Warum? Teil 6

Autor: Dani
veröffentlicht am: 06.06.2007




Mark sprang die Stufen der Krankenhaustreppe hinunter und ging glücklich zu seinem Auto. Er stieg ein und legte seine Lieblingsmusik in den CD-Player. Zu Hause angekommen, zog er seine Klamotten aus und sprang schnell unter die Dusche. Er brauchte nur fünf Minuten, dann kam er wieder darunter hervor, schlang sich ein Handtuch um die Hüften und ging in sein Schlafzimmer um sich frische Sachen heraus zu suchen. Er wählte eine lässige Jeans und ein einfaches Shirt, denn er wollte nicht auffallen. Mark schaute noch einmal prüfend in den Spiegel und erblickte einen attraktiven jungen Mann. Zufrieden schnappte er sich seine Auto- und Wohnungsschlüssel und fuhr zurück zum Krankenhaus.

Anni hatte währenddessen Besuch bekommen. Lilly und Stefan waren noch einmal vorbei gekommen, um nach ihr zu sehen. Anni wollte jedoch gern mit ihrer besten Freundin allein reden, um ihr von Mark und ihr zu erzählen, also wartete Stefan bereitwillig, mit einem Kaffee in der Hand, auf dem Flur.
Aufgeregt berichtete Anni von Marks Liebesgeständnis und Lilly freute sich mit ihr: ' Das ist doch toll! Endlich hast du mal wieder einen Freund. Und dann auch noch einem der superlieb und dazu auch noch attraktiv ist!' ' Ich weiß! Ich bin auch total glücklich!', strahlte Anni.

In der Zwischenzeit war Mark am Krankenhaus angekommen und eilte zielstrebig in Richtung Annis Zimmer. Als er Stefan im Flur sitzen sah, ging er zuerst auf ihn zu und begrüßte ihn. Dann ließ er sich mit einem enttäuschten Seufzer auf den Stuhl neben seinem besten Freund fallen, denn er wäre so gern gleich zu Anni gegangen, um ihr seinen Vorschlag zu machen.

Stefan sah seinen Freund prüfend an: ' Na los Mark, sag schon, was ist los?' 'Ach, hmm …also, ich habe dir doch erzählt, dass, naja, dass ich mich in Anni verliebt habe…' 'Ja hast du, und?', wollte Stefan wissen. ' Ich habe es ihr heute morgen gesagt und weißt du was das Beste ist? Ihr geht es genauso' 'Man, das ist doch super!!! Da hast du echt Glück gehabt, denn Anni ist eine klasse Frau!', freute sich Stefan mit ihm.

Kurze Zeit später verließ Lilly das Krankenzimmer und ging zu den beiden Männern, die noch immer auf den Stühlen saßen, gab ihrem Stefan einen Kuss und sagte lächelnd zu Mark: 'So Mark, dann kümmer dich mal ganz schnell um deine neue Freundin. Sie wartet schon auf dich!'
Marks Wangen wurden von einer leichten Röte überzogen und er stand auf, verabschiedete sich von Lilly und Stefan und betrat dann Annis Zimmer. Da lag sie, blass und mit einem hässlichen Verband um den Kopf, aber immer noch von schier unbeschreiblicher Schönheit. Mit langsamen Schritten ging Mark auf sie zu. Als er an ihrem Bett angekommen war, nahm er vorsichtig Annis Hand und sah sie an. Er nahm allen Mut zusammen und drückte ihr einen flüchtigen Kuss auf die Lippen. Anni genoss aufs Neue das Gefühl seiner Lippen auf ihren.

Mark zog sich einen Stuhl an das Bett, ohne Annis Hand los zu lassen und begann zu reden: ' Hey, meine Kleine. Ich habe eine gute Nachricht für dich und einen Vorschlag, der dir hoffentlich gefallen wird. Die gute Nachricht ist, dass du heute schon wieder nach Hause kannst.'
'Das ist ja super! Und was hast du für einen Vorschlag?', wollte Anni wissen. ' Naja, also ich habe jetzt ein paar Tage frei und… also ich dachte ich könnte mich ein wenig um dich kümmern, weil du ja noch nicht wieder ganz fit bist.', brachte Mark zögerlich hervor.

`Oh man, wie süß er doch ist. Womit habe ich bloß verdient, dass mich dieser tolle Mann liebt?`, fragte Anni sich im Stillen. 'Das wäre toll!', antwortete sie und lächelte Mark an, so dass ihm die Knie weich wurden.

So kam es also, dass Anni das Krankenhaus an diesem Tag verließ. Sie war noch ziemlich wackelig auf den Beinen, doch zum Glück war da ja Mark der sie galant bis zum Wagen trug.Er fuhr sie zu ihrer Wohnung, trug sie die Treppen hinauf in den ersten Stock, schloss die Tür auf und legte Anni in ihr Bett. 'Ich fahre jetzt kurz zu mir nach Hause um ein paar Sachen zu holen. Du bleibst schön hier im Bett liegen, hörst du?', erklärte Mark und Anni antwortete ihm lächelnd: ' Aber sicher doch Chef!' und kuschelte sich tiefer in die Kissen.

Es dauerte nicht lang und sie war eingeschlafen. Anni bemerkte auch Marks zurück kommen nicht.
Mark schaute kurz in ihr Schlafzimmer und sah, dass Anni selig schlief. Er küsste sie leicht auf die Nasenspitze und begnügte sich mit der doch recht gemütlichen Couch im Wohnzimmer.

Am nächsten Morgen stand Mark früh auf um Brötchen fürs Frühstück zu holen. Anni schlief immer noch als Mark zurückkehrte. Es dauerte einige Zeit, bis er alle Utensilien für ein romantisches Frühstück beisammen hatte, da er sich in Annis Küche noch nicht auskannte. Schließlich war der Tisch für Marks Begriffe schön gedeckt und er hatte sogar frische Blumen mitgebracht. Nun machte er sich auf um Anni zu wecken.

-Fortsetzung folgt-







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