Searching the Light

Autor: Belladonna
veröffentlicht am: 08.05.2008




So, also zuerst einmal möchte ich mich für die positiven Kommentare zu meiner neuen Story bedanken und gleich im Anschluss daran dafür entschuldigen, dass ich mal wieder solange für den nächsten Teil gebraucht habe. Mit Moonlight Shadow geht es leider immer noch nicht so richtig weiter, doch ich hoffe, ihr habt auch weiterhin Geduld mit mir und nun viel Spaß beim Lesen^^...

~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*~*

Nach der Schule trennten sich unsere Wege zwangsläufig. Vanni wohnt mitten im Ort, ich leider so ziemlich außerhalb. Klar, kein Adliger würde jemals auf die Idee kommen, sein Schloss direkt in Mitten einer Ortschaft zu bauen. Aus genau diesem Grunde habe ich aber James, der mich immer hinbringt und wieder abholt. Manchmal lässt er mich sogar fahren. Er war es ja auch, der mir das Autofahren beigebracht hat und dafür bin ich ihm sehr dankbar. Zur bestandenen Führerscheinprüfung habe ich von meinen Eltern einen wunderschönen Jaguar bekommen, den ich hege und pflege wie meinen Augapfel und mit dem niemand anders außer mir und James fahren darf.
Ich würde meiner Mutter niemals die Schlüssel für mein Baby in die Hand drücken. Sie hat, genau wie mein Vater, einen sehr gewöhnungsbedürftigen Fahrstil. Nicht dass ich langsam fahre, bei Gott nein, ich liebe es schnell unterwegs zu sein, aber bei meinen Eltern kommt zur Schnelligkeit eben auch noch die Rücksichtslosigkeit auf andere Verkehrsteilnehmer hinzu. Und da hört es dann eben bei mir auf.

