Ferienliebe

Autor: Aa++!!Tammy
veröffentlicht am: 20.06.2009




Eigentlich freute ich mich auf Pfingsten. Ich ging nämlich mit meiner Mutter nach Berlin um dort ein paar Tage zu verbringen und shoppen zu gehen.Natürlich taten wir das auch und ich bekam viele neue Klamotten, doch danach sollte ich mit meinem Vater und ein paar Bekannten Campen gehen.
Mein Vater war zwar ziemlich scheiße drauf in letzter Zeit weil sich meine Eltern getrennt hatten, aber das schlimme an der ganzen Sache war, dass ich einen der Jungs überhaupt nicht ausstehen konnte. Und das war Mike.
Er war in meinem Alter, also 15, und für mich immer ein rotes Tuch gewesen.
Ich hatte einmal versucht mit ihm zu reden, aber das war ein Reinfall, er laberte nur scheiße, über Fußball und so ein Zeug, und seit dem hatte ich es gelassen.
Tja, es war mein erster Abend und nun saß ich alleine unter 5 Jungs.
Wir waren insgesamt 3 Familien.
Auf einmal kam Mike auf mich zu und setzte sich dicht neben mich ans Lagerfeuer.
„Hi, ich hab dich ja schon lange nicht mehr gesehen. Wie geht’s?“Ich war erstaunt, dass er einen ganzen Satz formulieren konnte.
„Och ganz gut.“, meinte ich lässig und bemerkte, dass er mich fast mit Blicken verschlang. Versuchte er etwa mich anzumachen.
„Mein Freund hat mich vor 2 Monaten verlassen, oder besser gesagt betrogen und ich hab ihn verlassen, aber sonst geht es mir gut. Ich bin schon länger drüber weg.“
Er grinste vielsagend: „Er weiß nicht was er verpasst.“
Oh ja, und wie er versuchte mich anzubaggern.
Ich überlegte, ob ich darauf einsteigen sollte oder nicht. Eigentlich sah er ja ganz gut aus. Braune Augen, groß, schlank, sportlich und braune Haare.
„Und was ist mit dir. Hast du ne Freundin?“
„Noch nicht, aber hoffentlich bald.“, meinte er und bei hoffentlich zwinkerte er mir zu.
Leider war der Abend dann auch schon gelaufen, denn unsere Eltern degradierten uns ins Bett, weil sie am nächsten Tag früh raus mussten.
Ich ging Richtung Wohnwagen, da ich an diesem Tag noch nicht dazugekommen war mein Zelt aufzustellen, weil wir erst so spät gekommen waren. Und Mike und sein 13 jähriger Bruder Leon gingen in ihre Zelte.
Einzig die Kinder von Peter und Amelie durften noch wach bleiben, weil sie nicht so früh raus mussten. Naja, ich wollte Fotos machen, dafür stand ich auch mal früh auf. Jedenfalls wünschte ich meinem Vater(Meine Mutter war nicht mitgekommen) gute Nacht, genauso wie den anderen Eltern und den zwei Brüdern Luke (17) und Josh (15).
Josh war zwar ganz süß, aber Luke war heiß. Es bestand überhaupt kein Vergleich. Josh sah aus wie ein süßer Schwarm von Nebenan. Luke sah aus, wie dem Playboy entsprungen.Im Wohnwagen legte ich mich auf das rechte Bett und zog dir Trennwand zu.
Ich verstand immer noch nicht, wie Mike es geschafft hatte, normal und nett zu werden und vor allem, wie er dazu kam, mit mir zu reden.
Okey ich hatte mich auch verändert. Ich hatte abgenommen und war nun mit den Traummasen 89-61-92 gesegnet, allerdings wusste ich echt nicht ob es daran lag.Ich dachte noch kurz darüber nach, wann mein Vater wohl schlafen gehen würde und schlief kurz darauf selbst ein.

