Mein Engel

Autor: //BlueEyed//
veröffentlicht am: 03.02.2007




Mal wieder etwas für zwischen durch! Mit der anderen Geschichte geht es aber natürlich noch weiter! Bin auch gerade dabei! Ach ja, schaut doch mal hier vorbei:
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Mein Engel

Was ist grad mit mir passiert? Was in aller Welt ist mit mir passiert? Warum sitze ich jetzt hier und weine? Wieso weine ich? Weil Leute glauben, sie könnten mir mit ihren Worten auch nur den kleinsten Schmerz zufügen? Wohl kaum! Ich bin stärker als ihr glaubt! Ich bin nicht auf euch angewiesen! Ich weiß, an wen ich mich melde, wenn ich wirklich einen Freund brauche! Sie ist wenigstens für mich da, auch wenn sie mich nicht bei weitem so lange kennt wie ihr! Sie hört mir zu und versucht mir zu helfen! Ihr macht meine Art nichts aus, ich mit meinen kleinen und vielleicht auch größeren Macken, die aber jeder Mensch hat! Sie sagen mir, ich soll die Fehler nicht nur bei anderen suchen sondern auch mal bei mir! Sagen mir immer wieder, ich würde denken, ich wäre perfekt und würde nie Fehler machen, immer wären es die anderen! Denkt mal drüber nach! Sagen, sie würden einsehen, dass sie Fehler machen. Ich würde mir aber über solche Sachen keine Gedanken machen! Scheißen auf die Freundschaft, melden sich nicht und beschweren sich dann, wenn man sich nicht mehr melden will. Kommt mal klar!
Zum Glück hab ich in solchen Momenten meinen Süßen, der mir zu hört und einfach nur für mich da ist! Das ist auch das einzige was mir in dieser Situation einfällt: meinen Süßen anrufen. Es ist zwar schon fast drei Uhr nachts, aber ich weiß, dass es ihm nichts ausmacht, wenn ich mich so spät noch bei ihm melde! Ich rufe ihn also an und er geht auch ran. Er klingt so richtig verschlafen und in diesem Moment bereue ich es, dass ich ihn schon wieder aus dem Schlaf klingele. 'Schatz, sorry das ich dich MAL wieder aus dem Schlaf klingele! Aber ich wusste nicht, an wen ich mich sonst wenden soll!' 'Hi Süße, ist schon in Ordnung. Was ist passiert?' Ich erzählte ihm also die ganze Geschichte und er versprach mir, dass er gleich vorbei kommen würde, als er hörte, wie ich vor lauter weinen nicht mehr wirklich sprechen könnte. Eine viertel Stunde später stand er wirklich vor meiner Tür. Ich lief auf die Tür zu machte sie auf und sprang ihm in die Arme. Was hatte ich bloß für ein Glück mit diesem Mann. Er war wirklich immer für mich da, egal zu welcher Tageszeit. Ich glaub ohne ihn wäre ich in manchen Situationen wirklich aufgeschmissen. Er trug mich in mein Schlafzimmer legte mich auf das Bett, fuhr den Rechner runter und kuschelte sich dann zu mir. Er nahm mich einfach in den Arm und ich wusste, zumindest in diesem Augenblick war für mich wieder alles in Ordnung. So in seinen starken Armen zu liegen gab mir einfach so viel Wärme, Geborgenheit und Sicherheit, dass ich mich unglaublich stark fühlte. Wenn ich bei ihm war, konnte mir niemand etwas tun. Er war mein Fels in der Brandung. Ich könnte mir NIE ein Leben ohne ihn vorstellen und ich wusste, dass ich es auch niemals tun musste. Denn mein Traummann war kein normaler Mensch, er war mein Engel. Ein Engel den Gott mir geschickt hatte. Mir, damit ich mich nicht mehr so einsam fühlen musste, nachdem mein Freund gestorben war. In der Zeit nach seinem Tod fühlte ich mich so einsam und verlassen und wusste einfach nicht mehr, was ich noch mit meinem Leben machen sollte und als ich dann irgendwann mit aufgeschnittenen Pulsadern von meinem Nachbarn gefunden wurde, der rein zufällig vorbei kam, wusste ich, dass er ein Engel sein musste. In Namen Gottes und im Namen meines Freundes für mich geschickt. Mein Engel, der mir in schwierigen Situationen helfen sollte. Und er half mir wirklich in allen schwierigen Situationen, er war mein Kummerkasten, mein Tagebuch. Er wusste immer genau, wie ich mich fühlte. Manchmal wenn es mir scheiße ging und er grad nicht bei mir war klingelte mein Handy. Er war dran. Er wollte dann nur mal wie es mir so ging. Nach so einem Telefonat ging es mir dann auch meistens wieder etwas besser und ich konnte den Tag weiterleben. Genauso wie in dieser Nacht, in seinen starken Armen schlief ich ein und wachte am nächsten Morgen mit einem Lächeln auf den Lippen auf. Ich drehte mich zur Seite sah meinem Süßen in die Augen und sagte ihm mit einem leidenschaftlichen Kuss: Danke, dass du immer für mich da bist, mein Schatz!!! Er wusste immer was ich ihm mit solchen Gesten sagen wollte und sagte nur: 'Immer wieder gerne!'









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