Nachtgesang

Autor: Flocke
veröffentlicht am: 04.04.2007




Gestern Nacht habe ich mein Fenster geöffnet, und die Nachtluft rief mich.
Sie rief so laut, das ich mich auf den Fenstersims stellte und die Arme ausgebreitete.Ich schloss die Augen und ließ mich fallen.
Ich fiel, nicht auf den Asphalt sondern geradewegs in den Himmel. Der Wind küsste mein Gesicht und die Sterne spielten in meinen Haaren verstecken.
Ich jagte mit den Wolken, ich wollte zu dir.
Du lagst ganz still und schliefst. Gern hätte ich mich zu dir gelegt doch dein Fenster war verschlossen. Ich wollte dich wecken aber du hörtest mich nicht, erst da fiel es mir wieder ein.Du hattest mich ausgeschlossen aus deinen Träumen, deinen Wünschen, aus deinem Herzen. Heiße Tränen rannten über meine Wangen, eine Sternschnuppe wischte sie vorsichtig fort. Der Mond nahm mich tröstend in seine Arme und dort blieb ich und weinte. Ich weinte so sehr das meine Tränen sein Hemd tränkten und sie graue Stellen hinterließen . Ich weinte noch am morgen als ich mit ihm ging.

In manchen Nächten siehst du vielleicht meine Tränen und vielleicht wirst du dich an mich erinnern.









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