Warum? Teil 3

Autor: Dani
veröffentlicht am: 18.05.2007




Wie verabredet wartete Stefan zusammen mit Mark an der Rutsche. Lilly gab sich derweil Mühe, Anni ebenfalls unauffällig in diese Richtung zu bugsieren.
Dann war es soweit. Die vier standen sich gegenüber und Anni und Mark dämmerte langsam, was ihre Freunde hier abzogen. Derweil begrüßte Lilly ihren Stefan mit einem Kuss und die zwei konnten sich ein zufriedenes Lächeln nicht verkneifen.

Anni fühlte sich nun gar nicht mehr wohl in ihrer Haut. Sie spürte Marks Blick auf sich ruhen und verdammte sich dafür, dass sie ihren Bikini angezogen hatte.
Mark dagegen war hin und weg: ´Wie süß sie guckt, wenn sie verlegen ist!` dachte er und ein Lächeln glitt ihm über das Gesicht.
Stefan unterbrach das Schweigen: 'Wollen wir jetzt ins Wasser oder uns hier die Beine in den Bauch stehen?'
Die kleineGruppe machte sich auf in Richtung Whirlpool um erst einmal zu entspannen. Im Wasser fühlte auch Anni sich dann wohler. Sie waren die einzigen in dem warmen, salzigen Becken und schon bald begann eine muntere Wasserschlacht zwischen Stefan und Mark.

Anni und Lilly sahen ihnen lachend dabei zu. Die beiden Männer hörten ihr Lachen und machten sich nun daran auch die beiden Mädels mit Wasser zu bespritzen.
Nach einer Weile lehnten sich alle vier erschöpft an den Beckenrand, als ein Gong ertönte.Wie die kleinen Kinder sprangen sie aus dem Becken und liefen vergnügt zum Wellenbad, denn der Gong kennzeichnete den Beginn des Wellengangs.
Begeistert schmissen sie sich ins Wasser und schwammen mit den Wellen auf und ab. Stefan begann damit, Lilly zu kitzeln und unterzutauchen und auch Mark nahm sich Anni vor, die mittlerweile ihre anfänglichen Hemmungen abgelegt hatte. Sie konnte nicht anders als seinen gebräunten, durchtrainierten Körper zu bewundern.

Eine kurze Zeit lang wehrten Anni und Lilly sich nicht gegen die Attacken der Männer, aber in einem günstigen Moment flüchteten sie aus dem Wellenbad und rannten lachend, Seite an Seite, in Richtung Rutsche.

Dann ging alles ganz schnell. Im einen Moment lief Anni noch glücklich lachend neben Lilly her und Stefan und Mark waren ihnen dicht auf den Fersen. Im nächsten Moment glitt Anni mit ihren nassen Füßen auf dem Boden aus, verlor das Gleichgewicht und fiel mit voller Wucht auf den harten Boden des Schwimmbads. Schnell breitete sich eine kleine Blutlache um ihren Kopf herum aus und sie stöhnte vor Schmerzen.

Erschrocken blieben Lilly, Stefan und Mark stehen und starrten auf die, am Boden liegende Anni.
'Stefan, schnell; geh zum Schwimmmeister und lass den Notarzt anrufen!!! Lilly hol mir nasse Handtücher, schnell!', schrie Mark schon fast. In Sekundenschnelle besann er sich auf seine Aufgaben als Arzt und kniete sich neben Anni, während Lilly und Stefan geschockt losrannten um seine Anweisungen zu erfüllen.

Anni konnte nicht mehr klar denken. `Diese Schmerzen…ich kann nicht mehr…`, dachte sie immer wieder und versuchte sich nicht zu bewegen. Ihr Kopf dröhnte und ihr Arm schmerzte unerträglich.
In nächsten Augenblick kam auch Lilly mit den nassen Handtüchern zurück und Mark riss sie ihr aus der Hand. Ganz vorsichtig hob er ihren Kopf und presste eines der Tücher auf die blutende Wunde.
Anni konnte den Schmezeslaut nicht unterdrücken und schloss die Augen. Unter anderen Umständen wäre sie über Marks Nähe mehr als glücklich gewesen!

-Fortsetzung folgt-







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