Searching the Light

Autor: Belladonna
veröffentlicht am: 17.05.2008




Mir blieb schlicht der Atem weg, denn was ich dort sah, war einfach nur der Wahnsinn! Ein Traum von einem Mann, groß, schlank, etwas muskulös, aber nicht zu viel, eigentlich genau richtig. Dieser Mann raubte mir den Atem und verzauberte mich auf den ersten Blick. Er hatte etwas längere tief schwarze Haare und sehr männliche, fast schon aristokratisch zu nennende Gesichtszüge. Sinnliche, schmale Lippen, eine schlanke vielleicht eine Spur zu lange Nase und elegant geschwungene Augenbrauen, die sich über zwei faszinierende Augen wölbten. Und eben diese waren es, die mir den Atem verschlugen. Es schien als hielte er mit ihnen meinen Blick fest mit seinem ineinander verschlungen. Dieser Traum von einem Mann hatte sehr schöne mandelförmige Augen und es schien als würden sie je nach Lichteinfall ihre Farbe ändern. Mal waren sie leuchtend grün, wie meine eigenen, dann wieder tintenschwarz oder von einen funkelnden Goldton durchtränkt.

Obwohl es mir langsam peinlich wurde, ihn so anzustarren, konnte ich doch meinen Blick nicht von ihm lösen. Ich stand einfach wie erstarrt herum. Eine Zeit lang, es kam mir vor wie eine kleine Ewigkeit, hielt er meine Augen fest, dann wandte er sich plötzlich ab und verschwand.
Noch ganz betört stand ich da, als mich auf einmal eine tiefe Stimme aus meinen Gedanken riss.
'Ella! Schön dich zu sehen! Ich dachte schon du würdest nicht mehr kommen. Vanni hatte erzählt du wolltest erst gar nicht kommen.'
Erschrocken fuhr ich herum. Als ich aber registrierte, wer mich da so aus meinen Träumerein gerissen hatte, beruhigte sich mein Herzschlag wieder. Hinter mir stand Elijah, der Gastgeber der heutigen ‚Gartenparty'.
'Äh, hey. Zu dir wollte ich eigentlich.' Ich muss wohl noch ziemlich dösig gewesen sein, denn eigentlich vielen mir in solchen Situationen stets intelligentere Antworten ein.'Oh, was verschafft mir denn die Ehre, dass die Prinzessin von Carlisle gerade mich mit ihrem Anblick beehren möchte?' fragte er spitz. Oh man, typisch Elijah Simmons, immer der Zynismus in Persona. Aber das konnte ich auch.
'Oh, die Ehre ist ganz auf meiner Seite. Die Prinzessin von Carlisle fühlt sich außerordentlich geschmeichelt ob der Einladung zu dieser festlichen Gala im Hause Simmons.' sagte ich und knickste elegant vor Elijah. Der sah mich erst erstaunt an und lachte dann schallend los.'Ella, du bist klasse! Alle anderen, denen ich das bisher sagte haben mich nur komisch angesehen und dann irgendetwas von ‚Guten Abend' gefaselt.'
'Tja, ich bin eben ein Sonderfall an diesem Abend!' antwortete ich frech.
'Oh ja, das bist du!' schmunzelte mein Gegenüber.
'Na wäre doch auch schlimm, wenn ich das nicht wäre, oder? Dann hättet ihr nämlich nicht mehr so viel zu lachen hier.'
'Als ob wir jemals viel zu lachen hätten!'
'Ach komm, sei nicht so pessimistisch! Außerdem meinte ich das doch auch ganz anders, dass mich aber auch alle immer grundsätzlich falsch verstehen müssen!'
'Ich weiß doch wie du das meintest, aber damit triffst du momentan einen wunden Punkt bei mir.'
'Oh, sorry, das tut mir leid.' Komisch, mir war irgendwie bisher noch nie aufgefallen, was für leuchtend blaue Augen Elijah hatte. Sie waren... ja, faszinierend. Rein und klar, wie ein kristall'ner Bergsee und doch so tief wie der Ozean. Ups, ich muss ihn wohl einen Augenblick zu lange angesehen haben, denn seine schönen Augen sahen mich jetzt amüsiert an. Verschämt senkte ich den Blick. Das war jetzt schon das zweite Mal an diesem Abend, dass ich einen Menschen so unnatürlich lange gemustert, ja regelrecht angestarrt hatte. Irgendwie war mir das in diesem Moment extrem peinlich. Ich glaube das wurde langsam zur Gewohnheit bei mir.
'Sag mal, weißt du eigentlich, was mit meiner Schwester und Ethan los ist?' Elijah, ganz Gentleman, lenkte das Gespräch Gott sein Dank, auf ein anderes Thema und gab mir somit die Gelegenheit meine Gesichtsfarbe von rosa wieder auf ‚normal' umzuschalten.'Nein, ich hätte eigentlich gedacht, du wüsstest näheres. Mir hat sie bis jetzt jedenfalls noch nichts gesagt.'
