wo das Glück hinfällt

Autor: *lena *
veröffentlicht am: 17.10.2009




Ich krame aus meinen Sachen meine Boxershorts und ein schlichtes viel zu großes Hemd heraus: mein Schlaflook halt. Ich schmeiße mich auf das riesige Bett und kuschle mich in der Decke ein. In aller ruhe denke ich über meine Lage und über die verschiedenen Leute die ich kennen gelernt habe nach. Aber vor allen musste ich an Chris denken, der sein Zimmer links von mir hat. er ist wirklich das Arschloch in Person. Ich hatte letzte Woche schon eine Auseinandersetzung mit ihm gehabt und ich kann euch sagen er ist einfach nur ein eingebildeter Typ der denkt er könnte jede haben. In kurzer Zusammenfassung das Machoarsch schlecht hin, Okay ich muss zugeben er sieht echt heiß aus. Mit seinen schwarzen hoch gegellten Haaren, den blitzenden hellblauen Augen und dem taffen lächeln bringt er schon so manches Mädchenherz zum schmelzen und zerfetzt es dann in tausende von kleinen Stücken. Ach genug über ihn nachgedacht und meine Zeit verschwendet. Ich muss zu geben ich hab etwas Bammel vor morgen, ich meine ich kenne noch so gut wie niemanden und es ist schon doof wenn ich dort auf einmal aufkreuze. Ich nicke langsam ein und falle in einen tiefen Schlaf.

Ich stehe nur in meinen Schalfanzug an einer einsamen Straße die mitten durch einen dunklen, unheimlichen Wald führt. Nebelschwaden schlängeln sich durch die bäume und Krähen ziehen unheilvoll ihre runden über den Kronen. Mir laufen Angstschauer über den Rücken und ich zittere vor der Kälte. Ich sehe meinen Atem als kleine weiße Wolke zum Himmel aufsteigen und schaue mich ängstlich um. Alles wirkt auf mich bedrohlich und dunkel. Auf einmal nehme ich ein Motorgeräusch wahr und sehe wie meine Mutter mit unserem alten Auto um die Ecke gefahren kommt. Sie singt mal wieder lauthals die Lieder im Radio mit so wie sie es schon immer getan hat und strahlt im ganzen Gesicht. Ich muss bei ihren Anblick Lächeln und eine Wärme macht sich in mir breit die sich wie ein Schutzschild um mich legt und die Kälte und all die sorgen, Verzweiflung und Angst. Plötzlich war da noch ein zweites Motorgeräusch. Ich wusste genau was jetzt passieren würde. Panisch probiere ich meine Mutter auf das Auto aufmerksam zu machen doch ich scheine wie Luft für sie zu sein. Ich schreie mir die Seele aus dem Leib, Tränen rennen mir ununterbrochen übers Gesicht doch ich kann sie nicht retten und dann ging alles ganz schnell ich sehe nur noch wie meine Mutter verzweifelt das Auto vor ihr mit vor schreck aufgerissenen Augen anguckt und höre sie schreien, dann war da nur noch das Geräusch 2 aufeinander prallender Autos .

Schreiend wache ich völlig durch geschwitzt auf. Ich kaure mich zusammen und weine bitterlich. Ich habe seit meine Mutter gestorben ist so gut wie jede Nacht Alpträume doch dieser war so ziemlich schreckligste von allen bisher, er hat sich so…so echt angefühlt. Ich schluchze vor mir her und wünsche mir nichts sehnliche als einfach in arm genommen zu werden und mich sicher und geborgen zu fühlen. Vor allen will ich nicht mehr alleine auf dieser großen, großen Welt sein. Vorsichtig strecke ich erst ein und dann das andere Bein aus dem bett und tapse zur Tür und schließe sie auf. Ich weiß nicht warum, aber ich gehe nach rechts und bleibe vor Tobis Tür stehen und klopfe leise. Angestrengt lausche ich auf irgendwelche Geräusche, doch das Einzigste was zu hören war, war mein viel zu schneller Atem. Noch mal klopfe ich an und ENDLICH höre ich die ersehnten Schritte hinter ihr. Ein total verschlafener Tobi öffnet mir die Tür und guckt mich verwundert an. Als er meine verweinten Augen sieht, die höhst wahrscheinlich total rot sein müssen, ist er auf einmal hellwach. ,, Süße was ist den los?'' ,, Ich…ich…hatte…einen…alptr…darf ich bei dir bleiben?'' Ich schaue mit riesigen roten Kulleraugen zu ihm hoch. ,, Aber natürlich .'' Ich taumle auf sein Bett zu und kuschle mich unter die warme Decke. Er schließt die Tür wieder ab und legt sich neben mich ins Bett. Ich schmiege mich an ihn wie ein kleines Kind und genieße einfach die Wärme und Sicherheit die von ihm aus geht. Er legt einen arm um mich und ich flüstere noch ein leises: ,, Danke.'' bevor ich in einen friedlichen tiefen Schlaf falle. Und ihr müsst zu geben tief im Herzen wird jeder Mensch egal wie alt immer ein kleines Kind bleiben was sich nach Sicherheit und Liebe sehnt…..







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