Zwischen Liebe und Pferd

Autor: chanti95
veröffentlicht am: 04.01.2009




Kapitel 1

Es war Mittwoch morgen. Noch diese paar Tage und dann w?rden endlich Ferien sein. Heute stand ich schon um 6.00 auf, um auf den 7.10 uhr bus zu kommen. Ich stand auf und ging in mein eigenes kleines Bad, zu welchem man nur durch mein Zimmer Zugang hat.
Als ich vor dem Spiegel stand, schaute ich mich skeptisch an. Meine sonst so lockigen, blond-braunen Haare ?ber meinen Shultern liegen, standen sie heute vom Kopf weg. Meine smaragdgr?nen Auge sahen tr?b aus. Und mein sonst so gebr?untes Gesicht erschien mir blass und schmal. Ich ging zum Kleiderschrank und suchte mir ein sch?nes knielanges Kleid heraus, welches voller verschiedenen Farben strotzte.
Im Bad angekommen holte ich mein Duschtuch heraus und ging unter die Dusche.

Unten in der K?che angekommen (frisch geduscht, umgezogen und gek?mmt) empf?ng mich Albert, unser Buttler.
'Die Herrschaften sind leider schon gegangen, es hat allerdings noch Waffeln ?brig', sagte er mich gleich in seinem gelangweilten Ton.
'Albert, du musst sie in meiner Gegenwart nicht Herrschaften nennen, sie sind ja schliesslich nicht da?!' Ich rege mich immer so auf wenn man meine HOCHGEERTEN Eltern 'Herrschaften' nennt. Es war inzwischen schon 6.34 uhr, ich musste mich langsam beeilen. Ich w?rgte schnell meine drei Waffeln runter, verabschiedete mich von Albert und der K?chenmagd und rannte schnell in mein Zimmer. Schliesslich hatte ich mich noch nicht geschminkt!!

Nachdem ich mich geschminkt hatte, war schon 6.45 uhr. Ich packte noch schnell meine Hausaufgaben ein und rannte abermals runter in die K?che, um mein Pausenbrot abzuholen. Wie immer gab es ein belegtes Br?tchen. Ich freute mich ?berhaupt nicht auf meinen Schultag, denn Heute stand Biologie auf dem Stundenplan. Und heute sollten wir einen Fisch sezieren. Ach wie ich das hasse, wenn man unschuldigen Tieren etwas antut. Ich hatte am vorigen Tag probiert, mich krank zu stellen, was mir leider nicht gelungen war.

Als ich ?ber den Mittag nach Hause kam, war mir ?bel. Als ich an den Mittagstisch kam, kotzte ich fast: Auf dem Tisch standen Fischgerichte. Da leider meine Eltern da waren, konnte ich mich nicht verdr?cken, und ich sagte gehorsam:
'Guten Tag, Mutter, guten Tag, Vater'
Meine roth?rige, PERFEKTE, zierliche Mutter ignorierte mich, denn wir hatten uns gestern lautstark gestritten. Mein schaute mich mit seinen blauen Augen an und nickte mir nur zu. Wie immer.
Ich schlang schnell den Fisch hinunter und entschuldigte mich dann mit der Ausrede, dass ich Kopfschmerzen h?tte. Als ich ausser Sicht- und H?rweite meiner Eltern war, rannte ich hinauf, um mich umziehen zu k?nnen.

Ich liess wie immer meine Stereoanlage laut an, w?hrend ich meine unumg?nglichen Hausaufgaben machte. Mathematik. Das war eines meiner 1en F?cher.
Ich wusste gar nicht, weshalb meine Eltern eigentlich so ein Theater um gute Noten machten, meine Mutter hatte fr?her nur 3en gehabt.

Als ich ENDLICH mit meinen Hausaufgaben fertig war, stellte ich meine Stereoanlage ab und schlich mich hinunter. Da mein Zimmer im 2ten Stock war, musste ich zwei knorrende Treppen hinunter schleichen. Pl?tzlich sp?rte ich eine schwere Hand auf meiner Schulter:'Wo willst du hin?' fragte mich mein Bruder Fred.
'Geht dich nix an!!', zischte ich zur?ck.
'Du weisst, dass das ?rger gibt wenn du dich schon wieder rausschleichst!!'
'Ist mir sowas von egal! Jetzt lass mich los!'
'Nein, denn ich trage auch Folgen von dem Scheiss, den du anstellst!'
'Weshalb konnte er sich nicht mal raushalten?' dachte ich f?r mich. Obwohl, es stimmte schon, dass Fred auch drankam wenn ich mich rausschleichte. Das war mir allerdings egal und ich riss mich mit einem Ruck los.
'Tut mir Leid, Fred, aber ich bleibe keine Minute l?nger in diesem bl?den Haus!'
'Wie du willst, Juli (mein Name ist Julietta). Aber wenn sie mich dannach fragen, wo du schon wieder bist, dann sag ich ihnen, dass du schon wieder abgehauen bist!!'
'Petze!', dachte ich laut und schlich mich raus.







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