Searching the Light

Autor: Belladonna
veröffentlicht am: 17.04.2008




Hey, tut mir leid, aber ich schließe mich jetzt auch mal dem wachsenden Trend hier an. Soll heißen, ich habe gerade eine ziemliche Schreibblockade bei Moonlight Shadow, dafür fällt mir grad ziemlich viel zu dieser Geschichte ein und sie soll somit mal ein bisschen als Trostpflaster dienen. Quasi solnage, bis mir bei Moonlight Shadow wieder was einfällt.Ich hoffe ihr seid mir nicht allzu böse, dass ich euch nur damit vertrösten kann und ich hoffe auch, dass ich bald wieder Ideen haben werde.
ich weiß noch nicht, ob und wie ich diese Geschichte weiterschreiben werde, aber wenn ihr mehr von Mercedes hören wollt, dann könnt ihr mir das ja sagen und ich werde ein bisschen weiter tippen...
Viele liebe Grüße, Belladonna
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Alle Vampirgeschichten sind gleich? - da denkt ihr aber völlig falsch. Okay, ich muss dazu sagen, dass auch ich früher nicht anders gedacht habe, aber mal ehrlich, wer hegt denn schon Sympathien für einen Vampir? Sind denn nicht alle Vampirgeschichten nach dem selben Muster gestrickt?! Ja, auch ich dachte dies früher. Ein blutrünstiger Vampir bedroht die Menschheit und ein attraktiver, wagemutiger Mann zieht aus um diesen zu töten und die schöne Frau zu retten, die vom Vampir entführt wurde. Aber mal ehrlich, sind nicht genau dies, die klassischen Vampirgeschichten? Fiebern wie nicht mir dem sympathischen, etwas exzentrischen Helden, wie Van Helsing oder wie sie alle heißen mit, anstelle der Vampire? Wollen wir diese nicht am liebsten tot mit einem Pfahl im Herzen sehen? Eiche, ungespitzt und möglichst mitten durch! Ja, so soll der Zuschauer denken und fühlen. Wer interessiert sich schon für einen Vampir? Das sind blutsaugende Monster, die nur Menschen töten um sie auszusaugen!
Genauso habe ich früher auch gedacht. Ob ich jetzt anders denke? Aber ja doch! Jetzt wo ich auch ein Vampir bin, beginne ich erst zu begreifen, was es heißt ein Blutsauger zu sein. Nie mehr die Sonne sehen zu dürfen und nach frischem Blut zu gieren. Eine Gier, so überwältigend und alles andere verzehrend. Früher war ich ein Mensch wie jeder andere. Erfüllt von einem Drang nach Freiheit und der Sehnsucht nach Liebe. Ich wollte lieben und geliebt werden, wollte leben! Heute bin ich innerlich leer. Die Gier nach Blut hat alle anderen Gefühle ausgelöscht. Ich empfinde nichts mehr, nicht einmal mehr Schmerzen kann ich spüren, oder Tränen weinen.
Wer sagt,. Dass Vampire gefühllos sind, der mag recht behalten, aber er hat niemals diese inner Leere empfunden, die kommt, wenn man unsterblich wird.
Will man da nicht lieber ein sterbliches Leben haben? Dafür aber lieben und hoffen, weinen und lachen können? Will man dafür nicht auch den Schmerz in Kauf nehmen, der alle anderen Gefühle begleitet? Ja, dass will man, weil sich jeder Mensch doch im tiefsten Grunde seines Herzens nach dieser Sehnsucht verzehrt. Sich nach Liebe und Zuneigung sehnt und dafür muss man eben auch einmal leiden.
Jetzt ist mir dies auch klar, doch noch vor Jahren habe ich anders gedacht. Da habe ich die Schmerzen verflucht, da wollte ich nicht mehr lieben, nicht mehr fühlen. Oh Gott, wie sehr ich mir das heute doch wünsche! Aber wahrscheinlich kann nicht einmal mehr Gott mir diesen Wunsch erfüllen, denn für Vampire betet niemand und so ein ‚Blutsauger' kann leider nicht mehr für sich selbst beten. Das Weihwasser hätte ja verheerende Wirkungen und ohne geht es in einer Kirche nun mal nicht.
Aber erst einmal zum Anfang meiner Geschichte...

Vor vielen, vielen hundert Jahren... Nein, ganz so viele waren es nicht, aber kann man eigentlich noch die Zeit fühlen?, Tage und Wochen, stunden, zählen, wenn man innerlich leer und ausgesaugt ist? Schon oft habe ich mir diese Frage gestellt, nur habe ich noch niemanden gefunden, der mir eine zufriedenstellende Antwort geben konnte.
Wie dem auch sei, ich glaube es war letzten Sommer, als das Schicksal seinen tragischen Lauf nahm...

'Mercedes, kommst du bitte endlich rein? Es ist schon spät und wie wollen gleich essen!' rief meine Mam an jenem Abend in die Dunkelheit hinaus.
