Reicht Schönheit allein? Teil 2

Autor: Franziska
veröffentlicht am: 21.03.2008




Sie konnte sich kaum auf den Füßen halten. Ihr war schwindelig und sie setzte sich noch einen Moment vor den Schminktisch mit dem extra großen Spiegel. Ihre Smokeyeyes waren komplett verwischt.Sie hatte sich gestern nicht abgeschminkt und durch das weinen wurde alles nur viel schlimmer. Sie nahm die Bürste und kämmte sich durch die Haare. Danach ging sie ins Bad und schminkte sich ab. Auch ohne Schminke konnte ihr keine das Wasser reichen. Sie ging den Gang entlang zum Esssaal wo sie schon stimmen hörte. Alle waren versammelt. Eric,Alex,Tess,philipp,jannic,chace und auch madeleine.. Mit der Zeit hatte sie sich mit allen super gut angefreundet und Tess wurde ihre beste Freundin. Die Rangordnung am Tisch war ganz simple. Zwischen Tess und Alex war ein Platz für Chloe. Normalerweise saß neben Alex Erik der aber wurde ganz am Ende des Tisches platziert. Nun saßen neben Alex Chace gegenüber Philipp und daneben Jannic. Am Ende saß Erik und ganz hinten in der Ecke musste sich Madeleine begnügen. Madeleine wurde absichtlich abgegrenzt. Und auch Erik wurde nicht mit ins Gespräch eingebunden.
Als Chloe die Tür öffnete blieb es wie sie es schon gewohnt war ein moment alles still. Sie hatte noch den großen Cashmere Pulli von Erik an und der war zwar in der Breite recht breit jedoch überdeckte der pulli nur leicht ihren Hintern. Sie hatte lange, braune Beine. „Guten Morgen“ sagte Chloe mit einem lächeln dass nur sie zaubern konnte. Madeleine sah sie wütend an und stupste Erik an. „Deswegen hast du mich geweckt um für diese Schla*** ein Pulli zu holen?“ schrie Madeleine. Chloe aber achtete nicht drauf und setzte sich nachdem sie jeden einen kuss auf die wange gegeben hatte zwischen tess und alex. „ach madeleine hat also bei ihm geschlafen.kein wunder dass er die nacht nicht geblieben ist.“dachte sich Chloe. Plötzlich stand Tess auf“ Madeleine ich möchte hier niemanden von Bord werfen aber mein Vater hat es nicht gerne wenn solche niveaulosen Begriffe verwendet werden. Ich möchte dich bitten die Yacht zu verlassen. Wir möchten nun langsam auch mal ablegen und du störst uns nur.“ Sagte tess in einen ruhigen ton. Chloe musste grinsen. Und auch Alex fing an zu lachen. Madeleine stand mit einem grünen gesicht vor wut auf und ging direkt auf das Zimmer von Erik zu. Dieser machte keinerlei anstalten ihr auch nur zu helfen sondern musste mitgrinsen. „Danke“ sagte Erik. Und das lachen erstummte. Chloe schaute auf irgendeinen Punkt an der Wand. „Erzähl ihr die Wahrheit“ sagte Alex im zickigen Ton. Erik schaute weg. „ Tut mir leid. Madeleine ist meine Ex Freundin. Normalerweise kommt sie zu mir odr ich zu ihr wenn wir einfach einbisschen spaß haben wollen. Sie wohnt hier in Südfrankreich. Doch diesmal habe ich sie abblitzen lassen.“ Sagte Erik. Chloe stand auf und verschwand in ihrem Zimmer. Sie duschte ne halbe ewigkeit. Das Bad stand komplett unter Nebel als sie 2 leuchtend grüne Augen im Spiegel spiegelten. Chloe drehte das Wasser ab. „Wusstest du dass du nackt noch viel besser aussiehst als angezogen“ grinste Erik. Chloe nahm den Duschkopf und spritzte damit Erik mit Wasser an. Dieser schmiss elegant seine haare nach hinten und kam Chloe näher. „okay wie du willlst“ dachte sich chloe. Und schaltete das Wasser komplett kalt. „du spinnst“ lachte erik und wich paar schritte zurück. „ich will mein handtuch“ befehlte chloe mit einem grinsen im gesicht. „zu befehl“ gab erik zurück und holte eins von diesen traumhaften handtüchern und wickelte damit chloe ein. Er strich ihr eine Strähne ausm gesicht und küsste sie zärtlich. „Gott kann der gut küssen“ dachte sich chloe. Und kaum hatte sie das zu ende gedacht schupste sie ihn auch schon weg. „was soll das“ lachte chloe frech. Erik grinste nur. Chloe schmiss ihr handtuch weg und stolzierte wie ein supermodel an erik vorbei. Dieser konnte kein Wort mehr sagen. „was sollte das`?