Sterne, Atem und Lippen

Autor: ....Just Love...!
veröffentlicht am: 21.06.2009




Ich war noch nie ein Jungenfänger. Ich war klein, rothaarig und hatte viel zu viele Sommersprossen. Ich war nicht dick und auch nicht dünn. Ich war das, was Jungs vermieden. Mir war meine Entwicklung egal vor allem Schule. Ich machte mir nichts aus Mode, Make up oder Jungs. Das hatte Zeit und ich wartete immer auf das Glück, was auf mich zukam. Ich wollte mein Glück nicht suchen gehen, auch wenn ich das vielleicht nötig gehabt hätte.

Ich war in Berlin geboren. Mein Vater war Amerikaner und meine Mutter war Vientnamesin. Mein Vater blond, groß und schön, meine Mutter hatte schwarzes Haar, ein paar wenige Sommersprossen und Rehaugen. Ich sah nicht gerade aus, als würde ich zur Familie gehören. Anders als meine Geschwister. Wo es viele gab. Mein großer Bruder Scott, meine kleine Schwester Zsu und mein Bruder Bao. Bao war noch ein Winzling. 3 Monate alt oderso. Zsu war 5 Jahre alt und im Fragealter, ich, Julia (man spricht es Dschüliah!) war 15 Jahre alt und mein Bruder Scott 17. Mein Dad hatte einen Job in Kalifornien bekommen und wir zogen in den Sommerferien also nach Riverside. Mir machte das nichts aus und den beiden Winzlingen auch nicht. Nur scott hatte damit Probleme. Er musste seine Band zurücklassen, seine Freundin und seinen Freund auch. Ja, ihr habt richtig gehört. Mein Bruder war Be-Sexuell. Er hatte Freund und Freundin immer nebeneinander.

Okay also ich muss jetzt nicht beschreiben, wie mein Flug nach Riverside war. Wir zogen erst zum Ende der Ferien um, damit wir noch Zeit hatten uns von deutschland zu verabschieden. Dies galt aber nur für Scott. Niemand würde etwas vermissen. Ich freute mich. Ich überlegte einen Stylewandel vorzunehmen.

Ich ging noch einmal ausgebig shoppen, um in Amerika mit meinen deutschen Sachen angeben zu können. Ich ging mit Marie. Sie hatte einen gewagten Stil, aber es war ein Stil.

Jedenfalls zogen wir in eine Villa nach Riverside. Es war eine geniale Villa! Sie war weiß und riesig. Wir hatten einen Pool und mein Zimmer war riesig. Ich hatte einen begehbaren Kleiderschrank... Luxus pur! Und das alles nur, weil mein Vater einen so genialen Job bekommen hatte. Super!

Der erste Tag an meiner neuen High School. Ich sprach gut Englisch. Mein Vater fuhr mich zur schule, drückte einen Kuss in meine Hand und wünschte mir viel Glück.
Ich trug eine Blue Jeans mit einem schwarzen Hemd. Vielleicht war das der Grund, warum ich so angestarrt wurde..
Ich setze mich also in meinen Raum, ich hatte jetzt Mathe. Ich konnte Mathe nicht ausstehen. Ausserdem schauten mich die anderen an, als käme ich vom Mars. Vielleicht war ich das ja auch.
Ich ließ die Stunde über mich ergehen und war froh, mit zwei Sätzen eine kleine Vorstellungsrede halten zu dürfen. Danach hatte ich Geschichte. Schon besser, aber nicht gut. Ich setzte mich neben ein Mädchen das auch in meinem Mathekurs war, ich glaube sie hieß Jackie. Ich war mir aber nicht sicher. Kackie war blond, schlang und auch relativ klein. Dafür trug sie High Heels und das machte es wieder wet. Sie war eigentlich sehr schon. Sie hatte strahlend blaue Augen und ihr langes Boldes Haar war perfekt coloriert und fiel wunderbar über ihre Schultern. Ihre langen Beine steckten in einem Minirock und sie hatte ein pinkes Shirt an, was über den Rock viel und viel Oberweite zeigte. Absolut der Typ für meinen Bruder.
'Hey ich bin Julia.', stellte ich mich der Schönheit vor und lächelte.
'Hey! Ich bin Jackie' Sie grinste und zeigte eine Reihe wunderschöner Zähne, strahlend weiß.'Du bist aus Deutschland, oder?', fragte sie. 'Ja.', sagte ich.
'Mhh, und deine Sachen auch?' sagte sie und musterte mich.
'Ähm... Jep.', sagte ich und begann mich zu schämen. Ich hätte meinen Rock anzeihen und eines von den neuen Tops.
'Hast du heute was vor?', fragte die. Das kam spontan.
'Öhm.. Nein eigentlich nicht..'
'Super, dann gehen wir shoppen und dann bekommst du ein neues Styling!', sagte sie und lachte ein trällerndes Lachen.

