Warum? Teil 7

Autor: Dani
veröffentlicht am: 13.06.2007




Mark strich mit einem Finger an Annis Wange entlang. Anni räkelte sich, ließ die Augen aber geschlossen, also begann Mark die Konturen ihrer Lippen nach zu zeichnen. Nun schlug Anni die Augen auf und blickte in das lächelnde Gesicht ihres Freundes.

'Na du Schlafmütze. Das Frühstück ist fertig.', sagte er zärtlich und in Annis Bauch begannen wieder hunderte von Schmetterlingen wie wild umher schwirren.
Sie schob die Decke zur Seite, richtete sich auf und schwang ihre schlanken Beine aus dem Bett.
Aber diese wollten sie noch nicht so recht tragen, so dass sie geradewegs in Marks Arme stolperte.
Dieser fing sie auf und küsste sie auf ihr Haar: 'Langsam Sonnenschein. Vergiss nicht, dass du eine Kopfverletzung hattest!'
Anni lächelte zu ihm auf: ' In Ordnung, Herr Doktor. Ich verspreche hiermit hoch und heilig, mich zu schonen!'
Lachend und Arm in Arm, damit Mark Anni stützen konnte, gingen sie in die kleine Küche.

Als Anni den wunderschön gedeckten Frühstückstisch erblickte, blieb sie stehen, schlang ihre Arme um Marks Nacken und küsste ihn. Ganz überrascht drückte Mark sie an sich und erwiderte den Kuss. 'Womit habe ich denn das verdient?', wollte er wissen. ' Damit, dass du einfach der tollste und liebste Freund der ganzen Welt bist!', versicherte ihm Anni.

Sie setzten sich und Mark begann damit, ein Brötchen für Anni aufzuschneiden, da ihr der gebrochene Arm die Möglichkeit dazu nahm.
Schweigend frühstückten die beiden und genossen die Nähe des jeweils anderen.

Nachdem das Geschirr in der Spülmaschine verstaut war und auch die anderen Überreste des Frühstücks beseitigt waren, fühlte Anni, wie sie die, beim Essen gewonnen, Kräfte verließen.Darum bat sie Mark: ' Du ich glaub ich leg mich noch einmal etwas hin, könntest du mir ins Schlafzimmer helfen?'
Galant nahm er sie auf den Arm und trug sie zum gewünschten Ort. Er machte sich Sorgen, denn Anni war ungewöhnlich blass. Mark legte sie auf das Bett, dunkelte den Raum ab und wandte sich zur Tür um Anni Ruhe zu gönnen. ' Mark, legst du dich zu mir, bitte?', fragte dann jedoch Anni und Mark erfüllte ihr diesen Wunsch nur allzu gerne. Sacht ließ er sich neben ihr auf dem großen Bett nieder und legte seine Arme um Anni.

Nach kurzer Zeit waren beide fest eingeschlafen. Als Anni erwachte, spürte sie ein heftiges Übelgefühl aufkommen. Mark schlief noch tief und fest und sie wollte ihn nicht wecken, also quälte sie sich unter Aufbietung all ihrer Kräfte in ihr kleines Badezimmer. Erschöpft ließ sie sich auf den Rand der Badewanne fallen und ein schmerzhaftes Ziehen in ihrem Arm und ein pochender Schmerz breitete sich aus.

In der zwischen Zeit war auch Mark aufgewacht und tastete nach Anni. Als er ihren das Bett leer vorfand, stand er sofort auf um zu sehen wo Anni hin war. `Hoffentlich ist ihr nichts passiert. Sie war heute Morgen ja schon so blass.', dachte er und beschleunigte seine Schritte.

Er fand sie im Bad, wo sie leichenblass am Badewannenrand lehnte. Erschrocken eilte Mark auf sie zu und kniete sich vor sie. Mit der Hand fühlte er ihre Stirn. Sie hatte Fieber und das nicht zu knapp. Er verlor keine Zeit, hob Anni hoch und trug sie aus der Haustür zu seinem Wagen.

So schnell es ging brachte er sie in die Notaufnahme des Krankenhauses. Dieses Mal, wurde Anni jedoch von einem anderen Arzt behandelt. Mark blieb also nichts anderes übrig, als zu warten.

Nach eingehenden Untersuchungen teilte Marks Kollege ihm mit, dass Annis Kopfwunde sich entzündet hatte …

-Fortsetzung folgt-







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