Traumprinzen küsst man nicht Teil 11

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 18.05.2008




Inzwischen waren sechs Monate vorüber und Chase hatte sich seit dem nicht wieder gemeldet. Er war einfach aus meiner Wohnung verschwunden und kam auch nicht wieder. Ich konzentrierte mich zu der Zeit nur auf meine Arbeit und war so gut wie jeden Abend in der Bar. Hauptsache ich hatte nicht zu viel Zeit, um über Chase nachzudenken. Mir war natürlich bewusst, dass er nicht hätte am Telefon mit seiner Freundin Schluss machen können, aber ich will nicht nur die zweite Geige spielen! Ich will, dass sich der Mann nur für mich interessiert und nicht nebenbei noch eine Andere hat. Ich hätte es vollkommen verstanden, wenn er sich ein bis zwei Wochen nicht gemeldet hätte, weil er sich seiner Gefühle sicher sein wollte, aber das er sich ganze sechs Monate nicht einmal gemeldet hat, kann ich beim besten Willen nicht nachvollziehen. Und als ich es schon vollkommen aufgegeben hatte und nicht mehr damit gerechnet habe, dass er sich noch einmal bei mir meldet, ruft er mich an.

'Jamie? Bist du das?'
'Wer denn sonst? Du rufst auf mein Handy an!'
'Ich muss mit dir reden.'
'Das fällt dir aber wirklich spät ein!'
'Ich musste mir erst einmal klar darüber werden, was ich möchte. Und ich weiß es wirklich immer noch nicht. Ich kann mich einfach nicht entscheiden. Ich liebe euch beide...''Wie kann man denn zwei Frauen gleichzeitig lieben? Ich will nicht nur die zweite Geige spielen! Ich habe es wirklich satt. Du kannst dich gerne bei mir melden, wenn du endlich weißt, wenn du willst.'
'Jamie, tu mir das nicht an! Ich will dich weiterhin sehen und mit dir reden. Nur so kriege ich Ordnung in meine Gefühle...'
'Mir hilft das aber ganz und gar nicht. Dann werde ich nämlich dauernd daran erinnert, dass da noch eine ist. Ich will jetzt Abstand, bis du weißt was du willst.'
'Weißt du denn, was du willst?'
'Ich weiß es schon die ganze Zeit. Ich warte nur darauf, dass du dir dessen auch bewusst wirst! Ich lege jetzt auf. Ich muss los. Bye'
'Jamie warte... leg nicht auf.'
'Chase ich muss los! Ich habe einen Job! Ich muss die Bar in 10 Minuten aufschließen!'
'Jamie...'
'Nichts Jamie. Es ist vorbei. Schönen Tag noch!'

Ich schmiss mein Handy auf meine Couch und verließ dann die Wohnung und machte mich auf den Weg zur Bar. Im Auto drehte ich mein Radio auf volle Lautstärke und sang die Songs mit, um meine Laune zu verbessern, denn das war das Einzige was mir half. Als ich vor an der Bar ankam, sah ich Chase vor der Tür warten.

'Was machst du hier?'
'Ich habe dir doch gesagt, dass ich dich sehen will.'
'Und hast du mir auch zugehört? Ich will Abstand von dir!'
'Jamie, tu mir das nicht an!'
'Ich tue und lasse was ich möchte. Ich bin mir sicher, dass zu Hause jemand auf dich wartet. Warum fährst du nicht zu ihr?'
'Weil sie ausgezogen ist. Und ich es in der Wohnung alleine nicht aushalte.'
'Wie sie ist ausgezogen?'
'Ich habe ihr das von dir und mir erzählt... das wir mit einander geschlafen haben...'
'Oh...'
'Ja... oh...'
'Chase ich habe heute wirklich keine Zeit. Ich muss arbeiten und du weißt, dass die Bar Samstags immer voll ist. Da werde ich keine Zeit für dich haben.'
'Mir reicht es schon, wenn ich dich sehen kann...'
'Rechne aber nicht damit, dass ich mich mit dir unterhalten werde. Ich habe dafür nämlich keine Zeit.'