'Das find ich jetzt komisch. Wo sie dir doch sonst immer gleich alles brühwarm erzählt. Aber hast du mal gesehen, wie sie unseren neuen Nachbarn anhimmelt?'
'Felix? Ja, das habe ich. Und das verwirrt mich noch zusätzlich. Wenn bei Ethan und ihr wirklich Schluss ist, dann wundert es mich, dass sie nicht am Boden zerstört ist, sondern sofort dem nächst Besten nachrennt. So kenne ich Vanni überhaupt nicht.'
'Ich auch nicht, aber Felix sieht zugegebenermaßen echt gut aus. Okay, das kannst du jetzt nicht so beurteilen, aber wenn er an unsere Schule kommt, dann wird Vanni heftige Konkurrenz kriegen, sollte sie ihn wirklich lieben. Aber ich weiß nicht, ich kann mir das nicht ganz so recht vorstellen. Ich meine, sie hat doch noch nie so genau auf das Äußere eines Menschen geachtet. Klar, Ethan sah auch gut aus, aber sie war doch mit ihm zusammen, weil sie ihn als Mensch der er ist, geliebt hat und nicht nur wegen seiner Harley und seiner Ausstrahlung.'
'Hm' Elijah sah mich nachdenklich an. 'Das habe ich eigentlich auch immer gedacht. Aber wer weiß, was zwischen ihr und Ethan vorgefallen ist. Das geht jetzt allerdings schon seit ein paar Tagen so.'
'Wieso seit ein paar Tagen? Heute morgen hat sie mir in der Schule noch erzählt, dass Ethan gestern bei ihr war.'
'Aber nein, das wüsste ich. Ethan kommt schon seit mindestens letztem Sonntag nicht mehr her. Vanni ist seitdem ständig drüben bei diesem Felix, wie du ihn genannt hast.''Aber wieso hat sie mir dann gesagt Ethan sei gestern Abend noch da gewesen?' fragend sah ich Elijah an. Wieso sagte mir Vanni nichts mehr? Ansonsten kam sie immer schon drei Sekunden später zu mir gerannt und erzählte mir alles bis ins Detail. Manchmal regte mich das tierisch auf, weil ich einige Dinge einfach mal nicht so genau wissen will, aber sonst habe ich damit kein Problem. Dass Vanni mir neuerdings aber nichts mehr sagte, das traf mich ganz schön tief. Verletzt sah ich zu Boden. Ich wollte nicht, dass Elijah das Glänzen in meinen Augen sah, während ich verzweifelt versuchte die Tränen zurück zu blinzeln. Noch nie hatte Vanni mich angelogen. Wir hatten uns schon als wir noch im Sandkasten spielten, geschworen, niemals Geheimnisse voreinander zu haben, oder falls doch, so doch niemals den anderen anzulügen. Dass Vanni diesen Schwur jetzt ganz offensichtlich gebrochen hatte, das schmerzte mich tief.
Leider hatte ich nicht schnell genug weggeschaut, denn Elijah hatte die Tränen sehr wohl gesehen und nahm mich nun tröstend in den Arm.
'Hey, keine Sorge, das wird schon nicht so schlimm sein. Vielleicht hat sie es einfach vergessen oder sie wollte dich nicht mit ihren Problemen belasten.'
'Aber das hat sie doch sonst auch immer und wir haben uns doch Ehrlichkeit versprochen. Warum tut sie jetzt so etwas?' fragte ich weinerlich. Himmel Ella, benimm dich und heul hier nicht so rum! Sie wird es dir zu gegebener Zeit schon alles erklären! Ermahnte ich mich innerlich und rang nach Fassung. Als ich mich dann aus Elijah's Armen löste sah er mich einen Moment lang so komisch an, dass ich schon das Gefühl hatte, er bedauere es, mich nicht mehr im Arm halten zu können. Aber das konnte ich mir nicht ganz so recht vorstellen. Als ob er meinen fragenden Blick bemerkt hätte, blickte er plötzlich beschämt zur Seite.
'Sag mal, an was hast du vorhin eigentlich gedacht? Als ich dich so erschreckt habe.' Fügte er noch hinzu, als ich ihn verwirrt ansah.
'Oh, da... naja..' druckste ich ein wenig herum.
'Oder sollte ich vielleicht eher fragen: An wen hast du gedacht?'
'Ähm naja....' So langsam merkte ich, dass mir eine tiefrote Farbe den Hals hinaufkroch. Anscheinend wurde auch das jetzt zur Gewohnheit.
'An Raffael stimmts?' fragte Elijah.
'Wen?' Ich stand mal wieder total auf der Leitung. Bestimmt war Raffael dieser Wahnsinns Typ von vorhin.
'Na Raffael Reyhan Donatellarius, der Typ, den du die ganze Zeit angestarrt hast.'