“ kam erik hinterher gelaufen ins ankleidezimmer. „das könnte ich dich doch genauso fragen?“ gab chloe frech zurück. Sie nahm ein roten Bikini von Blumarine und zog ihn an. Sie stand mit dem Rücken zu Erik als sie plötzlich merkte dass er sie von hinten umarmte. „Es tut mir leid“sagte Erik und gab chloe ein kuss auf den nacken. „ es brauch dir nicht leid tun weil da nichts ist“ gab chloe verletzt zurück. Erik löste die umarmung und starrte zum boden. „weil da nichts ist“ ging er in den gedanken durch. Chloe drehte sich um und verschwand aus dem ankleidezimmer. Sie schnappte sich ein Handtuch, ihre große chanel sonnenbrille und lief hoch zum sonnendeck. Oben waren liegen mit blauen kissen und sonnenschirme standen rum. Ein kellner nahm ihre bestellung auf. „ ein pina colada“ sagte chloe mit einen blick auf die uhr.“ Halb 12 na gut man gönnt sich ja sonst nichts“ gab chloe sich selber eine antwort. Sie legte sich auf eine der gemütlichen liegen und sonnte sich. Als plötzlich tess quietschend hochgehüpft kam und meinte sie sollten doch alle schwimmen gehen das wasser sei warm. Mittlerweile waren auch schon alle Jungs da und erik hielt sich im hintergrund. „neee ich bleib in der sonne“meinte chloe noch bevor sie mit einem ruck hochgehoben wurde. Sie sah in diese strahlend grünen augen. Erik. Er hielt sie über bord so das sie ins meer fallen würde. Die anderen waren schon ins wasser gesprungen nur noch erik und chloe standen da. „Küss mich dann verschone ich dich“ sagte Erik frech. „Eher falle ich ins Wasser als dich zu küssen“ sagte Chloe selbstbewusst. Erik zog sie näher zu sich und fragte dann mit einem grinsen auf den lippen“ du denkst du kannst mir wiederstehen?“ und näherte sich dann chloes lippen. Diese schloss die augen aber noch bevor sich ihre lippen trafen sprang erik ins wasser.chloe stand alleine auf der yacht. „idiot“ dachte sie und sprang hinterher. Aber erik tauchte nicht auf. Sie bekam panik und tränen in den augen.“erik,erik!!!“ schrie sie aber keiner antwortete. Sie schwomm weiter hinaus um ihn zu suchen und nach einiger zeit wusste sie nicht mehr wo die yacht war. Das wasser war jetzt auch nicht mehr so warm und türkis. Nein fast schon schwarz. Sie hielt sich über wasser und die tränen flossen ihr übers gesicht “erik“ flüsterte sie aber keiner konnte sie hören. Sie schloss die Augen. „ ich hab sie“ hörte chloe jemanden rufen. Es war Chace einer aus der Clique. Dann merkte sie dass sie auf die yacht gezogen wurde und mit einer decke zugedeckt wurde. Sie zitterte am ganzen körper. „Erik“ flüsterte Chloe. „ich bin hier“ sagte erik und gab ihr ein kuss auf die lippen. Er nahm sie auf den Arm und trug sie in sein Zimmer wo er sie aufs bett legte und ihr ein pulli von ihm gab. Danach legte er sich zu ihr und umarmte sie. Beide schliefen ein. Am nächsten morgen erwachte Erik. „Wie wunderschön sie ist und gar nicht so frech wenn sie schläft“ grinste Erik. Chloe schlug die augen auf und sah in diese grünen leuchtenden augen. „du beobachtest mich“ sagte sie. „ist das schlimm“ sagte er und gab ihr ein kuss auf die lippen. „ja, gestern hattest du noch deine ex“ „bitte chloe hör auf ich will darüber nicht reden“ „ jaja schon verstanden.