Mercedes, das bin übrigens ich. Ja ich weiß, ihr denkt euch jetzt bestimmt: ‚Na deren Eltern fahren bestimmt nen Mercedes. So wie die heißt!'
Stimmt aber nicht, so einfallslos sind meine Eltern dann doch nicht gewesen, auch wenn's auf den ersten Blick so erscheint. Nein, meine Eltern fahren natürlich keinen Mercedes, sondern einen Rolls Royce, ja dieses reiche Volk, ne? Liegt wohl daran, dass mein Vater bei eben jener Automarke im Vorstand sitzt und da geht es ja nicht an, wenn er da keinen solchen Wagen fährt. Ich find die übrigens gar nicht so schlecht. Ist nämlich ein Oldtimer, ja, ich geb's zu, ich liebe diese alten Autos. Ein 58er Rolls Royce Silver Wraith. Wunderschönes Gefährt. Genauso eins, wie Special Agent Pendergast fährt, wenn euch das etwas sagt... Jedenfalls habe ich meinen Namen von der untreuen Frau des zu unschuldig verhafteten Mannes aus dem Abenteuerroman: ‚Der Graf von Monte Christo' leidlicherweise das Lieblingsbuch meines Vaters. Ja, meine Mutter fand das Buch nicht ganz so toll und war auch von dem Namen nicht allzu sehr angetan, und deswegen trage ich einen Doppelnamen.Mit vollständigem Namen heiße ich also: Mercedes Elisabeth Cambridge, Lady Cambridge, wenn Sie gestatten? Stets zu Ihren Diensten!
Leider...
Ja, wie ihr euch schon denken könnt, englischer Landadel, verarmt? Meine Eltern würde sagen, Ja. Ich sage, Nein. Ich finde, ab einer bestimmten Anzahl von Millionen ist es einfach ungehörig sich selbst als ‚arm' zu bezeichnen und diese Grenze haben wir weit überschritten. Und meine Eltern bringen ja auch nicht gerade eine epsiges Gehalt mit nach Hause. Wie bereits erwähnt arbeitet mein Paps für die hiesige Rolls Royce Firma und meine Mam ist Partnerin in einer mehr als nur erfolgreichen Anwaltskanzlei, Bosworth&Cambridge. Ferdinand David Bosworth ist übrigens ihr Partner. Während meine Mam sich um das Strafrecht kümmert, ist er für die Scheidungen reicher Ehepaare zuständig. By the way, der liebe Ferdinand ist selbst seit ein paar Monaten geschieden...
Meine liebe Frau Mama ist Lady Véronique Clarisse de Chagall Cambridge, sie ist die Tochter französischer Einwanderer. Mein lieber Herr Papa ist Earl Theodor Liam Elsborough- Cambridge. Sein Urgroßvater war Schotte, ansonsten kann man ihn als gebürtigen Engländer bezeichnen und ich? Nun, ich bin die Tochter einer Französin, die niemals ihr Heimatland sah und eines englischen Grafen mit teilweise schottischen Wurzeln.

'Mercedes Elisabeth Cambridge!' Oh weh, wenn meine Mam mich so ruft, dann ist es besser, man tut sofort was sie verlangt, ansonsten kann sie ganz schön ungemütlich werden. Naja sie ist halt doch sehr temperamentvoll, ich allerdings auch. Naja, da wissen wir wenigstens gleich, von wem ich das habe, nicht?
Jedenfalls flitze ich umgehend ins Haus, denn heute möchte ich mich nicht mehr mit meinen Eltern streiten, dazu war der Tag zu schön...
'Da bist du ja endlich! Dass du aber auch immer eine Extraeinladung brauchst!' meint meine Mam nun schon wieder scherzhaft. Na immerhin ist sie nicht wütend.
'Soll ich dir noch ein wenig helfen, Mama?' frage ich, ansonsten wird sie mir das beim Abendessen garantiert wieder vorhalten.
'Nein, brauchst du nicht mehr. Du hast dich ja erfolgreich davor gedrückt, indem du solange im Garten warst.'
Ups, naja, vielleicht ist so doch sauer auf mich? Aber nein, sie lächelt schon wieder. Ja, so ist sie, erst tut sie auf vorwurfsvoll und dann schüttelt sie sich aus vor lachen, wenn man sie schuldbewusst ansieht. Meine Mam...
'Du kannst mir aber gerne beim Reintragen helfen.' Bietet sie mir dann an. Dies lasse ich mir natürlich nicht zweimal sagen und so tafeln wir schon wenig später zusammen an unserem schön gedeckten Abendbrottisch. Naja, was heißt Tisch, eigentlich ist es eher eine Tafel, aber wir sagen dazu Tisch, passen ja auch nur ca. 20 Leute an diesen Tisch, das ist ja noch sooo wenig! Ja, ich weiß, in manchen Dingen haben meine Eltern echt einen ‚kleinen' Vogel, aber das sollte man eigentlich nicht über die eigene Familie sagen, wobei der Rest der Verwandtschaft noch wesentlich schlimmer ist.
