und er hatte mich versetzt.'
'Das hast du mir ja gar nicht erzählt?'
'Ella, nun unterbrich mich nicht!' drohte Vanni. 'Also wie gesagt. Er kam nicht. Und, naja, du weißt ja wie ich so bin...' meinte sie plötzlich leicht beschämt. Ja, ich weiß wirklich, wie Vanni ist. Sie macht sich immer sofort Sorgen um die Menschen die sie liebt. Einmal hat sie sogar die Polizei angerufen, weil Elijah nicht pünktlich nach Hause gekommen war. Dabei hatte er nur die Zeit vergessen und war mit seiner Freundin mitten im schönsten Liebesspiel, als die Gendarmen plötzlich vor der Tür standen. Vanni war das hinterher schrecklich peinlich und Elijah und seiner Freundin erst. Die beiden haben tage lang nicht miteinander gesprochen und irgendwann hat Vanni es nicht mehr ausgehalten und hat sich ihm mit Tränen in den Augen um Verzeihung bittend vor die Füße geworfen.
'Jedenfalls habe ich mir Sorgen gemacht und bei ihm angerufen, aber er ist nicht ans Telefon gegangen, also habe ich bei seiner Mutter angerufen, aber die konnte mir auch nichts weiter sagen. Sie meinte aber, es könnte sein, dass er noch unterwegs ist. Also beruhigt ich mich ein bisschen und wartete. Als er eine Stunde später immer noch nicht da war, rief ich bei Sonja an. Die war ganz erstaunt über meinen Anruf und fragte mich dann, ob Ethan und ich denn überhaupt noch zusammen wären. Ich war ganz perplex, weil ich absolut keine Ahnung hatte, was sie mir damit sagen wollte.'
Ja, das kann ich mir denken. Allerdings versteh ich nicht, warum Ethan ihr nicht die Wahrheit sagen konnte. Ich meine, wenn er wirklich eine Affäre mit Maria hatte, dann wäre es doch wohl Vannis gutes Recht gewesen, davon von ihm zuerfahren, oder nicht?
'Ich fragte sie, was sie damit meinte und dann erzählte sie mir, dass ihr Bruder wohl schon seit einer Weile immer so komisch gewesen sei und ob mir das nicht auch aufgefallen wäre. Natürlich war es mir aufgefallen und ich hatte ihn ja auch darauf angesprochen nur war er meiner Frage ausgewichen.'
Ja, daran konnte ich mich erinnern, Vanni hatte mir mal davon erzählt und mir war diese Veränderung bei Ethan auch aufgefallen. Er war plötzlich so verkrampft gewesen, in Vanessas Nähe. Naja, kein Wunder, bei dem Geheimnis, das er da mit sich herum trug, oder?'Naja und dann meinte Sonja, dass sie ihm deswegen mal ein wenig hinterher spioniert hätte und ihm bis zu Marias Haus gefolgt sei. Kurze Zeit später sind die beiden wohl Arm in Arm wieder heraus gekommen und mit Ethans Motorrad zum See gefahren. Kannst du dir das vorstellen? Der fährt mit diesem Flittchen zu unserem See und treibst dort mit der! Dieser miese Dreckskerl!'
'Das ist wirklich heftig. Aber kam er dann an dem besagten Abend eigentlich noch?''Ja, zwei Stunden nach meinem Telefonat mit Sonja kam er an. Ich hatte die ganze Zeit nur geheult und hatte total rote Augen und er fragte mich so, was denn mit mir los sei. Da hab ich ihn angeschrien, ob er das nicht genau wisse und was er wohl glaube wie ich mich fühle, wenn er es hinter meinem Rücken mit Maria treibe. Da hat er mich so komisch angeguckt und meinte nur: ‚Na und, ist doch nichts dabei?' da hab ich ihn dann rausgeschmissen.' endete Vanni ihre Erzählung.
'Aber warum hast du mir das denn nicht gleich gesagt?'
'ich habe mich so geschämt weißt du? Und dann dachte ich, ich könnte Ethan mit Felix eifersüchtig machen, aber der hat ja schon eine Freundin, der er ja nicht untreu wird. Ach, ich wünschte Ethan wäre auch so gewesen.' seufzte Vanni herzerweichend auf.
