Man darf doch träumen!

Autor: Elisabeth
veröffentlicht am: 29.11.2009




Hallo! ICh hoffe euch gefällt meine Geschichte und wenn nicht, sagt mir doch bitte, wie ich sie verbessern könnte!
LG, Elisabeth

Am nächsten Morgen ging Jens nicht wie gewöhnlich sofort in sein Büro, sondern ging direkt zu seinem besten Freund Alex. Eigentlich wollte er gestern schon mit ihm reden, aber dieser war nicht in seinem Büro und auch sonst nirgendwo im Krankenhaus zu finden, deshalb entschloss er sich zurück zu seiner Arbeit zu gehen und es auf den nächsten Tag verschieben.'Alex! Was fällt dir ei - ', weiter kam er nicht, denn als er sein Büro betrat sah er Alex und seine Frau in enger Umarmung miteinander. Es sah nicht so aus, als ob sie übereinander herfallen würden, aber es war ihm trotzdem peinlich.
'Oh...tut mir Leid...äh...ich komme später wieder!'
Mit diesen Worten wollte er die Tür schließen, doch Alex kam ihm zuvor.
'Jens! Warte!'
Mit einem letzten Kuss verabschiedete er seine Frau, die dann auch an Alex vorbei durch die Tür den Raum verließ.
Alex kam daraufhin direkt auf ihn zu und schaute ihn fragend an.
'Was kann ich für dich tun?'
Eigentlich hatte er ja vor ihn anzuschreien, wieso er ihn bei dieser dämlichen Veranstaltung angemeldet hatte, aber mittlerweile war seine ganze Wut wieder in Luft aufgelöst.Jens erklärte seinem Freund sein Problem, doch dieser blieb hartnäckig. Er bestand darauf, dass Jens zu der Fortbildung ging, da es eine Bereicherung für das Krankenhaus wäre. Nachdem ihm sein Freund einen fünf Minuten langen Monolog darüber gehalten hatte, sah Jens es schließlich ein - was nicht heißt, dass er glücklich darüber war - und lenkte vom Thema ab.
'Ist bei dir und deiner Frau soweit alles klar?', fragte er in Bezug auf die Szene, die ihn erwartete, als er das Büro betrat.
Alexander erötete und meinte mit einer etwas leiseren Stimme: 'Ja, bei Anette und mir läuft alles wunderbar. Wir lieben uns noch so wie am ersten Tag.'
Lachend meinte Jens: 'Das war zu sehen, vorhin meine ich.
Alexander erötete nur noch mehr.
'Kannst du das Gesehene nicht einfach vergessen?'
Nickend, aber auch gleichzeitig lachend, lenkte Jens das Thema auf die Arbeit zurück.

Als sie aufwachte hatte Noemie Kopfschmerzen, obwhol sie doch am vergangenen Abend aufpasste nicht zu viel Alkohol zu trinken. Nach einer langen und angenehmen Dusche ging sie in ihren Bademantel gehüllt in ihre Küche und füllte Wasser in ein Glas. Dann holte sie sich noch eine Aspirin und schluckte diese auch sofort gefolgt von dem Wasser.Sie setzte sich auf den Stuhl an ihrem Küchentisch und sah sich seufzend um. Sie sollte wirklich einmal wieder aufräumen. Sie sah, dass noch ein bisschen Geschirr in ihrer Spüle war. Sie würde sich später darum kümmern. Dann fiel ihr Blick das erste Mal an diesem Morgen auf die große Küchenuhr. Es war bereits nach halb eins! Wie konnte sie nur so lange schlafen. Sie musste doch noch ganz viele Dinge erledigen. Zuerst musste sie einkaufen gehen, dann musste sie zu ihr Haus mal wieder auf Vordermann bringen und dann musste sie natürlich noch zu Kathi. Eigentlich wollten sie gestern abend nicht nur über Noemies Arbeit oder möglichen neuen Job reden, sondern auch über Kathis Ex, aber irgendwie hatte sich das nicht ergeben. Sie hatten einfach sehr viel Spaß gehabt und ihre gemeinsame Zeit genossen.Doch jetzt sollte sie sich wirklich beeilen, ansonsten würde sie heute nichts mehr zustande bekommen.
Seufzend stand sie auf, als sie sah, dass ihr Anrufbeantworter blinkte.
Sie ging zu ihrem Telefon, nahm es in die Hand und drückte auf die Taste, um die Nachrichten anzuhören.
' Sie haben eine neue Nachricht!', tönte ihr die Computerstimme entgegen.
'Nachricht 1. Freitag, 4.Juni, 22:56 Uhr.'
Wer ruft mich denn so spät noch an?, fragte sich Noemie.
'Hallo Noemie! Es tut mir Leid, dass ich noch so spät anrufe, aber wie es scheint bist du eh nicht da. Ähm, ... also was ich dir sagen wollte, ist, dass ich Anke gebeten habe mich zu heiraten!'
Sie konnte nicht weiterzuhören. Ihr Vater wollte Anke heiraten?
Wie kann er das Mama antun? Wieso? Liebt er sie nicht mehr?
Viele Fragen stellten sich in ihrem Kopf und sie hörte gar nicht mehr zu, was er sagte.Ihre Mutter war seit acht Jahren tot. Natürlich wusste sie, dass ihr Vater nicht ewig alleine weiterleben wollte. Sie konnte es ja auch verstehen, aber bedeutete das, dass er Anke mehr liebte, als ihre Mutter?
Sie konnte diesen Gedanken nicht aus ihrem Kopf verdrängen. Eigentlich sollte sie sich freuen, dass ihr Vater glücklich war und einen neuen Versuch wagte. Schließlich hatte er sich eine lange Zeit in seine Trauer eingeschlossen.
Plötzlich klingelte das Telefon und Noemie schreckte auf. Sie war so sehr in Gedanken, dass sie alles um sich herum vergessen hatte.
'Noemie Ogali!'
'Hi Noe', tönte die gut gelaunte Stimme ihrer besten Freundin ins Ohr 'Na, wie gehts? Schon ausgeschlafen?'
'Hm..', grummelte Noemie vor sich hin. Im Moment war sie nicht in der Laune solche gutgelaunten Gespräche zu führen.
'Kathi, ich komme nachher in deinem Salon vorbei. Dann können wir über alles reden, ok?''Meinetwegen, aber beeil dich!' Mit diesen Worten legte Kathi auf.







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