Kaum zu Hause angekommen, klingelte auch schon mein Handy.
'Ja?' fragte ich leicht genervt in den Hörer. Genervt deswegen, weil ich, wenn ich von der Schule nach Hause komme, grundsätzlich ziemlich großen Hunger habe. Und niemand hält mich zweimal in seinem Leben vom Essen ab. Ich esse beileibe nicht viel, aber irgendwann muss ja jeder mal was zu sich nehmen. Ich rede dabei natürlich von fester Nahrung und nicht von Spirituosen jeglicher Art und Weise, das würde Ethan jetzt nämlich wieder vermuten.Ich mag Vannis Freund ja wirklich, aber manchmal ist er echt unausstehlich. Genau genommen immer dann, wenn er trinkt, und das tut er viel und gerne.
'Man bist du wieder freundlich!' schallte es mir entgegen. Vanni! Wer sonst?!
'Was ist?' brummte ich ihr zurück.
'Oh, halt ich die Dame etwa von etwas wichtigem ab?'
Wie kann man nur bitte so eine scheiß- gute- Laune haben? Und das noch vor dem Mittagessen!
'Ja, vom Essen!' fauchte ich sie an. Okay, das ist jetzt vielleicht etwas gemein, aber wenn ich Hunger habe, dann kann ich wirklich unausstehlich sein.
'Und ich dachte schon....' Typisch Vanni, denkt immer gleich an so was...
'Hey, hey, ich kann auch noch an andere Dinge denken, also so ist es ja nun nicht, wa? Naja however, ich wollte dich eigentlich nur noch mal an heute Abend erinnern. Ja? Du kommst doch noch, oder? klar kommst du! Also, sei pünktlich!'
'Äh, ja, wann denn eigentlich genau?' Ich war ein bisschen verwirrt. Ich meine, ich wurde hier schon nicht mal mehr nach meiner Meinung gefragt und dann sollte ich auch noch pünktlich sein und wusste nicht mal wann!
'hab ich dir das etwa nich gesagt?'
'Nein!'
'Echt? Tut mir leid. Also sei am Besten so gegen acht da, das passt dann schon.' Ich konnte ihr Grinsen bis hier her hören. Irgendwas heckte das kleine Biest doch schon wieder aus und ich wusste auch schon, wer die Hauptrolle ihres Planes spielen würde. Nämlich ich. Was war immer so bei Vanni, ich fürchte sie wollte mich mal wieder mit jemandem verkuppeln.Langsam frage ich mich, warum es sich eigentlich sämtliche Menschen zur Lebensaufgabe gemacht haben, mich unter die Haube zu bringen.
Hallo, ich bin 16!? Da denkt man ja wohl nicht nur an Sex auf Teufel komm raus, obwohl, wenn ich mir Vanni so ansehe..., Aber lassen wir das.
Über der ganzen Nachdenkerei hatte ich doch tatsächlich vergessen, dass ich etwas essen wollte, aber natürlich nur so lange, bis mich mein laut knurrender Mangen wieder an mein eigentliches Vorhaben erinnerte. Und danach würde mir noch genügend Zeit bleiben, meine Garderobe für heute Abend zusammen zustellen. Wie gesagt, das kann bei mir mitunter schon mal so um die drei bis vier Stunden dauern.
Jetzt ging es aber erst einmal in die Küche. Mein Essen würde ich mir nämlich selbst kochen müssen. Meine Eltern waren arbeiten, James ist ein grauenvoller Koch und Sally unsere Köchin ist mit ihrem Mann im Urlaub. In Jamaika. Ich frage mich, was sie da jetzt gerade so macht. Bestimmt faul in der Sonne herum liegen und Rum trinken. Hahaha. Sally trinkt nie Alkohol, ihr Mann schon. George trinkt echt alles, was über 10% Alkohol hat. Nicht dass ihr denkt, er wäre ein Säufer, bei Gott nein! Er trinkt nur ausgesprochen gerne und Sally scheint damit kein Problem zu haben, ansonsten hätte sie sich längst scheiden lassen. Sie ist eine sehr selbstständige Frau und ich muss sagen, manchmal beneide ich sie darum, dass sie völlig frei über ihr Leben entscheiden kann. Ich kann das nicht, ich muss mich an die Regeln und die vielen Pflichten halten, die der Adelstitel mit sich bringt. Ich will damit nicht sagen, dass es mir nicht gefällt in einem großen Schloss mit vielen Dienstboten zu wohnen, aber manchmal wünschte ich mir, ich könnte nur mal einen Tag so leben, wie Vanni und Sally es tun. Frei sein, von allen Verpflichtungen und der Etikette entsagen.
Als kleines Kind habe ich es mir immer gewünscht mich mal richtig im Dreck suhlen zu können, stattdessen saß ich mit meiner Mam und deren Freundinnen bei Tee und Kuchen am Tisch und habe gute Manieren gezeigt. Ich weiß, dass meine Eltern nur das Beste für mich wollen, aber will ich denn wirklich so ein Leben haben?
Immer gut aussehen, immer lächeln und freundlich sein. Immer die richtigen Worte zur richtigen Zeit ma richtigen Ort zu den richtigen Leuten sagen und nur an meinem persönlichen Fortkommen und Erfolg interessiert sein?
Meine Eltern sind gute Menschen. Sie haben Humor, sie sind höflich und stets darauf bedacht, mir nur Gutes zu tun. Doch manchmal möchte ich einfach weglaufen. Weg. Fort von all der gekünstelten Höflichkeit und der Prestige.
Manchmal hasse ich mein Leben und dann flüchte ich mich in meine Bücher. Wir haben eine riesige Bibliothek, doch außer mir, interessiert sich niemand für all die vielen Bücher. Mam und Dad sind voll auf ihren Job und meine Erziehung konzentriert. James muss mir ständig zur Verfügung stehen und sich außerdem um unseren großen ‚Fuhrpark' kümmern. Sprich um unsere ganzen Autos und das sind eine Menge, weil Dads große Leidenschaft nun mal Autos sind, sonst würde er wohl nicht bei Rolls Royce arbeiten. Sally regiert die Küche und hat dort ständig zu tun und muss außerdem noch ihre ‚kleinen Elfen' unter Kontrolle halten. Die ‚kleinen Elfen' das sind Carol und Elena unsere beiden Küchengehilfinnen. Sally hat die Oberaufsicht über die Beiden übernommen und soll sie ein wenig in die Küchenarbeit einarbeiten. Die Zwei helfen ihr also bei allem was so in der Küche anfällt.
