Traumprinzen küsst man nicht Teil 8

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 09.01.2008




Ich ließ mich von meiner Mutter für die nächsten Tage in der Schule entschuldigen und verbrachte diese Zeit nur in meinem Bett und heulte mir die Augen aus. Ich war total fertig mit der Welt und wollte auch mit niemanden sprechen. Lucy und Jamie hatten es beide einige Male versucht, aber ich habe nur abgeblockt. Als ich an einem Morgen die Klingel höre werde ich. Da ich alleine zu Hause bin, muss ich wohl oder übel die Tür aufmachen. Ich stehe also auf und mache mich in meinen Schlafsachen auf den Weg zur Tür. Doch sobald ich sah, wer vor der Tür stand hätte ich mir gewünscht, dass ich die Tür nie geöffnet hätte. Denn es war tatsächlich Herr Kleine, der sich Sorgen machte... Konnte er mich nicht einfach in Ruhe lassen?? Ich ertrage es nicht, ihn andaurnd zu sehen!

'Marissa, wo bist du die letzten Tage gewesen? Deine Mutter hat dich zwar entschuldigt, aber nicht gesagt, was dir fehlt!' Wenn er wüsste was mir fehlt...
'Es geht mir in den letzten Tagen einfach nicht gut. Ich glaube ich habe mir eine Grippe geholt oder keine Ahnung was. Es geht mir einfach nicht gut!'
'Marissa, bist du sicher das es bloß eine Grippe ist? Ich glaube dir das irgendwie nicht so wirklich. Dich bedrückt doch etwas ganz anderes!'
'Ich habe doch schon beim letzten Mal gesagt, dass ich mit ihnen nicht über meine Probleme sprechen werde, wenn ich welche habe!' In dem Moment kam gerade unsere Nachbarin von gegenüber aus ihrer Wohnung und guckte uns irgendwie verwirrt an. Was wohl darin gelegen haben muss, dass ich nur sehr knapp bekleidet vor diesem Mann stand, den sie nicht kannte. 'Oh, wollen Sie nicht lieber rein kommen. Ich will nicht das die Nachbarn mich alle so sehen.' Er kam also rein und ich schloss hinter ihm die Tür. 'Entschuldigen Sie bitte, ich gehe eben schnell in mein Zimmer und ziehe mir etwas über. Bin sofort wieder da.' Mit diesen Worten verabschiedete ich mich und ging in mein Zimmer. Die Tür schloss ich ab und setzte mich dann erst einmal auf mein Bett. Nur kurz durchatmen... Ich hatte meine Augen nur kurz geschlossen und öffnete sie erst, als jemand an meiner Tür klopfte. 'Ist alles in Ordnung mit dir Marissa? Du bist schon seit einer halbe in deinem Zimmer eingeschlossen.' 'Hmmm... Ich glaub ich bin kurz eingenickt. Ich komme sofort!' 'Würdest du bitte die Tür öffnen Marissa?' Nur widerwillig stand ich auf und schloss meine Tür wieder auf. Jetzt war Herr Kleine also in meinem Zimmer und mir war die Unordnung die ich gestern hinterlassen hatte total peinlich. Als ob Herr Kleine meine Gedankenlesen konnte sagte er, es sei nicht schlimm sein Zimmer hätte früher auch immer so ausgesehen.

Ich hatte mich wieder auf mein Bett gesetzt und er kam jetzt auf mich zu und setzte sich neben mich. Und wieder flogen die Schmetterlinge Loopings und mein Herz raste. Als er dann auch noch seinen Arm wieder um mich legte verstärkte es das Herzrasen nur noch mehr. 'Ich habe dich vermisst Kleines...' Hatte er das gerade wirklich gesagt??? Das kann er gar nicht gesagt haben, dass muss ich mir nur einbilden... 'Hast du gehört Marissa, ich habe dich vermisst...' Das musste wirklich nur Einbildung gewesen sein. Ich drehte mich zu ihm und sah im in die Augen. 'Was haben Sie gerade gesagt?' 'Ich habe dich vermisst Marissa...' 'Sie...? Sie haben mich vermisst...?' 'Ja, ich habe dich vermisst... auch wenn ich das gar nicht dürfte! Verdammt du gehst mir einfach nicht mehr aus dem Kopf! Was hast du mit mir gemacht?!' 'Was ich mit Ihnen gemacht habe? Was haben Sie mit mir gemacht?' Er grinste mich breit an. Langsam kam er mir immer näher, er legte seine Hand in meinen Nacken und zog mich sanft zu sich heran um mich zu küssen. Ich war wie benebelt. Passierte das ganze gerade wirklich? Küsst er mich wirklich?? Als ich kurz meine Augen öffnete um sicher zu sein, dass ich nicht träumte sah ich ihn genau vor mir. Es war also kein Traum! Er küsste mich wirklich! Als er sich von mir löste hatte ich ein breites Grinsen im Gesicht und Herr Kleine blickte mich wieder so süß an. 'Was es das, was dich so bedrückt hat in den letzten Tagen?' 'Was?? Nein... oder vielleicht doch... Ich weiß es nicht, aber ich weiß das es verdammt weh getan hat, als sich rausstellte, dass Sie bereits vergeben und auch schon Vater sind...' Du kleines Dummchen...Und deswegen fehlst du in der Schule? Nur um mir nicht wieder über den Weg zu laufen...?' 'Es tut halt weh, sie zu sehen und genau zu wissen, dass sie unerreichbar sind...' 'Hast du denn nicht gemerkt, dass ich für dich nicht unerreichbar sein wollte... Ich habe dich in den Arm genommen, um dir näher zu sein...' 'Aber ihre Freundin...' weiter kam ich nicht, denn da liefen mir schon wieder die Tränen runter. Herr Kleine sah mich kurz an und wischte mir die Tränen dann aus dem Gesicht. 'Hey Kleines, nicht weinen... Meine Freundin gibt es nicht mehr... Sie wollte mir einfach nicht glauben, dass ich nie mehr eine Affäre mit einer Schülerin eingehen würde, wo sie ja recht hat... Aber ich wollte es mir selbst nicht eingestehen... Aber ich glaube ich wollte diese Beziehung vor allem für Alex aufrecht erhalten... Er hat es nicht verdient, dass er unter der Situation leidet...' Und wieder küsste er mich und das mit so einer Leidenschaft, dass mir die Luft weg blieb. Fast schon automatisch ließ ich mich zurück auf mein Bett fallen. Als er dann aber anfing mich zu streicheln und weiter zu küssen, wurde mir erst bewusst was ich gerade machen wollte und stoppte ihn wieder. 'Nein warten Sie, lassen Sie das bitte... Ich kann das noch nicht...' 'Hey, das ist doch kein Problem... Aber was mich wirklich stört... Könntest du bitte aufhören mich zu siezen? Nenn mich doch einfach Daniel.' Nach einer weiteren halben Stunde ging Daniel dann auch schon wieder. Ich legte mich nochmal in Bett und ließ mir das Geschehene durch den Kopf gehen. Er hatte mich wirklich geküsst und es war nicht bloß ein Traum! Es war Wirklichkeit! Mit einem Grinsen auf den Lippen schlief ich dann noch einmal ein.







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