Ich drückte mir ein Kissen auf die Ohren. Oh man, mein Vater schnarchte schon wieder wie eine Kettensäge. Das hielt man echt nicht aus. Ich hatte schon alles möglich nach ihm geworfen, doch es half alles nicht. Wenn ich morgen nicht total verpennt aussehen wollte.Nachdem ich ihn dreimal geweckt hatte, packte ich meine 7 Sachen und ging hinaus.Auf dem Boden schlafen konnte ich, so viel stand fest. Also schlurfte ich zu den Zelten, die alle etwas abseits standen und krabbelte in das Zelt, von dem ich dachte es sei Mikes.Er würde schon nichts dagegen haben, wenn ich eine Nacht bei ihm pennte.
Und tatsächlich ragte ein dunkler Haarschopf hinter den Kissen hervor.
Ich platzierte mich neben ihm und schlief auch bald darauf ein.

„Miley? Miley bist du das? Wach auf!“
Ich erkannte die Stimme. Es war nicht die von Mike. Es war die … von Luke.Erschrocken öffnete ich die Augen und blickte in die smaragdgrünen von Luke.
Er war mir so nah, das seine Nasenspitze meine fast berührte und eine besonders lange Strähne seines sonst eher kurzen Haares meine Wange kitzelte.
Ich starrte ihn an und er, er starrte zurück.
„Was machst du denn hier?“
„Ich … ich dachte … ich wollte … äh … nur in Ruhe schlafen. Mein Vater hat geschnarcht wie sonst was.“
Er sah heiß aus, als er mich so verschmitzt ansah.
Er hatte braune Haare, die ihm zerzaust vom Kopf abstanden. Man konnte nichts an ihm finden, was nicht perfekt aussah. Und auch sein offenes Hemd machte mich ganz verrückt vor Entzückung.
„Ja, ne is klar!“, meinte er sarkastisch.
Ich wurde glaub ich feuerrot, als er mich so ansah.
„Wie süß!“, meinte er belustigt.
„Was denn?“; meinte ich leicht verwirrt.
„Du wirst ja ganz rot. Aber gib es ruhig zu, dass du mich sexy findest. Geht mir doch genauso mit dir.“
„In deinen Träumen vielleicht.“, konterte ich lächelnd.
Und zwar mit dieser Art Lächeln, die sich ein Mädchen zu Nutze machen kann, um jedem Mann den Kopf zu verdrehen. Das Lächeln mit dem Eleganten Augenaufschlag.
Danach ließ ich ihn einfach so allein im Zelt zurück.

Fataler Fehler, denn in diesem Moment kam auch mein Vater aus dem Wohnwagen und sah mich, wie ich aus dem Zelt geklettert kam.
Ihr müsst wissen, dass mein Vater nichts dagegen hat, wenn ich einen Freund habe, aber er will immer genau wissen was abgeht.
Er hat mir auch schon in den letzten 2 Jahren unzählige Male ein Sex-Gespräch aufgedrückt. Es war die Hölle. Ein Glück musste ich nichts tun als schweigen und abzuschalten, weil ich alle wichtigen Infos aus der Bravo hatte. ;-))
Meine Mutter ist da lockerer drauf und lässt mich machen. Sie sagt nur manchmal, dass ich sie ruhig was fragen könne.
Das einzige, was sie mir aufgedrückt hatte, war dass ich ihr Versprechen musste, dass ich zu ihr kam, wenn ich mal mit meinem Freund schlafen wollte, dass ich mir die Pille verschreiben lassen könnte.
Tja, doch so weit war es bis jetzt noch nie gekommen.

Ich ignorierte einfach die bohrenden Blicke meines Vaters.
Allerdings wurde es noch schwieriger, das zu tun, als Luke immer noch im gleichen Aufzug wie vorher aus dem Zelt kam und sich neben mich setzte.

Immer wieder trafen sich unsere Blicke und wir lächelten uns an. Es gefiel mir. Er gefiel mir. Doch war es das Wert, dafür die misstrauischen Blicke meines Vaters zu ernten?
Ich weiß es nicht.







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