'Na, Ella, wie war es denn in der Schule heute?' fragte mich mein Paps, nachdem wir mit dem Dessert fertig waren, während des Essens pflegte man bei uns nicht zu reden.'Ach naja, es ging so.' Ich weiß, eine sehr ausweichende Antwort, und auch noch gelogen, denn heute hatte Schule mir ausnahmsweise mal richtig Spaß gemacht. Aber musste ich meinen Eltern denn gleich erzählen, dass ich mich verliebt habe?!
'Aha' fragend sah er mich an. Wahrscheinlich war meine Antwort doch etwas zu fadenscheinig.
'Bist du sicher, dass es dir keinen Spaß gemacht hat in der Schule heute?' Ach, wie gut er mich doch kennt!
'Naja, doch. Schon irgendwie. Ein bisschen zumindest.' Meine Güte, ich stotterte mir ganz schön einen ab. Vor allen anderen Menschen konnt eich lügen ohne rot zu werden oder auch nur den Hauch eines schlechten Gewissens zu kriegen, nur vor meinem Paps funktionierte das nicht. Da bekam ich immer postwendend Gewissensbisse und so merkte er mir meine kleinen Lügen auch gleich an.
'Na, ist da etwa jemand verliebt?' fragte er mich neckend. Pfeilschnell schoss mein Kopf nach oben und ich lief burgunderrot an. Wunderbar Mercedes, jetzt weiß er es doch sofort! Half jetzt natürlich nichts mehr, denn mein Vater sah seinen Verdacht schon bestätigt, an der etwas zu gesunden Farbe meines glühenden Gesichtes.
'Oh, oh, oh. Unsere kleine Ella verliebt! Theodor, ist das nicht wundervoll?' flötete meine Mutter sogleich. Na super! Da hast du den Salat!
'Ja, die Frühlingsgefühle... Aber Véronique, waren wir früher denn nicht auch so?'
'Ja, ich erinnere mich noch daran, als sei es erst gestern gewesen!' schwärmte meine Mutter plötzlich los.
'Ich auch. War das nicht eine herrliche Zeit?'
'Ja, das war es... Eine Zeit voller Glück und Liebe und gänzlich ohne Sorgen!'
'Ja, meine liebste Ehefrau, jung müsste man noch einmal sein!'
Äh, habe ich hier irgendetwas verpasst? Was ist denn bitte mit meinen Eltern los? So kenne ich die ja gar nicht!
'Sieh sie dir an, Véronique. Unsere kleine Ella versteht die Welt nicht mehr!' kicherte mein Vater munter drauf los.
'Ja glaubst du denn nicht, dass wir zwei beide auch einmal feurig in einander verliebt waren?' fragte mich meine Mutter halb ungläubig, halb belustigt.
'Wieso nur ‚waren'? Ich dachte eigentlich dass ihr es immer noch seid?!' fragte ich sarkastisch. Daraufhin brachen die beiden endgültig in schallendes Gelächter aus, nur um sich anschließend mit Lachtränen in den Augen in die Arme zu fallen.
Mir persönlich wurde das langsam etwas zu viel der Verliebtheit und Turtelei und so schlich ich mich heimlich davon. Wieder hinaus in den Garten, aus dem ich vorhin gekommen war.Dabei musste ich zuerst durch unser großes Wohnzimmer, in dem sich ein wunderschöner alter Kamin befindet. Mal ehrlich, ich liebe diesen Kamin! Dann weiter über die riesige Terrasse, die geschwungene Bogentreppe hinunter und ab ins grün.
Ja, den Garten liebe ich auch. Ich liebe die Natur im Allgemeinen und natürlich ist die Nacht meine Lieblingstageszeit!
Nein, ganz so krass ist es nicht, aber ich mag die Nacht eigentlich schon ganz gerne.Dann ist es draußen ganz still und man hört nur die Grillen zirpen, jetzt Anfang Sommer zumindest und nur die Sterne und der Mond sehen einem zu.
Ich mag diese Stille, die Einsamkeit. Wenn ich nachdenken möchte, so ganz in Ruhe, dann gehe ich hinaus und setze mich auf den großen Stein am See, weiter hinten im Garten. Vorne haben wir einen schönen beheizbaren und überdachten Swimmingpool. Ich mag das Ding eigentlich, aber manchmal stört es mich, weil es nicht wirklich in die wildromantische Atmosphäre des alten, leicht verwilderten Gartens passt.
Über einen langen Weg zwischen diversen Rosenbeeten und anderen Blumenbeeten, einer Buchenallee und am Pavillon vorbei kommt man schließlich zum See. Kaum einer, der nicht schon einmal hier war, und das waren noch nicht viele, weiß, dass es ihn überhaupt gibt, aber ich liebe ihn.