'Weißt, eigentlich liebe ich Ethan noch und ich könnte ihm vielleicht sogar verzeihen, wenn er sich mal entschuldigen würde, aber er tut so, als wäre fremdgehen, die normalste Sache der Welt. Und das macht mich so rasend!' gestand sie mir.
'Ja, würde es mich wohl auch machen. Aber hast du seit dem Wochenende eigentlich noch mal mit ihm geredet?'
'Nein. Wollte ich ja, aber ich habe mich nicht getraut. Ich habe Angst, dass er Schluss macht, weil offiziell sind wir ja eigentlich noch zusammen. Ob er jetzt wohl gerade wieder bei Maria ist?' fragend sah sie mich an. Als ob ich eine Antwort auf ihre Frage wüsste! Aber Ethan wäre schön blöd, wenn er Vanni wegen Maria verlassen würde. Vanni ist nämlich auch ein absolut treuer und liebevoller Mensch und eine fantastische Freundin. Mit ihr kann man echt Pferde stehlen. Na gut, wir haben sie nicht gestohlen, sondern nur mal ausgeliehen, aber für den Besitzer lief das letztendlich auf das selbe hinaus. Bei dieser Erinnerung stahl sich mir ein kleines Lächeln auf die Lippen.
'Weißt du Vanni, es gibt nur eine Möglichkeit, das heraus zu finden.'
'Die da wäre?'
'Wir statten Maria einen kleinen Besuch ab. Wenn Ethan da ist, dann machst du ihn zur Schnecke und wenn er nicht da ist, dann rufen wir Sonja an und wenn wir ihn gefunden haben machst du ihn zur Schnecke.'
'Also läuft es in beiden Fällen darauf hinaus, dass ich ihn zur Schnecke mache?'
'Scharf kombiniert, Sherlock!'
'Okay, dann lass uns mal los. Äh, wie kommen wir eigentlich zu Maria?'
'Na mit dem Auto, womit denn sonst?' hatte Ethan nicht nur Vannis Herz gebrochen, sondern auch ihren Verstand mitgenommen? Ach nee, den hat er ihr wahrscheinlich vorher schon rausgevögelt. Ups, da hab ich mich wohl gerade im Ton vergriffen... und natürlich war Vanni nach wie vor eine clevere junge Frau, nur manchmal ein wenig trantutig...aber nur manchmal und auch nur ein wenig...
'Ja schön und gut, aber wessen Auto nehmen wir?'
'Na eure Blechschüssel jedenfalls nichts. Sorry, nichts gegen euer Auto, aber mein Geschmack ist das nicht gerade und außerdem ist es zu laut.'
'Und welches nehmen wir dann?'
'Ganz einfach, wir rufen James an. Der soll uns den Rolls vorbeibringen. Der ist schön leise, so dass wir den berühmt- berüchtigten Überraschungsmoment auf unserer Seite haben.''Ah, na gut. Dann ruf ihn an!'

Gesagt getan und schon wenige Minuten später saßen wir im Fond des Wagens und hielten auch schon kurze Zeit später vor Marias Haus.
'Ich weiß nicht so recht...' fing meine Freundin an.
'Du wirst doch jetzt nicht kneifen, oder?'
'Naja, ich bin mir nicht sicher, was das bringen soll... und, wenn ich ehrlich bin, dann habe ich auch ein bisschen Angst vor dem, was wir dadrinnen vielleicht vorfinden werde.''Naja, eine Garantie gibt es nicht, aber immerhin weißt du dann, wie viel du Ethan wirklich bedeutest. Wenn er jetzt dort drinnen ist, dann hat er dich nicht verdient und du kannst dir ruhigen Gewissens einen anderen Freund suchen, einen, der dich auch verdient hat! Sollte er nicht bei Maria sein, dann gibt es vielleicht noch Hoffnung, dass er dich doch genügend liebt um eine zweite Chance zu verdienen. Komm schon Vanni, wer nicht wagt, der nicht gewinnt, das sagst du doch immer!' versuchte ich sie aufzumuntern.
'Ja, ich weiß, aber das sind doch alles nur abgedroschene Phrasen.'
Oh, das sind ja ganz neue Töne.