“ Chloe drehte sich von erik weg. „wie geht es dir? Wieso bist du so weit weggeschwommen?“ „ mir geht es gut. Äh...ja...ich weiß nicht warun...“ „doch du weißt“ „ neee“ „ doch“ „also gut ich habe dich gesucht du warst nicht da und als ich plötzlich die yacht nicht mehr sah habe ich panik bekommen“ „ du bist echt süß weißt du das. Ich war auf der anderen seite der yacht ich bin drunterher getaucht“ „oh“ „ wir sind bald in cannes“ „ wo?“ „ein ort in südfrankreich“ „aha“ „weiß du was wir beide gehen shoppen“ „shoppen?!du bist ein junge“ „ja und heißt das ich kann nicht shoppen?“ „ja?“ „ chloe! Bitte trau mir einbisschen mehr zu“ Chloe blickte misstrauisch. „ich steh jetzt auf“ sagte chloe. „ich komm mit“ sagte erik. „wohin?“ „ja du gehst jetzt duschen, dann ziehst du das an was ich dir gebe und dann sind wir den ganzen tag zusammen. Ich habe den anderen bescheid gesagt lass dich überraschen.“ „okay“ gab chloe schüchtern zu. Beide gingen rüber in ihr zimmer und chloe stellte sich unter die dusche. „ Ich bin gespannt was er mir aussucht zum anziehen“. Als chloe fertig geduscht hatte stand erik vor ihr in einem anzug. Sie konnte den Blick nicht abwenden er sah so gut aus aber ein Anzug? „Erik dir ist bewusst das wir 12Uhr mittags haben und du ein anzug anhast?“ „natürlich warte nur bis ich dir dein kleid zeige“ Erik ging ins ankleidezimmer und holte einen bügel mit einem kleidersack drüber raus. „nein erik das ist doch kein“ „doch chloe ein abendkleid“ beendete er den satz. „das ziehe ich nicht an“ sagte sie als erik es auspackte. „gefällt es dir nicht?“ fragte er traurig. „es ist so wunderschön. Dass kann ich nicht annehmen. Außerdem wie soll ich mit einem abendkleid am tag rumlaufen?“ „chloe selbstbewusstsein. Ich gehe jetzt mit meiner Traumfrau in Abendbekleidung auf die Straße und du lässt dich überraschen!“ sagte erik und man merkte in seiner stimme das er keine wiederrede duldete. Sie zog dass trägerlose, bodenlange schwarze abendkleid an. Es war seide und lang locker auf ihrer haut. Dabei dachte sie an seine Worte“Traumfrau???“. Ihre Haare umrahmten ihr Gesicht und sie sah mal wieder unverschämt gut aus. Beide verließen in Abendbekleidung die Yacht. Natürlich blieben die leute stehen und machten fotos. Was für dieses Volk unnormal war. Die leute waren alle reich und waren so was gewohnt. Aber Chloe lächelte stolz als Erik ihre hand nahm. „wo gehen wir hin?“ fragte chloe. „lass dich überraschen beauty“ sagte erik. Sie hielten vor Tiffany. Ihr Herz raste. „Ich brauche für heute Abend Ohrringe und eine Kette für diese wunderschöne Person neben mir“ sagte Erik als sie bei Tiffany waren. Die Verkäufer und Verkäuferinnen huschten durchs Geschäft. „nein er hatte extra für mich das geschäft schließen lassen damit ich mir in ruhe etwas aussuche“dachte chloe. „das...das...das geht nicht“ sagte chloe traurig. „chloe tu mir einmal einen gefallen und lass dir was von mir schenken“ sagte erik. Die Verkäuferin holte ein Päckchen was Erik für Chloe ausgesucht hatte. Ein Collier mit tausend von kleinen diamanten und dazu passende ohrringe. Es war ihr peinlich. Der schmuck kostete mehrere millionen von euro und er schenkte es ihr einfach so.“hat er so was schon bei anderen frauen gemacht“ fragte sich chloe. „ chloe gefällt es dir? Du sagst gar nichts.“ Sagte erik. „doch es ist wunderschön. Aber ich kann so was nicht annehmen tut mir leid“ „ gut wir nehmen es „sagte erik ohne auf chloe zu hören. Chloe war sichtlich berührt als Erik es ihr umband.
