Paris, der Teufel trägt Prada und mein neuer Chef Teil 1

Autor: >Lena
veröffentlicht am: 29.02.2008




HeY!
Das ist also meine 2. Geschichte! Vorbild waren ein paar Bücher und der Film 'Der Teufel trägt Prada' (Name kommt noch vor!)
Alos, ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und ich hoffe euch gefällt die Geschichte!=)LG Lena

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Endlich war es soweit… Ich fliege in meine persönliche Traumstadt, Paris. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass meine Chefin Theresa mich nach Paris zu den Haute Couture Shows schickt. Darauf habe ich schon lange gewartet. Seit 2 ½ Jahren warte ich darauf. Ich, Clementine Jungblut darf nach Paris. Nur mal so neben bei, ich weiß dass ich einen lustigen Namen habe. Kurz bevor meine Mutter mich auf die Welt brachte hatte sie noch eine Clementine gegessen und seit dem heiße ich Clementine. Ich arbeite seit 3 Jahren bei der Zeitschrift '!Fashion!', eines der beliebtesten Modemagazine in Deutschland. Als Moderedakteurin durfte ich bis jetzt noch nie weit weg zu irgendwelchen Shows. Wie gerne würde ich bloß nach New York, Mailand oder London zu den Fashion Shows. Aber wer Anne Wintour, die Chefredakteurin der 'Vogue' kennt, kann sich denken wie meine Chefin ist. Theresa Vielenberg ist 'Der Teufel trägt Prada' in Person. Sie ist nicht hübsch, glaubt es aber. Sie sieht mit ihren 35 Jahren aus wie 45. Doch sie hat Macht. Einige Designer richten die Kollektionen nach ihrem Geschmack. Aber was wirklich ihr Job ist, weiß ich nicht! Sie kommt erst um 9 Uhr zur Arbeit, setzt sich und lässt sich bedienen. Vor allem nimmt sie nie an den Redakionsbesprechungen teil. Das macht alles ihre Stellvertreterin Agatha. Gott sei Dank bin ich nicht ihre Assistentin. Das sind ihre 'Sklaven'. Meine beste Freundin Marie arbeitet auch bei '!Fashion!', bloß in der Promi-Abteilung. Sie fliegt mit mir nach Paris, um Interviews mit irgendwelchen Stars zu machen.
Also, ich hab noch….1 Stunden Zeit, dann geht mein Flieger vom Münchner Franz Josef Strauss Flughafen. Hier in München teile ich mir eine Wohnung mit Sina, einer angehenden Architektin, Sophia, einer Physiotherapeuten und da wäre noch Clara, eine Psychologin. Wir vier teilen uns eine 5 Zimmer Wohnung. Es ist nicht immer einfach mit den drei, aber es geht. Als ich vor 7 Jahren nach München kam, um Journalismus zu studieren brauchte ich unbedingt eine Bleibe und das war die einfachste Lösung. Eigentlich komme ich aus einem kleinen Kaff im Allgäu.
So, meinen Koffer hatte ich eingecheckt, aber wo bleibt Marie?
Ich warte jetzt schon 20 Minuten. Auf einmal hör ich Rufe.
'Tine!!!' Mein Spitzname…
'Hey. Da bist du ja endlich.'
Marie hatte ihren neuen Freund Allessandro, einen Italiener mitgebracht.
Sie checkt ein und jetzt hieß es warten… Marie und Allessandro musste sich noch einmal ausgiebig die Zunge in den Hals stecken. Ich selber habe zurzeit keinen Freund. Mein letzter Freund hieß Max, war Autointerieurdesigner und ich habe ihn mit dem Playmate Janine im Bett erwischt. Wohl Max war es gar nicht wert nach zu trauern, er hat mich in der Zeit wo wir zusammen waren, immerhin 1 Jahr es nicht einmal geschafft mich seinen Eltern vorzustellen!' Marie, wir müssen los.'
'Okay. Ich komme.'
'Ciao, Allessandro.'

Nachdem wir eingecheckt hatten, saßen wir in den gemütlichen Sesseln der Business Class. Ein Weltwunder, dass uns der Verlag Tickets für die Business Class gebucht hat.
Nach einem angenehmen Flug, landeten wir 2 Stunden später am Charles de Gaulle Flughafen. Mit dem Taxi wurden wir zu unserem Hotel chauffiert. Mein Zimmer war einfach unbeschreiblich schön. Seit wann macht der Verlag so viel Geld für 2 einfache Redakteurinnen locker??