'Also, wir sollten hier vielleicht nicht mehr so lange stehen bleiben, ansonsten werden wir noch bemerkt.' meldete sich James zu Wort. 'Und Miss Simmons, ich bin der selben Meinung, wie die junge Lady. Sie sollten es zumindestens versuchen. Vielleicht werden Sie bemerken, dass sie der Kampf um die Liebe des jungen Herren noch lohnt, und wenn nicht, dann wissen Sie es wenigstens ganz genau und leben nicht in ständiger Ungewissheit.''Wow, so einen Chauffeur möchte ich auch mal haben!' staunte Vanni. 'Also gut, komm Ella, gehen wir! Danke Mister James, für Ihren Rat!'
'Also wirklich! Ich bat Sie doch schon, mich einfach nur James zu nennen!'
'Und ich bat dich, einfach- nur- James, doch schon tausend Mal, mich zu duzen!'
'Okay, und jetzt raus mit euch!' lachend warf James uns aus dem Wagen und fuhr mit dem Rolls weiter. Wenn wir ihn wieder brauchen sollten, sollte ich ihn anfunken, dann würde er zurück kommen.
'Okay, dann mal los!' Vanni schritt mit frischem Elan zur Tür, doch vor dem Klingelknopf verließ sie wieder der Mut.
'Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: entweder du klingelst, oder ich tue es!' stellte ich sie vor die Wahl.
'Gut' meinte Vanessa und drückte kurz entschlossen auf den unscheinbaren kleinen Knopf. Jetzt gab es kein zurück mehr für sie. Wenig später hörten wir Schritte eine Treppe hinunter poltern und dann wurde stürmisch die Tür aufgerissen.
'Ja, was wollt ihr?!' raunzte uns ein dicklicher Herr an.
'Wir wollten zu Maria.' Übernahm ich die Initiative, weil Vanni sich schon vorsorglich weggeduckt hatte.
'Wisst ihr eigentlich wie spät es ist?' wurden wir erneut angeraunzt.
'Ja, Mister Hansen, das wissen wir.'
'Ah. Und was wollt ihr von Maria?' fragte der dicke Herr argwöhnisch.
'Mit ihr reden.' half ich ihm auf die Sprünge. ‚Wir wollen sie entführen, weißte?!' giftete ich im Stillen. Dieser Mensch regte mich auf. Ich kannte ihn ganze 20 Sekunden und schon hatte ich einen intensiven Hass auf ihn entwickelt. Wie war das nicht immer mit dem ersten Eindruck? Naja, was solls. Bloß immer schön höflich bleiben!
'So spät?' Boah eh, ist der bald mal mit seiner Fragestunde fertig?
'Ja, es geht um etwas in der Schule.' Die Aussage zieht bei den meisten Eltern, weil die natürlich genau auf die schulische Bildung ihrer Kinder achten.
'Maria hat aber gerade Besuch.' Lässt der uns heute eigentlich noch irgendwann rein?'Könnten wir trotzdem kurz rein? Wir brauchen ja nicht lange. Wir müssen nur kurz etwas für die Schule besprechen und das wäre sehr wichtig, wissen Sie?' Nein, weiß er natürlich nicht, ansonsten würde er nicht so blöde glotzen sondern uns endlich rein lassen, Arschgesicht!'Na gut. Die Treppe hoch, erste Tür links.' widerwillig lässt er uns vorbei.
'Danke sehr, Mr. Hansen.'
Und schon sind wir an ihm vorbei, nicht dass ihm noch irgendetwas einfällt, womit er uns aufhalten könnte. Vanni muss ich allerdings halb die Treppe hoch schleifen. Ich glaube sie hat jetzt doch Skrupel einfach so bei Maria reinzuplatzen.
Ich leider gar nicht, also reiße ich kurz entschlossen die Tür auf.
'Hallo Maria, wir wollten mal.... - Oh!' sehr intelligente Antwort, aber etwas anderes fällt mir im Augenblick einfach nicht ein. Vanni erstarrt hinter mir gerade zur Salzsäule und, verdammt!, ich bin an allem schuld. Es war doch eine Schnapsidee Maria zu besuchen.Mir ist das gerade extrem peinlich. Ich meine da liegen Maria und Ethan halb nackt auf Marias Bett und... auweia.
Den beiden ist es allerdings auch ganz schön peinlich.
'Äh, was wollt ihr denn hier?' bricht Maria schließlich mit hochrotem Kopf das Schweigen.'Vanni! Was zum Teufel machst du denn hier?!' brüllt plötzlich Ethan los. Oh, oh, jetzt kann das Unheil ja seinen Lauf nehmen. Verdammt und das ist jetzt alles meine Schuld! Was hatte ich auch nur für eine Scheißidee!
