A short trip to America (1)

Autor: Fanifrisch
veröffentlicht am: 13.02.2005




'Hallo Anna! Es bleibt morgen dabei das wir nach Erfurt fahren oder?' fragte ich meine beste Freundin.'Klar bleibt es dabei. Wenn ich etwas verspreche bleibt es auch dabei. Was ist eigentlich mit Jan? Der wollte doch auch mit uns kommen.' gab Anna zur Antwort.
'Der will jetzt nicht mehr, er hat zu mir gemeint, wenn dir an Anna mehr liegt, als an mir dann ist es aus. Ich finde der Typ ist nicht mehr ganz glatt in der Birne!'
'Was hast du darauf gesagt?'
'Ich meinte da nur, wenn du so denkst, dann kannst du gehen. Da ist die Tür! Dann ist er gegangen. Seit fast zwei Wochen hat er sich nicht mehr gemeldet.'
'Du tust mir leid. Es bleibt dabei, morgen um neun Uhr am Bahnhof?'
'Klar, bis dann.' sagte ich und legte dann schließlich auf. In diesen Moment klingelte es an meiner Wohnungstür. Ich ging zur Tür und da stand jemand mit einem Blumenstrauß.
'Bin ich hier richtig bei Natalie Bergmann?' fragte der Blumenverkäufer.
'Ja, die bin ich.'
'Die sind für Sie. Also wenn ich es nicht besser wüsste würde ich sagen, der Typ ist in Sie total verknallt.' dann gab er mir die Blumen. wenn ich ehrlich sein soll, der Blumenverkäufer sieht gut aus. Sehr gut sogar.'Warten sie!' rief ich ihm nach. Er kam die Treppe hoch und wartete im Eingangsbereich. Ich rannte schnell nach drinnen und schrieb meine Handynummer auf einen Zettel und holte noch etwas Trinkgeld und ging zur Tür.
'Hier für sie.' sagte ich und gab ihm das Geld und den Zettel. 'Und danke noch mal für die Blumen.' ich ging schließlich wieder ins Wohnzimmer und las mir die Karte durch die in den Blumen steckte, darauf stand:

Liebe Natalie,
es tut mir leid was ich dir angetan habe. Ich weiß dass Anna deine beste Freundin ist, aber ich habe für morgen einen romantischen Tag geplant. Alles nur für dich! Falls du es dir anders überlegt hast, ich warte gerne auf dich.

In ewiger liebe Jan!

P.S.: ich liebe dich und das weißt du auch, es wird auch immer so bleiben…

Als ich mir diese Zeilen noch dreimal durchlas, bemerkte ich, das unsere Beziehung nicht mehr das ist was sie einmal war. Also schrieb ich Jan eine E-Mail:

Lieber Jan,
tut mir leid das sagen zu müssen aber unsere Beziehung ist nicht mehr das wie es früher einmal war. Wenn du jetzt sauer auf mich bist dann bitte sei es, aber versteh auch mich. Ich kann keine Beziehung mit dir führen wenn du andauernd auf mir rumhackst, dass ich immerzu mit Anna zusammen bin. Schön wenn du es eingesehen hast. Und auch schön das du jetzt dafür Verständnis zeigst. Ich denke das das jetzt viel zu spät ist, du hättest es schon von Anfang an akzeptieren müssen, aber du hast es ja leider nicht. Bitte tu´ dir nicht an. Ich will nicht das dir etwas passiert.
was hältst du dafür wenn du morgen Abend gegen 20.00 Uhr zu mir kommst? ich muss dir etwas sagen was ich dir nicht in einer Mail schreiben kann. Bitte versteh das. Ich hoffe du kommst. Freunde für immer!!!!! oder?