Dann haben wir noch Jeremy. Er ist unser Butler. Ich würde sagen er hat den undankbarsten Job im ganzen Haus erhalten. Manche unserer Gäste sind nämlich wirklich unausstehlich und wenn ihrer ‚Verhandlungen' mit Mam und Dad mal nicht so laufen, wie sie sich das vorstellen, dann lassen sie ihren Frust an Jeremy aus. Jeremy ist ganz anders als man sich einen Butler für gewöhnlich vorstellen würde. Er ist weder alt noch lieb, noch stumm. Wenn ihm etwas nicht passt, dann sagt er das auch und zwar nicht immer freundlich, doch ansonsten ist er ganz Gentleman der alten Schule.
Dann wären da noch Klara und Simone, unsere beiden Haushälterinnen und Putzen.Nicht zu vergessen Albert unser Gärtner. Ihm helfe ich ab und zu mal, wenn Vanni mich nicht immer auf irgendwelche Parties schleppt oder ich mich mit einem guten Buch in mein kleines Königreich, sprich, meinen Wintergarten verziehe. Dieser Garten ist mein ganzer Stolz, mein Paradies, meine persönliche Oase der Entspannung und der Ruhe.
Aber mal ehrlich, ich liebe diesen Platz. Mein Wintergarten befindet sich fast direkt neben meinem Balkon, also im 2.Obergeschoss des Westflügels. Der Boden ist mit Marmorfließen ausgelegt, aber ansonsten ist der Ding fast gänzlich aus Glas. Ähnlich wie beim Balkon schlängeln sich Eisenkonstruktionen in antiken floralen Mustern ca. 1m hoch um die Glaswände des Wintergartens. Zum Balkon hin etwas höher und auch an den Ecken gehen die Verschnörkelungen bis zum Dach meiner Oase um sich dann ganz über dieses Auszubreiten. Von Innen habe ich mir ein Sonnesegel einmal quer über die große Fläche gespannt, weil ich es nicht sonderlich gut vertrage, wenn mir die Sonne stundenlang auf den Kopf scheint. Ansonsten ist der Raum vollgestellt mit den exotischsten und schönsten Pflanzen, die ich finden konnte. Kleine und größere Palmen, mit blauen oder grünen, fächerartigen kleinen oder großen Blättern. Weihnachtssterne, die komischerweise bis in den Sommer hinein blühen, diverse Orchideen und Rosen sowie Bonsai-Bäumchen und Kakteen stehen hier auf kleineren und größeren Tischchen, Schränkchen oder Regalen herum. Manche stehen auch einfach nur so auf dem Boden in übergroßen Übertöpfen. Direkt zur Westseite hat mein kleines Paradies zwei große Fenster, vor die ich leider keine Palmen mehr stellen konnte, hätte ich gerne, aber dann würde ich die Fenster nicht mehr öffnen können. In einer Ecke versteckt vor neugierigen Blicken steht ein kleines niedliches Tischchen, auf dem normalerweise immer ein Teeservice und ein, zwei Bücher zu finden sind, neben meinem bequemen alten Schaukelstuhl, ein Erbstück von meiner Uroma, und außerdem noch ein kleiner Kamin.
Einen kleinen deswegen, weil es im Winter manchmal recht kalt werden kann, die Pflanze jedoch zu viel Wärme auch nicht unbedingt mögen, aber der Ofen ist groß genug um meinen Wintergarten innerhalb von 30min schön warm zu temperieren.
Ein Exemplar davon befindet sich in größerer Ausstattung in meinem Schlafzimmer. In dem steht neben meinem Bett noch ein weiterer Schaukelstuhl samt obligatorischem Bärenfell vor dem Kamin, um mal das Klischee zu bestätigen.
Von meinem Schlafzimmer aus erreiche ich sowohl den Balkon als auch den Wintergarten. Ebenfalls hier oben befindlich sind mein Kleiderschrank und das große Badezimmer. Groß deshalb, weil mit Whirlpool. Eine Etage weiter unten ist mein Wohnzimmer, auch mit Kamin, an dieses schließt sich unsere große Hausbibliothek an und eine schöne, elegante Wendeltreppe führt fast direkt in mein Bett. Na gut, ein paar Schritte muss ich dann doch noch gehen...
Von meinem Wohnzimmer aus führt eine weitläufige Treppe in den Garten hinaus und zur Terrasse hin. In der selben Etage sind auch mein Arbeitszimmer und ein weiteres kleines Badezimmer untergebracht. Geht man schließlich runter ins Parterree, so findet man eine geräumige Küche und ein sehr gemütliches Esszimmer vor. Außerdem noch meine private Schuh- und Handtaschensammlung und eine großzügige Vorratskammer, die allerdings schon wieder zur Mitte gehört.
Ich habe also alles in allem eine schöne große eigene Wohnung abbekommen. Es versteht sich wohl von selbst, dass ich nicht den ganzen Tag dort bin, das Abendessen zum Beispiel findet traditionell jeden Tag im großen Esssalon statt und bei ‚Familienfesten' speist man halt im großen Saal. Und tanzt hinterher im Ballsaal, der ungefähr doppelt so groß ist, wie die Turnhalle in meiner Schule. Der liegt allerdings nach hinten hinaus, denn betritt man das Haus im Haupteingang so findet man sich erst einmal in der großen Eingangshalle wieder, von der verschiedene Gänge und Treppen abzweigen, zu allen vier Flügeln des Hauses. Ich halte mich zumeist im West-und Südflügel auf, oder eben im mittigen Teil des Hauses. Seltener trifft man mich im Ostflügel, den meine Eltern gepachtet haben oder im Nordflügel, wo die Gäste- und Dienstbotenzimmer liegen.
Der Südflügel gehört größtenteils wegen der üppigen Bibliothek zu meinen Lieblingsplätzen, aber er beherbergt im Kellergeschoss auch noch den Pool, den ich liebend gerne nutze.