'Was ICH hier mache?' keift die Angesprochene gerade los. 'ich hab ne bessere Frage: Was machst DU HIER??!'
'Äh...?' Ethan guckt grad ziemlich dümmlich aus der Wäsche. 'Ist das nicht offensichtlich?' Ganz falscher Ansatz, mein Junge, völlig falsch. Merke: reize niemals eine Kobra, die mitten im Angriff steht. So sieht Vanni nämlich gerade aus, hat sich aufgebläht wie eine Kobra, die von ober herab ihrem Opfer den Todesstoß versetzen will.
'Das sehe ich! Ethan du bist so ein Arsch! Verdammt ich habe dich geliebt und du vögelst diese Schlampe hier und das auch noch hinter meinen Rücken! Du willst wissen, warum ich hier bin? Weil ich wissen wollte, ob das ein einmaliger Ausrutscher war, weil ich noch Hoffnung hatte, wir könnten uns wieder aussöhnen. Verdammt Ethan, ich habe die geliebt, selbst nachdem ich herausgefunden habe, dass du mich betrogen hast noch! Ich wollte dich zurück haben, ich wollte um dich kämpfen, falls du auch nur den Ansatz von Reue gezeigt hättest, aber stattdessen vögelst du frei und fröhlich schon wieder mit diesem Flittchen herum. Du bist so ein... arrg, dafür gibt es schon kein Schimpfwort mehr, welches schlimm genug wäre. Ethan, ich hasse dich!!!'
Damit drehte sich Vanessa auf dem Absatz um und stürmte die Treppe hinunter, wobei sie Mr. Hansen noch über den Haufen rannte, welcher von dem Lärm angelockt worden war.Wow, was für ein perfekt inszenierter Abgang!
'Ethan, du bist wirklich ein selten dämlicher Idiot. Ganz ehrlich mal, ist Vanni dir denn wirklich so egal?' fragte ich und eigentlich erwartete ich auch keine Antwort darauf.Ethan sah mich auch einfach nur an und öffnete und schloss ständig seinen Mund, als wollte er etwas sagen, traute es sich aber nicht und dabei sah er aus, wie ein Fisch auf dem Trockenen.
'Du bist echt erbärmlich.' Warf ich ihm kalt an den Kopf, was zu einer weiteren Miene voller Unverständnis von seiner Seite führte.
'Egal, mit dir kann man heute anscheinend nicht reden. Tut mir leid, falls ich euch gestört haben sollte, aber bitte, macht doch einfach da weiter, wo ihr aufgehört habt, stört ja keinen, dass Vanessa sich die Augen aus dem Kopf heult deinetwegen! Wünsche noch einen ausgesprochen schönen Abend!' und damit knallte ich Marias Tür von außen wieder zu.Schnell eilte ich Vanni nach, man kann ja schließlich nie wissen, was ein Mensch in einer solchen Situation machen würde. Ich kannte mal eine Frau, die hat sich das Leben genommen, nachdem sie ihren Ehemann in flagranti mit einer anderen Frau erwischt hat.
Das wollte ich bei Vanni nun nicht gerade riskieren.
Draußen vor der Tür holte ich sie ein.
'Warum?' fragte sic mich mit tränenerstickter Stimme. 'Warum tut er mir so etwas an? Bedeute ich, bedeutet unsere gemeinsame Beziehung ihm denn gar nichts?'
Meine beste Freundin so verzweifelt zu sehen brach mir fast das Herz und in diesem Augenblick wünschte ich mir wirklich, gefühlslos zu sein. Dann würden mir nicht auch die Tränen kommen, dann würde mein Herz sich nicht vor Schmerz zusammenziehen, als ich Vanessa so abgrundtief traurig vor mir stehen sah.

Wann ich heute an diesen Tag zurück denke, könnte ich mich für meine absolut bescheuerte Idee ohrfeigen. Ich hatte ja keine Ahnung, welche Steine ich damit ins Rollen brachte. Steine, die uns alle, allen voran mich, später ins Verderben stürzen würden.
Obwohl ich innerlich leer bin, habe ich manchmal noch das Gefühl, mich an den Schmerz erinnern zu können, als Vanni und ich uns weinend in den Armen lagen.