Einige Stunden später verließ ich total erschöpft die Bar und wollte mich auf den Weg nach Hause machen, als ich sah wie Chase sich total betrunken hinters Steuer setzen wollte. Er hatte den ganzen Abend ein Bier nach dem anderen getrunken. Selbst als ich ihn daran erinnerte, dass er noch fahren müsse, trank er nicht weniger. Ich lief also zu ihm und nahm ihm den Autoschlüssel weg, damit er keine Chance hatte, sich hinters Steuer zu setzen. Er war zwar schon einmal angetrunken Auto gefahren, aber da war er wie gesagt nur angetrunken und nicht betrunken.

'Was soll der Scheiß? Gib mir sofort meine Autoschlüssel wieder!'
'Den wirst du ganz bestimmt nicht zurück bekommen. Du bist total betrunken, so lasse ich dich doch nicht Auto fahren!'
'Jamie ich bin verdammt noch mal alt genug, um zu entscheiden ob ich noch fahren kann oder nicht!'
'Du bist vielleicht alt genug, aber du bist total betrunken und da kannst du so eine Entscheidung nicht mehr treffen.'
'Und wie zum Teufel soll ich jetzt nach Hause kommen?!'
'Ruf dir ein Taxi! Aber Autor fährst du heute nicht mehr, darauf kannst du Gift nehmen!'
'Gib mir, verdammt noch mal, meinen Schlüssel wieder!'
'NEIN! Ich lasse dich nicht betrunken Auto fahren!'
'Kann dir das nicht egal sein?'
'Nein, kann es mir nicht. Wenn du auf dein Leben scheißt, bitte. Aber ich lasse nicht zu, dass du das Leben anderer in Gefahr bringst!'
'Jamie!'
'Nichts Jamie! Ruf dir ein Taxi und gut ist!'
'Kann ich nicht mit zu dir kommen?'
'Ich will dich nicht bei mir haben. Dass habe ich doch bereits gesagt. Es hat mir gereicht, dass du mich den ganzen Abend nicht aus den Augen gelassen hast!'
'Jamie, bitte. Nimm mich mit zu dir! Ich will nicht in meine Wohnung zurück... da bin ich so einsam.. ich kann das nicht mehr...'
'Da hättest du vorher dran denken sollen!'
'Jamie... bitte. Nur heute Nacht. Dann verschwinde ich aus deinem Leben... Versprochen...''Chase...'
'Du weißt doch genau, dass du mich wieder bei dir haben willst. Streite es nicht ab. Ich bin heute sowieso viel zu betrunken, um noch irgendwas zu Stande zu bringen.'
'Hm.... Na gut. Aber nur diese eine Nacht und morgen früh bist du verschwunden!'
'Ich wusste doch, dass du mich hier nicht stehen lässt.'
'Jetzt halt die Klappe und komm.'

Wir waren gerade 5 Minuten unterwegs als Chase mir plötzlich ins Lenkrad griff und damit den Wagen von der Strecke abbrachte. Ich versuchte noch mit aller Mühe den Wagen wieder zurück auf die Spur zu bekommen, schaffte es aber nicht und prallte frontal mit einem entgegen kommenden Wagen zusammen.

Marissa

Es war drei Uhr in der Nacht, als plötzlich mein Telefon klingelte. Ich hatte nicht festgeschlafen und stand deshalb sofort auf um das Telefon abzuheben. Ich dachte mir, dass mir wohl jemand einen Streich spielen wollte und wollte schon ins Telefon schreien, was dass denn solle als mein Gesprächspartner mich unterbrach.

'Sagen Sie mal ha-a...'
'Spreche ich mit Familie Bilson?'
'Äh.. ja. Was gibt es denn?'
'Ist Jamie Anne Bilson Ihre Tochter?'
'Nein, sie ist meine Schwester. Was ist denn mit ihr?'
'Sie wurde vor einer halben Stunde hier ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hatte einen schweren Verkehrsunfall.'
'Ei-einen Verkehrsunfall? Geht es ihr gut?'
'Es geht ihr den Umstanden entsprechend gut. Sie hat einige Rippenbrüche ist aber bei Bewusstsein.'
'Oh Gott... In welchem Krankenhaus liegt sie noch einmal?'
'Im Central State Krankenhaus. Wir verlegen sie gleich auf die Station, dann können sie sie besuchen kommen.'
'Okay, vielen Dank. Bis dann.'
'Bis dann.'

