Sterne, Atem und Lippen

Autor: ....Just Love...!
veröffentlicht am: 27.06.2009




Ich betrat meinen begehbaren Kleiderschrank und sortierte die restlichen neuen Klamotten ein und überlegte dann, was ich am nächsten Tag zur Schule anziehen wollte. Bei dem Gedanken an Schule wurde mir schwindelig.

Ich konnte mir nicht vorstellen morgen wieder zur Schule zu gehen und wieder diese Freundschaft aufzutischen. Ich meine, das konnte doch noch keine Freundschaft sein. Es ging doch viel zu schnell.. Oder?
Klar, man sagte es gäbe Liebe auf den ersten Blick. Gab es solche Freundschaften auch? Ich sollte mir nicht so viele Gedanken machen.

Ich suchte mir einen Jeansrock aus und dazu ein rotes langes Top. Dazu wollte ich meine neuen roten Indianersandalen tragen.
Das war absolut nicht mein Style. Aber ich hatte Lust das zu tragen also suchte ich es mir heraus.

Ich ging hinunter in die Küche um mir etwas zu essen zu machen.
Scott stand immer noch da. So hatte ich ihn noch nie gesehen.. So nachdenklich... Seltsam!Ich beschloss ihn nicht zu fragen. Die Stimmung zwischen uns war immer besser wenn wir unseren Kummer für gute Freunde aufhoben.
'Willst du auch was essen?' fragte ich ihn.
'Klar. Was machst du?'
'Burger.'
'Viel Spaß. Sag mal, wann wollten Mom und Dad mit den Knirpsen wiederkommen?', fragte mich mein Bruder.
'Um neun glaube ich.'
'Es ist jetzt um halb zehn.' sagte er.
Ich ließ das Messer sinken. Ich warf einen Blick auf die Uhr und tatsächlich zeigte sie halb zehn an. Das war außergewöhnlich seltsam. Das sah meinen Eltern nicht ähnlich.'Rufst du sie mal an?', bat ich Scott.
'Wenn's denn sein muss.', murmelte er und trottete zum Telefon.
Ich hörte ihn im Hintergrund quasseln. Irgendwann vernahm ich den berühmten Satz:'Alles klar bis dann.' das bedeutete so viel wie: 'Wenn ihr kommt bin ich nicht zu Hause.'Na toll.
Er legte auf.
'Scott wo willst du hin?' fragte ich ärgerlich mit zwei Burgern in der Hand.
'Ich bin nur eben bei den Nachbarn.' sagte er kurz, nahm seine Jacke und ehe ich fragen konnte, was er wollte war er auch verschwunden.
Es war einfach unausstehlich mit meinem Bruder. Ich wusst enicht einmal was mit meinen Eltern war.
Säufzend setzte ich mich an den Tisch und aß einen Burger.
Als ich den gegessen hatte griff ich mir das Telefon und suchte die Nummer meines Vaters.'Tuuuuuuuuuuuuut' machte das Telefon.
'Hallo, hier Seth Barndt'
'Hey Dad, ich bin's.'
'Oh hi Prinzessin was gibt's?'
'Wann kommt ihr denn?' fragte ich.
'Heut egar nicht mehr, die Kleinen haben Fieber. Alle beide. Wir müssen im Krankenhaus bleiben, weißt ja der Kleine...'
'Ja ja okay. Gut. Dann bis morgen.'
sagte ich und legte auf. Das typische Fieber. Das bekamen die meisten Familienmitglieder. Immer wenn man länger als 2 Stunden Flugzeug hinter sich hatte. Mein Vater, mein Bruder und ich waren die einzigen die das nicht hatten.
Ärgerlich machte ich überall das Licht aus und legte mich ins Bett.
Es dauerte lange bis ich endlich einschlief. Noch dazu hatte ich einen Alptraum:

~ Ich kam in meinen Klassenraum und alle begrüßten mich mit einem Küsschen auf die Wange. Als Michael an der Reihe war. Er beugte sich gerade zu meiner Wange als Jackie sein Gesicht zwischen die Hände nahm und auf meine Lippen presste. Ich wollte mich losreißen doch alle hielten uns fest. Michael konnte noch nicht einmal küssen. Er sabberte ganz furchtbar viel und zwang mich meinen Mund aufzureißen. Alle jubelten viel und ich war die einzige die von dem Kuss nicht begeistert war. Ich war alles andere als begeistert. Dann stand ich auf einmal nackt da. Komischerweise störte das niemanden. Bis ich bemerkte, dass alle nackt waren. Mir wurde schlecht. ~

Schweißgebadet wachte ich auf. Mein Wecker klingelte schrill und mit der Faust schlug ich ihn damit er mich in Ruhe ließ. Ich sprang unter die Dusche und zog mich an.
Ich dachte die ganze Zeit über diesen Traum nach währrend ich meine Cornflakes über mich ergehen ließ. Bis ich bemerkte dass Scott verschlafen hatte.
Stöhnend ließ ich meine restlichen Cornflakes in der Milch schwimmen und klingelte sein Zimmer an. Als keiner ran ging stieg ich die Treppe hoch und ging ohne zu klopfen in sein Zimmer. Leer. Sein Bett. Leer. Auch in seinem Bad war er nicht.
'Scott?' rief ich mehrere Male.
Keine Antwort.
Vielleicht war er schon in der Schule. Und hing mit seinen neuen Kumpels ab...
Apropos.. Ich sah auf die Uhr. Verdammt. Ich war zu spät. 10 Minuten hatte ich noch. Ich rannte ins Bad um mi noch einmal flüchtig die Zähne zu putzen und stürmte aus dem Haus.Dort stand es. Ein Auto. Oder vielleicht auch DAS Auto.







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Kommentare

Nadja

28.10.2010 14:20:23

Bitte macht widär, diä gschicht intressiert mi sehr!!!!!


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