'Tine, bist du fertig?'
'Ja. Also, zu erst müssen wir zu der Show von Chanel.'
'Mhh…'
'Du findest du es nicht auch komisch, dass wir so luxuriöse Zimmer haben und dann die Business Class?'
'Du hast Recht. Ich habe gehört, dass Reichenhall in Rente geht und sein Sohn den Laden übernimmt.'
Bernhard von Reichenhall gehört der Verlag. Er ist eigentlich ein Geizkragen…

'Na. Dann lassen wir uns überraschen wer den der neue Chef ist.'

Nach einer wunderschönen Chanel Show, begann die Aftershow Party. Sie ist das Highlight. Nach ein paar Gläsern Sekt war auch Marie aufgetaut und es wurde wild getanzt. Irgendwie hatte ich keine Lust mehr und setzte mich an die Bar.
Neben mir saß ein Mann. Mein Gott sah der gut aus. Gut gebaut, braunes Haar und er trug keinen Ehering. Ich wollte diesen Abend nicht als Ehebrecherin beenden.
Naja...man könnte ja mal eine Konversation starten.
'Hätten Sie Lust mit mir einen zu trinken?' Wie blöd kam nur sein. So was passiert auch nur mir. Die Frage alleine schon. Ich bin viel zu nervös…
'Ja. Warum nicht!' ich glaube nicht, er redet wirklich mit mir. Heute sehe ich ja auch sehr charmant aus, in meiner Röhrenjeans und dem Top von Chanel…Dazu habe ich so hohe High Heels an…eher gesagt hatte ich am Anfang Probleme auf den zu laufen.
Nach ein paar Drinks war die Stimmung lockerer.
'Ich bin Sebastian und du??'
'Tine. Freut mich. Du bist also auch Deutscher?'
'Ja. Ich komme aus München. Und du?'
'Auch!'

Was danach passierte kann man sich ja denken…nur ich weiß es nicht mehr genau.Ich glaub ich saß mit Sebastian in einer verdunkelten Limousine. Und dann??

Mein Gott, brummt mein Kopf. Irgendetwas Warmes liegt neben mir und bläst mir seinen Atmen in den Nacken. Ohhhhhhhhhh neiiiin. Sebastian und ich haben… Na ja ist jetzt auch egal… Übermorgen flieg ich nach München zurück und dann werde ich ihn nie wiedersehen!Schnell sammele ich meine Sachen zusammen. Ganz ehrlich. Ich hatte mit den Mädchen aus der WG einen Pakt abgeschlossen. KEIN MANN AUF DER GESCHÄFTSREISE!!!!!! War ja klar, dass ausgerechnet ich das brechen musste

Heute hatten Marie und ich noch…ich glaube 5 Modenschauen. Unter anderem von Valentina, Oskar de la Renta und so weiter.

So heute ist mein letzter der Stadt der Liebe. Das spricht ja für sich… Ich hoffe so was passiert mir nie wieder.

Nach dem ich in meiner WG angekommen war, warteten mein Mädels schon ungeduldig.'Uns wie war es?'
'Total Genial. Mein Gott, diese Kleider. Das könnt ihr euch gar nicht vorstellen!'
'Und wie sind die französischen Männer so?'
'Mhhh…hab ich nicht drauf gekuckt!'
'Aber dort gab es doch einen Mann, den du gut fandest?'
'Okay. Ihr habt mich durchschaut…Ich habe den Pakt gebrochen. Er ist aber Deutscher und kommt auch aus München. Er heißt Sebastian. Mehr weiß ich nicht über ihn!'
' Sah er den wenigstens umwerfend aus?'
'Ja, natürlich. Aber es war nur ein One Night Stand.'
'Aha.'

Jetzt geht's ab ins Bett, morgen heißt es nämlich wieder arbeiten, und zwar muss ich meinen Artikel für den 'Teufel trägt Prada' fertig schreiben.
Piep…piep…piep
Oh, scheiße ich bin schon viel zu spät! Die Vielenberg bekommt die Krächze wenn jemand zu spät kommt!