Ich lief schnell die Treppen runter und setze mich in mein Auto. Ich war total am zittern und entschied, dass es besser wäre, wenn mich jemand fahren würde. Ich rief sofort bei Daniel an.

'Hallo?'
'Schatz ich bin es. Kannst du mich bitte ganz schnell ins Krankenhaus bringen?'
'Ja klar... Was warum ins Krankenhaus? Ist dir was passiert?'
'Mir nicht, aber Jamie. Sie hatten einen schweren Verkehrsunfall. Sie liegt im Central State...'
'Natürlich! Ich bin in 5 Minuten bei dir.'

Eine halbe Stunde später standen Daniel und ich im Krankenhaus und erkündigten uns, wo Jamie lag. Ich lief so schnell ich konnte zu ihr und war froh zu sehen, dass sie wach war. Sie hatte einige Schrammen im Gesicht aber abgesehen davon, äußerlich keine Verletzungen. Als ich vor ihr stand liefen mir die Tränen die Wangen runter und ich musste sie erst einmal in den Arm nehmen. Ich hätte es wirklich nicht verkraftet auch sie durch einen Autounfall zu verlieren, nachdem unsere Eltern vor vier Jahren bei einem Autounfall starben. Jamie hatte wirklich große Mühe mich wieder zu beruhigen, war aber froh mich zu sehen.

'Jamie, wie ist es denn zu dem Autounfall gekommen?'
'Ich war mit Chase auf dem Weg zu meiner Wohnung, als er mir plötzlich ins Lenkrad griff und ich damit die Kontrolle über den Wagen verloren habe.'
'Wie du warst mit Chase unterwegs?'
'Er hat mich heute angerufen und wollte mich unbedingt sehen. Dann hat er vor der Bar auf mich gewartet, obwohl ich ihm gesagt habe, dass ich keine Zeit hätte. Er hat sich den ganzen Abend ein Bier nach dem anderem bestellt und weil ich ihn nicht betrunken fahren lassen wollte, habe ich mich zum Schluss dazu bereit erklärt ihn bei mir schlafen zu lassen.''Aber wie kommt er auf die Idee, dir ins Lenkrad zu greifen!? Ist vollkommen blöd oder was!?'
'Ich weiß es auch nicht...'
'Wo ist er denn eigentlich?'
'Ich weiß es nicht.. Ich bin im Krankenwagen aufgewacht und mir wollte keiner sagen, was mit ihm ist.'
'Achso.. ist er denn auch hier im Krankenhaus?'
'Ich weiß es nicht. Aber ich schätze schon.'
'Dann gehen wir uns mal eben nach ihm erkundigen. Wir sind sofort wieder da.'

Wir verließen kurz Jamies Zimmer und Daniel gab sich am Empfang als Chase Bruder aus und die Schwester sagte ihm, dass Chase das Krankenhaus bereits wieder verlassen habe. Es ging im soweit gut und er hatte auch keine Verletzungen davon getragen, was mich wütend werden ließ. Dieser Idiot greif Jamie ins Lenkrad und ihm passiert nichts und sie liegt mit drei Rippenbrüchen im Krankenhaus. Wo bleibt da die Gerechtigkeit. Wir gingen wieder zu Jamie und sagten ihr, dass mit ihm alles in Ordnung sei und er das Krankenhaus schon verlassen hatte. Nach außen ließ sie sich nicht anmerken, dass sie so dachte wie ich. Aber ich kannte sie schon und ich wusste, dass sie innerlich kochte. Nach einer weiteren halben Stunde verließen wir das Krankenhaus wieder und versprachen ihr am Mittag nach mal vorbei zu kommen, um ihr frische Kleidung und die nötigsten Sachen mitzubringen. Denn sie müsste noch mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben. Heute Nacht wollte ich nicht zurück in meine eigene Wohnung und so nahm Daniel mich mit zu sich. Wir waren zwar jetzt zusammen, doch hielten wir das Ganze geheim. In zwei Monaten war für mich die Schule vorbei und ich würde meine Ausbildung anfangen und dann würden wir unsere Beziehung auch offiziell machen. Daniel hat Angst, dass seine Ex-Freundin zu unserem Direktor geht und ihm alles sagt, wenn sie weiß, dass wir eine Beziehung führen. Eigentlich trafen wir uns auch nicht bei ihm oder bei mir aus Angst gesehen zu werden, sondern fuhren für ein Wochenende irgendwo hin und genossen die Zweisamkeit. Ich war wirklich froh, in Daniel meinen Traumprinzen gefunden zu haben!

