Traumprinzen küsst man nicht Teil 1

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 13.11.2007




Ich stehe gerade hinter der Theke und bediene einen Kunden, als mein Blick plötzlich an einem blondem Schönling hängen bleibt. Er hat gerade erst die Bar betreten und schon hängen die Blicke aller weiblichen Gäste auf ihm. Er ist aber auch ein wirklich attraktiver Mann! Groß, schlank, mit Muskeln an den richtigen Stellen und mit stahlblauen Augen. Natürlich sind sie im dunkeln der Bar nicht sofort zu erkennen, aber als er sich an die Bar setzt fallen sie mir direkt auf. Ich bin für eine kurze Zeit wie hypnotisiert von seinem Anblick und kann meine Augen auch nicht von ihm lassen. Nach einer Ewigkeit gibt mir Stella, meine Arbeitskollegin, einen Stoß in die Rippen und schon bin ich wieder voll da und merke, dass ich diesen Schönling die ganze Zeit über angestarrt habe. Das ist mir so peinlich, dass ich erst einmal kurz auf die Toilette verschwinde.

Als ich wieder zurück komme ist der Schönling schon verschwunden. Stella kommt auf mich zu und gibt mir einen Bierdeckel mit einer Telefonnummer drauf. Es ist die Telefonnummer von dem Schönling! Ich kriege das Grinsen gar nicht mehr aus meinem Gesicht, bis ich schließlich um halb 6 am Morgen die Bar abschließe und mich mit meinem Auto auf den Weg nach Hause mache. Als im Radio dann Rihanna's 'Umbrella' läuft, muss ich das Radio einfach lauter drehen und singe jede einzelne Strophe des Songes mit. Nach 10 Minuten bin ich dann auch zu Hause angekommen und bin immer noch total happy. Ich schließe meine Wohnungstür auf und betrete singend den Flur, wo ich meine Jacke und die Handtasche aufhänge bevor ich mir dann auch die Stiefel ausziehe. 'Sag mal spinnst du??!!' Oh shit, das habe ich ja ganz vergessen! Meine kleine Schwester schläft ja heute Nacht bei mir! 'Hey Kleine, sorry ich habe total vergessen, dass du noch da bist! Aber ich bin gerade einfach nur total gut drauf!' 'Das habe ich auch mitbekommen! Aber wärst du so nett und könntest etwas ruhiger sein, ich möchte nämlich gern weiter schlafen!' Und mit diesen Worten verabschiedete sie sich dann auch wieder in Richtung Gästezimmer.

Ich gehe in mein Schlafzimmer, um mir meinem iPod zu holen, bevor ich dann im Badezimmer verschwinde. Dafür, dass es inzwischen schon fast 6 Uhr ist, bin ich richtig gut gelaunt und summe die Songs auf meinem iPod mit und tanze sogar ein bisschen, während ich mich abschminke und umziehe. Am nächsten Morgen bin ich auch schon um 11 Uhr wieder auf den Beinen und lade meine Schwester zur Entschädigung zu einem Eis nach dem Mittagessen ein. Es ist draußen schon ziemlich heiß, dabei haben wir es erst 11. Ich erhasche einen kurzen Blick auf mein Thermometer, dass am Küchenfenster angebracht ist, und stelle fest das wir schon 23°C draußen haben. Ich springe also schnell unter die Dusche, ziehe mir einen Minirock und ein rückenfreies Top an und begebe mich dann mit meiner Schwester in die Fußgängerzone wo wir uns dann beide einen Erdbeerbecher bestellen. Das Mittagessen haben wir ausfallen lassen, wir konnten beide bei der Hitze einfach nichts runterkriegen.

Gerade als ich mir den nächsten Löffel in den Mund schieben will, fällt mein Blick auf einen sehr gut gekleideten Mann, der an uns vorbei läuft. Im ersten Moment fällt mir nicht ein, wo ich ihn schon einmal gesehen habe. Doch als meine Schwester mir von seinen tollen blauen Augen vorschwärmt trifft es mich wie ein Blitz! Natürlich, dass war der Schönling von heute Nacht! Wie so ein Teenager drehe ich meinen Kopf zur Seite und werde leicht rot, als er wieder zurück kommt und direkt auf unseren Tisch zuläuft. 'Entschuldigen Sie bitte, wenn ich Sie jetzt störe. Sind Sie nicht die Dame, die heute Nacht im 'Luke's' an der Bar bedient hat?' Okay Jamie, bleib jetzt ganz ruhig! 'Ähm, ja die bin ich. Jamie Anne Bilson, freut mich sehr. Und wer sind Sie, wenn ich fragen darf?' 'Ich bin Jayden James, ich arbeite in der großen Bank am Ende der Fußgängerzone!' 'Freut mich sehr Sie kennen zu lernen Herr James! Darf ich vorstellen, dass ist meine jüngere Schwester Marissa.' 'Guten Tag Herr James.'

