Amnesie mal Pi gleich neues Leben

Autor: Another_Mietziii
veröffentlicht am: 20.03.2009




Kapitel 4

Sie hörte stimmen, sie wusste nicht was für Stimmen, doch es waren Stimmen der Aufregung und Erleichterung. 'Die Reanimation war erfolgreich.' , hörte sie eine Stimme sagen.Nach und nach wurde ihr klar, dass sie beinahe gestorben wäre. Dieses Wesen, war das der Tod? Wenn sie in diesem Raum war, war sie am sterben? Das waren Fragen die ihr durch den Kopf stoben. Doch was sie in diesem Moment auch dachte war, wieso bin ich nicht gestorben. Es erschreckte sie selbst ein bisschen, doch der Lebensmut hatte sie schon vorher verlassen. Wie sinnlos war doch alles, wenn man nicht wusste was und wer man war. Noch sinnloser war es, dass sie nicht mehr selbstständig leben konnte. Sie seufzte, öffnete jedoch ihre Augen nicht und sie schlief wieder ein. Diesmal träumte sie nicht vom Tod, sondern von einem Zauberland. Die ganze Zeit wurde Musik gespielt, es roch herrlich nach Essen und sie hatte viele Freunde und war glücklich. Sie konnte sogar sprechen und laufen. Doch plötzlich verdunkelte sich der Himmel, es roch nach verfaulten Eiern, ihre Freunde rannten weg und sie sackte zusammen und brach plötzlich keinen Ton mehr über die Lippen. Dies warf sie zurück in die Realität und sie wachte auf. Tränen der Verzweiflung liefen ihr über das Gesicht. Sie wusste nicht wie das alles enden sollte, und wie sie es überstehen würde, doch sie würde so gerne wissen wer sie früher war. Nur, wie konnte sie das herausfinden? Sie konnte weder schreiben, noch reden noch sonst irgendwas, sie musste wohl oder übel, ob sie wollte oder nicht, warten bis irgendjemand auf die Idee käme ihr etwas über sie zu erzählen. Als sie darüber nachdachte, verzog sich ihr Gesicht unwillkürlich zu einem Lächeln. Das ganze war mehr als absurd, irgendjemand sollte ihr etwas über ihr Leben erzählen, Menschen die sie nicht kannte, Menschen die sie meinte noch nie gesehen zu haben, diese fremden Menschen sollen ihr etwas über ein Fremdes, über ihr Leben erzählen. Ihr war langweilig, sie wollte etwas tun, sie wollte wieder lernen zu leben.
Später am Nachmittag kamen zwei fremde Leute ins Zimmer, ein Mann und eine Frau, sie nahm an, dass es ihre Eltern waren. Sie sahen beide sehr aufgelöst aus und ihr tat es irgendwie leid, dass andere Menschen wegen ihr leiden mussten. Die Frau streichelte ihr über das Gesicht. Diese Berührung war ihr irgendwie Fremd und sie wandte den Kopf ab. Die Frau trat zurück und musste sichtlich die Tränen zurück halten. Die männliche Person stand seit Minuten in einer Ecke und sagte kein Ton, er kam nicht näher, er schaute sie nicht an, er tat nichts. Das einzige was er tat war, dass er nervös hin und her schaukelte. Die Frau flüsterte ihm etwas zu und kam dann wieder zu ihr zurück und setzte sich aufs Bett.
'Wir wissen, dass du dich nicht an uns erinnern kannst, ich bin deine Tante, das dort ist dein Vater.' Peinliches Schweigen, 'wir wissen auch, dass du nicht mit uns sprechen kannst, deshalb werde ich dir ein bisschen von dir und deiner Familie erzählen, ich hoffe das ist okay für dich.' Der Blick von dem Mädchen sagte alles.
'Dein Name ist Felicia…' und so erzählte sie ihr wie sie vorher gelebt hatte und das sie in Zukunft bei ihrer Tante Amelia leben würde, die ihren Wohnsitz in Edinburgh hatte.Das waren echt zu viele Infos und was ist mit ihrer Mutter, hatte sie überhaupt eine? Das waren Fragen die sich in näherer Zukunft klären würden.


