ELFENST?CK

Autor: Erdstern
veröffentlicht am: 10.10.2009




Kapitel 1

Die Bl?tter raschelten und der Wind wehte durch jede Kleinigkeit. Die Tiere versteckten sich hinter Felsen, in H?hlen oder unter der Erde. In dieser Nacht zog der Wind nur so durch die ?ste. Niemand w?rde sich trauen jetzt noch nach drau?en zu gehen.
Doch zwischen den B?umen rannte eine dunkle Gestalt entlang. Wer war das? Seine H?nde waren Pranken und er hatte ein Gebiss wie ein Tiger. Die Z?hne fletschte er und krallte sich an einem Baum fest. Er hatte ein dickes Fell und Wolfsohren. Ein Werwolf? Seine Beine kurz und angewinkelt. Selbst ein Schwanz ragte hinter ihm zum Vorschein. Kurz blickte er nach hinten und starrte mit seinen rotgl?henden Augen in die Ferne.

Mit langbraunen offenen Haaren, schlankem K?rper, dunklem Gesicht und spitzen Krallen sprang ich von Baum zu Baum. Da der Wind sehr zog und ich raste, bildete sich G?nsehaut auf meiner Haut. Es war kalt. Mit meinen ebenso rotgl?henden Augen stand ich fast vor ihm. Einen Brief in meiner linken Hosentasche und einen Ring in meiner rechten Hand stand ich nun vor ihm. Seine be?ngstigten Augen, das gro?e Gebiss und nicht zu vergessen seine riesigen Pranken.
Es war mir ein R?tsel wieso ich ihm diesen Brief ?berbrachte. Auch der Ring, was alles hatte das zu bedeuten? Ich wusste nicht einmal wer er war. In dieser ach so kalten Nacht.
Die Krallen zog er aus der Rinde des Baumes, die er so eben hinein stie?. Langsam drehte er sich ganz zu mir um und mein Herz pochte. Meine H?nde schwitzten und mein K?rper bebte. Seine riesige Gestalt, dieser dunkle K?rper, sie machten mir eine H?llenangst. Ich wollte weg rennen, doch es lie? mich nicht. Wie angewurzelt stand ich stand, vielleicht w?rde er sogar auf mich einst?rzen.
Da hab ob er seine Pranken und stellte sich auf. Er br?llte mich an und ein scheu?licher Geruch drang mir in die Nase. Mein Herz w?rde explodieren, eine solche Angst hatte ich. Wagte er noch einen Schritt n?her, k?nnte er mich verschlingen, in St?cke rei?en, doch pl?tzlich wurde sein Gesicht traurig, einsam. Eine komplette Ver?nderung trat ein. Die Arme sanken, der Kopf auch und sein K?rper wurde immer kleiner. Er kr?mmte sich und seine Augen verdeckte er mit seinen riesigen H?nden, die einem doch jetzt sehr klein vorkamen. Was ist passiert, wieso ist so eine Ver?nderung pl?tzlich da? Hatte ich etwas getan? Da zog ich den Brief aus meiner Tasche und streckte meinen Arm geradeaus. Als ich dann meine Augen auf den Umschlag fixierte, streckte sich meine andere Hand auch noch und ich zeigte den Ring. Er leuchtete. Ein hellblauer Stein, mit einem Rand aus purem Gold zeigte sich. Er war wundersch?n. Wenn man ganz genau hinsah, bewegte sich etwas in ihm. Kreisende wei?e Farbflecke, die sich immer wieder in ihrer Form ver?nderten machten die ganze Sache viel interessanter. Dann kam etwas v?llig Unerwartetes. Ein junger Kerl mit braunen Haaren kam auf mich zu. Er griff nach dem Brief, doch dann wurde alles schwarz.
'?, meint ihr, ihr geht es gut?', schallte es in meinem Kopf. Woher kam diese Stimme, jedenfalls war sie nicht vertraut. Doch sie sagte mir, >du kannst mir vertrauen< oder >du bist in Sicherheit









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