Das ging ja schnell. Waren die Amerikaner immer so spontan? ich dachte an meinen Vater und bejate meine Frage.

Der Schultag ging schnell vorbei und dank Jackie lernte ich eine Menge Leute kennen. Ihre Clique, bestehend aus zwei Mädchen namens Sammy und Dora und ihren Freunden. Jackie's Freund Michael, Sammys Freund Jack und Dora stand wie ich allein da. Mir machte es nichts aus, ihr aber schon. Dora hatte wie ich einen Bruder im selben Alter.
Sammy und Dora waren ebenfalls total schön. Sammy war auch blond und hatte sich Locken in ihre langen Haare gedreht. Sie hatte schmale Augen, die sie bewusst noch schmaler geschminkt hatte, sodass sie einfach toll in ihrem zwarten Gesicht wirkten. Dora war Brünett, hatte ebenfalls wilde Locken, so wie ich. Sie hatte schokobraune Augen und volle Lippen. Sie war mir ähnlich von der Figir her. Sie hatte auch etwas mehr Speck und Fett als andere, aber dann auch nicht zu viel. Die beiden wollten jackie und mich ins Einkaufszentrum begleiten.Jackies Freund war einfach umwerfend. Ich war richtig neidisch. Er hatte die perfekte Männergröße, hatte längere braune Haare und ein umwerfend schönes Gesicht. Er redete viel mit mir. Jackie nahm das Gott sei Dank locker.

Im Einkaufszentrum hatten mir die drei haufenweise Zeugs gegeben, was wir alle bezahlten. Mit 8 Einkaufstüten saßen wir im Café unterhielten wir uns.
'Michael kotzt mich an.', stöhnte Jackie.
'Er ist wie eine Klette! Er lässt mich nicht in Ruhe! So allmählich verliere ich meine Gefühle für ihn...'
'Engel, das wird schon. Jack nervt mich auch manchmal aber...', sagte Sammy.'Das Problem ist, dass er eben nicht nur manchmal nervt. Er nervt immer!', maulte jackie.Also war Michael doch nicht unerreichbar.. Das war gut. Es war das erste mal, dass ich mich für einen Typen interessierte. Interessierte. Ich war nicht verknallt oder so was.'Na ja. Also mit Michael ist bald schluss. Vielleicht finde ich ja einen anderen. Wie zum Beispiel deinen Bruder, Dora!' alle lachten. Und alle wussten, dass Jackie das ernst meinte.'Nimm ihn ruhig.Ich kann mit ihm ja nichts anfangen.', sagte Dora und lachte.'Wir sollten jetzt zu Julia gehen und sie neu stylen!', sagte Sammy. 'Da können wir uns ja einen Schlachtplan überlegen, wer welchen Typen kriegt.'
Alle stimmten zu, wir zahlten und fuhren in Sammy's Auto zu mir. Gott sei Dank wusste ich ungefähr, wo es war. Im Einkaufszentrum war ich schon mal mit meinem Bruder.