Meine Eltern kommen hier nicht her, sie sind meistens an der Terrasse oder meine Mam werkelt an den Beeten herum, wenn sie Zeit dazu hat. Weil sie die nicht gerade im Überfluss hat, sehen die Rosenstöcke ein wenig verwahrlost aus, aber mir gefällt das gerade.Jedenfalls bin ich gerade am See angekommen. Hier, so weit vom Haus entfernt, gibt es keine Lampen mehr, deswegen habe ich mir ein kleines Lämpchen mitgebracht. Ich weiß nicht, ob ich so etwas kennt, aber in diesen historischen Filmen gibt es doch immer solche Tonschälchen mit einem Henkel dran, wo dann eine große Spitzkerze drin steht. Und genauso ein Ding hatte ich hier gerade in der Hand.
Es ist wunderschön hier hinten. Gerade nachts, wenn man nicht so viel sieht, hat dieser Ort eine geradezu magische Wirkung auf mich. Über einen kleinen Wasserfall, das Wasser kommt von einem kleinen Bachlauf aus den schottischen Highlands, plätschert es munter in den See hinein, der wiederum so etwas wie das Ende des Baches darstellt. Stimmt allerdings nicht ganz. Soweit ich weiß, verläuft das Wasser unterirdisch weiter und landet irgendwann einmal im Atlantik. Es gibt so eine alte Legende, die mir mein Urgroßvater mal erzählt hat. Vor vielen hundert Jahren sollen die Cambridges wohl schon hier gelebt haben und eines Tages ging einer meiner Urahnen an diesen See und traf hier eine Nixe an, die sich hierher verirrt hatte.
Ich weiß nicht, ich glaube nicht, dass es Nixen gibt, wahrscheinlich wird der gute Mann sich das nur eingebildet haben, nachdem er am Abend zuvor einen über den Durst getrunken hatte, weil ihn seine Frau betrogen hatte.
Die arme Frau hat man übrigens am nächsten Tag verstoßen und der Herr mit der Nixe ist wohl später verrückt geworden und verbrachte seine letzten Lebensjahre in einem Irrenhaus für reiche Leute.
Tolle Verwandtschaft, nicht?
Wie dem auch sei, ich bin gerne hier hinten. Der See hat auf mich eine ziemlich beruhigende Wirkung, auch wenn er vielen anderen unheimlich ist. Es wird sich auch erzählt, dass in diesem See die Seelen derer, die sich hier ertränkt haben gefangen gehalten werden und zu jedem Neumond hervorkommen um unschuldige junge Mädchen zu töten. Aber wie bereits gesagt, ich glaube nicht an diese alten Geschichten. Auch nicht an Geister oder so einen Unsinn, wie Vampire.
Ja, wenn ich doch zu der Zeit nur schon gewusst hätte, wie wahr diese Geschichten sind!Aber woher sollte ich das an jenem Abend denn schon wissen?!

Ich muss wohl ziemlich in Gedanken gewesen sein, denn als ich plötzlich ein merkwürdiges Geräusch hörte, wäre ich vor Schreck beinahe ins Wasser gefallen. Es dauerte ein Weilchen, bis ich realisiert hatte, dass mein Handy diesen nervigen Laut von sich gab und bestimmt drei weitere Minuten, bis ich den kleinen Störenfried gefunden hatte. Ich hatte nämlich die Angewohnheit, mein Handy immer irgendwohin zu werfen und musste es später immer stundenlang suchen. Als ich es endlich gefunden hatte, meldete ich mich reichlich unfreundlich, weil ich mich gerade sehr gestört fühlte.
'Was los?!' knurrte ich ins Handy.
'Oh, haben wir heute wieder schlechte Laune?' quäkte mir die Stimme meiner besten Freundin Vanessa entgegen. Sie beginnt ein Telefonat grundsätzlich mit der Phrase: 'Haben wir heute...' manchmal ist das echt nervig, aber im Grunde genommen, find ich's ganz witzig. Nur heute störte es mich gewaltig.
'Ja, haben wir!' fauchte ich deswegen in den Hörer.
'Na so was, dabei wollte ich dir gerade eine ausgesprochen gute Nachricht zukommen lassen, aber wenn Madame nicht wünschen...'
Gottergeben stöhnte ich und sagte schon etwas weniger unfreundlich: 'Also schön, was wolltest du mir denn sagen?'
'Ach, sind wir etwa neugierig?' kam es ironisch aus dem Hörer.
'Ja, sind wir! Immer!' antwortete ich ihr.
'Also gut. Du erinnerst dich an meinen Bruder?'