Kapitel 5

Sechs Jahre später…
Es war ein warmer Sommertag, es roch nach frisch gemähtem Gras. Die Vögel überboten sich in ihrem Konzert. Einzelne weisse, flauschige Schäfchenwolken wanderten im leichten Südwind über den sonst stahlblauen Himmel. Man schmeckte das Salz des Meeres, welches in der Nähe seine Wellen schlug auf den Lippen.
Felicia sass in einem Korbsessel und sonnte sich in der warmen Julisonne. Seit ihrem Unfall waren sechs Jahre vergangen und sie hatte ihr Gedächtnis nicht wieder erlangt, jedoch hatte sie bis auf kleinere Einschränkungen, wieder gelernt, selbstständig zu leben. Sie seufzte leise, als ein gutaussehender junger Mann ihr einen zärtlichen Kuss auf den Mund drückte. Sie hatte ihren verlobten vor einem Jahr kennen gelernt. Sie stapfte gerade den kleinen Pfad zu ihrem Haus entlang, als sie diesen Schönling auflas. Er hatte sich verirrt und wusste nicht weiter. Hilfsbereit wie sie war, half sie ihm natürlich, jedoch lud sie ihn zuerst noch zu einem Kaffee ein. Später hatten sie sich ineinander verliebt. Er trug sie auf Händen, war ein Gentleman und ihr absoluter Traummann. Er war der erste Mann der mit ihr umgehen konnte, er wusste von ihrer Vergangenheit und er wusste, dass sie in gewissen Dingen einfach eingeschränkt war.Er setzte sich zu ihr und streichelte sie sanft. Ihr war das Glück ins Gesicht geschrieben. Er streichelte auch sanft über ihren Bauch, sie war in der dreizehnten Woche schwanger. Die Fassade war ein glückliches Paar, welches bald ein Kind erwartete und in einer perfekten Welt lebte, die traurige Wahrheit war anders. Es gab auch viele Probleme, durch ihre Vergangenheit war sie manchmal psychisch am Ende und damit konnten beide schlecht umgehen, allerdings hatten sie es bisher geschafft, alles miteinander durchzustehen und momentan waren sie auch unsäglich glücklich.
In der Nähe grollte leise und noch fast unhörbar ein Donner. Justin gab ihr einen Kuss und sammelte die Polsterkissen der Gartenstühle und des Liegestuhles ein. Felicia richtete sich vorsichtig auf und machte sich auf den Weg zur Verandatür.
Wenig später stand sie am Fenster und beobachtete das Naturschauspiel, welches sich direkt vor ihrem Fenster abspielte. Plötzlich umfasste eine warme Hand ihren bauch und zog sie zu sich. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Sie küssten sich leidenschaftlich, das Knistern war so intensiv, dass man es hören konnte. Er streichelte sie zärtlich, fuhr ihr durch das Haar, küsste ihren Hals und ihre Nackenhaare stellten sich sofort auf. Er zog ihr langsam ihre Bluse aus, umfasste mit seinen grossen Händen ihre handlichen Brüste. Sie stöhnte. Felicia streichelte ihn leidenschaftlich und riss ihm beinahe das Hemd vom Leib. Er packte sie am Hintern, drückte sie fest an sich und trug sie in das gemeinsame Schlafzimmer. Justin legte sie sanft aufs Bett und setzte sich vorsichtig auf sie. Er küsste sie zärtlich weiter, streichelte ihre Brüste, die sich noch unter dem Büstenhalter verbargen und ihn machte ihr leises, beinahe musikalisches Gestöhne wild. Sie liebten sich sehr. Sie öffnete seinen Gurt, der wie immer klemmte. Er öffnete ihren Büstenhalter, den man vorne öffnen konnte. Er streichelte wieder ihre Brüste und küsste sie. Sie schloss die Augen. Er öffnete ihren Rock und zog dabei gleich ihr Höschen runter. Sie krallte sich in die Laken, sie explodierte gleich vor Lust. Sie zog ihm hastig die Shorts herunter. Sie küssten sich wieder leidenschaftlich, sie spürten den Atem, das Verlangen, die Erregung und die knisternde Atmosphäre. Er drang sanft in sie ein und ein explosionsartiges Gefühl breitete sich in ihnen aus, der ganze Körper kribbelte, ein warmes Gefühl erfüllte ihre Körper. Die Atmosphäre war gespannt, das Bett liess ein rythmisches Geräusch vernehmen. Er wurde immer wie schneller, bis er schliesslich kam und beide mit geröteten Wangen im Bett lagen und einschliefen.







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