Aber ich glaube ich bin gerade mal wieder vom Thema abgekommen. Vielleicht habt ihr jetzt aber auch einen besseren Einblick in mein Zuhause bekommen.
Heute denke ich über viele Dinge anders, zum Bleistift wünsche ich mir heute keine Freiheit mehr, denn der Preis mit dem ich mir diese erkauft habe, war zu hoch. Eindeutig und viel zu hoch. Wenn ich könnte, dann würde ich die Zeit zurück drehen und einige Dinge ganz anders machen. Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer als vorher.

Ich war gerade auf dem Weg in die Küche, als mir eine völlig aufgelöste Carol entgegen kam.'Himmel Carol! Was ist denn mit dir los?' fragte ich sie.
'Ein Unglück, ein großes Unglück ist geschehen! Wir werden alle sterben!' rief diese ganz panisch.
Kurz zum Verständnis: Carol ist streng katholisch erzogen worden und denkt deswegen gleich immer an den Weltuntergang, wenn etwas schlimmes passiert.
'Was ist denn so schreckliches passiert?' fragte ich sie. Ich konnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, was sie so aus der Fassung gebracht haben könnte.
'Der Stall!' rief sie aufgebracht. 'Der Stall!'
'Ja was ist denn mit dem Stall?'
'Er ist weg!' schrie sie hysterisch.
'Wie bitte?!' Ich glaube jetzt ging es mit ihr durch. Ein so großer Stall wie unserer konnte nicht einfach verschwinden!
'Ja, komm mit!' meinte sie und zog mich hinter sich her.
Draußen angekommen blieb ich verblüfft stehen. Sie hatte recht, der Stall war wirklich weg. Aber nicht der Pferdestall, wie ich zuerst angenommen hatte, sondern der Kaninchenstall.'Komisch, wo kann er denn hin sein?' überlegte ich laut.
'Ja das weiß ich ja nicht!' Carol wollte sich anscheinend gar nicht mehr beruhigen, denn sie rannte nach wie vor wie ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend.
'Carol! Jetzt beruhige dich doch mal wieder!' herrschte ich sie leicht genervt an. Manchmal konnte sie einem wirklich den letzten Nerv rauben! 'Wie wäre es, wenn du uns jetzt erst einmal Mittagessen machst und danach überlegen wir gemeinsam, wo der Stall hin sein kann?!'
'In Ordnung. Was möchtest du essen?'
'Wie wäre es mit einem schönen Salat?'
'Okay.' Und schon war sie weg. Geblieben aber war der verschwundene Stall, also immer noch verschwunden. Da viel mir plötzlich wieder an, dass Dad mir vor einigen Tagen erzählt hatte, er wolle den Stall an einen schattigeren Platz bringen lassen. Joseph musste sie also schon umgesiedelt haben. Ich würde ihn beim Essen fragen müssen wohin, mir erzählte man hier ja schließlich nichts genaues!
Mit diesem festen Vorsatz ging ich also wieder ins Haus und traf dort prompt auf Joseph.'Sag mal Joseph! Wo sind denn die Kaninchen hin?' fragte ich ihn gespielt ärgerlich.'Oh die sind weg.' Antwortete der mir gespielt überrascht.
'Ja, das habe ich gesehen, aber wo sind sie denn hin?'
'Ähm, lass mich mal überlegen.... Ich glaube ich habe sie zum Pferdestall gebracht.'Überrascht sah ich ihn an. Zum Pferdestall?! Joseph muss mir meinen Unglauben wohl angesehen haben, denn er lachte nur laut schallend los.
'Sieh mich doch nicht so ungläubig an, Ella! Dein Vater war der Meinung, sie würden sich im Schatten und der Nähe zu den anderen Tieren wohler fühlen.'
'Na gut, da könnte er recht haben. Kommst du mit essen?'
'Was gibt es denn schönes?'
'Salat!'
'Ach schon wieder dein Kaninchenfutter?' fragte er schmunzelnd, Joseph ärgert mich gerne damit, dass ich Vegetarierin bin, aber mir macht das nichts aus, ich weiß ja, dass er es nicht böse meint.
'Ja, aber wenn du willst kann Carol dir ja noch einen Hähnchenschenkel auftauen!'
'Igitt! Auftauen! Nein, da verzichte ich lieber!'
Jetzt musste auch ich loslachen. Joseph war auf einem alten Bauernhof aufgewachsen und hasste nichts so sehr, wie Tiefkühlessen. Ich hasse das allerdings auch.

Das Essen an sich verlief dann relativ unspektakulär. Nachdem Joseph und ich Carol in allen Einzelheiten erklärt hatten, wo genau und warum sich der Kaninchenstall jetzt dort befand, sah sie ein, dass der Weltuntergang noch ein wenig warten könnte und zog sich als dann in die Küche zurück. Joseph ging wieder in den Stall, sich um unsere Pferdchen kümmern und James übertrug ich die undankbare Aufgabe mir bei der Wahl meiner Abendgarderobe beizustehen.
Undankbar deswegen, weil ich mich an manchen Abenden mitunter 10-mal an- und wieder ausziehe, weil ich einfach nicht das passende Outfit finde.
Das würde heute wohl nicht viel anders werden.