'Welchen?' Vanessa ist das jüngste von insgesamt 5 Kindern und leider auch das einzigste Mädchen in der Familie, so dass ihre 4 Brüder sie ständig vor allem Über dieser Welt beschützen wollen und sie findet das ganz schön nervig und kommt deswegen oft bei mir vorbei, nur um ihrer Familie zu entfliehen und vielleicht auch um den Luxus unserer bescheidenen Hütte zu genießen. Vanni's Eltern sind zwar nicht gerade arm, aber reich auch nicht. Eigentlich reicht es bei ihnen gerade ganz gut zum Leben und damit sind sie zufrieden.'Na Elijah!' ertönte es vom anderen Ende der Leitung. Oh, Elijah, ja an den erinnerte ich mich tatsächlich. Himmel, der sah verdammt gut aus. Als ich ihn zum ersten Mal traf, bin ich beinahe ohnmächtig geworden, so gut sah der aus.
'Ja, ich erinnere mich. Was ist mit ihm?' fragte ich möglichst gleichgültig.
'Naja, er macht morgen eine Party. Weißt doch, meine Ellis sind außer Haus und da meinte er, könnten wir doch mal wieder richtig die Sau raus lassen.'
'Jaja, ist die Katze aus dem Haus, tanzen die Mäuse auf dem Tisch.'
'Ja, so kannst dus auch sehn, jedenfalls sagt er, dass ich auch gerne noch ein paar Freunde einladen kann und morgen ist doch Freitag, da kannst du doch mal länger wegbleiben.''Eigentlich eine gute Idee. Ich muss nur noch meine Eltern fragen, aber die haben bestimmt nichts dagegen.' Soll heißen, ich frage grundsätzlich immer zuerst, oder eigentlich ausschließlich, meinen Vater, weil der mir schlicht alles erlaubt. Meine Mutter würde das vielleicht auch, aber bei ihr muss man immer erst stundenlang erklären, warum genau man da oder auch dort hin will und das dauert mir einfach immer zu lange. Bei Paps, ist es da schon einfacher, der sagt immer nur: ‚Ja, meine kleine Ella.'
'Okay. Dann sag mir morgen noch bescheid, ja?'
'Ja, klar, mach ich.'
'Sehr schön...'
'Sag mal, wann soll ich eigentlich kommen? Und was soll ich anziehen?'
'Ähm, naja kommen kannst du wann du willst und mit dem Anziehen, keine Ahnung, irgendwas schönes... Du wirst schon was finden und wenn nicht kommst du eben nackig.''Aber selbstverständlich doch!' prustete ich ins Telefon.
'Na siehste, dann wäre das doch geklärt. So ich muss jetzt auch schon wieder Schluss machen, Jason steht schon wieder neben mir und nervt mich, dass er unbedingt noch mit jemandem telefonieren muss...' Ich konnte sie sehr gut bildlich vor mir sehen, wie sie jetzt wohl gerade wieder die Augen verdrehen würde.
'Okay, dann lass ihn mal nicht mehr so lange warten.'
'Ja, also bis morgen, Mausi.'
'Ja, bis morgen, meine Knuddlmaus!' kicherte ich in die Leitung. Das war so unser übliches Verabschiedungsritual, Mausi, Schatzi, Pupsi, Sternchen, Knuddlbärchen, etc. pp.Wer das nicht kannte schaute uns meistens etwas verblüfft bis dämlich an. Was bei uns wiederum zu einem Lachanfall führte, der sich gewaschen hatte. Kurz darauf klickte es in der Leitung und ich war wieder alleine hier, von wohltuender Stille umgeben.
Party also bei Vanni, naja mal sehen. Ich konnte mir schon jetzt vorstellen, dass ich mal wieder als letze kommen würde, weil ich vorher stundenlang vor meinem Kleiderschrank stehen würde. Ist bei mir immer so, ich weiß einfach nie, was ich anziehen soll. Das ist schlimm, das kann ich euch sagen, nur leider hilft mir immer keiner. Naja, ich lass mir bei solchen Dingen auch nicht von anderen reinreden, das lenkt mich nämlich immer viel zu sehr ab.
Ich muss über meinen Überlegungen das Partyoutfit betreffend, wohl vollkommen die Zeit vergessen haben, jedenfalls dämmert es schon so langsam wieder. Soll heißen, die Sterne verschwinden und der Horizont wird kurzzeitig tiefdunkel, nur um wenig später schon von einem zarten blassrosa Schimmer überzogen zu werden.
Erwähnte ich schon, dass ich Sonnenaufgänge liebe?
Nun, aber mal schnell zurück ins Haus und auf in mein Zimmer, schließlich muss ich bald zur Schule.
Wenig später stand ich schon unter der Dusche, schön warm, jaja, ich mag's früh gerne warm. Ich bin eigentlich absolut keine Frühaufsteherin, aber ich war ja gar nicht schlafen und die paar Minuten hätten sich jetzt auch nicht mehr gelohnt, also hab ich mir kurzer Hand mal den Umweg übers Bett gespart und bin gleich weiter in mein Bad geschlichen.