'War das denn so offensichtlich?' piepste ich unsicher.
'Oh ja! Du hast ihn ja regelrecht verschlungen mit deinen Blicken!' Elijah sah mich belustigt an und meine Gesichtsfarbe war jetzt endgültig zu einem so tiefen rot geworden, dass ich locker mit einer überreifen Kirsche hätte konkurrieren können.
'Hey, macht doch nichts, er sieht ja wirklich gut aus. Muss ich leider mal neidlos zugeben. Er verdreht ja jetzt schon immer den Mädchen von ganz Carlisle den Kopf und bei dir scheint er es wohl auch schon geschafft zu haben.' bemerkte mein Gegenüber mit leichtem Bedauern und fügte nach einigem Zögern noch ein 'Leider.' hinterher.
'Hm, um mich zu verzaubern braucht es aber dann doch ein bisschen mehr als nur gutes Aussehen. Er muss auch einen guten Charakter haben. Sollte er das haben, dann könnte er gute Chancen bei mir haben. Die ganze andere Frage ist doch aber, ob ich auch gute Chancen bei ihm hätte.'
'Das fragst du jetzt nicht wirklich, oder? Man Ella sieh dich doch mal an! Du bist ne verdammt Schönheitsqueen! Du bist auf Garantie die schönste Frau von Nordengland und Schottland, wenn nicht sogar von ganz England!'
'Ach quatsch, so schön bin ich nun wirklich nicht!' verschämt sah ich ihn an. Ich kann nicht sonderlich gut mit Komplimenten meines Aussehens betreffend umgehen. Das geb ich mal einfach ganz frei zu, aber egal was ich auch tu, ich werde immer verlegen, wenn mir jemand sagt, dass ich schön bin. Weil ich mich eigentlich viel zu blass finde. Ich meine, ich bin stolz drauf, aber es tut schon weh wenn man dafür im Schwimmbad immer als Wasserleiche bezeichnet wird.
Wie ich so überlegte, merkte ich nicht, dass Elijah ging, um seine anderen Gäste zu begrüßen.'Soso, Ella heißt du also. Schöner Name.' riss mich dann eine Stimme aus meinen Gedankengängen. Noch ganz irritiert antwortete ich: 'Nein, eigentlich Elisabeth, aber meine Freunde nennen mich immer Ella.'
'Soll das heißen ich bin dein Freund, wenn ich dich Ella nenne?' fragte mich diese Stimme und ich glaubte ein leichtes Lächeln heraushören zu können.
'Ähm, kommt darauf an.'
'Auf was denn? Mein Aussehen scheint dir ja schon mal zu gefallen.'
Irrte ich mich oder machte der sich gerade über mich lustig?
'Signore Raffael Reyhan Donatellarius, machen Sie sich etwa gerade über mich lustig? Das finde ich aber ganz und gar nicht nett!'
'Woher kennst du meinen Namen?' fragte mich der Angesprochene nun ganz perplex.'Von Elijah!' lachte ich. Sein Gesichtsausdruck war einfach Gold wert.
'Ach so.' ´meinte er, als würde er nun alles verstehen, tat es aber gar nicht.
'Dem Gastgeber des heutigen Besäufnisses.' Half ich ihm ein wenig auf die Sprünge.'Ach ja, jetzt fällt es mir wieder an.'
Machte der sich etwa schon wieder über mich lustig?
'Woher kennst du Elijah eigentlich?' fragte ich ihn stattdessen.
'Aus der Schule, woher sonst?' Ja woher auch sonst?! 'Und du, woher kennst du ihn?'
'Er ist Vannis Bruder und Vanni ist meine beste Freundin. Sie hat mich heute eingeladen, und Elijah indirekt auch.' erklärte ich.
'Wie kommt es dann, dass ich dich hier noch nie gesehen habe?' fragte er mich.
'Weil Vanni meistens zu mir kommt.'
'Ach bist du die mit dem großen Haus, von dem Elijah immer erzählt?'
'Großes Haus?'
'Ja, die Lady mit dem Adelstitel und er Villa und dem Jaguar, in die er schon seit Jahren verliebt ist.'
'Na von letzterem weiß ich nichts, aber ein großes Haus haben wir, einen Adelstitel auch und einen Jaguar samt Führerschein und Fahrzeugpapieren besitze ich ebenfalls.'
'Aha.'
'Gestatten, Lady Mercedes Elisabeth Cambridge!' sagte ich und vollführte einen formvollendeten Knicks vor ihm.
'Sehr erfreut Ihre Bekanntschaft zu machen, Signorina. Gestatten, dass ich mich vorstelle? Duca Raffael Reyhan Donatellarius de Venice. Stets zu ihren Diensten junge Frau!' Gespielt förmlich führte er meine Hand zu seinem Mund um einen kleinen Kuss auf den Handrücken zu hauchen und anschließend einen perfekten Diener zur Schau zu stellen.
