Im Bann der Liebe* Teil 3

Autor: evErybody´s Darling
veröffentlicht am: 03.03.2008




' Mein Sohn deine Hochzeit mit Aisha Al Barék ist schon bald. Hast du denn schon eine Ahnung wieviele Gäste wir erwarten?', fragte Louis Mutter.
Louis putzte gerade mit der Servirte seinen Mund ab, da er mit seinem Abendmahl schon fertig war.
' Ja 350 Einladungen gehen von uns und 150 von Aisha du weist ja Mutter das sie keine große Familie hat'
' Ja dessen bin ich mir bewusst. Gut dann fange ich morgen schon mit den Vorbereitungen an.'
' Mutter wir haben noch Zeit.'
' Besser zu früh als zu spät mein Sohn.'
' Ahh bevor ich es vergesse euch zu sagen. Ich habe Freunde aus Frankreich eingeladen. Sie werden paar Tage vor derHochzeit hier im Palast eintreffen. Ich hoffe das ist euch Recht.'
' Sicher, wir haben hier genug Platz für deine Freunde', antwortete Phillipe de Lacaille.' Ich bin mir Sicher das nicht nur meine Freunde kommen. Bei einigen werden es die Frauen oder die Krieger sein.
Und zwei meiner Freunde werden nach der Hochzeit für eine Weile hier bleiben, aber nur wenn es euch Recht ist.'
Die Eltern von Louis bejahten somit die Frage und redeten über Louis AliŽs Hochzeit.Es gab viele Einzelheiten die noch beredet werden müssten.
Mad. Fatima bat seinen Sohn AishaŽs Eltern zu benachrichtigen das sie demnächst zu ihnen zum Tee kommen würden,somit sie auch gleichzeitig über die nötigen Einzelheiten reden könnten.
Nachdem alle ihr Abendmahl beendeten machten sie sich auf den Weg deren Zimmer.

7 Wochen später

'Aisha, Zahra seid ihr zwei endlich mit den Anproben fertig?', fragte ZahraŽs Tante und die zukünftige Schwiegermutter von
Aisha neugierig vor der Tür.
' JA Tante, noch ein wenig Geduld.Die Kleider müssten dann noch einmal zum Scheider. Es müssten noch Änderungen gemachtwerden.'
' Ihr beide seid schlimmer wie meine ganzen Töchter zusammen. Kinder das ist schon das 3 mal in der Woche das an eurenKleidern änderungen unternommen werden müssen.'
Die jungen Frauen kicherten leise vor sich hin. Nachdem sie sich umgezogen hatten und ihre Kleider abgegeben hatten begaben
sie sich zum Tee auf ZahraŽs Terasse.
' Deine Augen leuchten so stark. Du freust dich sehr auf deine Hochzeit wie ich merke', fragte Zahra Aisha mit einem breiten Lächeln
' Ja sehr. Ich liebe Louis sehr und ich kann es immer noch nicht begreifen das wir bald heiraten',
antwortete Aisha Al Barék unter Freudetränen.
' Ich freue mich so für euch. Das kannst du mir glauben. Und jetzt hör auf zu weinen sonst wein ich gleich auch.'
' Schon gut ich habe ja schon aufgehört. Ich danke dir sehr für deine Hilfe wegen den Hochzeitsvorbereitungen.
Ich bin so froh das zwischen uns alles in Ordnung ist. Ich hatte anfangs ein sehr großes Misstrauen gegenüber dir.
Wenn ich ehrlich bin war ich nicht nur auf dein Aussehen eifersüchtig sondern auch wie gut du dich mit Louis verstehst.
Du musst bedenken nicht jeder hat mit seinem Cousin ein so gutes Verhältnis.'
' Du hast recht meine liebe. Wir haben ein sehr außergewöhnliches Verhältnis, aber es ist nicht so das es seit den letzten
Jahren erst so ist. Wir haben uns schon als Kinder so gut verstanden. Wir haben immer alles zusammen gemacht.
Haha, seine Schwestern dürften nie mit uns spielen. Das war einfach unser Ritual und es hat sich bis heute nicht geändert.
Dennoch gibt es kein Grund zur Eifersucht Aisha. Ich bin weder die Geliebte von Louis oder eine Schönheit.
Ich bin ein normales Mädchen das eine marokkanische Mutter und einen französichen Vater hat.'
Sie redeten noch über viele Einzelheiten der Hochzeit und über die kommenden Gäste.Zusammen lachten sie über die hässlichsten Kleider der Frauen von der Verlobungsfeier des zukünftiges Ehepaares.
Gegen Abend fragte Aisha nach dem Gouvernerssohn Yasin von Sebta und ob Zahra vorhabe sich mit ihm zu vermählen.
Zahra erzählte bedrückt die Wünsche ihres geliebten Onkels, dass sie noch Zeit zum überlegen habe und wie sie froh sie istdas dieser Narr endlich vom Palast fort ist.
Als Aisha hörte wie Zahra diesen Mann verachtete antwortete sich nur mit einem ansteckenden Lachen.
Und das sie hoffe das Zahra irgendwann mal den Mann ihres Herzens heiraten würde.Nach einem langen lustigen Abend verabschiedeten sich Zahra und Aisha mit einer herzhaften Umarmung und machten sich
für ihr Bett fertig.