Ja, richtig gehört, mein Bad, mir gehört in diesem Haus praktisch der gesamte Westflügel, Westen deswegen, weil ich Sonnenuntergänge einfach nur herrlich finde und der Ostflügel schon vergeben war. Stimmt zwar nicht ganz, aber mir gehört auch so ziemlich der ganze Dachboden. Was ich eigentlich richtig super toll finde, weil ich von da direkt aufs Dach komme und man von da oben einen wunderschönen Ausblick über unseren Garten und auch bis zur Steilküste hat. Außerdem kann man bei gutem Wetter bis zur schottischen Grenze gucken und da seh ich gerne hin. Ich würde gerne mal die Verwandtschaft, die noch lebende natürlich, meiner schottischen Vorfahren kennenlernen, nur haben meine Eltern ja nie Zeit für längere Urlaube.
Während mir so das heiße Wasser den Rücken hinab rinnt, überlege ich mir schon mal, was ich heute morgen so schönes anziehen werde. Irgendwie fällt mir die Entscheidung nicht allzu schwer. Es war eine sehr milde Nacht, das Wetter heute soll fantastisch werden und Regenwolken sind weit und breit nicht in Sicht. Ach ja, sagte ich vorhin nicht, dass ich immer Stunden vor meinem Kleiderschrank stehe? Ja, das stimmt auch, aber das tu ich nur, wenn ich irgendwohin weggehe, also, auf Party zum Beispiel, Musical oder Konzerte oder einfach nur zur Disse.
Jetzt, für einen normalen Schultag, brauch ich nicht lange zu überlegen. Raus aus der Dusche und das Handtuch um den Körper geschlungen, hüpfe ich erst einmal noch schnell zurück in mein Schlafzimmer. Ich kleiner Dussel hab vergessen, das Fenster zu öffnen, außerdem kann es nie schaden, Wetterbericht zu gucken. Also schnell noch den Fernseher eingeschaltet und das Wetter gesucht. Ah genau wie ich es mir dachte, Sonnenschein und 20°C, na wenn das mal keine guten Aussichten sind.
Also gut, zurück ins Bad, abgetrocknet, wollen ja nicht den schönen Perserteppich vor meinem Bett ruinieren, nicht? Und schnell in die Unterwäsche geschlüpft, dann weiter zu meinem persönlichen Paradies, scherz, also, zu meinem Kleiderschrank, groß und begehbar. Ich find den toll, Vanni auch...
Also gut, ich denke ich sollte es nicht gleich übertreiben, also dürften eine einfach kurze Hose und ein Top reichen. Darüber ein schickes Jäckchen und noch Stiefel, solche tollen schwarzen mir dünnen Bleistiftabsätzen, hey, ich kann nichts dafür, ich mag die halt!

Passen zumindest gut zu meiner Jacke und meinen schwarzen Haaren, die werde ich heute wohl mal offen lassen. Schnell noch ein bisschen Kajal und Wimperntusche um die Augen geschmiert, festlich mit Schmuck behangen, die Schultasche geschnappt und auf geht's.James wartet freundlicherweise schon mit angelassenem Motor draußen auf mich. Ja, James ist mein Chauffeur, aber nicht nur das, er ist praktisch mein Mädchen für alles. So was wie Vanni für mich, nur eben in männlicher Ausführung.
Eingestiegen und schon geht es los. Nur wenige Minuten später halten wir vor der Schule und ich springe aus dem Auto nur um sofort Vanni in die Arme zufallen. Diese hat nämlich schon sehnsüchtig auf mich gewartet.
'Himmel Vanni, du siehst ja schrecklich aus, was hast du denn wieder angestellt?!' Vanni sieht wirklich grausig aus, dunkle Ringe unter den Augen, die selbst drei Tonnen Make-up nicht verbergen können. War wohl eine ziemlich lange Nacht, für meine liebe Freundin.'Jaja, lange Nacht hat ich. Ethan kam noch vorbei, nachdem ich dich angerufen hatte.''Und... lass mich raten, ihr habt bis in die Puppen miteinander geredet?!'
'Nein, wir haben bis heute früh geredet und uns gegenseitig die Zungen in den Hals gesteckt, immer im Wechsel.'
'Wow, wie abwechslungsreich!'
'Spotte nicht so, wenn du erst einmal einen Freund hast, dann wirst du auch nichts anderes mehr machen.' Das prophezeit sie mir jetzt seit bestimmt schon einem Jahr, nur wird nichts draus. Tja, Vanni, Pech gehabt, als Wahrsagerin taugst du schon mal nichts!
Jedenfalls tut mir die arme doch schon ganz schön leid. Viel Schlaf kriegt Vanni nämlich nie, wenn Ethan mal so eben schnell bei ihr vorbei kommt, was relativ häufig vorkommt, und leider kümmert sie das dann meist einen Dreck. Allerdings sieht sie dass am nächsten Morgen immer ganz anders. Zumal wir jetzt auch noch Geschichte haben, was ja an und für sich eigentlich ein recht interessantes Fach ist, nur schläft bei unserem Lehrer echt jeder ein, egal wie viel Interesse er am Fach hat. Schlaftablette haben Vanni und ich ihn deswegen genannt, ein Name, der ziemlich schnell die Runde bei uns gemacht hat, in der Klasse und schon bald auch schon in der ganzen Schule gebraucht wurde.
