Hobbies in Beziehungen

Jeder Mensch hat ein Hobby. Der eine schaut gerne Fussball an, die andere näht gerne, der nächste geht gerne zum Tanzen und jemand anderes mag es sich Vorträge über fremde Länder anzuhören.
Welches Hobby man auch hat, für eine Beziehung können sie sehr wichtig sein. Als erstes sorgt es dafür, das man nicht ständig zu Hause sitzt und das man einen Ausgleich zum alltäglichen Leben hat. Betrachtet man den Zeitaufwand, so kann es zu Spannungen kommen, wenn ein Partner ein zeitintensives Hobby hat, während der andere nur zu Hause sitzt. Dadurch entwickelt sich die Beziehung nicht im gleichen Rahmen, sondern man treibt langsam aber stetig auseinander. Interessiert sich ein Partner überhaupt nicht für das Hobby des anderen, zeigt Lustlosigkeit und signalisiert Desinteresse, ist das zwar eigentlich nicht so schlimm, aber als Partner möchte man auch darüber reden, Erlebnisse diskutieren, bzw. es ab und zu gemeinsam mit dem Partner machen.
Bestehen aber Differenzen zwischen beiden Partnern in Bezug auf das Hobby, kann sich das negativ auswirken. Insbesondere ist dies der Fall, wenn man immer wieder vom Partner angegriffen wird, weil man sich seinem Hobby widmet. Das dadurch aus kleinen Reibereien ein größerer Streit entstehen kann, ist nur eine Frage der Zeit.
Man muss ja nicht das Hobby des anderen mögen, aber als Partner gehört es auch dazu, ein Ohr dafür offen zu haben und wenigstens ab und zu selbst mitzumachen. Das fördert nicht nur die Beziehung, vielleicht findet man ja auch mit der Zeit selbst gefallen daran. Und wenn man als Paar etwas gemeinsam macht, dann ist das doch doppelt so schön.


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