Thank you for loving me - Teil 21

Autor: Jenny&Mary
veröffentlicht am: 28.02.2012


So, jetzt nimmt die Story mal eine überraschende Wendung.
bin mal gespannt was ihr davon haltet.
Viel Spaß! :)
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Kapitel 13.- You love is just a lie

Jenny

Vorsichtig kuschelte ich mich an Jensen. Ich wollte ihn nicht wecken. Es war was besonderes, dass er überhaupt zugelassen hatte, dass ich nachts bei ihm blieb. Normalerweise trafen wir uns eigentlich nur zum vögeln, um es auf den Punkt zu bringen. Aber wieso sollte ich auch darauf verzichten. Er sah göttlich aus und war göttlich im Bett. So wie er schlief, sah er bildschön aus. Ich strich ihm ganz leicht über seine Wange. Plötzlich öffnete er seine Augen. Schnell zog ich meine Hand zurück.
“Morgen..”, sagte er und setzte sich aufrecht hin. Ich blieb liegen und betrachtete diesen Körper. Sein Bauch warf keine einzige Falte, als er da saß. Jetzt setzte ich mich auch aufrecht hin und legte meinen Kopf auf seine Schulter.
“Morgen.”
Er schob mein Gesicht weg und stand auf um unter die Dusche zu springen. Warum ging er immer nach dem Sex duschen?! War ich denn so ekelhaft. Jetzt stand ich auch auf und zog mich an.
“Jensen ich gehe!”, rief ich ihm entgegen und verließ das Haus. Ich war es schon lange nicht mehr gewöhnt, dass keine Papparrazis vor seinem Haus auf mich warteten.
Zu Hause stellte ich mich unter die Dusche und dachte nach. Fand er denn das ich nicht gut genug für ihn war? Immerhin hatte er mich in keinem der Interviews erwähnt oder war in der Öffentlichkeit mal mit mir Aufgetreten. Naja.
Nach der Dusche machte ich mir erstmal etwas zu Essen und machte mich dann an die Arbeit.
Morgen ging es ab nach Frankreich. Meine Chefin hatte mir zum Glück etwas zusätzlichen Urlaub zugesprochen. Das fand ich zugegeben echt überraschend. Dominik hatte sich keinmal gewagt mir zu schreiben oder mich zu besuchen. Das fand ich echt klasse, somit hatte er nicht die Möglichkeit meine Gefühle zu verwirren. Ich wusste immer noch nicht, ob ich noch was für ihn empfand.
Aber mittlerweile empfand ich sicher was für Jensen und zwar zu viel.
Ungefähr drei Stunden später, begann ich meine Tasche zu packen. Was sollte ich denn bloß alles mitnehmen? Ich freute mich so riesig. Das war ja wohl der Traum jedes Mädchens! Mit einem Star in Urlaub zu fahren. Ich entschied mich für die besten und teuersten Sachen, die ich besaß.
Das größte Problem stand mir aber noch bevor. Welche Schuhe sollte ich denn mitnehmen? Wieso war Mary denn nicht da, wenn man sie brauchte?!
Ich war bis abends noch beschäftigt und wurde durch eine Sms aus meinem Packwarn gerissen.
“Hey Babe. Ich hätte grad richtig Bock auf ne heiße Nummer mit dir..”
Was sollte das denn bitte? Jensen war bestimmt wieder stockbesoffen. Dieser Depp. Ich mein, ich sollte es als Kompliment nehmen, dass er mit mir Sex haben wollte, aber irgendwie war mir nicht so danach.
“Was soll dass denn bitte?”, schickte ich zurück.
Kurz darauf kam schon eine Antwort.
“Komm.. Babe..”
Toll. Ganz toll. Naja.. Ich mein es war jetzt auch nicht soo schlecht Sex mit ihm zu haben, also zog ich mir Schuhe an und nahm meinen Schlüssel und ging rüber. Aber nicht um das zu tun was er sich erhoffte. Ich klingelte und die Tür wurde von irgendeiner Frau geöffnet. Sie hatte schwarze schulterlange , lockige Haare. War verdammt dünn und hatte zu meiner Überraschung nichts als Unterwäsche an. Was ging denn jetzt bitte ab?
“Was kann ich für Sie tun?”, fragte sie mit ihrem extremen Akzent. Ohne ihr zu Antworten drängte ich mich an ihr vorbei.
“Jensen?”, ich lief ins Haus um ihn zu suchen. Er saß , nur mit Boxershorts auf dem Sofa.
“Wir haben schon mal ohne dich angefangen.