5 Tage später

' ZAAAAAAAAHRAAAAAAAAAAAA, komm sofort wieder zurück', schrie Mad. Fatima hinter Zahra her.
' Zahra hörst du mich denn nicht? Du sollst zurück kommen.'
Zahra hörte das Geschrei ihrer Tante doch sie hatte nicht vor sich rum zu drehen und wieder in ihr Zimmer zu gehen.
Sie lief weiter ignorierte die flehenden Rufe ihrer Tante und traf Richtung Ende des Palastes die fanzösichen Freunde von
Louis die vor ein paar Tagen im Palast eintrafen. Nicht alle trafen ein.
Ein Freund fehlte mit seinen Kriegern doch die sollten heute oder spätestens Morgen in der Früh eintreffen.
Sie knickste vor den jungen Herren und wünschte ihnen einen schönen tag und ging mit einem stolzen Gang weiter.
Somit hinterließ sie einen großen Eindruck bei ihnen. Sie hatten schon viel von ZahraŽs Schönheit gehört.
Hatten aber nicht viel Glauben daran geschenkt doch jetzt merkten sie das sie schöner ist als man sich erzählt.
Sie merkten durch Zahras Verhalten das sie sich nicht leicht beeindrucken und einschüchtern lässt.
Und Durch den Mut mit dem sie von ihrer Tante lief mussten die Diener und Zofen auf dem Gang lachen.
Sie machte das große Tor auf und die Sonnenstrahlen hießen sie Willkommen.
Als sie das schöne Wetter sah umgab ihre Lippen ein Lächeln.
Sie hatte schon als Kind die Sonne geliebt.Ein Tag ohne die Sonne kam für sie wie eine Folter vor.
Doch die Kälte hingegen hatte sie schon immer gehasst. Ihr wurde schnell kalt und sie verfluchte den Winter jedes Jahr.
Im großen Hof liefen die Angestellten rum. Die meisten erledigten die letzten Vorbereitungen für die Hochzeit.
Zahra begrüßte sie alle mit einem warmherzigen Lächeln.
' Ist das nicht ein schöner Tag Yasmine?', fragte Zahra fröhlich eine Angestellte.
' Oh ja, es ist ein wunderschöner Tag Madamé.'
Zahra ging weiter und betrachtete den Himmel. Nicht mal eine Wolke war zu sehen und sie beschloss einen langenSpaziergang zu unternehmen.
Sie sah von weitem viele Männer und dachte sich das sie die restlichen Freunde von Louis sein müssten.
Sie machte sich keine weiteren Gedanken und lief weiter.
Auf einmal hörte sie wie jemand ihren Namen rief.
' ZAAAAAHRAAA komm jetzt sofort wieder rein. OHH mein Herz sie ist draußen und trägt nicht mal einen Schleier um ihre Haare.
Was sollen die ganzen Marokkaner nur von uns denken und übermorgen ist die Hochzeit.Zahra mein Kind komm bitte wieder zu den Anproben rein', schrie Mad. Fatima durch das geöffnete Fenster.
Zahra lief jetzt rückwärts damit sie sah wer ihren Namen rief.
' NEIN Tante diesen Wunsch kann ich Euch nicht erfüllen. Es ist ein viel zu schöner Tag um mich in diese engenKleider zu stecken. Mein Kleid ist perfekt.
Und machen Sie sich keine Sorgen ich werde nicht in der Umgebung sein wo sich dich Marokkaner befinden.
Schließen Sie endlich das Fenster Tante, Ihre zukünftige Schwiegertochter braucht Euren Rat dessen bin ich mir Sicher.
Ich wünsche Ihnen noch einen schö ... ', sie wollte noch ihren Satz beenden doch sie stoß sich mit jemanden zusammen.
Als sie sich umdrah drehte sich die andere Person auch um und Zahra blickte in diese wunderschönen blauen Augen.
Sie bewegte sich nicht. Sie konnte nur noch in diese bezaubernden blauen Augen schauen.Nein das war nicht ganz blau, dachte sie sich, da ist noch eine andere Farbe mit drin.Die Zeit schien stehen zublieben. Sie nahm nichts anderes mehr wahr als diese Augen.Sie musste hoch schauen damit sie den Blick stand halten konnte.
Smaragdgrüne Augen gegen Meeresblaue mit einem unbekannten Ton mit drin!
Wem gehörten bloß die einzigartigen Augen, die sie je gesehen hatte ?????????????????

Soo Leute ein bissl mehr wie das letzte mal =)
Ich hoffe man hat nicht sehr die Rechtschreib- und Grammatikfehler bemerkt :S
Ob positiv oder negativ ich werde mich über jedes Kommentar freuen!
I hope you like it ...
Macht´s guuuuuuuuut :D

LG Ela







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