Mich schüttelte unterdessen ein unterdrückter Lachanfall und als er wieder hoch kam von seiner Verbeugung lachten wir beide lauthals los.
'Elijah hat nicht untertrieben, du bist wirklich so charmant und witzig wie er immer sagt.' bemerkte Raffael dann.
'So? Was hast du denn erwartet, dass eine englische Lady ein kleiner Dorftrampel ist?' fragte ich, während sich meine Augenbraue auf Wanderschaft unter meinen Pony begab.
'Nein, natürlich nicht, aber die Lords und Ladys und die Ducas und Duchesses, die ich bisher kennengelernt habe, waren alle ganz anders. So steif und förmlich und stets auf die Etikette bedacht. Du bist da echt eine Ausnahme auf dem Gebiet.' erklärte er mir seine Gedankengänge.
'Hm, liegt vielleicht teilweise an meinen Eltern und an James, aber zum größten Teil auch an Vanni. Ich kenne sie seit ich 3 Jahre alt bin. Wir sind in den selben Kindergarten gegangen. Meine Eltern wollten, dass ich unter normalen Umständen aufwachse und nicht immer mit dem ganzen Luxus des Hochadels. Außerdem sind sie der Meinung, dass wir ja eh zu arm sind um uns soviel Luxus leisten zu können!'
'Äh, wie bitte?!' fragte mich Raffael ganz erstaunt. 'Ist das etwa nicht euer Haus dort hinten auf dem Hügel?'
'Doch, natürlich, aber - naja ist ja auch egal. Ist eine lange Geschichte und du bist sicher nicht hergekommen um dir meine Familiengeschichte anzuhören und ich bin nicht hergekommen um sie wildfremden Menschen zu erzählen und außerdem...'
'Holst du eigentlich nie Luft, wenn du erzählst?'
'Äh, doch?' verwirrt sah ich ihn an. Was meinte er jetzt damit, bitteschön?
'Wow, dann sind das wohl die Ausnahmen. Du hast jetzt echt nicht einmal Luft geholt während deines ganzen Satzes, ich hatte schon Angst du erstickst dabei.'
'Keine Sorge, Ella ist immer so!' mischte sich plötzlich noch jemand mit ein,
'Na danke auch! Jason, du bist unmöglich!' gestellt wütend drehte ich mich zu Jason,
Elijah's jüngerem Bruder um.
'Weiß ich doch, Ella. Ich dachte eigentlich du hättest dich langsam daran gewöhnt.''An so etwas gewöhnt man sich wohl nie!'
'Äh, ich geh dann mal wieder. War schön dich kennenzulernen, Ella.' verabschiedete sich Raffael.
'Soso, was hast du denn mit dem Herzensbrecher von Carlisle zu tun?' fragte mich Jason, der Raffael skeptisch mit seinen Blicken verfolgte.
'Och, wir haben uns nur unterhalten, ist doch wohl nicht verboten, oder?'
'Nein, aber ich meine nur. Er ist unfähig für eine richtige Beziehung. Er hat bisher noch jede Frau nach kurzer Zeit wieder verlassen. Sein Rekord liegt bei vier Wochen.'
'Wieso erzählst du mir das alles?'
'Ich will dich nur warnen. Ich habe doch die Blicke bemerkt, die du ihm zugeworfen hast.'Ups. 'War das denn so offensichtlich?' fragte ich leicht erstaunt.
'Ja, war es. Ich will dir nicht verbieten, dich in ihn zu verlieben, das kann ich gar nicht, aber ich will dich vorwarnen. Er würde dir am Ende doch nur das Herz brechen und du hast etwas besseres verdient.'
Ach menno. Das ist doch unfair! Da begegne ich endlich meinem absoluten Traummann und der stellt sich als Oberherzensbrecher heraus. Das Leben kann ja sooo ungerecht sein.'Ja, aber wer sagt denn, das Menschen sich nicht ändern können?' schöpfte ich noch einmal Hoffnung.
'Sie können sich immer ändern, wenn sie wollen. Und ich denke, wenn Raffael die Richtige finden sollte, dann wird er sich für sie auch am Riemen reißen, aber bis jetzt scheinen es wohl immer die Falschen gewesen zu sein.'
'Hm....'
'Hey, vielleicht hast du ja Glück, Ella!'
'Na toll, soll ich mich jetzt auf mein Glück verlassen, oder was?'
'Hab ich nicht gesagt, aber du kannst es ja versuchen, wenn du dir wirklich sicher bist, dass er der Richtige für dich wär.'
'Na das weiß ich ja eben nicht! Ach man, warum ist das nur so kompliziert!' seufzte ich frustriert auf.
'Kopf hoch, Kleines, das wird schon werden!' machte Jason mir Mut.
Und ich kochte schon wieder. Ich war nicht klein, nein, das war ich wirklich nicht. Aber Jason war eben doch bedeutend größer als ich und so war es ihm leider so ziemlich egal, ob ich diese Betitelung mochte oder nicht, für ihn war ich immer die ‚Kleine'. Die beste Freundin seiner kleinen Schwester.