Ich kramte meinen Schlüssel aus meiner Handtasche und schloss auf. Meine Mädels kamen aus dem Staunen nicht heraus. Eine Villa - klar welches Mädchen träumte nicht von so einem Haus?
'Julia, dieses Haus ist ein Traum!', sagte Jackie.
'Danke.' sagte ich und war stolz.
Wir betraten das Haus. 'Wir sind hier!', schrie ich. Meine Eltern waren heute nicht da, die wollten heute ins Theater gehen.
'Heydiho!', brüllte mein Bruder. Er erschien in Boxershort an der Treppe.
'Hey Mädels!', sagte er und grinste.
Sie standen nur da, mit offenen Mündern. Ich wusste, dass mein Bruder gut aussah. Er kam mehr nach meinem Vater. Er hatte blonde Haare und einen großen und starken Körper. Doch das Gesicht war das meiner Mutter. Rund, zart und mit wunderschönen Knopfaugen in braun.Er war muskulös und scheute nicht, sein sixpack spielen zu lassen.

'Ähm, wir sind oben, ja Scott?', sagte ich uns zog mit meinen Einkaufstaschen mit meinen Freundinnen in mein Zimmer. Wir packten meine Sachen aus und sortierten sie in meinen begehbaren Kleiderschrank.
'Julia? Wer. War. Das?!', sagte Jackie.
'Mein Bruder. Scott.', sagte ich.
'Er ist der Hammer! Darf ich ihn haben? Bitte!', bettelte Dora.
'Wenn Du willst. Er ist grad unten, trainieren.', sagte ich.
Sie schauten mich alle an. 'Was?', fragte ich. 'Gar nichts..' antworteten sie und dann starrten alle Dora an.
'So kannst du dich nicht blicken lassen.', sagte Sammy und kramkte in ihrer Tasche herum bis sie Make Up in der Hand hatte. Alle machten Dora fertig, bis wir sie nach unten verbannten. Sie hatte ihr Handy an und rief mich auf meinem Telefonanschluss an, sodass wir das Gespräch mitverfolgen konnten.

'Hey starker Mann!' sagte Dora.
'Hey schöne Frau!', antwortete mein Bruder. Er sprang gleich an. Kein Wunder. Er brauchte jetzt eine neue Freundin. Da fiel mir etwas wichtiges ein. Er war ja Be-Sexuell! Er würde meine Freundin betrügen! Verdammt. Na gut, das würde ich später regeln.
Die beiden flirteten noch eine Weile, bis mein Bruder sie zum Essen einlus und sie nach oben kam und wild kreischte.
'Oh mein Gott!!! Heilige Scheiße ich habe ein Date mit einem superheißen deutschen Gitarristen!'
brüllte sie.
Wir unterhielten uns noch eine Weile.
Dann kamen wir auf das eigentliche Thema zurück. Wir wollten mich umstylen.Währrend mir die Mädels Nägel lackierten, meine Haare machten und Make-Up auftrugen tratschten wir.
'Also.', sagte Dora. 'Ich bekomme den heißen Scott.'
'Ich bleibe bei Jack.', meinte Sammy.
'Ich mach mich an deinen Bruder ran, Dora.', sagte Jackie.
Ich merkte, das die Mädels darauf warteten, dass ich etwas sagte.
'Julia? Gefällt dir auch schon Jemand?', fragte Sammy und hatte diesen gewissen Ton.'Ähm.. Na ja.. Aber er.. Äh, hat eine Freundin. Noch.', sagte ich.
Alle lachten.
'Das ist egal, Süße. Wenn wir mit dir fertig sind, dann verlässt er seine Freundin freiwillig für dich!', alle lachten wieder. Wenn sie wüssten.
'Na ja, aber seine Freundin.. Mit der verstehe ich mich eigentlich sehr gut...', sagte ich zögernd. Sie versuchten sich zu erinnern mit wem ich heute alles geredet hatte.
'Auf unserer High ist jedes Mädchen irgendwie vergeben, Süße.. Und du hast mit jedem Mädchen, was einen annehmbaren Freund hatte geredet.. Sag schon, wer ist es?', sagte Sammy.
'Ouh! Sag bloß es ist Jack!', brüllte Jackie und lachte. Sammy funkelte sie wütend an.'Nein, natürlich nicht.', sagte ich.
'Wer denn dann?', sagte Jackie.
Es verging eine Weile bis ich tief einatmete und seinen Namen nannte.
'Micheal...', sagte ich und wartete auf Reaktion, insbesondere die von Jackie. Ich bereute, dass ich es gesagt hatte...
Ich sah drei Augenpaare mich anstarren, bis jackie endlich etwas sagte...







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