Zum Glück war James nicht weit weg zu diesem Zeitpunkt und sammelte und ein. Der Abend war natürlich für alle Beteiligten gelaufen und auf Party hatte auch keiner mehr richtig Lust, Vanni am allerwenigsten und mich plagte die schlimmsten Schuldgefühle. Also fuhren wir zu mir und Vanni blieb die Nacht über bei mir.
Bis in die früher Morgenstunden saßen wir vor meinem Kamin und redeten kaum. Eigentlich weinten wir die ganze Zeit nur. Vanni, weil sie Ethan endgültig verloren hatte und ich, weil ich schuld an Vannis Elend war. Wir weinten an diesem Abend solange, bis wir schließlich einschliefen.

'Morgen Ella.' Grinste mich Vanni am nächsten Morgen an. 'Sorry, dass ich die ganze Nacht nur rumgeheult habe, aber ich war so verdammt fertig.'
'Du brauchst dich nicht zu entschuldigen, das wäre jedem in deiner Situation so gegangen. Es tut mir leid, dass ich so eine blöde Schnapsidee hatte.'
'Ach quatsch, Ella, du brauchst dich am allerwenigsten entschuldigen, du wolltest ja nur das beste für mich. Aber ich hätte Ethan so etwas niemals zugetraut.'
'Ja, er war so gefühlskalt. So kannte ich ihn gar nicht.' Na gut, ich kannte ihn eigentlich auch so nicht wirklich. Vanni hatte mir viel von ihm erzählt, dadurch hatte ich dann immer das Gefühl ihn schon seit Ewigkeiten zu kennen. Außerdem haben wir uns mehrmals zu dritt oder auch viert, zum Beispiel noch mit Elijah zusammen, getroffen und viel unternommen. Da war er so anders.
'Ja... aber letztendlich war es ganz gut so. jetzt weiß ich wenigstens, dass ich ihm nichts mehr bedeute.'
Irgendwie kam es mir falsch vor, dass Vanni die ganze Sache so locker wegsteckte, aber was sollte ich machen? Es war schließlich ihre Sache.

Natürlich weiß ich heute auch, dass Vanni die ganze Sache überhaupt nicht so locker leicht und flockig weggesteckt hat, nur konnte sie ihre Gefühle in diesem Moment sehr gut vor mir und auch vor allen anderen verstecken. Obwohl sie genau wusste, dass sie immer und über alles mit mir hätte reden können, hat sie ihren Kummer in sich hinein gefressen und stürzte später in eine tiefe Depression, aus der ihr niemand mehr heraushelfen konnte.

Zeitsprung: 3 Wochen später...

Ich saß mal wieder am See und starrte versonnen auf das Wasser, in dem sich der Mond spiegelte, als mein Handy klingelte.
'Ja?' fragte ich, nachdem ich den kleinen Störenfried aus meiner Tasche gefriemelt hatte.'Ella? Hey, ich habe gute Nachrichten für dich!' quietschte mir Vanni fröhlich entgegen.'So? was denn?'
'Elijah gibt wieder eine seiner berühmten Parties, du bist herzlich eingeladen zu kommen!' Das heißt so viel wie: Du kommst, und Gnade dir Gott, du solltest nicht erscheinen. ich musste leicht lächlen. Vanni ging es in letzter Zeit wieder gut. Seit sie Florian kennengelernt hatte. Der hatte ihre Tränen so viel besser trocknen können als ich. Zwar waren die beiden noch nicht zusammen, aber das war auch nur noch eine Frage der Zeit. Flo, ist so ganz anders als Ethan. Ethan war immer stürmisch und impulsiv und nahm kaum Rücksicht auf andere, außerdem hatte er absolut keine Skrupel gehabt, Vanni gleich mehrfach zu betrügen. Mit anderen Worten: Ethan war ein Draufgänger, wie er im Buche steht. Flo ist da, wie schon erwähnt, ganz anders. Er ist einfühlsam und sehr rücksichtsvoll. Ich glaube, er tut Vanni gut. Er ist zwar schüchtern, aber trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen?, umso liebenswürdiger.
Ja, die beiden würden ein wirklich süßes Paar abgeben. Flo war etwas kleiner und zierlicher als Ethan, aber sehr süß. Er hatte strohblonde, stets verwuschelte Haare und große ehrliche, offene Augen in einem klaren, leicht schimmernden Blauton. Er hatte Augen, die einfach nicht lügen können und wer die beiden aufmerksam beobachtete, der bemerkte sofort, dass Florian Vanni bis zur Halskrause verfallen war. Er vergötterte sie regelrecht. Sie ihn umgekehrt aber auch.