'Ohoh, ich hab wohl was falsches gesagt?'
'Wie?' verwirrt blickte ich Jason an. Was meinte er jetzt damit? Oh, vielleicht...
'Ach so, naja, du weißt doch, dass ich es nicht leiden kann, wenn man mich als klein bezeichnet!'
'Na du bist doch aber kleiner als ich!' verteidigte sich Jason.
'Ja, aber trotzdem. Ich bin größer als deine Schwester!'
'Und trotzdem zierlicher als sie. Manchmal frag ich mich, wie du das machst. Man könnte fast glauben, du kriegst zu Hause nichts zu essen.'
'Doch, krieg ich schon...'
'Naja, ist ja auch egal. Du bist perfekt so wie du bist. Das wird auch Raffael noch erkennen und dann kommt ihr zusammen und seid glücklich bis an das Ende eurer Tage.' schmunzelte Jason.
'Wer ist zu Ende mit seinen Tagen?'
Oh, Elijah war also fertig mit der Begrüßung seiner Gäste.
'Du!' sagten Jason und ich im Chor und brachen in einen mittelgroßen Lachanfall aus. So ernst Jason auch manchmal sein konnte, oft war er alberner als jedes Mädchen und keinen störte das, es gehörte einfach zu ihm, genauso wie sein anziehendes Lächeln. Wenn ich auf blonde, braun gebrannte Männer stehen würde, dann hätte ich mich schon längst in Jason verliebt. Tat ich aber nicht und weil er auch lieber etwas weniger zierliche Mädchen bevorzugte, wurden wir im Laufe der Zeit zu sehr guten Freunden.
'Hm, ich glaube ich komme ungelegen.' Überlegte Elijah.
'Ach quatsch, ich wollte gerade gehen' behauptete er. 'Du kannst dich also ganz ungestört mit Ellaleinchen unterhalten.'
Boah ich hasse es, wenn er mich so nennt und das weiß er auch. Meinen giftigen Blick quittierte er aber nur mit einem schelmischen Lächeln.
'Na, ihr scheint euch ja gut unterhalten zu haben.'
'Äh, ja.' Irrte ich mich, oder war da ein Hauch von Eifersucht in Elijah's Stimme zu hören?'Na dann werde ich hier ja wohl nicht mehr gebraucht!' schimpfte er los und stürmte von dannen.
Himmeldonnerwetternochmal! Was ist denn heute los mit allen? Erst Vanni, die mir nicht sagt, dass mit Ethan anscheinend Schluss ist und sich gleich Felix an den Hals wirft, dann Raffael, der mir partout nicht mehr aus dem Kopf gehen will und komische Andeutungen über Elijah machte und Jason, der mich ausdrücklich vor Raffael warnt, aber prinzipiell nichts gegen eine Beziehung zwischen mir und ihm hätte und nun auch noch Elijah, der sich aufführt wie ein eifersüchtiger Gockel, nur weil ich mit seinem Bruder geredet habe?! Sind denn hier alle verrückt geworden?!
Im ersten Moment noch ein wenig verdattert, stürmte ich Elijah nun wütend hinterher. Ich reagiere außerordentlich allergisch darauf, wenn man mich einfach kommentarlos stehen lässt. An der Veranda hatte ich ihn eingeholt und flitzte ihm nach ins Haus. Nachdem ich mit Schwung die Tür zugeknallt hatte; entschuldige bitte, liebe Tür!; fauchte ich ihn giftig an: 'Sag mal, was zur Hölle noch mal sollte das gerade?!'
Elijah sah mich verdutzt und vielleicht auch ein bisschen eingeschüchtert an. Bis jetzt hatte er mich noch nie wütend erlebt, und das kam auch nicht oft bei mir vor, doch wenn es vor kam, dann machte ich jeden zur Schnecke, der mich blöd anmachte und das gründlich!
'Was meinst du?' spielte er den Ahnungslosen.
'Ich meine dein absolut kindisches Verhalten mir und deinem Bruder gegenüber!' half ich seinem Gedächtnis auf die Sprünge, doch noch immer sah er mich ratlos an.
'Verdammt Elijah!' polterte ich nun los. 'Was sollte das denn jetzt bitte?'
Oh, nun hatte ich ihn wohl wirklich eingeschüchtert. Falsche Taktik, Mercedes, ganz falsche Taktik. Also änderte ich meine Herangehensweise und fragte stattdessen ganz freundlich nach: 'Geht es dir heute vielleicht nicht so gut?'
Jetzt verwirrte ich ihn anscheinend, denn er sah mich absolut perplex an.
'Du wirkst so angespannt. Schon dir ganze Zeit. Ist irgendetwas los? Du weißt doch, du kannst immer mit mir reden, wenn du reden möchtest. Ich habe dir bis jetzt immer zugehört.' Ich spielte die Gekränkte, die Alleingelassene.