Vanni wird sich wahrscheinlich gerade irrsinnig dolle auf die Schlaftablette freuen und der wird wieder fuchsteufelswild, wenn man in seinem Unterricht einschläft. Der fragt sich dann immer, woran das liegen könnte, da sollte er mal uns fragen! Macht er aber nicht, grundsätzlich nicht!
However, es klingelt gerade zum Reingehen und Vanni und ich schleichen lustlos in die Schule, das heißt, Vanni schleicht, ich gehe ganz normal. Ob ich ihr sagen sollte, dass sie mal ein ernstes Wörtchen mit Ethan reden sollte? Vielleicht, aber sie wird mir wahrscheinlich eh nicht zuhören, wozu also die Mühe machen?!
'Hey, Auto, da bist du ja!' Boah, wie ich diesen Menschen hasse!!! Das ist Klaus, der Klassenclown, ich meine, klar, wenn man schon so heißt? Und er macht sich seit der ersten Klasse über meinen Namen lustig. Nur leider macht er sich damit ganz schön zum Affen, weil mir das so ziemlich egal ist, was er sagt. Er hält sich wiederum für supertoll und die Klasse lacht ihn aus, was er aber gar nicht mitkriegt und wenn doch, dann denkt er womöglich noch, sie lachen über seine tollen Witze.
'sag mal, wie wär's wenn du später mal Entertainer wirst?' frage ich ihn gereizt zurück.'Denkste etwa, da hätt ich ne Chance?'
'Klar doch, über irgendetwas müssen die Jungs vom Fernsehn doch auch mal lachen können!' Das war gerade Vanni. Eigentlich wollte ich das ja gerade sagen, aber Vanni und ich wissen fast immer, was der andere gerade sagen will und deswegen ist es eigentlich nicht weiter tragisch, dass der Witz jetzt von ihr kam. Insider übrigens, ihr Dad arbeitet nämlich beim Fernsehn und der kennt wiederum den Vater von Klaus, naja, ist ja eigentlich auch egal.Klaus guckt uns gerade an wie Schwein ins Uhrwerk, wahrscheinlich denkt der jetzt, wir seien vorübergehend bekloppt geworden, die Klasse liegt jedenfalls blank vor lachen und wir schlendern Diva-like auf unsere Plätze.

Ich hatte mal wieder recht, kaum beginnt das Schlafbonbon seinen Monolog schon schnarcht Vanni neben mir und weilt selig im Reich der Träume.
Leider macht sie das so laut, dass das Schlafbonbon schon komisch rüber guckt und wenige Minuten später steht er erbost vor unserem Tisch.
'Miss Simmons! Darf ich Sie daran erinnern, dass wir unterricht haben?' fragt er, was Vanni aber nicht hört, weil er viel zu leise fragt. Ich stupse sie leicht unter dem Tisch an und sie blinzelt mich daraufhin schlaftrunken an.
'Miss Simmons, das ist aber schön, dass sie wieder unter den Lebenden weilen! Möchten Sie vielleicht wiederholen, was ich der Klasse gerade erklärt habe?' fragt der Lehrer mit fast schon boshaftem Grinsen.
'Na so viel kanns ja wohl nicht gewesen sein...' murmelt meine Freundin dösig.
Ich glaube das Bonbon ist gerade am Platzen! Oh Shit, das passt auch noch so verflucht gut, dass ich gleich erstmal einen Lachanfall kriege. Vanni hat vermutlich gerade das selbe gedacht, denn sie lacht ebenfalls.
'Miss Simmons! Miss Cambridge! Ich darf doch wohl…'
'Entschuldigen Sie, Mister Wattel, aber das heißt LADY Cambridge!' Ich weiß, dass klingt jetzt eingebildet, aber bei manchen Menschen kann ich es einfach nicht haben, wenn ich Miss genannt werde. Mr. Wattel ist einer von ihnen. Der heißt tatsächlich so, ich hab beim ersten Mal auch gedacht, ich hätte mich verhört, aber er kann vielleicht nichts für seinen Namen. Obwohl, ein anderer Name hätte gar nicht zu ihm gepasst, er ist nämlich genauso dick und fett wie ein Wattebausch. Da hatten Vanni und ich auch mal wieder das gleiche gedacht, denn sie hatte das ausgesprochen, was ich mir schon gedacht hatte.
Der Angesprochen guckt mich gerade an, als hätte ich den Verstand verloren.
'Also wirklich, was erlauben Sie sich eigentlich?!' herrscht er mich plötzlich an.
