12 Monate Miami und die große Liebe??

Autor: FrenchKiss
veröffentlicht am: 07.11.2008




Doch was ich dort sah verschlug mir die Sprache: Vor uns ging die Sonne unter und hinterließ einen Himmel der in alle Farben von gelb über rot bis ins Rosa getaucht war. 'Das... das... ist... einfach... unglaublich schön!' stammelte ich, als ich die Sprache wiederfand. Dylan ließ sich neben mich in den feinen, weißen Sand fallen. 'Hab ich mir doch gedacht, dass dir das gefällt! Du bist really romantically!' antwortete er. Verblüfft sah ich ihn an. 'Was soll denn das heißen? Du kennst mich doch maximal 11 Stunden!' fragte ich ihn. Er sah mich an und meinte dann: 'Das heißt, dass du in Tränen ausbrichst, wenn dein boyfriend dich in 12 Monaten mit einer roten Rose vom Flughafen abholt! Ich hab an deinen Sachen gesehen, dass du einfach nur romantically bist!', ich muss wie ein Fragezeichnen geguckt haben denn er fuhr grinsend fort: 'In deinem Bett sitzt ein Schaf, das ein Halstuch trägt auf das rote Herzen gedruckt sind! Deine Freunde sind alle vor einem sundown fotografiert und du hast nur Love-Storys auf deinem Schreibtisch liegen! Und zuletzt steht ein Bild von dir und deinem boyfriend auf dem Nachttisch... vor einem sundown!' Da begann ich zu lachen. 'Das mag ja alles schön und gut sein, aber der Typ auf dem Bild ist nicht mein Freund! Er ist nur mein bester Freund!'. Jetzt guckte Dylan wie ein Fragezeichen. 'Is he gay? Sorry, ich meine welcher Kerl kann mit einem Mädchen wie dir nur befreundet sein?' 'Was soll denn das jetzt heißen? Magst du mich etwa?', stichelte ich. Mein Gastbruder schüttelte den entschieden den Kopf und antwortete: 'Ich seh das ganz subjectively! Du bist hübsch und lustig! Welchem Kerl gefällt das nicht? ! Ich muss aufpassen, dass meine Kumpels dich nicht kennenlernen, sonst hast du bald keine Ruhe mehr!', scherzte er noch. Ich stand auf, stemmte die Hände in die Hüften und sagte, dass ich jetzt schlafen gehen würde, wenn er mich anlügen würde. Er lachte und meinte,es sei die beste Idee morgen nochmal über die Sache zureden.
+++
Ich schlief tief und fest, obwohl ich, bevor ich ins Bett gegangen war keine Müdigkeit gespürt hatte. Ich träumte von dem Sonnenuntergang, den Timo mir an meinem Geburtstag gezeigt hatte. Ich war also alles andere als begeistert, als mein Wecker den Anfang des Tages singnalisierte. Ich grummelte vor mich hin und wickelte mich aus der Bettdecke. Die Sonne strahlte mir entgegen, als ich die Vorhänge zurückzog. Sofort besserte sich meine Laune, als hätte die Sonne meinen Gute-Laune-Akku aufgeladen. Singend und in meinem Lieblingskleid tauchte ich eine halbe Stunde später in der Küche auf, wo Sally, Johnny und Dylan schon frühstückten. Doch das was ich auf dem Tisch als Frühstück sah, ließ mich an Karies denken. Pancakes mit einer diiiicken Sirupschicht. Ich schnappte mir einen Apel und ein Glas Wasser und ließ mich auf den Stuhl zwischen Dylan und Sally fallen. 'Isst du immer so wenig zum Frühstück?' fragte sie total süß. Drei Augenpaare sahen mich an und drei Ohrenpaare warteten auf meine Antwort. 'Ähm, nein, ich esse nur nicht soviel Süßes zum Frühstück! Ich will jetzt nicht unhöflich sein, aber auf den Pancakes ist eine diicke Sirupschicht!' Dylan verdrehte dich Augen. 'Das hab ich noch nie verstanden! Mädchen, die nicht dick, sondern für meinen Geschmack perfekt sind essen, wie die...sparrows!' ich verteidigte mich sofort: 'Ich esse nicht wie ein Spatz, ich achte nur drauf, dass ich nicht zuviel Zucker in mich reinstopfe! In meinem Nachttisch liegen 12 Tafel Frustschokolade!' Johnny sah Dylan fragend an. 'Was ist Frustschokolade?' Dylan grinste. 'If Kathy is sad, she eats schokolade. Because she makes chocolate happy!Okay?!' Johnny nickte und Dylan wandte sich wieder seinen Pancakes zu und ich biss genussvoll in meinen Apfel. Nach dem Frühstück standen Dylan und ich in der Küche und packten den Picknickkorb. Allerdings waren wir uns alles andere als einig, was den Inhalt anging. Dylan lehnte Äpfel und Bananen strikt ab, während ich keinesfalls nur Süßkram mitnehmen wollte. Dylan fluchte auf englisch und ich meckerte ihn an: 'Du solltest dir eins merken: Ich bin nicht blöd! Ich verstehe jedes Wort, das du sagst!' er sah mich böse an. 'Hör auf rumzuzicken! You aren´t here at home! Und du gibst mir auch keine Befehle, hast du das kapiert?!' Wütend und zugleich auch traurig, dass ich mich schon am zweiten Tag mit meinem 'Bruder' gestritten hatte, rannte ich in mein Zimmer.







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