'Ella ich... es tut mir leid. Ich weiß auch nicht, was mit mir los war. Ich war nur so...
verdammt, ich weiß es nicht. Ich...' stammelte Elijah.
'...war nur so eifersüchtig auf meinen Bruder?' vervollständigte ich seinen Satz.
Schuldbewusst blickte er mich an. 'Warum?'
'Ich...'
'Ich weiß nicht, was mit dir los ist, Elijah, aber ich wüsste es gerne. Wir haben uns immer so gut verstanden, wir sind doch Freunde, oder?' fragte ich ihn.
'Ja das ist es doch eben!' fuhr er plötzlich auf.
'Was?'
'Du erzählt immer von Freundschaft, aber nie von L...' im letzten Moment bremste er ab und biss sich auf die Lippe, doch mir wurde plötzlich so einiges klar. Jetzt verstand ich auch Raffaels Andeutungen. Verdammt, Elijah hatte ich in mich verliebt und ich hatte es nicht bemerkt. Ich hatte ihm vorgeschwärmt wie toll Raffael doch sei und vor seinen Augen mit seinem Bruder geflirtet. Mein Gott, er muss sich schrecklich gefühlt haben!
'Oh Gott' hauchte ich und ließ mich neben ihm auf den Boden sinken. Dort kauerte Elijah, der Starke, der immer für Vanni und mich dagewesen war, der uns vor allem Übel dieser Welt beschützen wollte und weinte wie ein kleines Kind. Einen Augenblick lang wusste ich nicht was ich tun sollte, doch dann tat ich das einzig richtig. Ich nahm ihn behutsam in den Arm und drückte ihn sanft an mich. Elijah schluchzte leise auf und umschlang mich mit seinen Armen.
'Oh Gott Elijah! Warum hast du mir denn nie etwas gesagt?' fragte ich ihn. Auch mir standen mittlerweile Tränen in den Augen.
'Wie denn? Du hättest es doch nicht verstanden!' wimmerte er.
Moment mal, so schwer von Begriff war ich nun wirklich nicht, dachte ich empört.
'Für dich war ich doch immer nur Vannis großer Bruder, derjenige, der für euch da war und euch beschützt hat. Aber etwas anderes hast du nie in mir gesehen!'
'Das stimmt nicht, Elijah. Als Vanni mich das erste Mal mit zu sich nach Hause genommen hat, da hast du mich glatt umgehauen! Gott, ich fand dich einfach nur toll und ich hätte alles dafür gegeben, mit dir zusammen sein zu dürfen, doch zu der Zeit warst du ja in einer relativ festen Beziehung und die wollte ich nicht zerstören.'
'Soll das heißen... Es gab also eine Zeit, in der du mich wirklich geliebt hast? So geliebt, wie ich dich liebe?'
'Ja, es gab eine Zeit, zu der ich dich geliebt habe, sehr sogar.' antwortete ich leise.
'Hättest du doch nur etwas gesagt! Ich hätte mich sofort von Klara getrennt!'
'Und genau das wollte ich nicht. Ich wollte mich in keine Beziehung drängen und ihr zwei saht so glücklich miteinander aus. Dieses Glück zu zerstören kam mir falsch vor. Also habe ich dich heimlich geliebt und gehofft. Viele Monate lang habe ich gehofft und irgendwann habe ich die Hoffnung aufgegeben. Habe ich akzeptiert, dass du niemals mehr für mich empfinden werden kannst, als nur Freundschaft.'
'Aber ich liebe dich doch!' fast schon anklagend sah er mich an.
'Ja, aber ich kann dich nicht mehr lieben. Jetzt bist du für mich ein guter Freund, ein sehr guter sogar. Ich würde sogar soweit gehen zu behaupten, dass du für mich wie ein großer Bruder bist. Ich konnte immer über alles mit dir reden, nur nie über meine Liebe zu dir und irgendwann hat sich diese Liebe gewandelt. Irgendwann war nicht mehr das Gefühl der Schmetterlinge in meinem Bauch da, wenn ich dich ansah, sondern ein anderes Gefühl. Ich kann es nicht beschreiben, denn dazu fehlen mir die Worte. Glaube mir, ich liebe dich noch immer, nur eben als Bruder!'
'Ach Ella, was gäbe ich darum, die Zeit zurück drehen zu können! Ich habe mir immer so sehr gewünscht, dass eine Tages mehr aus uns wird. Wenn ich das doch nur schon früher gewusst hätte! Ich habe mich gleich im ersten Augenblick in dich verliebt und wenn ich geahnt hätte, dass es dir genauso geht...'
'Sprich bitte nicht weiter. Es bringt nichts, jetzt darüber nachzudenken, was hätte sein können. Das macht dich nur noch trauriger.'
'Du hast recht, aber es tut weh, wenn einem vor Augen geführt wird, wie blind man doch war!'