Ich wünsche den beiden wirklich alles Glück der Welt und dass sie bald zusammen finden.'Bist du noch dran?' riss Vanni mich aus meinen Gedankengängen.
'Ja, bin ich. Du sag mal,' fragte ich einer plötzlichen Eingebung folgend. 'Wir Raffael eigentlich auch kommen?'
'Ah, du bist also immer noch in ihn verliebt?'
'Ja und es wird von Tag zu Tag schlimmer.'
'Hm, ich denke mal schon, dass er kommen wird, aber ich kann ja mal schnell Elijah fragen.''Okay, mach das.'
Wenig später hatte ich Vanni wieder am Hörer.
'Ja, er wird wahrscheinlich auch kommen. Elijah hat so komisch gegrinst. Du ich glaube der plant irgendwas. Ich an deiner Stelle wäre an besagtem Abend äußert vorsichtig. Du weißt ja, Elijah und seine ständigen Verkupplungsattacken.'
'Ja, die kenn ich!' lachte ich los und konnte mir bildlich vorstellen, wie Vanni am Telefon gerade die Augen verdrehte.
'Sag mal, wirst du eigentlich wieder stundenlang vor deinem Kleiderschrank stehen?'
'Ich denke mal schon. Wieso fragst du?'
'Ach ich meine nur. Kannst dich ja aufbrezeln für Raffael.'
'Lach nur, aber das werde ich nicht tun. Ich meine, ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass meine Chancen bei ihm zu landen, dadurch ansteigen, oder was meinst du?'
'Hm, wirst du wohl recht haben. Du, ich muss jetzt Schluss machen, Flo wollte noch mal anrufen.'
'Ist in Ordnung, grüß ihn von mir, und... Vanni? Viel Glück!'
'Danke, Ella… das kann ich gebrauchen.'
'Also, tschüss Bärchen.'
'Ja, tschüss Mausileinchen.'
Ja Raffael, ich liebte ihn mittlerweile so sehr, dass es mir schon wehtat. Seit drei Wochen hatte ich ihn nicht mehr gesehen und ich vermisste ihn. Ist das nicht komisch? Vor drei Wochen sah ich ihn zum ersten Mal und es war praktisch Liebe auf den ersten Blick. Er hat mir einfach komplett den Boden unter den Füßen weggezogen. Am selben Abend gestand mir Elijah seine Liebe, Elijah, den ich so lange geliebt hatte, bis ich nicht mehr konnte. Und dann noch die Sache mit Ethan...
Zum Glück hat Vanni jetzt Flo. Der wird ihr so etwas bestimmt nicht antun!
Manchmal frage ich mich, wie viel Kummer ein Mensch wohl ertragen kann, bis er darunter zusammen bricht? Bis er selbst- gefühlslos wird?
Schon wieder versank ich in trübsinnigen Gedanken. Das passierte jetzt öfters, seit der Angelegenheit mit Ethan und Elijah. Elijah, auch er ging mir nicht mehr aus dem Kopf. So manches Mal fragte ich mich in den letzten Nächten, ob nicht vielleicht Elijah der richtige für mich wär. Aber Raffael... Er hat mein Herz im Sturm erobert und es war so anders, als damals bei Elijah, so viel intensiver. Kann ein Herz für zwei Männer gleichzeitig schlagen? Kann das gut gehen? Darf das denn überhaupt gut gehen? Würde denn nicht immer einer leiden? Elijah und Raffael, zwei Männer, so unterschiedlich und doch auch so gleich...
Und wieder war es mein Handy, welches mich aus meinen trüben Gedanken riss.
'Ja?'
'Mein Gott, meldest du dich immer mit ‚Ja'?' Ich musste grinsen, als ich ihre Stimme hörte. Typisch Sonja!
'Ja, ich gehe nämlich davon aus, dass der- oder diejenige der oder die mich anruft, weiß mit wem er oder sie sprechen will.'
'Gut, das ist ein Argument.' lachte Sonja ins Telefon.
'Okay, was kann ich für dich tun, Sonja?'
'Gott, warum klingst du nur immer so geschäftlich am Tele?'
'Ich weiß nicht, kommt bestimmt von Paps.'