Epilog

'Tante Jamie, wann kommt Onkel Chase nach Hause?'
'Er müsst in ein paar Minuten da sein, warum?'
'Er hat versprochen, dass er mir etwas mitbringt.'
'Hat er dir das versprochen?'
'Ja, weil ich so tapfer war. Du weißt doch, dass mir der Arzt gestern eine Spritze gegeben hat.'
'Achja, stimmt. Dann hast du dir wirklich was verdient.'
'Und ich Mama?'
'Du natürlich auch. Papa bringt dir bestimmt auch was mit.'
'Juhuuu. Josh, komm wir gehen spielen.'
'Was willst du denn spielen?'
'Verstecken.'
'Nee... Lexi gewinnst doch sowieso wieder..'
'Josh komm, bitte!'
'Geht mal beide noch ein bisschen spielen. Ich mache das Essen fertig und dann muss Chase auch gleich kommen. Und Josh deine Eltern natürlich auch.'

Die beiden verschwanden in Lexis Zimmer und ich hörte sie nur noch rumrennen. Eine halbe Stunde später klingelte es auch schon an der Haustür und Lexi und Josh kamen aus dem Zimmer geschossen, um die Tür zu öffnen. Als nur Emma, Chase Mutter, vor der Tür stand waren sie sichtlich enttäuscht. Als Emma jedoch etwas hinter ihrem Rücken hervor holte und jedem ein kleines Päckchen in die Hand drückte, waren sie wieder total happy.

'Hallo Emma. Du sollst den beiden doch nicht immer etwas mitbringen.'
'Ausnahmsweise kriegen sie mal wieder etwas. Wenn sie schon so tapfer beim Arzt waren.''Oma, woher weißt du das?'
'Deine Oma weiß alles!'
'Meine Oma, weiß auch immer alles. Auch alles schlechte. Und dann geht sie bestimmt zum Weihnachtsmann oder dem Osterhasen und erzählt ihm alles. Das ist voll blöd!'
'Oma machst du das auch immer?'
'Wer weiß...'
'Emma setz dich doch schon mal. Du bist bestimmt erschöpft von der langen Fahrt. Daniel und Marissa kommen auch gleich und bringen auch Alex mit.'
'Wer war Alex noch mal?'
'Alex ist Daniels Sohn, aus einer vorherigen Beziehung. Du hast ihn aber auch schon mal gesehen. Auf Joshs Tauffeier.'
'Ahja. Ich erinnere mich.'
'Oh, Lexi machst du die Tür bitte auf. Marissa kommt grad.'
'Ja Mammi ist wieder da!'

Josh rannte seiner Mama entgegen und fiel ihr um den Hals. Marissa und Daniel waren für eine Woche bei seinen Eltern gewesen, weil sie beide krank geworden waren und wollten Josh nicht mitnehmen. Deshalb hatten sie ihn bei mir gelassen. Als endlich auch Chase da war, setzten wir uns alle gemeinsam an den großen Tisch im Esszimmer und aßen zu Abend. Ich liebte diese Familienessen total. Dann hatte ich all die Menschen um mich, die ich liebte und die mich auch liebten. Wenn ich dann am Tisch saß und mein Blick eine Runde machte, musste ich immer wieder lächeln. Ich hätte mir meine Zukunft gar nicht besser vorstellen können. Ich hatte meine Traummann gefunden und war glücklich. Auch wenn der Weg bis hier her manchmal hart war.