'Hey, ich kann nichts dafür, dass wir beide zu blöd waren die Liebe des anderen zu erkennen! Aber im Nachhinein muss ich sagen, dass ich nichts bereue.'
'Du liebst ihn, oder?' fragte Elijah vorsichtig nach.
'Wen?' jetzt stand ich wohl wieder auf dem Schlauch.
'Raffael.' Schon der Name löste bei mir ein wohliges Kribbeln in der Magengegend aus.'Ja, ich glaube schon.' meinte ich versonnen.
'Dann hoffe ich, dass er nicht so blind ist, wie ich es war.'
'Vielleicht will er mich ja gar nicht...' überlegte ich laut.
'Er wäre dumm, wenn er dich nicht wollen würde.' meinte Elijah.
'Hm...'
'Man Ella, mach dich nicht immer so schlecht. Du bist eine ganz wundervolle junge Dame und wer dich nicht liebt, ist selbst dran schuld und hat deine Liebe auch nicht verdient!' Jetzt hatte er es geschafft. Ich wurde tatsächlich schon wieder rot.
'Man, müsst ihr mir heute denn alle Komplimente machen?!' fragte ich gespielt vorwurfsvoll.
'Ella. Du bist großartig, so wie du bist! Mach dich nicht immer so schlecht! Hör zu, ich liebe dich doch nicht nur, weil du so wunderschön bist, sondern weil du verständnisvoll und charmant und witzig und liebevoll bist. Man kann sich einfach super mit dir unterhalten. Du hörst einem genau zu und ich habe das Gefühl, du verstehst einen auch. Du steckst die Menschen nicht in Schubladen oder beurteilst sie nach ihrem Aussehen. Du blickst in die Seele der Menschen und das finde ich einfach bewundernswert an dir.'
'Aber was hat Bewunderung mit Liebe zu tun?'
'Ella, du denkst zu viel nach.'
Ich weiß, seufzte ich innerlich auch. Das selbe sagen auch meine Eltern ständig und sogar Vanni ist der Ansicht, dass ich zu kopflastig bin, aber hey, ich kann nichts dafür, ja?'Ähm, du Ella, das war jetzt nicht böse gemeint oder so. Ich meine, ich finde es toll, wenn du dir immer so viele Gedanken über alles und jeden machst, aber manchmal ist das einfach ein bisschen too much, verstehst du?'
'Ja, ich weiß. Du musst dich nicht für deine Aussage rechtfertigen, ich weiß ja, dass du recht hast.' Und wieder entwich ein tiefer Seufzer meiner Kehle. Vanni war in solchen Dingen ganz anders. Sie machte einfach aus einem Bauchgefühl heraus mit Ethan Schluss und warf sich spontan Felix an den Hals. So etwas würde ich zum Bleistift niemals tun. Jaja. Da würde sich dann mein Gewissen melden...
'Hey, mach dir keinen Kopf, das ist doch nicht weiter schlimm.' Schon wieder versuchte Elijah mich aufzumuntern. Moment mal, wäre das jetzt nicht meine Aufgabe gewesen? Ich müsste doch jetzt eigentlich ihn trösten und nicht umgekehrt!
'Du sag mal Elijah, was wird jetzt eigentlich aus uns?' Ah, sehr taktvoll, Ella, gleich mit der Tür ins Haus fallen. Ich glaube ich habe mein Taktgefühl heute im Auto vergessen.
'Ich weiß es nicht, Ella.' seufzte Elijah tief auf. 'Ich kann meine Liebe zu dir nicht von heute auf morgen abstellen, aber ich möchte dich unter gar keinen Umständen verlieren. Du warst immer eine sehr gute Freundin, fast wie eine kleine Schwester für mich. Fast so wie Vanni, nur dass ich dich wirklich geliebt habe.'
'Ja... Es tut mir leid.'
'Du brauchst dich für nichts zu entschuldigen. Du kannst ja nichts dafür, dass ich am Anfang so blind war und du meine Gefühle jetzt nicht mehr erwidern kannst. Ich möchte dich dazu auch nicht zwingen, das wäre nicht fair.'
'Hm, und was machen wir da nun? Wollen wir es versuchen weiterhin Freunde zu bleiben? Schaffst du das, oder wird das zu schmerzvoll für dich?'
'Es wird auf alle Fälle verdammt wehtun, aber dich als Freundin zu verlieren, würde noch viel mehr wehtun, also werde ich versuchen dir weiterhin ein guter großer Bruder zu sein.''Danke Elijah!' Ich war einfach überglücklich, dass sich zwischen unserem phänomenal gutem Verhältnis nichts ändern sollte, so dass ich gar nicht darüber nachdachte, was ich Elijah jetzt antat, als ich ihm um den Hals fiel. Ich war so euphorisch, dass ich ihn spontan auf den Mund küsste. Zuerst schien er erstaunt, doch dann erwiderte er meinen Kuss fest und zärtlich zugleich. Er drückte mich an sich, wie ein Ertrinkender, der sich an einem Stück Treibholz auf hoher See festhält. Unser Kuss wurde immer intensiver und leidenschaftlicher und es schien, als sei bei uns beiden eine Sicherung durchgebrannt.