'Naja, was solls, also, weswegen ich anrufe, nun, das ist etwas kompliziert.'
'Nun mach es doch nicht so spannend!'
'Naja, du weißt doch sicherlich, dass ich vor ein paar Tagen mit Elijah gesprochen habe?''Ja. Vanni hat davon erzählt.'
'Okay, also. Er hat mir da Dinge erzählt, die mir nicht ganz geheuer sind.'
'So? was denn?'
'Naja einige Dinge über die letzte Party, die er geschmissen hat, du weißt ja, da ist allerhand passiert.'
'Oh ja, ich erinner mich nur zu gut.'
'Also, was ich dir nun erzähle ist, hm, ein bisschen heikel.'
'Worum geht es denn?'
'Es geht um Raffael.'
'Äh....?'
'Also, hör zu, was ich dir jetzt erzählen werde, darfst du niemals auch nur einem Menschen gegenüber erwähnen. Es muss unbedingt unter uns bleiben, verstehst du?'
'Ja. Verstehe ich, aber worum geht es denn nun genau? Was ist denn mit Raffael?'
'Also Elijah hat mir erzählt, dass er an diesem Abend noch mit Raffael gesprochen hat. Er meinte, er wolle ihn mal aushorchen für dich, also ob Raffael vielleicht ähnlich fühlt wie du.''Na toll! Will er jetzt Amor spielen?' fragte ich giftig. Ich kann diese Verkupplungsdinger nicht leiden. Mal ehrlich, was kommt denn bei so was schon bei raus? Nur Frust und Ärger am Ende!
'Nein. Hör mir doch einfach mal zu! Also er meinte Raffael habe gesagt, dass er zwar an besagten Abend eine junge Dame kennengelernt habe, zu der er die Bekanntschaft nur zu gerne vertiefen würde, aber er dürfe dass nicht, weil er sie dann nur ins Verderben reißen würde.'
'Mein Gott drückt der sich kryptisch aus!'
'Naja und Elijah fragte dann noch einmal nach, wieso denn und da muss Raffael dann wohl folgendes gesagt haben....'
Piep.... piep... piep...
Und mit einem mal war die Verbindung weg.
'Äh, was ist denn das jetzt?' fragte ich verwirrt mein Handy.
Und plötzlich saß ich im Dunkeln. Der Mond war verschwunden. Wolken hatten sich vor ihn geschoben und verfinsterten die Nacht. Man sah die eigene Hand schon nicht mehr vor Augen. Dann setzte Wind ein. Ein schauriges Geheul hallte durch die Nacht. Es wurde schlagartig kalt und ein eisiger Schauer kroch mir den Rücken hinauf.
Unsicher sah ich mich um. Ein Unwetter? Konnte das sein? So plötzlich? Okay, in England ist alles möglich, aber so etwas? War mir ja auch noch nicht begegnet.
Das Geheul veränderte sich. Es klang auf einmal nicht mehr so wie Wind, sondern viel mehr wie das von Wölfen und es kam näher!!! Der Wind trieb die Wolken vor sich her, als wolle er einen Orkan auslösen. Nein, das ging doch nicht mit rechten Dingen zu! Doch so langsam bekam ich Angst. Als dann der Himmel seine Schleußen öffnete, begann tiefer Donner zu grollen. Ein Blitz zuckte hell auf und tauchte für Sekundenbruchteile alles in weißes Licht. In der kurzen Helligkeit sah ich kurz eine Gestalt, nein eigentlich mehr die Silhouette einer Gestalt ... und dann rannte ich los.

Ich möchte mich an dieser Stelle erst einmal dafür bedanken, das ihr euch bis jetzt so tapfer durch die Geschichte gequält habt. Ich weiß, dass ich manchmal ein wenig langatmig schreibe und der teilweise vorhande Kitsch nicht allen gefällt, aber ich mag das... leider.. *seufz*^^Jedenfalls kann es sein, dass ich in der nächsten Zeit nicht gar so viel Zeit zum Schreiben finden werde. Ich werde mich natürlich darum bemühen möglichst schnell weiter zu schreiben, auch bei 'Moonlight Shadow', aber trotzdem möchte ich euch um Verständnis bitten, sollte in den nächsten Tagen nichts neues erscheinen. Ich werde ganz bestimmt, so bald ich kann, wieder etwas einschicken. Versprochen!
Viele liebe Grüße, Belladonna....







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