Natalie

Ich schickte sie mit einem sehr schlechten gewissen ab. Wenn er sich jetzt doch etwas antut dann mache ich mich dann dafür verantwortlich.
Die Nacht war wie ich sie erwartete. Ich konnte nicht schlafen. Ich wälzte mich hin und her und machte kein Auge zu.
Als der nächste morgen heranbrach (wo ich mal endlich schlaf fand) wachte ich durch ein schreckliches Klingeln auf. Jemand stand vor der Haustür und klingelte Sturm. ich schaute auf die Uhr, es war gerade mal halb fünf. Genervt schleppte ich mich zur Tür und machte auf. Ohne einmal aufzublicken würde ich leidenschaftlich geküsst. Ich konnte dies nur erwidern. Das war so Traumhaft, ehe ich bemerkte wer mich da küsst, lies diese Person von mir ab. Es war Jan.
WUMM. Er hatte eine geknallt bekommen und schließlich sagte ich zu ihm: 'Was soll die scheiße? Warum hast du das jetzt schon wieder gemacht?'
'Falls es dich interessiert, ich liebe nur dich. Ich werde dich immer lieben.'
'Aha…damit willst du mir das beweisen. Ich hätte mehr anstallt von dir erwartet!'
'Warum hast du dann meinen Kuss erwidert?'
'Soll ich ehrlich sein?'
'Ja.'
'Weil ich das vermisst habe.'
'Gib es zu du hast mich vermisst!'
Ohne ein Wort zu sagen schaute ich ihn an und kam ihm immer näher. Irgendwie wusste er was ich wollte. Genau das tat er auch. Mir kam es vor wie eine Ewigkeit, die wir im Hausflur standen und uns küssten. Wir standen noch lange im Hausflur und schauten uns an.
'Was fällt dir eigentlich ein mich so früh zu wecken? Ich habe wegen dir gerade mal eine oder zwei stunden geschlafen.' fragte ich ihn schließlich, als wir es uns in meinem Wohnzimmer gemütlich gemacht hatten.'Tut mir Leid das wollte ich nicht. Ich habe mir sorgen gemacht um dich und wollte dich nicht verlieren. Es war echt gemein von mir so egoistisch zu sein. Verzeihst du mir noch einmal?'
'Klar, für dich mache ich doch fast alles!'
Gegen um sechs ging Jan zum Bäcker und holte frische Brötchen. In der zwischen zeit machte ich den Tisch auf den Balkon fertig. Die sonne ging schon langsam auf und fast gleichzeitig kam Jan mit den frischen Brötchen wieder zu mir zurück. Meiner Meinung nach konnte der tag nicht besser sein.
'Was sagst du eigentlich dazu?' fragte Jan als wir mit dem frühstück fertig waren.
'Wozu soll ich was fragen?'
'Na ja zu dem romantischen tag heute, was ich eigentlich geplant hatte.'
'Ach so… tut mir leid, aber ich hatte es Anna schon versprochen. Du kannst doch mitkommen wenn du magst.''Ich habe mich so sehr darauf gefreut. Aber wenn dir so viel an Anna liegt dann wünsche ich dir einen schönen tag.'
'Ich finde toll dass du Verständnis dafür zeigst.'
Gegen acht Uhr verabschiedete sich Jan von mir. Ich machte mich fertig für einen Weibertag in Erfurt. Draußen schien es richtig winterlich zu werden, es fing an zu schneien.
Kurz vor neun Uhr kam ich am Bahnhof an, wo Anna schon sehnsüchtig wartete.
'Hey, wo hast du so lange gesteckt?' fragte Anna mich gleich, nachdem ich sie begrüßte.'Lange Geschichte. Übrigens da kommt unser Zug! Ich erzähle es dir am besten im Zug.' gab ich ihr zur antwort.
im Zug erzählte ich alles, alles was ich heute schon erlebt habe. Immer wieder stellte sie mir fragen über fragen. Selbst in Erfurt, als der Zug schon hielt, stellte sie fragen. Schließlich sagte ich zu ihr: 'Anna tu´ mir mal bitte einen gefallen und lass uns den tag genießen. Es ist alles wieder in Butter mit mir und Jan. Bitte lass deine fragen Fragen sein. mich nervt das ausgefragt.'
'Schon gut, schon gut. Ich wollte dich nicht nerven!'