Dacht ichs's mir doch. Wenige Stunden später schon stand ich völlig verzweifelt vor meinem Kleiderschrank und neben mir James, der mit den Nerven ebenfalls am Ende war.Ich hatte ein entspannendes Bad in meinem Whirlpool genommen, und mir anschließend noch die Haare gewaschen, nur um sie dann einzudrehen, damit sie mir jetzt in großen, seichten Locken über die Schultern fallen konnten. Nur leider hatte ich nicht mal den Hauch einer Ahnung, was ich anziehen sollte. also stand ich hier in Unterwäsche und grübelte mir einen Wolf, während James schon den Tränen nahe war. 12 verschiedene Outfits hatte er mir schon vorgeschlagen, alle hatte ich abgelehnt. Zu zugeknöpft, zu freizügig, zu bieder, zu lang, zu kurz, zu bunt, zu hell, zu dunkel, zu einfarbig usw. usf.
Gerade ging ich noch einmal die Reihen meiner verschiedenen Klamotten entlang, als mir das perfekte Kleid in die Augen stach. Trägerlose Korsage in rot mit schwarzer Spitzenstickerei und hinten geschnürt. Übergehend in einen relativ kurzen aber sehr elegant aussehenden schwarzen Faltenmini mit Rüschenunterrock. Ja, ich gebe es zu, ab und zu liebe ich diesen Gothickram. Schnell flitzte ich mit dem Kleid in der Hand an einem verdatterten James vorbei nach unten und fand auch gleich auf Anhieb die passenden Schuhe. Schwarze Riemchenpumps mit zentimeterlangen Absätzen. Noch schnell mein Handtäschchen gesucht und schon verschwand ich wieder nach oben und ins Bad.
Ein bisschen verwundert war ich schon, dass mir das Kleidchen nach fast einem Jahr noch passte, aber so sehr viel scheine ich wohl nicht mehr gewachsen zu sein. Ich meine, 1.71m reicht ja auch, oder nicht?
Obwohl ich groß bin, bin ich auch ziemlich 'zierlich und feingliedrig' wie Vanni es einmal bezeichnet hatte und Ethan meinte mal er hätte Angst mir die Hand zu schütteln, weil der denke dass dann meine 'dünnen Milchglasärmchen' unter seinen 'großen Schaufeln' zerbrechen würden. Als ob ich aus Porzellan wäre! Naja gut, wenn man sich meine Haut mal so ansieht könnte man das vielleicht denken, aber eigentlich bin ich ziemlich stolz auf meinen 'Prozellanpuppenteint' wie Jason, Vannis Bruder, einmal sagte.
Durch das kurze Röckchen und die hohen Schuhe wirken meine Beine noch länger und auch auf die bin ich reichlich stolz. Aber am Meisten liebe ich an mir meine schönen
mandelförmigen Smaragdaugen, umgeben von langen schwarzen Wimpern. Die brauche ich nicht mal mit Mascara zu beschmieren, weil die so schon extrem lang und geschwungen sind. Ich glaube manchmal würde Vanni mir für die am Liebsten die Augen auskratzen, aber sie ist meine beste Freundin und deswegen macht sie es wahrscheinlich nicht. Vielleicht macht sie es auch nur nicht, weil sie sonst ziemlich Ärger mit ihren Brüdern kriegen würde, die haben mich nämlich komischerweise schon nach wenigen Minuten, als ich das erste Mal Vannis Haus betrat, ins Herz geschlossen.
Gut das Kleid saß also schon perfekt, und auf Wimperntusche konnte ich getrost verzichten, auf den Lidschatten aber nicht. Also schnell noch ein wenig davon in der Farbe weinrot auf die Lider gepinselt, Lippenstift drauf und noch mindestens drei Tonnen Haarspray über meine Locken gesprüht und das Parfum nicht zu vergessen und dann musste ich erst mal das Fenster aufreißen, weil ich sonst wohl erstickt wäre.
Nachdem auch im Badezimmer wieder angenehme Luftverhältnisse herrschten musste ich nur noch meine Handtasche packen. Ja, das ist doch wichtig! Also was Frau immer so alles braucht! Lippenstift, Kamm, Spiegel, Handy, iPod, Portemonnaie, Taschentücher, Stift und Papier, Telefonbuch, Schal, Handschuhe, Autoschlüssel, Wohnungsschlüssel, Papiere, Führerschein, Ausweis, eine Blumenvase, Feuerzeug, Vorschlaghammer, Brecheisen, Ersatzreifen... Nein Scherz, so viel natürlich auch wieder nicht, dann müsste ich ja mit einem Umzugswagen ankommen, und nicht mit einer kleinen Handtasche...
Ach aber niemals vergessen darf Frau eine Nagelfeile, falls doch tatsächlich mal ein Fingernagel abbricht! An solch Kleinigkeiten sind schon Beziehungen gescheitert! Wenn Frau sich einen Nagel abbrach und Mann keine Nagelfeile parat hatte und am nächsten Morgen lag der Scheidungsantrag auf dem Frühstücksteller, statt frischer Croissants!
Jaja, das ist alles schon passiert. Hat mir Ferdinand mal erzählt, wenn er gerade mal in Plauderlaune ist, dann legt er schon mal los frisch aus dem Nähkästchen. Aber als
Scheindunganwalt kriegt man ja natürlich die komischsten Dinge mit. Da war wohl mal eine Frau, die hat ihrem Mann den Scheidungsantrag überreicht, nachdem er sich strikt geweigert hat mit ihr am vorangegangenen Abend tanzen zu gehen. Der arme Mann tat mir wirklich ein bisschen leid, der musste wohl ganz schön unter seiner Frau gelitten haben, aber zusammen mit Ferdinands Hilfe kam er bei der Scheidung ziemlich gut weg.
Immerhin gehört ihm jetzt die Villa, der Ferrari, seiner Ex-Frau und das Sommerhaus auf Long Island. Also bitte, wem's gefällt.
Mir tut's für den armen Ferdinand nur leid, dass er jetzt auch von seiner Frau geschieden ist. War ganz schön hart für den armen, dass sein geliebte Frau ihn betrogen hat, mit den Gärtner!, und das konnte er ihr natürlich nicht verzeihen, nur hätte sich die gute vorher überlegen sollen ob sie einen, mit allen Wassern gewaschenen Scheidungsanwalt auf's Kreuz legt oder doch lieber nicht. Das Miststück hat doch tatsächlich geglaubt sich sein gesamtes Familienerbe, speziell die alte Barockvilla, unter den Nagel reißen zu können. Hat sie nur leider Pech gehabt, denn am Ende hat sie gerade mal die schäbige Vase wieder bekommen, die sie ihm mal zum Geburtstag geschenkt hatte.

