Verdammt ich lieb dich Teil 3

Autor: >>Jessy
veröffentlicht am: 09.03.2008




Zutiefst erschöpft schlief ich ein. Ein flüstern durchdrang meinen Traum 'Mara! Wach auf! Komm zurück!' Ich steckte fest konnte wollte nicht aufwachen. Es war als würde mein Bewusstsein fest kleben und es nicht zulassen.
'Mara! Komm zu uns zurück!'
Ich hörte die Worte und konnte ihnen doch nicht folgen.

'Simon lass sie, sie kann dich zurzeit nicht hören.' Olivers Worte klangen erschöpft. 'Nein sie wird wieder zu sich kommen ich bin ganz sicher. Sie weiß das ich für sie da bin!' 'Ja aber sie hat einen schweren Schock der Doc hat doch alles erklärt.' 'Sie braucht mich, geh sonst nach hause ich bleib bei ihr. Ich werde für sie da sein!' 'Wie du meinst man, aber wenn sie aufwacht ruf an ja?' 'Klar kein Ding! Geh schon!'
Oliver ging und ich blieb zurück und ließ die ganze Aktion noch mal durch meinen Kopf laufen.

'Kommisaar, ich will helfen sie wiederzufinden! Ich will was tun, ich könnte doch die Bordelle ablaufen und nachschauen ob sie unter den Mädchen ist.' 'Das könnten wir machen wir lassen dich verkabeln und hören alles mit und könne dann im Notfall eine Einheit schicken die dir helfen werden. Ich glaube das ist sehr gut!'
Nachdem wir das geregelt hatten, lies ich mich verkabeln. Wir klapperten 2 tage lang Bordells in Hamburg ab und als wir sie fanden war ich unglaublich erleichtert. Zum Glück hatte die Polizei so schnell eingreifen können.
Es gab mir einen Stich sie so zusehen, nackt auf einem Bettgestell die Haare verwuschelt, genau wie in meinem Traum. Ihre Augen waren verhangen und doch hatte sie mich erkannt und danach war die Situation etwas aus dem Ruder gelaufen doch es konnte alles unter Kontrolle gebracht werden. Ich hatte nur einen schmerzenden und wunden Kiefer bekommen, doch Mara lag hier mit schlimmen Körperlichen sowie seelischen Verletzungen.

Das Baby war nicht von einem der Männer gewesen sondern von mir, denn dazu war sie schon zu lange Schwanger, ca. ein Monat wahrscheinlich hatte sie es noch nicht einmal gemerkt. Ich war traurig doch ich munterte mich auf, das es für sie wahrscheinlich sowieso zu früh gewesen wäre und für mich auch. Außerdem sollte sie erst einmal mit der Situation klarkommen. Babys konnten später auch noch kommen.

‚Babys! Mein Gott ich stell mir schon eine Zukunft gemeinsam mit ihr vor!' Erschöpft rieb ich mir mit der Hand über das Gesicht. 'Schatz wenn du mich hören kannst drück bitte meine Hand.' Meine Stimme zitterte leicht doch ich spürte einen feinen Druck um meine Finger. Erleichtert seufzte ich auf und schlief ein.
Am nächsten Morgen wachte ich auf von einer Hand die über meinen Kopf strich. Suchend schaute ich auf und sah in Maras lächelndes Gesicht.
'Mein Gott Baby! Wie geht es dir?' 'Besser.' Ich lachte und küsse sie vorsichtig auf die Stirn. Sie schreckte nicht zusammen und ich fuhr ich federleicht mit einer hand über ihre Hand und drückte sie. 'Baby, bitte jag mir nie wieder so ein Schrecken ein.' Ich lächelte sie an und sie verstand und lächelte mich ebenfalls an.
'Ich liebe dich. Ich könnte mir kein Leben ohne dich mehr vorstellen! Ich brauch dich!' 'Ich liebe dich auch aber lass mir ein wenig Zeit ja?' Alle klar Baby, ich will bloß einfach das du gesund wirst! Das du diese schwierige Phase überstehst.' Ich lächelte.

Ihn an meinem Bett zusehen hatte mich zuerst erschreckt und ich wollte wegrücken. Doch als ich sein liebvolles in schlafverzogen Mund sah konnte ich es nicht mehr. Er hatte alles getan um mich wieder zufinden. Dafür wäre ich ihm mehr als dankbar und mit einer kleinen Streicheleinheiten weckte ich ihn auf. Er war so verständnisvoll und lieb und einfach der beste vor ihm hatte ich keine Angst. Ich hatte ja den Abschaum der Männer kannengelernt und ich kannte ihn und ich durfte ihm nicht die schuld in die Schuhe schieben.
Nach einer Weile als zwischen uns wieder alles in Ordnung war sagte ich ihm. 'Schatz ich kann mir auch keine leben ohne dich vorstellen.' Erstaunt sah er mich an.

Dann kam die Frage auf die ich gehofft habe.
'Baby, ich liebe dich willst du mich heiraten?' 'Ja! Ja ich will dich heiraten!' Im Radio lief leise das Lied 'Verdammt ich lieb dich!'

Mann sagt ja immer schnell gefreit schnell bereut.
Doch heute bin ich 25 Jahre alt und habe zwei Kinder und erwarten unser drittes in kürze.Simon hatte es geschafft seine Karriere zu starten als Architekt und ich habe einen kleinen Wellnessallon aufgemacht, den ich zusammen mit einer Freundin führe. Unser heutiges Lieblingslied ist immer noch 'verdammt ich lieb dich' Es erinnert uns steht's an eine unserer schwersten und sorgenvollsten Phase unserer Ehe und an seinen wundervollen Heiratsantrag. Durch einige theraphiestunden konnte ich das Geschehne überwinden und ein neues Leben anfangen zusammen mit Simon.

So ihr Lieben der 3 und letzte Teil dieser folge viel spaß beim lesen
LG Jessy







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