Nachdem Jayden sich mit mir für den Abend verabredet hatte, musste er auch schon wieder weiter. Seine Mittagspause war gleich vorüber. Normalerweise verabrede ich mich nicht sofort mit fremden Männern, aber Jayden hatte es mir wirklich angetan! Marissa und ich beschlossen, dass wir mir unbedingt noch etwas ausgefallenes für den Abend kaufen müssten und so machten wir uns auf den Weg und suchten wirklich jedes Geschäft nach dem passenden Outfit ab. Nach über 3 Stunden Shoppingmarathons wurden wir dann auch tatsächlich fündig. Ein wünderschönes türkisfarbenes Kleid, welches am Rücken ziemlich tief ausgeschnitten war und so meinen, wie ich finde, sehr schönen Rücken zeigte. An den Schultern wurde es auch nur von zwei Spaghettiträgern gehalten und war auch vorne leicht ausgeschnitten und betonte damit meinen, nicht gerade klein geratenen Busen. Zu Hause angekommen holte ich erst einmal die Flasche Sekt aus dem Kühlschrank, die dort seit zwei Tagen stand, und trank erst mal ein Gläschen auf den Abend mit meiner Schwester. Danach ging ich nochmal unter die Dusche, schminkte mich, steckte meine Haare hoch und zog mir dann mein Abendoutfit an. Als ich komplett fertig war, stellte ich entsetzt fest, dass ich noch eineinhalb Stunden Zeit hatte, ehe mich Jayden abholen würde. Ich war wirklich total nervös! Da fiel mir ein, wie nervös ich damals mit 16 Jahren war, als ich endlich mein erhofftes Date mit dem begehrtesten Jungen der Schule hatte. Ich war damals geschlagene 2 Stunden vorher komplett fertig angezogen und gestylt und konnte es dann einfach nicht erwarten bis es endlich 7 Uhr war und machte mich langsam auf den Weg zum Sportplatz, um dann festzustellen, dass ich aber immer noch eine ganze Stunde zu früh da war!

Eine Ewigkeit verging, bis es endlich unten an der Haustür klingelte und ich Jayden aus dem Fenster sah. Ich genehmigte mir noch einen kleinen Schluck Sekt und ging dann mit zittrigen Knien die Treppenstufen bis zum Hauseingang. Jayden gab mir zur Begrüßung eine Umarmung und einen leichten Kuss auf die Wange, was zur Folge hatte, dass ich mir vorkam, als würde ich schweben. Ich verhielt mich an diesem Abend wirklich wie ein Teenager. Neben ihm in seinem Cabrio brachte ich kein einziges Wort über die Lippen und auch er schwieg erst einmal. Als ich nach 10 Minuten immer noch still neben ihm saß, versuchte er ein Gespräch zu starten, doch daraus wurde nichts. Weitere 20 Minuten später hatten wir unser Ziel dann auch schon erreicht. Es war eine sehr noble Bar, die einige Straßen von unserer Kneipe entfernt lag. Und es schien so, als würden nicht nur einige Straßen die beiden Kneipen trennen, sondern sogar Welten! Die Bar war wirklich sehr stilvoll eingerichtet und die Leute, die sich dort aufhielten, schienen auch alle etwas mehr Geld auf ihren Konten zu haben. Die Frauen trugen teuren Schmuck um ihren Hals und teure Diamantohrringe. Ich war total beeindruckt von dieser Location. Da fiel mir erst auf, dass auch Jayden doch sehr stilvoll gekleidet war. Er trug einen feinen Anzug, der nicht so aussah als sei er von der Stange.

Wir steuerten direkt die Bar an, wo Jayden mir einige Drinks ausgab und wir uns prächtig unterhielten. Als der DJ dann auch Musik spielte, die ich kannte, konnte ich mich nicht mehr auf dem Barhocker halten und zog Jayden mit mir auf die Tanzfläche. Ich liebe diese R'n'B-Songs einfach viel zu sehr um nur ruhig da zu sitzen und zuzuhören. Ich ließ mich immer weiter von der Musik tragen und mit der Zeit merkte ich auch, wie sich der Alkohol, den ich getrunken hatte, langsam seine Wirkung verlor, worüber ich sehr froh war. Ich hatte nämlich doch das eine oder vielleicht auch andere Glas zu viel getrunken. Als mir nach der ganzen Tanzerei dann die Füße in meinen Pumps schmerzten setzten Jayden und ich uns wieder an die Bar und unterhielten uns noch eine Weile, bevor er mich dann noch Hause brachte. Wie dieser Mann unter Alkoholeinfluss noch so gut fahren kann, frage ich mich doch wirklich. Als wir dann an meiner Haustür standen, war ich unentschlossen, ob ich ihn so gehen lassen sollte. Ich wollte ihn auf der einen Seite noch mit raufbitten aber auf der anderen Seite wusste ich, dass es dafür noch viel zu früh war. Nach einigen Minuten, die mir wie eine Ewigkeit vorkamen, verabschiedete ich mich dann mit einer herzlichen Umarmung von Jayden und ging mal wieder total glücklich die Treppen bis zu meiner Wohnung, schloss die Tür auf, zog mir noch schnell die Schuhe aus und ging dann so wie gekommen war ins Bett.







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