Nachdem ich damals den Autounfall hatte und im Krankenhaus lag, war ich mir nicht sicher, ob ich Chase wieder sehen würde. Er kam mich auch die Woche als ich im Krankenhaus lag nicht besuchen oder rief mich an, als ich wieder aus dem Krankenhaus raus war. Irgendwann hielt ich es nicht mehr aus und rief ihn an. Ich hatte in der Zeit als ich im Krankenhaus lag, genug Zeit gehabt um über mich und über ihn nachzudenken und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich nicht ohne ihn leben möchte. Ich wollte ihn in meinem Leben haben. Ich war bereit um ihn zu kämpfen. Als ich ihn auf seinem Handy anrief ging eine Frau ran und ich war irritiert. Hatte er mir nicht erzählt sie wäre ausgezogen? Ich fragte nach Hause und die Frau gab ihn mir auch.

'Wer war die Frau am Handy?'
'Das war meine Ex-Freundin. Ich war kurz im Bad und da ist sie ans Handy gegangen.''Was machst die bei dir? Ich dachte sie wäre ausgezogen?'
'Ist sie auch. Wir haben noch einmal geredet und uns dazu entschlossen, dass es einfach besser ist, wenn wir uns trennen. Sie hatte jemand neues kennengelernt und ich war mir endlich meiner Gefühle dir gegenüber sicher.'
'Warum hast du nicht einmal im Krankenhaus nach mir gesehen? Warum bist du einfach abgehauen und hast dich nicht gemeldet?'
'Kannst du dir vorstellen, wass ich für Schuldgefühle hatte? Wegen mir lagst du im Krankenhaus, hattest Rippenbrüche während mir, bis auf ein paar kleine Schrammen im Gesicht, nichts zugestoßen ist. Ich konnte dir nicht unter die Augen treten.'
'Chase...'
'Jamie.. es tut mir wirklich Leid was ich getan habe. Glaubst du wir können noch einmal von vorne anfangen? Und alles alte vergessen?'
'Ich weiß nicht ob ich das kann... aber ich möchte es gerne versuchen... Chase ich liebe dich..'
'Ich dich auch meine Kleine!'

Und es hatte wirklich funktioniert mit uns beiden. Wir fingen ganz von vorne an und genossen unsere ersten Dates und unseren ersten richtigen Sex als Pärchen. Es war einfach traumhaft mit ihm an meiner Seite. Nach einem halbe Jahr stellte ich fest, dass ich schwanger war und wir freuten uns beide unendlich. Wir würden in einigen Monaten Eltern sein! In windeseile organisierten wir eine Hochzeit und waren von dann an Mr. und Mrs. Bolton. Marissa war meine Trauzeugin während Daniel Chase Trauzeuge war. Ich war zu dem Zeitpunkt schon im vierten Monat schwanger und für mich konnte die Zeit gar nicht schnell genug vergehen. Als es dann endlich soweit war und ich mein erstes Baby in den Armen hielt, konnte ich die Tränen nicht zurück halten. Als Marissa mich im Krankenhaus besuchen kam, hatte auch sie erfreuliche Nachrichten. Sie war auch schwanger. Ein halbes Jahr nachdem sie Tante geworden war, wurde sie selbst zum ersten Mal Mutter und Daniel war überglücklich.

Das alles ist jetzt schon fast 3 Jahre her und ich bin immer noch genauso glücklich wie damals. Vorallem wenn ich an mir herunter gucke und mir meinen immer dicker werden Bauch ansehe. Denn in 3 Monaten werde ich bereits zum zweiten Mal Mutter. Lexi freut sich riesig darüber, dass sie bald einen kleinen Bruder bekommt und kann es kaum erwarten ihn endlich zu sehen. Sie spricht auch ganz oft mit meinem Bauch und erzählt ihrem Bruder wer schon alles auf ihn wartet und wer sich auf ihn freut. In einem halben Jahr werde ich 30 und ich hatte niemals gedacht, dass ich mit 30 bereits zweifache Mutter sein würde und trotzdem erfolgreich in meinem Beruf. Chase und ich hatten vor zwei Jahren das 'Luke's' gekauft und es lief immer noch hervorragend. Ich selbst kellnerte manchmal auch noch, aber auch nur weil es mir Spaß machte. Nicht des Geldes wegen. Chase verdiente als Stationsarzt soviel, dass es uns zum Leben reichte und wir auch noch Geld bei Seite legen konnten.

Und ich bin mir ganz sicher: TRAUMPRINZEN KÜSST MAN EBEN DOCH!







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