Noch ein prüfender Blick in den Spiegel, ja, die Frisur sitzt, Make-up passt. Na dann kann ja rein theoretisch nichts mehr schief gehen. Ha, denkt man sich!
Wenn ich jetzt so zurück denke, ist an diesem Abend wirklich alles, was schief gehen kann, schief gegangen. Immer frei nach dem Motto: Was schief gehen kann, geht auch schief!

'Ella, bist du dann fertig? Wir sollten langsam losfahren!' rief James von draußen herein. Getreu dem Motto, horch, von drauß' vom Walde komm ich her und ich muss euch sagen: Es weihnachtet sehr! Nein, das stimmt natürlich nicht! Schließlich haben wir erst Mai, aber das muss man ja niemandem auf die Nase binden, oder etwa doch?!
'Ja James, ich komme gleich!' rief ich nach ihm zu. Schnell die Handtasche geschnappt, ein letzter Blick noch in den Spiegel. Ja, so konnte ich mich halbwegs bei Vanni sehen lassen.

James saß schon im Wagen, als ich aus dem Haus kam. Natürlich, den Rolls würden wir heute mal wieder ausfahren! Ich mein, hallo?, so ein Auto schindet Eindruck, aber das war nun eigentlich nicht so wirklich von mir geplant gewesen. Ich wollte relativ unauffällig bei Vanni ankommen, weil sie eben in einer etwas ‚ärmeren' Gegend fuhr und da zeigten die Leute gleich mit dem Finger auf einen, wenn man in so einer Nobelkarosse vorfuhr, wie der unseren. Na gut, was tut man nicht alles!? Ich für meinen Teil tu jedenfalls ziemlich viel zu unserer Freundschaft. Aber das sei jetzt mal nebensächlich.