Als ich im Büro ankomme, herrscht Unruhe…
'Tine, der Alte hat wirklich angedankt!'
'Was???????'
'Na der Reichenhall. Sein Sohn wird der neue Chef und deshalb ist am Freitagabend seine Begrüßungsfeier im Hotel Bayrischer Hof. Wir sollen uns alle festlich kleiden, also mit Abendkleid und Anzug.'
'Aber Marie, woher wusstest du das?'
'Keine Ahnung, aber Herr von Reichenhall hatte schon immer so Andeutungen gemacht.''Aber weiß irgend jemand, wer der Neue ist?'
'Keine Ahnung. Herr Reichenhall hat nie etwas über seine Familie erzählt. Ich denke mal, dass sein Sohn in unserem Alter sein müsste.'

Es war Freitag und ich hatte zu der Abschiedsfeier meines Chefs zu gehen…
Also, was zieh ich denn nur an??
Eigentlich hatte ich genügend Abendkleider… somit entschied ich mich für ein schwarzes Abendkleid, welches bis auf den Boden reichte. Es hatte am Rücken einen sehr großen Ausschnitt. Mein braunes Haar stecke ich hoch und lege meinen Schmuck an, welchen ich von meiner Großmutter geerbt hatte. Die Feier fand im Hotel Bayrischer Hof statt.Gegen 19 Uhr bin ich los gefahren. Es heißt ja, die Diva kommt immer zuletzt.Marie steht schon ungeduldig im Eingang.
'Da bist du ja endlich. Wir sind schon viel zu spät.'
'Ja, schon gut!'
Schnell schlichen wir in den Saal zu unseren Plätzen. Der alte Harrendorff hielt schon seine Rede.
'…so jetzt möchte ich zum Schluss kommen. Mein Nachfolger ist mein Sohn Sebastian von Reichenhall!'
Ein junger Mann tritt auf die Bühne und als ihn sehe rutscht mir das Herz in die Hose.
'Maaaariiee' Mein Gott, bin ich aufgeregt.
'Was ist?'
'Das ist Sebastian aus Paris!!!!!'
'Was?'
'Na, der Sebastian!!! Mein One Night Stand in Paris!'
'Oh mein Gott!'
'Ja. Jetzt arbeitet er auch noch hier und kann mich im hohen Bogen raus schmeißen!'
Bestimmt bin ich ganz rot. Sebastian hält gerade seine Rede. Ich dachte ich werde den Typen nie wieder…und dann ist ausgerechnet er mein neuer Boss. Eigentlich passiert so etwas nur in den schlechtesten Büchern und Filmen…Wäre ich bloß nicht vor 2 Wochen zu dieser dummen Wahrsagerin auf den Kirmes gegangen. Die meinte ja schon, dass es nicht nur Änderungen in meinem Beruf geben sollte! Gegen eine Beförderung hätte ich nichts! Von mir aus könnte man mich auch versetzen ins Ich-Weiß-Nicht-Wo!!!!!!!!!!!!!!!!
Bloß jetzt sehe ich diesen Typen jeden Tag! Das macht mich ganz kirre…und was er da labbert ist doch sowieso nur Schwachsinn. Vor Papa nur noch einen guten Eindruck machen und dann….kann man sich ja denken. Mit diesem Playboy geht der Laden den Bach runter!Naja, endlich hat er seine Rede beendet, sonst wäre ich noch eingeschlafen…
Jetzt ist der offizielle Teil beendet, da kann ich mich ja schnell verdrücken! Gerade als ich mich aus dem Saal schlängeln wollte, legt sich eine Hand auf meine Schulter.
'Frau Jungbluuuut, seee woolllln doch noch niiichht etwa gehhhhhennn??' Das war die Stimme von Theresa Vielenberg, die sich schon die Kante gegeben hatte. War ja klar, dass sich die Chefredakteurin schon besoffen ist! Mein Gott riecht die nach Parfüm…
'Tut mir Leid, Frau Vielenberg. Meine Mutter ist krank, deshalb muss ich ihr helfen, sodass ich schnell gehen muss. Also, Ciao. Bis Montag.'
Ich sollte mich lieber schnell verdrücken, sonst muss ich hier noch Stunden irgendwelche Gespräche führen. Was ich der Vielenberg erzählt habe war ja haushoch gelogen. Meiner Mutter geht so gut wie noch nie. So hat sie es mir zu mindestens am Telefon beschrieben. Meine Eltern arbeiten in einem Krankenhaus in der Nähe des Dorfes wo sie wohnen. Beide sind Mediziner und ich hatte am Anfang hart damit zukämpfen, da alle meinten ich sollt auch Medizin studieren.

Fortsetzung folgt...







Teil 1 Teil 2 Teil 3 Teil 4


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