Verzeihung Teil 5

Autor: >>Jessy
veröffentlicht am: 23.03.2008




„Oh man weißt du wie kompliziert das ist??“ „Ja aber ich hab mir das ja auch nicht ausgedacht also nicht mein Problem.“ Frech grinste er mich an. „Können wir Menschen berühren?“ „Nein hast du doch gesehen“ „Ist ja gut und wie hast du vor meinen Bruder ein Zeichen zu geben?“ „Wir könnten was in dein Tagebuchschreiben das kann ich noch.“ Erwartungsvoll ja beinahe von einer kindlichen Freude schaute er mich an. „Na mach schon und schreib ihm ein lieben Gruß von mir.“

Ich lächelte ihn an. „Zu befehl Sir!“ alberte Seth und schnappt sich unbemerkt von Bryan ein Kuli und schlug das Tagebuch auf. „Maus du hast aber viel reingeschrieben.“ Seth musste bis fast zur letzten Seite umblättern. Bryan verstand die ganze Situation nicht und beobachtete wie das kleine Büchlein in Eigenleben führte und ein Stift über das Papier fuhr und in einer krakeligen Handschrift einen Eintrag machte. „Hallo das ist mein Tagebuch!! Kannst du bitte etwas ordentlicher schreiben?“ „Ja tut mir Leid ich hatte in Schrift immer nur eine 4.“ „Meine Deutschlehrein meinte mal zu mir, Das mit den Jahren meine Schrift leserlicher geworden ist aber es wurde deutlich das ich in den Grundlagen der Grammatik keine Ahnung hatte.“ Ich musste lachen und er grinste mich an. „Seth, was soll den das Wort bedeuten?“ Mit dem Finger zeigte ich auf ein völlig unleserliches Wort. Bryans Miene war zum totlachen er erzog das Gesicht und schaute inzwischen etwas ängstlich als der Kugelschreiber ein zuvor geschriebenes Wort durchstrich und in Druckbuchstaben darüber schrieb.

Hey Bryan Also ich weiß das, dass etwas schwer zu verstehen ist aber versuch einfach zu glauben was deine Augen dir sagen.

„das glaubt er nie.“ Ich zog erwartungsvoll die Augenbraune hoch. Doch zu meiner Überraschung schrie Bryan erschreckt auf und flüsterte in eine ganz andre Richtung des Raumes „Nina, bist du da?“ Ihm lief eine Träne über die Wange. Ich wollte zu ihm hin ihn im Arm nehme was natürlich nicht funktioniert hätte. Auch mir liefen jetzt die Tränen über die Wange. „Schreib ihm wie lieb ich ihn habe.“ Seth tat mir den gefallen und und Bryan flüsterte mit leise stimme „Nina es tut mir Leid ich wollte nicht das er dir das antut! Bitte glaub mir ich wollte das nicht! Aber ich wusste ja auch nicht was ich machen sollte.“ Immer mehr Tränen troffen über sein Gesicht und verschmierten die Schrift im Tagebuch. „Seth schreib ihm das ich ihm das glaube, ihm gerne Verzeihe! Ich weiß das er nichts dafür kann. Was hätte er machen sollen er ist doch noch auf unsere Eltern angewiesen.“ „Ist schon gut Baby“, er wischt mir sanft die Tränen von der Wange und schrieb.
Bryan schaute immer noch in die falsche Richtung und ich musste leise lachen. Mit diesen Worten ließen wir Bryan in dem Zimmer zurück.