Wenige Minuten später hielt der Wagen schon vor Vannis Haus. Jaja, so ein Rolls ist eben recht flott unterwegs und noch dazu extrem leise. Also ich würde mich wundern, wenn Vanni etwas gehört haben sollte, bei dem Lärm, der aus dem Simmons'schen Garten schallte, verstand man wahrscheinlich nicht mal mehr sein eigenes Wort!
James fuhr also wieder, nachdem ich ausgestiegen war, und ich klingelte Sturm bei Vanni. Die brauchte erstmal 10 Minuten um überhaupt ein Geräusch wahrzunehmen und dann noch mal 10 Minuten um zu realisieren, dass es die Türklingel war und dann weiter 20 Minuten um sich vom Pool zur Haustür durchzukämpfen. Ich war wohl doch ein wenig spät dran. Die Party war schon in vollem Gange und das Haus sowie der Garten gerammelt voll.'Hey da bist du ja!' kreischte Vanni und schoss auf mich zu. Noch bevor ich auch nur einen Mucks von mir geben konnte, versank ich in einer stürmischen Umarmung à la Vanessa Simmons und einer Duftwolke aus diversen Parfums, Deos und Aftershaves. Puh, schon nach wenigen Sekunden war ich so benebelt, dass man hätte denken können, ich hätte am Nachmittag schon ein wenig zu tief ins Glas geschaut. Fragte sich nur, ob das jetzt ein Schnapsglas oder ein Bierglas war, aber bei ausreichender Menge ist die Art des Getränkes wahrscheinlich egal, beschwipst ist man auf jeden Fall.
'Wow sieht du wieder aus!' staunte Vanni, die mich nun endlich wieder aus ihrer Umklammerung entlassen hatte, so dass ich auch mal Luft holen konnte und prompt erstmal loshustete. Tief einatmen in einem Raum, in dem die Luft zum Zerschneiden stickig und rauchgeschwängert bis zum Umfallen ist, ist nicht gerade vorteilhaft.
'Hi erstmal!' hustete ich. 'Also ich finde eigentlich, dass das gar nichts so besonderes ist.' meinte ich, an mir hinabguckend.
'Nichts besonderes?! Alda man, die Kerle gucken dich an, als wärst du ne verdammte Schönheitsqueen!!!' Wenn Vanni getrunken hat, dann neigt sie manchmal zu Übertreibungen und diese Aussage, war wohl haushochübertrieben.
'Ach quatsch! Schau dich doch mal an! Du siehst heute umwerfend aus!' Das stimmte wirklich. Vanni fand ständig etwas an ihrem Aussehen auszusetzen (ich übrigens auch, aber das geht wahrscheinlich jeder Frau so), dabei war sie wirklich hübsch. Schlank, etwas kleiner als ich, sportlich, lange, dicke schwarze Haare und wunderschöne leuchtend blaue Augen. Wenn wir zusammen durch die Stadt gingen hallten uns so etliche anerkennende Pfiffe hinterher. Vanni trägt am Liebsten sportlich-legere Kleidung, aber heute hatte sie sich richtig in Schale geschmissen. Knappe Jeans-Hotpans, schwarze Stiefel, rosa Babydoll und ihre langen Haare hatte sie zu einer wilden Löwenmähne auftoupiert. Die Augen schwarze umrandet und als passende Accessoires, eine lange Silberkette und rosa Ohrringe.'Sag mal Vanni, für wen hast du dich eigentlich so in Schale geworfen? Für Ethan wohl kaum, denn für den machst du das ja nie.' Irgendwie kam mir das komisch vor, Vanni war so hibbelig wie bei ihrem ersten Date und dabei war sie schon seit mehr als einem Jahr mit Ethan zusammen. Ohoh, da braute sich wohl eine dunkle Wolke über ihrem kleinen Paradies zusammen, denn als der Name Ethan fiel, verfinsterte sich ihre Miene schlagartig.'Erwähne bloß diesen Namen nicht mehr. Dieser Gott verdammte Arsch! Ich hasse ihn!'Oh, na da war wohl wirklich reichlich was schief gelaufen mit den beiden.
'Und für wen hast du dich nun eigentlich so aufgestylt?' Mal besser das Thema umschiffen und Vanni später noch mal drauf ansprechen. Sie sah wirklich wütend aus. Ich wüsste aber trotzdem zu gerne, was bei den beiden nun schon wieder los war. Es kam ja schon ab und zu vor, dass sie sich zofften, doch gestern Abend war ja wohl noch alles gut.
'Ach... Naja, also weißt du, wir haben neue Nachbarn und die... naja... also...' stammelte sie drauf los, Irrte ich mich, oder wurde meine beste Freundin tatsächlich leicht rosa im Gesicht?'Soso, neue Nachbarn also? Und für die machst du dich so schick? Man, die müssen ja mächtig Eindruck bei dir hinterlassen haben! Wohnt jetzt vielleicht die Reinkarnation von Clark Gable neben dir?' Für alle die, die es nicht wissen, Clark Gable in seiner Rolle als Rhett Butler in dem Film 'Vom Winde verweht' hat es Vanni echt angetan. Aber ich muss zugeben, der Mann sieht wahrhaftig einfach göttlich aus, obwohl ich eigentlich mehr auf Johnny Depp stehe... Miau!
'Nein, aber der Sohn besagter Nachbarn ist ein Gott!'
'Oha.'
'Also ein wirklicher Gott, ein Sexgott. Halleluja, wie der aussieht! Den musst du sehen! Sportlich, muskulös, aber nicht zu sehr, ein Wahnsinns Sixpack, groß, super süß und diese Augen! Einfach nur himmlisch! Dunkelbraun mit einem Hauch grün. Der Mann ist ein absoluter Traum!'
