Ein unvergesslicher Stern

Autor: Ande
veröffentlicht am: 21.04.2009




Als ich ausstieg beobachtete ich die Menschen Menge die vor mir her raste, um sich als erstes ihr Gepäck zu schnappen zu durch die Sicherheitskontrollen hindurch zu kommen. Ich dagegen ging langsam zum Gepäckband, auf einmal hatte ich es nicht mehr eilig in das Internat zu gelang. Meine Neugierde war so gering, dass ich mir soviel Zeit wie möglich ließ.Nachdem ich mein Gepäck hatte und als so ziemlich die letzte aus dem Flur kam, vordem alle Angehörigen warteten, schlenderte ich Richtung Ausgang. Direkt am Eingang stand ein Taxi, schnell griff ich mir das Stück Papier auf das ich zuvor natürlich auf Englisch geschrieben hatte ''Sind sie frei?''. Der ältere Mann am Steuer schaute mich an und grinste. Ich verstand es als ja und klappte den Kofferraum auf, normale Taxifahrer hätten meine Sachen selbst in den Kofferraum geladen, doch dieser hielt es anscheinend nicht nötig mir zu helfen. Also lud ich mein ganzes Gepäck ein und setzte mich hinten in das Taxi. Ich holte den zweiten Zettel, mit der Adresse des Internats heraus und reichte ihn dem Taxifahrer. Er fuhr wie ein bekloppter durch die Straßen New Yorks. Während der ganzen Fahrt schaute ich erstaunt aus dem Fenster und träumte vor mich hin, wie ich es so oft tat. Meine Vorfreude auf das Internat kam zurück als wir durch die Straßen New Yorks rasten.
<bR>Nach 15 Minuten Fahrt durch die Große Stadt kamen wir etwas außerhalb auf einen Feldweg. Ich hatte gar nicht gemerkt, dass plötzlich ein Wald aufgetaucht war, es war unheimlich, denn der Wald war dicht und dunkel. War der Taxifahrer überhaupt auf dem Richtigen Weg? Oder wollte er......? Nein ich versuchte nicht an etwas so abscheuliches zu denken. Ein Glück sah ich wenige Sekunden später ein großes Haus, nein eher ein Schloss. Als wir anhielten war ich so baff das ich mich zuerst gar nicht bewegte. Erst als sich der Taxifahrer räusperte und ich meinen Blick von dem Gebäude löste, fiel mir ein, dass ich ihm 30 $ schuldete. Ich lächelte ihn höflich an und stieg aus. Kurze Zeit später hatte ich auch meine Taschen herausgenommen und das Taxi fuhr davon. Nun stand ich also vor dem Schloss, dass für die nächste Zeit mein zu hause war. Es war groß, zu groß für meinen Geschmack, ich würde mich ganz sicher zu 99,9% verlaufen, ich und meine Tollpatschigkeit. Das Gebäude war weiß, ein etwas älteres weiß und die Fenster waren klein aber groß genug um ein wenig herein schauen zu können. Es sah aus wie ein prächtiges altes Schloss, ob es drinnen auch so aussah? Oder war es drinnen moderner? Endlich ging ich ein paar Schritte vorwärts, durch das große prächtige Tor. Es war von großen Hecken umzogen und umrang - soweit ich sehen konnte - das ganze Gelände. Ich musterte vorsichtig das Gelände, auf meiner rechten Seite lag ein großer Fußballplatz. Ja kein football, sondern ein richtiger Fußballplatz, auf dem einige Jungs spielten. <bR>Mein Blick wanderte auf die große Wiese, die sich auf der linken Seite des Weges entlang streckte. Auf ihr standen einige Bäume, die einen angenehmen Schatten auf den Rasen warfen. Auf den Schattenflächen saßen einige Mädchen und beobachteten mit großen Augen die Jungen neben ihnen, die auf der großen Wiese Volleyball spielten. Es war eine Art anhimmeln mit der sie die Jungs anschauten. Ich musste lachen, da ich diese Art von Zuneigung ziemlich bescheuert fand. Grundsätzlich war es für mich eine ungewohnte Angelegenheit, einen Jungen anzustarren oder ihm hinterher zulaufen, bis jetzt war ich noch nie richtig verliebt, bis auf einmal vor ca. einem Jahren. Es war unglaublich, ich war so sehr verliebt, dass ich alles um mich herum komplett vergessen hatte. Wir trafen uns Abends vor meinem Haus und gingen eine Weile durch die Gegend, keiner von uns hatte eine Ahnung was er sagen sollte. Der Himmel war voll von kleinen leuchtenden Sternen, die auf uns herab schienen. Nach etwa 30 Minuten des herum stotterns, blieben wir stehen und schauten uns in die Augen. Er lächelte zaghaft und schaute schüchtern auf seine Hände, ich schaute ebenfalls auf den Boden und hoffte, dass er den ersten Schritt machen würde. Ohne das ich es gemerkt hatte, nahm er meine Hand. Ich erschrak ein wenig, da ich nicht damit gerechnet hatte und wurde knall rot. Vorsichtig streichelte er mit seiner anderen freien Hand meine Wange, und so geschah es, ich war hoffnungslos verliebt. Mein Glück dauerte keine 12 Stunden, bis er mir am nächsten Tag sagte, dass er seine Exfreundin nicht vergessen kann und noch keine neue Beziehung wollte. Ich war so niedergeschlagen, dass ich mich nicht mehr richtig auf jemanden einlassen konnte und das schlimmste ist, vergessen habe ich ihn nie richtig. Seitdem hatte bei mir niemand