Ich lächelte sie und wir gingen weiter in Richtung Innenstadt. Als erstes gingen wir ins Anger 1. Dort gingen wir in KARSTADT, NANU NANA und schließlich bei NORDSEE essen. Wir waren gerade mitten in einem Gespräch, als mich jemand von hinten antippte. Ich drehte mich um und sah den gut aussehenden Blumenverkäufer von gestern Nachmittag.
'Hallo!' sagte er.
'Hey, wie geht's dir?' fragte ich ihn.
'Ich kann mich nicht beklagen. Und selbst?'
'Mir ging es noch nie besser. Was machst du hier?'
'Dasselbe wie ihr würde ich sagen. Einkaufen. Ich muss noch ein Geschenk kaufen für deinen Freund.''Woher weißt du dass ich einen Freund habe? Kennst du ihn?'
'Klar kenne ich ihn. Er ist ja schließlich mein bester Freund!' sagte er und lächelte mich an. So ein unwiderstehliches lächeln habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Selbst das von Jan habe ich vermisst, denn ich finde sein lächeln ist atemberaubend.
'Also musst du dann Sam sein. Jan hat zwar ab und zu von dir erzählt, aber dich gesehen auf einem Photo oder so habe ich noch nie so lange wie ich ihn kenne.'
'Genau der bin ich. Wie lange kennst du Jan eigentlich schon?'
'Ich glaube fast zwei Jahre und seit 11.05. sind wir ein Jahr zusammen.'
'Also seid ihr das heute dann. Normalerweise verbringt man den Jahrestag zusammen oder?''Scheiße! Jetzt weiß ich auch warum er heute so einen tollen tag geplant hatte. Anna sei mir nicht sauer aber ich gehe noch schnell etwas besorgen. Bin gleich wieder da.' sagte ich und rannte los. Wieso habe ich das vergessen? SCHEIßE!!!!!!!!!
Ich ging schnellen Schrittes ging ich zum nächsten Blumenladen und holte 20 Rote Rosen. Schließlich holte ich noch eine hunderter Packung Teelichter und ein schön Duftendes Schaumbad. Den Abend wird Jan nicht so schnell vergessen. Als ich Richtung Kasse schlenderte fand ich noch ein Erdbeer-massageöl. Logischerweise kaufte ich dieses auch.
Nach einer knappen ¾ stunde ging ich zurück zu Anna. Sie war immer noch bei NORDSEE, aber nicht alleine. Sam war noch bei ihr. Sie unterhielten sich angeregt und so wie ich Anna kenne, ist sie schon mächtig beim Flirten. ich setzte mich zu ihnen und es war auch so wie ich es erwartet hatte, Anna Flirtete was das zeug hielt.Am späten Nachmittag fuhren wir zusammen mit Sam zurück nach Hause. Mit Tüten bepackt machte ich mich auf den weg zu meiner Wohnung.
'Endlich zu Hause!' sagte ich zu mir. Ich war wirklich froh zu Hause zu sein. Da ich mal wieder mein Handy zu hause vergessen hatte, bekam ich nichts mit. Viele, viele anrufe von Jan und eine SMS. Ruf mich bitte ganz schnell zurück, stand da. werde ich ihn mal anrufen. Hätte ich sowieso gleich gemacht, weil ich ja heute Abend was vorhabe. Ich wählte die Nummer auf dem Handy.
'Was hast du so lange in Erfurt gemacht?' sagte er gleich, ohne auch nur einmal Hallo zu sagen. Wie nett!'Entschuldige mal bitte. Wenn du kein vertrauen zu mir hast dann lass es bitte!' entgegnete ich ihm.'Tut mir leid! Ich wollte dir eigentlich sagen das ich eine Antwort aus Amerika bekommen habe.''Und? Wirst du nach Amerika gehen?'
Warum jetzt wo es bei uns beiden wieder gut läuft? Das ist doch alles Scheiße! Wieso Antwortet er mir nicht? Stille am Telefon. Mir kommen die Tränen, ich muss weinen. Dennoch fragte ich Jan: 'Hast du heute Abend zeit? Wenn ja dann sei um acht bei mir.' Ich legte auf. Irgendwie muss ich mich von diesem Thema ablenken.Ich beschloss den Abend vorzubereiten. Aber als erstes muss ich die Blumen ins wasser stellen, sagte ich mir selbst. Schließlich kochte ich etwas zum Abendessen. Es gibt Lasagne und einen schönen Salat. Von mir aus kann der Abend beginnen…









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