'Wir sollten nicht..' keuchte ich atemlos, als wir unseren Kuss lösten.
'Ja, wir sollten das nicht...' erwiderte Elijah, doch schon kurze Zeit später lagen unsere Lippen wieder aufeinander. Wir waren nicht mehr zu bremsen. Elijah küsste einfach großartig und ich wollte gar nicht mehr aufhören ihn zu küssen. Mein Verstand hatte sich kurzzeitig verabschiedet und ich reagierte völlig frei und voll Leidenschaft auf Elijah's Berührungen.Schon kurze Zeit später lag ich auf dem Küchenboden und Elijah über mir. Wir küssten uns, als gäbe es kein Morgen und Elijah's Hände gingen auf Wanderschaft, meine Beine hinauf. Wir waren so miteinander beschäftigt, dass wir nichts mehr um uns herum wahrnahmen.'Elijah, was zur Hölle machst du da?!!!' riss und plötzlich eine Stimme aus der Ekstase, in der wir uns befanden.
Erschrocken sprang Elijah von mir weg und blickte sich panisch um.
'Ella! Um Gottes Willen, Elijah! Was hast du mit ihr gemacht?!' keifte Vanni los. Vanni? Oh, Vanni war in die Küche gekommen und hatte uns erwischt, wie wir auf dem Küchenboden lagen. Ich war noch viel zu benommen um das alles wirklich zu registrieren und schaute nur mit glasigem Blick zu den beiden Geschwistern auf.
'Ella! Oh Gott, Ella, so sag doch etwas!' flehte mich Vanni an.
'Was...?' fragte ich verwirrt.
'Oh mein Gott, was hat er nur mit dir gemacht?'
Und plötzlich machte es klick in meinem Kopf und mein Verstand schaltete sich wieder ein.'Verdammt, was habe ich getan?' fragte ich laut. Vanni sah mich nur ratlos an.
'Oh mein Gott... Vanni, wo ist Elijah hin?'
'Ich habe ihn rausgeworfen. Ella, er hat versucht dich zu vergewaltigen!'
'Nein, nein, das stimmt nicht. Es war alles ganz anders. Oh shit, ich habe einen riesen Fehler gemacht! Das hätte niemals passieren dürfen.' Ich war den Tränen nahe, da setzte Vanni sich zu mir auf den Küchenboden und nahm mich behutsam in den Arm, so wie ich vorhin Elijah gehalten hatte.
'Was ist denn passiert, Ella?' fragte sie mich sanft.
'Elijah hat sich draußen aufgeführt wie ein eifersüchtiger Gockel und da wollte ich ihn zur Rede stellen. Er hat mir gesagt, dass er mich liebt und - ich habe ihm gesagt, dass ich ihn nicht lieben kann, weil ich mich in jemand anderen verliebt habe und dann habe ich gefragt, was jetzt aus uns wird und er meinte, er würde versuchen mir weiterhin ein großer Bruder zu sein und dann habe ich einen großen Fehler gemacht... ich hätte das niemals tun dürfen, aber...'
'Jetzt hol erstmal tief Luft und dann sag mir, was du getan hast.' meinte Vanni ruhig.'Ich war so glücklich, dass er weiterhin mit mir befreundet sein wollte, da bin ich ihm um den Hals gefallen und habe ihn geküsst und, naja, den Rest kennst du ja...'
'Oh! Dann wollte er dich also gar nicht... Shit! Dann habe ich ihm ja völlig unrecht getan!''Oh Vanni, was soll ich denn jetzt machen? Er wird mich doch niemals wieder ansehen!' jetzt heulte ich wirklich los.
'Ach quatsch! Wenn mein Bruder dich wirklich liebt, dann wird er sich in diesem Moment die allergrößten Vorwürfe machen, dass er es soweit hat kommen lassen und dann wird er zu dir kommen und dich um Verzeihung bitten.'
'Meinst du wirklich?'
'Ja, ich kenne doch meinen Bruder!'
'Ja, das tust du wohl...'
'Aber jetzt bin ich mal neugierig. In wen bist du denn eigentlich verliebt?'
'Raffael...' hauchte ich leise und schon wieder tanzten die Schmetterlinge in meinem Bauch Samba.
'Welcher... oh! DER Raffael? Muss ja wohl so sein, aber du, an dem kannst du dir echt die Zähne ausbeißen!' Warum redete Vanni schon wieder so kryptisch daher? Da verstand doch keine Sau, was sie einem eigentlich sagen wollte!
'Wieso?' fragte ich dementsprechend ahnungslos.
'Na weißt du das denn nicht?'







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