“Was soll das hier denn bitte?”, ich war total verwirrt. Und er war nicht mal betrunken.
“Wie, was soll was? Ich dachte man kann ja mal was Neues ausprobieren?!”, sagte er und zuckte mit den Schultern. Er sagte es so gleichgültig, dass es mir schon fast Angst machte.
“Ich werde es sicher nicht mit diesem schwarzhaarigen Flittchen und dir treiben?!”, langsam wurde ich sauer. Was bildete sich der Kerl den ein? Nur weil er reich war und gut aussah und dazu ein Serienstar.
Die Schwarzhaarige setzte sich neben Jensen und fing an seinen Hals zu küssen.
“Alter, spinnst du!”, schrie ich sie an. Was ging denn hier ab? Vielleicht war ich in irgendeinem Film gelandet?!
Wenigstens schubste Jensen sie ein Stück von sich.
“Wait a minute.”, sagte er zu ihr.
“Also ein amerikanisches Flittchen. Hast du extra einfliegen lassen oder was?”
“Was ist ein Flittchen?”, fragte Schneewittchen ihren Prinzen und zog dabei einen extremen Schmollmund. Jensen war natürlich direkt wieder Feuer und Flamme für sie.
“Hallo? Muss ich mich ausziehen, damit du mit mir redest?”, fragte ich Jensen sauer. Er reagierte nicht.
“JENSEN!”, ich war total wütend. So wütend, dass ich der Frau am liebsten ihre blöden Haare ausgerissen hätte.
“Was hast du denn jetzt für ein Problem?”, fragte er gelassen und sah mich an.
“Was ich für ein Problem habe? Soll das jetzt eine ernste Frage sein. Ich dachte wir wären zusammen? Warum machst du hier mit einer Anderen rum?”, jetzt wandelte sich die Wut ein bisschen in Trauer. Oder vielleicht war es auch beides.
“Ich dachte wir wären so ne Art Sex-Freunde? Keiner hat irgendwas von Beziehung gesagt.”, das sagte er mir eiskalt und ohne mit einer Wimper zu zucken ins Gesicht.
“Was bitte?”, mir schossen die Tränen in die Augen.
Was war ich nur für ein kleines Naivchen. Natürlich. Was hätte er sonst gewollt. Mir kamen die Tränen aber ich unterdrückte sie mit aller Kraft. Ich wollte nicht das die blöden Männer immer das Recht hatten mich zu verletzen.
“DU bist auch nicht viel besser als Dominik. DU bist sogar noch schlimmer! Du bist so ein beschissenes Arsch! Arsch! Arsch!”, schrie ich ihn an. Er verstand nicht viel, weil er mich mit dem Ich-verstehe-nur-Bahnhof-Blick ansah.
“Fick dich Jensen. Ganz ehrlich fick dich! Ich hab mich in dich verliebt okay! Ach ja und ich komme ganz sicher nicht nach Frankreich mit. Nimm doch Schneewittchen mit. Oh Fuck! Was bist du nur für ein Arsch!”, sauer trat ich gegen das Sofa und tat mir dabei auch noch selber weh.
“Beruhig dich mal..”, sagte er und stand auf und kam auf mich zu.
“Hast du deine Tage oder was?!”, fügte er hinzu. Ich war schon wieder auf hundertachtzig.
“NEIN! Nein, Frauen haben nicht immer ihre Tage du Idiot!”, ich hatte keine Kontrolle mehr über das was ich sagte oder was ich tat. Somit rutschte meine Hand direkt auf seine Wange und es gab einen saftigen Klatscher.
“Ich weiß ja nicht wie das bei euch in Amerika ist, aber hier hat man so was wie eine Fickbeziehung nur, wenn beide eingeweiht sind. Und so hübsch bist du nicht. Also fühl dich nicht so toll. Okay. Die wollen dich eh nur weil du Geld hast. Oh ich fass es nicht. Du ah!”, ich fühlte mich schon wie jemand, der einen Monolog führt, denn Jensen war damit beschäftigt sich verwirrt seine Wange zu reiben.
“Weißt du was, verreck doch!”, schrie ich und rannte aus dem Haus und knallte die Tür zu.
Draußen ließ ich dann die Tränen laufen, die an der kalten Luft, eiskalte Spuren auf der Haut hinterließen. Danke Jensen, du bist kein bisschen besser als Dominik! Zur Abwechslung erwarteten mich dann auch noch tausend Papparrazzis, die wie wild mit ihren Fotoapparaten auf mich losgingen. Ich versuchte mich einfach nur so schnell wie möglich durchzukämpfen und in mein Haus zu verschwinden.





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