Traumprinzen küsst man nicht Teil 3

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 19.11.2007




Ich hatte es mir gerade auf meinem Sofa gemütlich gemacht, als mein Handy klingelte. Da ich es nicht bei mir hatte bin ich erst einmal durch die gesamte Wohnung gelaufen, bis ich es endlich gefunden hatte. 'Ja?' 'Hallo Jamie, hier ist Luke. Hast du heute Abend schon was vor?' 'Nein, bis jetzt noch nicht. Was gibt es denn?' 'Könntest du für Stella einspringen, die liegt mit einem gebrochenen Arm im Krankenhaus?' 'Ja natürlich. Kein Problem. Ich bin dann also um 4 Uhr da und mach den Laden auf.' 'Das ist wirklich sehr nett von dir, danke!' Ja na toll, damit wird wohl nichts mehr aus dem Ausruhen. Was muss sich Stella aber auch immer so dusselig anstellen! Sie hatte sich doch erst vor knapp 2 Monaten schon mal ihren Arm gebrochen! Da es inzwischen schon fast 2 Uhr waren entschloss ich mich dazu mich schon einmal fertig zu machen für die Arbeit und mir dann noch schnell in der Stadt etwas zuessen zu kaufen. Als ich fertig angezogen war schnappte ich mir meine Jacke und die Handtasche und setzte mich in mein Auto und fuhr los. Wir hatten in der Stadt einen ziemlich guten Chinesen und so entschloss ich, mir dort mein Lieblingsmenü zu holen und dann schon einmal zur Bar zu fahren.

In der Bar angekommen schloss ich schnell auf und setzte mich dann hinter die Theke und aß etwas, solange noch keine Besucher da waren. Als es kurz nach 5 waren füllte sich der Laden langsam. Unter den Gästen war auch Chase in Begleitung einer jungen blonden Frau. Und mir erzählt er, er müsse im Krankenhaus arbeiten! Ha, da hab ich ihn wohl erwischt! Er und seine Begleitung nehmen in einer hinteren Ecke der Bar Platz und unterhalten sich erst eine Weile. Irgendwann steht seine Begleitung auf und lief auf die Bar zu. Da ich heute die Einzige hinter der Theke war musste ich sie natürlich auch bedienen, also setzte ich mein freundlichstes Gesicht auf und fragte sie zuckersüß was es denn sein soll. Sie bestellte zwei Tequilla und ging wieder zurück. Na toll, jetzt musste ich sie auch noch an den Tisch bringen! Und das hieß ich müsste Chase begegnen. Ich holte noch einmal tief Luft und lief dann mit dem Tablett auf die beiden zu uns als Chase sah, wer ihnen die Drinks brachte fiel ihm für einen kurzen Augenblick der Kiefer runter. Seine Begleiterin hatte es nicht bemerkt, denn er fasste sich relativ schnell wieder und sah mich dann nicht einmal mehr an.Sie blieben den ganzen Abend in ihrer Ecke sitzen und bestellten immer mehr Drinks, bis sie anschließend beide total betrunken waren. Gegen 11 Uhr kam dann meine Arbeitskollegin Sandy und löste mich für den Rest der Nacht ab. Ich kassierte noch schnell eine Besucher ab und verließ dann so schnell ich konnte die Bar.

'Jamie!!! Jamie, verdammt komm nach die Tür auf!!!' Plötzlich saß ich kerzengerade in meinem Bett. Das war doch... nein das muss ich nur geträumt haben. Gerade hatte ich mich wieder ins Bett gelegt, da hörte ich schon wieder jemanden sehr stark lallend nach mir rufen. Das kann ja nur Chase sein! Genervt nahm ich meinen Bademantel der hinter der Tür hing und öffnete mein Fenster. 'Chase halt jetzt verdammt noch mal die Klappe!! Ich will schlafen! Ich bin total kaputt! Also geh jetzt bitte.' 'Ich gehe nicht, bevor ich mit dir geredet habe. Also mach endlich die Tür auf!' 'Dann kannst du aber noch lange warten! Ich nehme mir jetzt Ohrstöpsel und dann leg ich mich wieder in mein Bett und schlafe!' 'Jamie! Bitte!! Ich wollte dich nicht belügen. Lass es mich doch erklären! Verdammt komm schon, mach die Tür auf!' 'Du kannst doch nicht im Ernst erwarten, dass ich noch mit dir rede, nach der Aktion!' Entschlossen drehte ich mich von ihm weg und schloss mein Fenster. Ich nahm mir Ohrstöpsel und legte mich wieder zurück ins Bett und war auch relativ schnell eingeschlafen. Die Ohrstöpsel lagen immer griff bereit in meiner Nachttischschublade, da meine Nachbarn gern auf die Idee kamen und mitten in der Nacht ihrem Verlangen nach zu kommen und dann geht es ziemlich laut zu.
Am nächsten Morgen wachte ich schon sehr früh auf und konnte aber nicht wieder einschlafen. Ich war hellwach. Also entschloss ich mich, dass es mal wieder Zeit für ein bisschen Jogging war. Ich ging also ins Bad und zog meine Sportkleidung an und machte mich auf den Weg runter vor die Haustür. Völlig in Gedanken versunken stolperte ich über etwas. Und als ich mich umsah stellte ich erschrocken fest, dass Chase vor der Haustür geschlafen hatte.

Wenn ihr eine Fortsetzung wollt, sagt Bescheid. Und natürlich auch wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, immer her damit! LG Swetlana







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