„Seth ich glaube ich brauche Zeit um mich damit auseinander zu setzten.“ „Kann ich gut verstehen.“ Wir lächelten uns an und endlich nahm Seth meine Hand in seine und gemeinsam gingen wir auf den Friedhof. Er wollte mir etwas zeigen.
Der Wind rauschte durch die hohen Bäume und der Himmel war sehr blau, bald würde es Frühling werden, dachte ich bei mir. Im Frühling hatte ich Geburtstag gehabt.‚Mein Ex-Freund hatte mir letztes Jahr einen Ringe geschenkt den ich immer getragen hatte. Egal ob er zu meine Outfit gepasst hat oder nicht.’ Ich schaute mien Hand an und sah den Ring und wollte ihn eigentlich abziehen doch ich brachte es nicht über mich.„Was hast du?“ Seth sah mich mit seinen Teddyaugen fragend an. „Nichts alles ok.Warum sind wir auf dem Friedhof?“ „Siehst du die Ulme dort hinten?“ „Was ist den eine Ulme?“ Seth schaute überrascht auf mich hinunter und fing an zu lachen. „Eine Ulme ist ein Baum!“ „Und warum sagst du das nicht gleich?“ „Na ,.. also... ja keine Ahnung weil der Baum einfach so heißt??!!“ „Aha.“ Beleidigt trottete ich weiter. Jetzt hatte ich ihn auch noch mit meiner Ungebildetheit noch zum lachen bringen. Ich wusste ja noch nicht einmal was eine Ulme ist wie zu Himmel sollte ich dann wissen, wie man ein Kind erzieht. Ein eisiger Schauer überlief meinen Körper. „Seth was passiert mit dem Baby?“ „Wie mit dem Baby? Was soll schon da passieren?“ „Naja, nun...mhm. Ach ist egal.“ Achselzuckend lief ich weiter auf dem Baum zu, die er ja ULME nannte.
„Baby warte doch.“ Er legte seinen Arm um meine Schulter und ich entzog mich ihm. „Was ist den los?“ „Nichts“ fauchte ich und ging mit immer schnelleren schritten weiter.‚Was wenn das kleine in den Himmel kommt und ich dann noch hier bin? Aber dieser Trottel versteht ja gar nix, nun ja ich hab ihn ja auch nichts gesagt.# Kurzerhand drehte ich mich so plötzlich um das Seth gegen mich lief und wir beide auf das nasse Graß fielen. „Was ist denn los? Geht es dir gut?“
„Ich bin tot, wie soll es mir da gut gehen.“ Diese Antwort konnte ich mir einfach nicht verkneifen. Mit halb zusammen gekniffenen Augen schaute mich Seth an. „Naja damit musst du halt ‚Leben’“ „haha wie lustig!“ „ nein ich mache mir Sorgen was du ja nicht verstehst. Was ist wenn das Baby kommt und ohne mich in den Himmel geht und ich hier so lange bleibe bis alles erledigt ist?“ „Na das ist aber so, dein baby hat ja nix verbrochen, da muss es ja nicht hier bleiben oder? Wäre ja nicht fair!“ „ Ich will es aber nicht gehen lassen!“ „Dann schlage ich vor das du hier deine Sache in 8 Monaten erledigt hast!“ Er klang etwas sauer doch als er die Tränen in meinen Augen sah nahm er mich in den Arm.
„Das wird schon wir helfen uns gegenseitig und dann machen wir das schon. Keine Sorge. Es wird alles Gut!“

