Everywhere I look, I see your face

Autor: Diiva
veröffentlicht am: 27.06.2009




Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich zum Teil überglücklich so einen tollen Freund wie Chris gefunden zu haben, zum Anderen aber auch traurig, da heute Sonntag war und ich 5 Tage warten musste, bis wir uns wiedersehen konnten.

Allerdings schrieb ich jeden Tag mit ihm und das erleichterte es um Einiges. Trotzdem zog sich zumindest die Schulzeit hin.
Als am Freitag Nachmittag endlich die Schulklingel um 13:15Uhr ertönte, ging ich zu den Fahrrädern und sah zu Can, der in meine Klasse ging.
'Can?? Was machen wir nachher?', fragte ich.
'Also wir treffen uns wie letzte Woche alle auf dem Spielplatz und dann gehen wir zu Jan.', antwortete er mir, 'Kommst du auch?'
Ich nickte und sah dann auf die Uhr.
'Ich bin um 19.45Uhr am Spieli'.
'Okay bis dann Sarah', hörte ich noch, ehe ich mich auf mein Rad schwang und nach hause fuhr.

Dort angekommen, zog ich mir nichtmal Schuhe aus, sondern holte meinen Hund und seine Leine raus und ging eine lange Runde mit ihm.
Ich liebte es, lange Spaziergänge mit meinem Hund zu machen. Ich konnte mich einfach nur entspannen.
Wieder zu Hause machte ich mir eine Kleinigkeit zum Essen und setzte mich dann vor meinen laptop. Als ich auf die Uhr sah, war es schon 15.30Uhr. Wie schnell die Zeit doch verging.
Chris war on und kaum wollte ich ihn anschreiben, hatte er das schon übernommen.'naa du bist du nachher auch bei jan?'
'Ja bin ich ;) ich komme mit Can und keine Ahnung wen er noch so mit anschleppt' antwortete ich. Wir schrieben noch eine Weile, ehe Chris schonmal zu Jan fuhr.Auch ich machte mich nun langsam fertig.
Ich stieg unter die Dusche. Ich hatte genügend Zeit und die lies ich mir auch zum fertig machen. Nachdem meine Haare trocken und gestylt waren, kam das Make up dran. Dann noch ein passendes Outfit und ein kurzer Blick auf die Uhr. 19:20Uhr. In 10 Minuten müsste ich los. Also packte ich schnell meine Sachen zusammen und zog mir Schuhe und eine Jacke an.

Mit dem Rad fuhr ich zum Spielplatz und wartete dort auf Can. Dieser kam auch schon bald. Im Schlepptau hatte er Anna, Sandra, Anni, Hannes, René, Mark und Anne. Ich begrüßte alle flüchtig und wir gingen zusammen zu Jans Haus. Schon von weitem hörten wir die Musik. Anscheinend hatten die Zwei schon beste Laune!
Wir gingen nach hinten in den kleinen Garten, wo Chris und Jan an einem aufgestellten Tisch mit Getränken saßen.
Als sie uns hörten, drehten sich Beide gleichzeitig um. Sie standen auf und begrüßten alle. Chris lächelte mir zu und gab mir erneut einen Kuss auf die Wange.

Wir setzten uns alle an den Tisch und Jan gab uns allen eine Mische. Doch ich lehnte ab.'Ich will nichts trinken', meinte ich lächelnd.
Jan sah mich entgeistert an.
'Was?! Wieso denn das nicht?!', fragte er.
Ich lachte auf.
'Ich nehme ein Becks. Danke Jan'.
Nachdem ich das gesagt hatte, nahm ich mir ein Becks und gab es Chris, der es mir aufmachte.
'Danke', meinte ich mit einem Lächeln, das er erwiederte.
Die Musik dröhnte aus den großen Boxen und Jan holte seine Shisha.

Wir reichten sie rum doch plötzlich sprangen Anna und Can vom Tisch weg! Jan hatte es geschafft die Shisha umzukippen.
Die Kohle lag auf dem Tisch. Jan wollte sie wegnehmen, doch Chris hielt ihn zurück.'Gehts dir noch gut Jan? Die Kohle ist heiß!'.
Jan war eindeutig ziemlich besoffen.
Er setzte sich wieder und Chris richtete die Shisha.

Es war 23Uhr und ich musste los. Als ich mich allerdings von Chris verabschieden wollte, schüttelte dieser den Kopf.
'Ich will eh jetzt auch nach Hause. Muss morgen arbeiten! Wir fahren zusammen', beschloss er. Ich hatte nichts dagegen einzuwenden, also gingen wir zusammen zu unseren Räsdern und fuhren erst zu mir.
Vor unserer Auffahrt blieben wir stehen. Peinliches Schweigen machte sie breit.Doch dann spürte ich wie Chris seine Hand auf meine schulter legte, und mich küsste.Es war, als würde ein Feuerwerk explodieren. Wir stellten unsere Räder weg und er legte seine Arme um mich. Meine Arme legten sich um seinen Hals und immer wieder fanden sich unsere Lippen sanft.
Als wir uns wiederwillig voneinander lösten, sah er mich lächelnd an. Doch nur kurze Zeit sahen wir uns an, ehe er mich wieder sanft küsste. Doch als das Auto meines Bruders auf uns zukam, löste ich mich von ihm und sah auf die Uhr. Ich hätte schon vor 40 Minuten im Haus sein sollen und ich war eigentlich 20 Minuten zu früh bei meinem Haus gewesen. Eine Stunde standen Chris und ich schon vor unserem Haus.
Als mein Bruder weg war, gab Chris mir noch einen Abschiedskuss und versprach mir, dass wir uns morgen wiedersehen würden.

Zufrieden fiel ich in mein kuscheliges Bett. Mit einem Lächeln auf den Lippen schlief ich ein.







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