„So und jetzt machen wir ein Ausflug. Nur wir beide“ sagte Erik. Chloe schaute verlegen auf den Boden. Sie stiegen in die schwarze Limo ein dir vor Tiffany’s hielt und fuhren vor ein nobles Restaurant. Dort drinnen wurden sie zu ein Tisch in der hintersten Ecke geführt wo niemand sie sah. „Gefällt es dir? Fragte erik. „Natürlich aber für was so ein Aufwand?“ fragte Chloe. „nun ja man hat ja nicht alle tage die chance mit dir wo hinzugehen“ „man muss mich nur fragen“ gab chloe frech zurück als erik ihre hand nahm und diese festhielt. Chloe liebte seine augen und konnte einfach nicht von ihnen lassen. „ich...“ fing erik an doch sein handy klingelte. „Ja?“ fragte Erik genervt und wurde gleichzeitig blass um die nase. „wie bitte?“...“ja ich komme“. Erik stand auf und flüsterte „es tut mir leid“ und verschwand auch sofort. Chloe verstand nicht. Gerade saß er noch vor ihr und hielt ihre hand und wollte was mit ich sagen im anderen ist er fort. Chloe saß traurig dar. Sie berührte das Collier und tränen kamen. Sie wusste was sie zu tun hatte. Sie lief zurück zu Tiffanys und gab das Collier mit den Ohrringen zurück. Dafür bekam sie ein Scheck im Wert von 6Millionen Euro. „Mist“ fluchte Chloe leise. An der Yacht angekommen ging sie in ihr Zimmer. Alles war aufgeräumt und Eriks Pulli lag auf ihrem Bett. Sie legte den Scheck in Eriks zimmer und verschwand ganz schnell. In ihrem zimmer zog sie das abendkleid sorgfältig aus und hing es auf ein Bügel den sie auch in Eriks zimmer brachte. Nur in Unterwäsche bekleidet zog sie Eriks Pulli an und legte sich ins Bett. Sie weinte und schlief irgendwann ein. Als plötzlich die Tür aufging. Chloe aber wollte sich nicht bewegen. „warum?“ hörte sie erik fragen doch sie wusste nicht was er meinte. „warum hast du mein geschenk abgegeben?“ fragte er wieder. Sie begriff und machte die kleine Nachttischlampe an. „hallo“ sagte sie in einem ruhigen ton.“ Es...es...geht nicht. Du lässt mich stehen. Materielle dinge brauch ich nicht. Ich wollte es nicht. Ich hätte mich damit dreckig gefühlt und immer in deiner schuld.“ „ achso. Deswegen trägst du meinen pulli?“ erik zog eine augenbraune hoch. „ tut mir leid.“ Wie in trance zog sie den pulli aus und warf ihn zu erik rüber der ihn mit einer handbewegung auffing. „also so meinte ich es nicht“ stotterte erik. „doch“ gab chloe traurig zog. „ich möchte jetzt gerne schlafen.gute nacht erik“ sagte chloe und schaltete das licht aus. Erik ging in sein Zimmer. Aber nur 5minuten später kam er zu chloe rüber die schon schlief und dabei eine gänsehaut hatte. „wie konnte er nur so fies sein?“ fragte sich erik. „Chloe...ich...ich...“ und da wachte chloe auf. Sie war verheult und hatte gar nicht geschlafen. Er nahm den Pulli den er immer noch in der hand hielt und half ihn chloe anzuziehn. „den darfst du behalten“ sagte er. Chloe schaute nur mit den großen verweinten augen. „ich brauche dich“ sagte er und hätte sich dafür ohrfeigen können er wollte eigentlich ich liebe dich sagen aber er wusste sie empfand nicht so. Chloe schmiegte sich an ihn und beide schliefen ein. Am frühen morgen wachte Erik auf. Er hielt Chloe immer noch in seinen Armen. Er musste diese Situation ausnutzen. Er küsste sie auf ihre Lippen. Immer und immer wieder bis er plötzlich ein grinsen war nahm. Sie hatte die augen geschlossen aber küsste zurück und man konnte ihr grinsen förmlich sehen. „Guten morgen darling“ sagte erik. „mhhh guten morgen“ grunzte chloe. Erik musste lachen aber das schlimmste stand noch bevor.







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