Zusammen gingen wir jetzt zu der Ulme und ich sah das dort jemand stand der uns aufgeregt zuwinkte.
„Hey Toni, super das du hier bist!“ „Hey Seth, na wer ist den die kleine?“ „Das ist Nina, Autounfall.“ Er schloss diesen Satz als wäre alles damit geklärt, doch anscheinend verstand dieser Toni und ich musterte ihn.
Er war groß nicht so groß wie Seth. Blaue Augen Rote Haare die aussahen aus sah hätte er in eine Steckdose gefasst. Er war muskulös und sah einfach stark aus. Doch Seth war irgendwie noch hübscher und noch,... ja er war etwas besonderes.
„Nina, Tony ist ein alter Kumpel von mir. Wenn ich nicht da bin kannst du jederzeit zu ihm gehen. Er hat, wie soll ich sagen, einen dauer Urlaub. Wenn du verstehst was ich meine.“ „Wie dauer Urlaub? Soll das heißen das du nicht weiter kommst? Musst du nicht irgendetwas erledigen wie Seth und ich?“ „Nein leider nicht. Ich glaube es sind meine eigenen Schuldgefühle die mich hier halten. Ich kann nicht weg. Ich hab alles versucht.
Aber du kannst jederzeit zu mir kommen. Wenn du etwas brauchst.“
„Was sollte ich den brauchen?“ misstrauisch sah ich ihn an. „Mhm..., vielleicht mal eine Schulter zu ausweinen oder Informationen oder mhm, ich weiß nicht. Es ist nur auch hier wichtig Freunde zu haben.“
„Weißt du nur weil die Menschen sterben werden sie ja nicht gleich gut. Wir haben hier ebenfalls Verbrecher und so was die sich nicht geändert haben. Doch wenn sie ihre Aufgabe auf erfüllt haben kommen sie nicht in den ‚Himmel’ wie das immer so schön genannt wird sondern müssen hier bleiben. Sie könne hier nicht weg. Ich glaub für ein paar hundert Jahre oder so.“
„Ein paar hundert Jahre??
Wenn trifft das denn?“
„Ich glaube Mörder und Terroristen und so was halt.“ Warf Seth ein.
„Ja alle die einmal eine tat begannen haben die andren Geschadet hat.“
‚Wie das halt so ist im Leben schlecht benommen und bis in den Tod bestraft’ bei diesen Gedanken musste ich lachen. Erstaunt schauten mich die Jungs an. „Ok lass uns gehen, süße.“ Wir verabschieden uns von Tony und zusammen schlenderten wir den weg entlang. Plötzlich wachte ich schweißgebadet auf. Ich versuchte mich auf zu setzten und mir wurde so übel das ich nicht mehr konnte und neben das Bett kotzte.
Na so ein scheiß! „Baby was hast du denn?“ Schlaftrunken kam Seth durch die Wand getapert. „Halt bleib stehen oder landest in meiner,...mhm. Naj adu weißt schon.!“ „Ah ok warte das haben wir bald willst du wo anders schlafen? Das riecht doch sonst so komisch.“„Ok, erschöpft setzt ich mich auf und rutsche an auf der andren Seit vom Bett und hielt mir den Magen. „Zusammen gingen wir erst ins Bad wo er Eimer und Lappen und Schaufel raussuchte. „Macht dir das nichts aus?“ „Nein keine sorge mach du dich mal wieder frisch und so.“ „Ok wie du meinst.“ Schon wusch ich mir den Mund aus und trank erst einmal viel Leitungswasser um diesen Widerlichen Geschmack rauszuspülen. Dann zog ich mich aus und stellte mich unter die Dusche. Seth machte grade sauber. Als ich aus der dusche stieg und mich grade in ein Handtusch einwickelte kam Seth rein. Schüttete den Inhalt ins Klo und setzte den Eimer unter Wasser.
„Geht es dir besser Baby?“ Er sah mich besorgt an. „Ja viel besser Danke!“ „Kein Problem.“ ‚So ein tollen Hausmann im Haus zu haben ist echt klasse!’ dachte ich und musste grinsen. Als Seth das sah musste er auch grinsen und warf sich mit einer Kopfbewegung die vom schlaf verstrubbelten Haar nach hinten. Diabolisch grinste er mich an und machte einen Schritt auf mich zu.
„Weißt du eigentlich wie heiß du aussiehst?“ Ich zog die Augenbrauen hoch und musterte ihn er hatte nur eine Boxershorts an und er sah wirklich sehr heiß aus. Auch wenn ich das nicht sagte.
Seth kam noch einen Schritt näher. „Weißt du das du mich fast um en Verstandbringst mit deinen Launen?“ „Tja Stimmunkschwankungen sind bei einer Schwangerschaft nicht unüblich.“ Seth lachte leise. Ich spürte die Spannung in der Luft und plötzlich stand er vor mich und leget sein Hände auf meine Schultern und ich hob meinen Kopf um ihn in die Augen zu sehen. Kleine Lichter tanzten in ihnen. Dann küssten wir uns. Es war kein einfacher Kuss sondern, viel stärker. Ich spürte das Feuer die Angst das Vertrauen in diesem Kuss und ich glaube das war bisher der beste Kuss den ich jemals bekommen habe. Als der kuss endete schauten wir uns Glücklich an.
Zusammen gingen wir in Seth Zimmer wo ich mich an ihn kuschelte und schnell einschlief.

In den folgenden Wochen hatte ich einfach keine Lust und Kraft mich mit den Lebenden Auseinaderzusetzteen. Ich hatte immer noch die morgendliche Übelkeit und ich war ständig müde. Essen konnte ich in letzter Zeit überhaupt nicht weil mir allein schon von den Geruch übel wurde. Seth verstand das aber er gab mir dann immer Zwieback oder Salzstangen.

So ihr lieben das war der 4te Teil! Ich hab leider nur ein paar seiten geschafft du schreiben. Ich hatte bisher einfach zu viel mit der schule zu tun. Aber jetzt sind Ferien udnncih bin krank und deswegen wir wohl bald mehr kommen.
Also ich freu mich total auf eure Kommis und viel Spaß noch beim Lesen!
Alles Liebe
Jessy







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