mehr eine Chance, ich hatte auch immer das Gefühl, dass ich mehr der Kumpel Typ bin und nicht so sehr die, in die man sich verliebt. <bR>Ich drehte mich schmunzelt um und wandte mich wieder dem großen Eingang zu.''Hey, baby! Bist du neu hier, wo wohnst du? Wenn die hier kein Zimmer haben komm doch zu mir, ich kann dir bestimmt noch viel beibringen.'' und zwinkerte mir zu.Ich schaute ihn verdattert an, verdrehte meine Augen und ging einfach Richtung Eingang.Oh Gott, warum fällt denen nie was anderes ein?! <bR><bR>Ohne ein weiteres Kommentar von irgendwem, ging ich zum Sekretariat und wurde auch schon vom Direx empfangen. <bR>''Guten Tag mein Name ist Mr McCarney und sie sind bestimmt Miss Lehmann, der Direktor des Internats, ich hoffe ihnen hat der erste Eindruck gefallen.'' Es war keine Frage es war eher eine Tatsache, ich nickte und hoffte, das er nicht weiter auf meinen ersten Eindruck eingehen würde. Er muss ja nicht wissen, dass ich in Wirklichkeit nicht viel davon hielt. Ich meine ja okay, es sah toll aus, doch mein erster Eindruck von den Leuten na, der war ganz eindeutig nicht recht positiv. Ein paar Jungs die oben ohne Fußball spielten, um mit ihrem Körper angeben zu können, einige Zicken die sich nur für Jungs interessierten und dann noch einige Volleyballspieler, die ebenfalls in knappen Shorts und oben ohne spielten. Und die klägliche Anmache, wollen wir besser nicht noch einmal erwähnen. <bR>''Wie ich merke, dürfen sie immer noch nicht reden. Na gut, dann werde ich das ihren Lehrern ausrichten. Ich bringe sie am besten in ihr Zimmer. Sie werde es mit 2 anderen Mädchen aus ihrem Jahrgang teilen müssen. Es ist aber groß, sodass jeder seine eigene Ecke hat die er einrichten kann wie er will. Ich denke für heute reicht es, wenn sie ihr Zimmer kennen, ihre Reise war sicherlich anstrengend genug.''<bR>Ich gähnte einmal und lächelte, langsam schaute ich auf die Uhr es waren bereits 20 Uhr, also war ich schon viel zu lange auf den Beinen um klar denken zu können. Die Zeitverschiebung von sechs Stunden machte mich fertig, ich kam mir vor wie im Halbschlaf, und trottete nur neben dem Direktor her. <bR>Endlich beim Zimmer angekommen verabschiedete sich Mr McCarney. <bR>''Gute Nacht, morgen wird dann alles weitere besprochen. Wie war ihr Nachname nochmal? Entschuldigen sie meine Vergesslichkeit.''<bR>Er hatte meinen Namen doch eben gesagt. War er wirklich so vergesslich?! Seinem Unterton nach zu folgen, war es ihm unangenehm darüber zu reden. <bR>Ohne auf große Diskussionen ein zugehen, schrieb ich schnell auf meinen Block<bR>''Lehmann''. <bR>Er wirkte plötzlich sehr angespannt und nervös. Ich wusste nicht wieso, oder hatten auch schon Amerikaner von meinen Eltern gehört? <bR>Ich war eindeutig viel zu müde um über irgendwas nach zu denken. Also drehte ich mich um und schleppte meinen Koffer, in das Zimmer. <bR>Zu müde um noch irgendwas zu machen, legte ich mich mit all meiner Kleidung ins Bett und schlief ein. Ich träumte nichts. <bR><bR>Ich wurde von einem lauten poltern und trampeln geweckt. Meine Zimmergenossinnen, waren anscheinend endlich ins Zimmer gekommen. Ohne mich groß zu bewegen, um die Aufmerksamkeit nicht auf mich zu ziehen, drehte ich mich zur Uhr auf meinem Nachtisch hin. Es war 03:00 Uhr Nachts! Wo hatten die sich denn die ganze Zeit herumgetrieben?Das Licht ging an und beide blickten sofort in meine Richtung. <bR>''Oh, ich hoffe wir haben dich nicht gestört. Aber es ist ja auch unser Zimmer, also, gewöhn dich schon mal daran.'' sagte eine große Blondine. <bR>Sie war hübsch, ungefähr 1,77 m und hatte weiß-blondes Haar. Ihr Teint sah sehr nach Sonnenbank aus. Für mich war sie das perfekte Püppchen, das das Geld von den Eltern hinterher getragen bekommt. Anscheinend wusste sie, wie sie auf andere wirkte, denn ihre Ausstrahlung war umwerfend, doch wenn man mal einen Blick hinter ihr Äußeres werfen konnte, wie ich es grade erlebte, war sie nicht mehr so toll. <bR>Das Mädchen neben ihr, hatte kurze dunkel-blonde Haare, und war, ein kleines bisschen kleiner als die andere. Ihre Ausstrahlung war weniger perfekt, dennoch war sie auch bildhübsch. <bR>Beide waren ziemlich kräftig geschminkt und wirkten dadurch relativ unnatürlich.Eigentlich, waren sie genau das Gegenteil von mir. <bR>''Ja genau, wir haben nämlich keine Lust auf solche langweiligen Landeier wie dich. Kapiert?''Ich schluckte und überlegte, wie ich antworten sollte. <bR>''Achja, ich bin Cynthia'' die große weiß-blonde zeigte auf sich ''und das hier ist Samy. Du bist dann also Alexandra.''<bR>Mein Kopf nickte, ohne das ich es noch richtig wahr nahm und endlich wurde es leiser im Zimmer. Ich drehte mich wieder um und schlief ein.







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