'Äh, was meinen Sie? Ich kann leider nichts für meinen Namen und für meinen Titel auch nicht!' Hat der noch alle Tassen im Schrank?!
'Wie können Sie es wagen, MICH zu verbessern?!' Ah, daher weht der wind, unsere kleiner Wattebausch kann so was gar nicht haben. Er ist nämlich Mister- Superschlau- Kann alles- weiß alles- ist überhaupt der Größte. Wovon träumt der denn bitte nachts?!
'In dem sie es einfach tut!' mischt sich nun auch Vanni wieder ein.
Das Schlafbonbon ist mittlerweile rot angelaufen. Ich glaube der explodiert wirklich gleich, nur leider ist mir das so ziemlich egal.
'Sie beide verlassen jetzt SOFORT diesen Raum und kommen erst zurück, wenn Sie ihren Verstand wieder gefunden haben!' kreischt Herr Wattel uns plötzlich an.
Ich glaube bei dem rappelt's im Oberstübchen!
'Sagen Sie mal, wie reden Sie denn bitte mit uns??!' zischt Vanessa aufgebracht.
'So wie ich es schon längst mal in dieser Klasse hätte tun sollen! Und jetzt raus hier! Ihr verfluchten Gören!!!' kreischt das Bäuschen uns an.
'Ich darf doch wohl sehr bitten! Mister Wattel, wie reden Sie denn bitte mit den Schülern?!' Hui, was macht denn unserer Herr Direktor hier? Stundenvisitation? Das ist aber auch schon lange her.
'Äh, ich wollte doch nur...'
'Sie haben so nicht mit unsern Schülern zu reden und wissen Sie eigentlich wen sie da vor sich sitzen haben?!'
'Zwei vorlaute Gören!'
'Das ist die Tochter der angesehnesten Anwältin des Landes und des Vorsitzenden des Rolls Royce Vorstandes!' redet sich nun auch unsere Direx in Rage und zeigt dabei wild gestikulierend auf mich. Oh man und dieses ganze Theater nur, weil Ethan seine Sehnsucht nach Vanni nicht in den Griff kriegt! Ich wird verrückt!
Das Wattebäuschen wird übrigens grad ziemlich weiß im Gesicht. Ich glaube der kriegt gleich einen Herzinfarkt!
'Wer sagten Sie?' piepst er jetzt ganz leise.
'Das ist Lady Mercedes Elisabeth Cambridge!' faucht Dr. Witherby. Das ist unser Direktor. Er ist irrsinnig schlau und voll witzig. Mit ihm macht der Unterricht immer voll viel Spaß.Das Wattebäuschen ist jetzt jedenfalls knallrot angelaufen. Interessant, noch vor Sekunden war er kalkweiß. Wie schnell ein Mensch doch seine Farbe wechseln kann!
In der Klasse herrscht Schweigen, und so langsam wird es richtig unangenehm.
'Dr. Witherby, wieso sind Sie eigentlich hier? Machen Sie denn schon wieder Stundenvisitationen?' frage ich also einfach mal nach. Vanni sieht mich wieder so komisch an, wahrscheinlich dachte sie gerade das selbe wie ich.
'Nun, ich muss doch mal nachschauen, wie die Lehrer hier so mit unseren Schülern umgehen, nicht wahr, Mr Wattel?'
Dieser nickt nur stumm mit den Kopf. Hat der jetzt etwa seine Sprache verloren? Der quasselt doch sonst immer so viel?! Ah, ich kann mir denken, wieso, bestimmt ist es ihm noch peinlich, vor der Klasse vom Direx gerügt zu werden, ja wär's mir auch, grinse ich stumm vor mich hin.
'Aha' sagt Vanni plötzlich. 'Da sind sie ja dann genau zur rechten Zeit gekommen, um zu sehen, wie Mr Wattel seinen Unterricht gestaltet.'
Oh, das ist fies, aber ich gönn es ihm. Das Schlafbonbon hat es aber nicht anders verdient, also wirklich, was dem so einfällt frag ich mich manchmal? Egal, Vanni setzt natürlich noch mal eins drauf: 'Also wissen Sie, Dr. Witherby, so geht das fast jede Stunde. Ich glaube Mr. Wattel mag uns beide nicht.'
'So?' erstaunt zieht Dr. Witherby eine Braue hoch. Meine Güte, kann der das gut! Oh und noch weiter wandert die Braue, als die halbe Klasse wie verrückt mit dem Kopf nickt.'Ja, Dr. Witherby!' bekräftigt Vanni. Oh, wo hat sie nur gelernt, so gemein zu sein? Ich find das einfach Klasse. Jetzt gibt sie es ihm ganz schön zurück, was er vorhin zu uns gesagt hat, naja, geschieht ihm Recht! Hahaha!
Ach ja, ich werde mich jetzt auch mal mit einschalten, schließlich betrifft das ja uns beide und nicht nur Vanni allein...

Das noch weiter auszuführ




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