Der arme Ethan! Irgendwie tat er mir richtig leid, dass Vanni schon auf Männerfang ging, während ich noch nicht einmal wusste wieso die beiden jetzt plötzlich verfeindet waren. Moment mal, wie geht das denn bitte?! Das Mädel denn noch alle beisammen? Mir nichts davon zu erzählen, na der werd ich die Leviten lesen! Nachdem ich mir Mr. Super-toll angesehen habe. Muss mir doch mal einen Einblick verschaffen nicht?
'So? das ging aber schnell! Wie hat der dir denn den Kopf verdreht? Und wann sind die Leute eigentlich eingezogen?' fragte ich.
'Ähm... letzte Woche oder so. habe ich dir das nicht gesagt?'
'Nein, hast du nicht!'
'Oh!'
Halt mal- letzte Woche? Sollte da nicht eine alte Schulfreundin meiner Mutter mit ihrer Familie hier in der Nähe einziehen? Clara Greene oder so, ging mit meiner Mutter in die selbe Schulklasse und war genau wie sie eine Adlige, allerdings wurde sie von ihrer Familie enterbt und verstoßen, weil sie den bürgerlichen Bankkaufmann, Charles Whitehall, gegen den Willen ihrer Eltern heiratete. Sie zog schon bald nach der Hochzeit mit ihm nach Deutschland. Seit dieser Zeit hatte sie nur noch zu meiner Mutter Kontakt und die hatte mir erst vor wenigen Wochen erzählt, dass Clara das Heimweh plagte und sie wieder in ihre Heimat zurückkehren wollte. Glücklicherweise stand hier in Carlisle gerade ein Haus zum Verkauf und das auch noch in der selben Straße, in der Vanni wohnt. Was für ein Zufall. Dann musste Vanni wohl Felix meinen, den Sohn von Charles und Clara Whitehall.'Sag mal, Ella, was überlegst du denn schon wieder?' riss Vanni mich plötzlich aus meinen Überlegungen.
'Was?- Äh, ach nichts weiter. Ist eigentlich unwichtig, aber naja, würdest du mich deinem neuen Nachbarn denn mal vorstellen?'
'Na, willst ihn dir wohl selber angeln, was?' scherzte sie schon wieder munter drauf los.'Nein, eigentlich nicht, nur mal kennenlernen. Keine Angst, ich werde ihn dir schon nicht wegschnappen.' Aber was Ethan dazu sagen wird? Egal, diesen Gedanken schob ich einfach mal beiseite.
'Also los, komm mit.' meinte Vanni nur und zog mich hinter sich her.
Gemeinsam kämpften wir uns durch die feiernden Gäste, begrüßten hier und da ein paar Leute, die ich kannte und kamen schließlich auch zu Felix vor. Es war tatsächlich Felix!'Hallo Felix!' begrüßte ich ihn. Vanni sah mich an, als hätte ich ihr soeben eröffnet, ich wäre ein Alien und über Felix' Kopf sah ich zuerst ein übergroßes Fragezeichen schweben, bis sich Erkennen auf seinem Gesicht breit machte.
'Mercedes, hallo! Ich wusste gar nicht, dass du auch hier sein wirst.'
'Vanni ist meine beste Freundin, da ist es doch klar, dass ich auch hier auftauche. Aber sag doch mal, wie gefällt es dir hier nun eigentlich? Ich meine, so zum Wohnen?'
'Hm, ein bisschen anders ist es doch schon. In Deutschland war alles irgendwie ganz anders, aber ich werde mich schon daran gewöhnen. Ich hatte ja ganz vergessen, dass ihr auch hier wohnt.'
'Äh, hab ich irgendwas verpasst? Woher kennt ihr euch denn?' fragte nun Vanni dazwischen.'Ach Vanni, das ist eine lange Geschichte und die genauen Umstände sollte Felix dir vielleicht erklären, aber ich sag mal soviel: unsere Mütter kennen sich und ich war einige Male bei den Whitehalls zu Besuch in Deutschland mit meinen Eltern und Felix und seine Mutter waren ein paar Mal hier. Das letzte Mal vor ungefähr 3 Jahren. Sag mal, wie geht es eigentlich Clara?'
'Wie, wie geht es ihr? Ach so, ja, gut. Sie freut sich, wieder hier zu sein. Nur ihre Verwandtschaft ignoriert sie weiterhin, das verletzt sie schon ganz schön, aber ansonsten seh ich sie in den letzten Tagen glücklicher als je zuvor.'
'Hm, freut mich, dass sie wieder glücklich ist. Naja, ich werd dann mal Elijah begrüßen gehen. Bis später Vanni!' und damit ließ ich die beiden zunächst einmal alleine. Ich glaube, aus den zwei beiden könnte noch was werden, so wie Felix Vanni angesehen hat und wenn mit Ethan jetzt wirklich Schluss ist. Ja, dann stehen die Chancen gut, dass es bald den Beginn einer neuen Beziehung zu feiern gibt!
Während ich mich so durch die Menge kämpfte um den Gastgeber der heutigen
Trinkzusammenkunft zubegrüßen, sah ich ihn plöt




Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4 Teil 5 Teil 6 Teil 7 Teil 8 Teil 9 Teil 10 Teil 11 Teil 12 Teil 13 Teil 14


Kommentar abgeben

Du bist nicht eingeloggt, somit kann dein Beitrag nicht deinem Profil zugeordnet werden!



Name:


Dein Kommentar:


Spamschutz:
Bitte "rockundliebe" eintragen:




© rockundliebe.de - Impressum / Datenschutz