Sturheit geht ja doch nicht über Liebe! Teil 2

Autor: -> MaRiiiE
veröffentlicht am: 17.12.2007




Sturheit geht ja doch nicht über Liebe! Teil 1

Ich drehte und wendete mich. Ich suchte die ganzen Leute ab, in der Hoffnung sie steht irgendwo und schaut sich etwas an. Doch sie war nirgends. 'Warum machst du dir denn solche Sorgen?' 'Du verstehst das nicht. Ich geh sie suchen…Hilfst du mir?' Ich sah in mit einem flehenden Blick und er stimmte zu. Wir trennten uns. Ich lief in die Richtung in der Lukas verschwunden war, in der Hoffnung das Fabian doch Recht hatte und sie bei ihm war. Ich rannte irgendwo hin. Irgendwann kam ich in eine etwas abgelegerne Straße und sah Lukas. 'Lukas!' Er sah zu mir auf, mit einem so verachtenden Blick, das es mir Angst machte mit ihm allein zu sein. Er stand auf und ging in die andere Richtung. 'Lukas warte doch,' ich rannte ihm hinterher. Er blieb jedoch nicht stehen sondern ging noch schneller. 'Bitte Lukas. Es geht diesmal nicht um uns sondern um Theresa. Sie ist verschwunden! Bitte ich brauch deine Hilfe…Ich mach mir wirklich Sorgen.' Er blieb stehen und blickte mich an. Ich konnte seinen Blick nicht deuten und redete deshalb weiter. 'Ich weiß, nur weil sie mal kurz weg ist brauch man sich eigentlich keine Sorgen zu machen, aber da steckt noch sehr viel anderes dahinter. Bitte, hilf mir!' Ich sah ihn flehend an. Es kam mir vor als wären Stunden vergangen bis er endlich was sagte. 'Ich verstehe zwar nicht wieso du dir solche Sorgen machst und neugierig bin ich auch aber…na gut ich helfe dir.' Ich lächelte ihn an und wir überlegten wo wir weiter suchen konnten. Nach ein paar Minuten, die wir schweigend nebeneinander hergelaufen waren, klingelte Lukas's Handy. 'Es ist Fabian. Willst du nicht lieber mit ihm reden?' Er reichte mir das Handy. Ich schaute ihn nur ungläubig an nahm dann aber schließlich das Handy und ging ran. 'Hey Fabi. Hast du sie gefunden?' stille am anderen Ende. 'Fabi?' 'Hey. Sorry aber ich bin ein bisschen verwirrt. Hab ich mich verwählt? Eigentlich wollte ich Lukas anrufen und ihn fragen ob er uns hilft Theresa zu suchen.' Ich musste lachen. 'Nein, du hast dich nicht verwählt. Ich habe Lukas gefunden und ihn gefragt, ob er uns helfen kann. Eben hat mir das Handy gegeben und jetzt rede ich mit dir. Also hast du sie jetzt gefunden?' Auch Fabian fing jetzt an zulachen. Er konnte es nicht glauben, ausgerechnet sie bringt ihn dazu ihr, naja uns zu helfen. 'Fabian, krieg ich auch mal ne antwort?' 'Achso ja tschuldigung. Ja ich habe sie gefunden. Sie war unten am Main. Wollt ihr runter kommen?' 'Jaa, klar wir kommen sofort,' wobei ich bei dem 'wir' Lukas fragend ansah der nickte und wartete bis wir aufgelegt hatten. Danach gingen Lukas und ich runter zum Main. Auf halben Weg geschah etwas, das ich nicht richtig einordnen konnte.

'Hey Mädchen, bleib stehen!' Ich drehte mich zur Seite und sah einen jungen Mann auf mich zukommen. Ich hatte Angst und ging deshalb ein paar Schritte zurück. Wenige Schritte vor mir, blieb der Mann stehen und schaute mich mit einem so eiskalten Blick an, das es mir einen Schauer über den Rücken lief. Ich drehte mich um, doch Lukas war nirgends zu sehen. Was war hier los? Was um alles in der Welt ging hier vor? Mir machte diese Situation so Angst, und erst Recht als der Mann mich am Arm packte und wieder zu sich umdrehte. 'Wer sind sie? Was wollen sie?' Ich schaute ihn angstvoll an. 'Das tut hier nichts zur Sache. Was macht denn ein kleinen, hübsches Mädchen wie du es bist, hier ganz allein?' Er kam näher zu mir. Schließlich legte er seine Hand an meinen Busen. Ich schlug die Hand weg und gab ihm eine Ohrfeige die sich gewaschen hatte. 'Lassen sie das. Ich bin nicht alleine also hören sie sofort damit auf.' Der Mann jedoch lachte mich nur aus und ein Biergeruch kam mir in die Nase. ´Na toll jetzt ist er auch noch betrunken. Das kann ja was werden. Wir soll ich hier nur wieder rauskommen?!´ 'Du bist nicht alleine. Hast du deine unsichtbaren Freunde mitgebracht?' Er schaute mich grinsend an und ich sagte ihm , so giftig ich nur konnte: 'Er ist nur schnell aufs Klo gegangen.' Ungestüm packte er mich am Arm und sein Griff wurde langsam immer fester und sein Blick war eisig. 'Lüg mich nicht an du freche Göre.' Ich hatte Angst wollte eigentlich schreien doch es kam kein Laut aus meiner Kehle.'Lassen sie meine Freundin los.' Erschrocken drehte der Mann sich um und auch ich sah an dem Mann vorbei. Ich konnte meinen Augen nicht trauen. Dort stand wirklich Lukas und funkelte den Mann böse an. 'Aha und nur weil du das sagst, soll ich sie in Ruhe lassen.' 'Ja genau das sollst du.' Nach ein paar fiesen Wortwechseln schlugen sie schon aufeinander ein. Ich drückte mich gegen die Wand und schloss die Augen. Plötzlich hörte ich einen Schrei und machte die Augen auf. Der Mann lag bewusstlos am Boden und Lukas hatte eine Platzwunde am Kopf. Ich rannte auf ihn zu und umarmte ihn. Er hatte mich gerettet. Ausgerechnet Lukas, der in einem Jahr nicht mehr als 2-3 Sätze geredet hat. Zu meiner Verblüffung umarmte er mich auch und so standen wir da. Nach einiger Zeit lösten wir uns voneinander und ich blickte ihm in die Augen. 'danke, ich weiß nicht was ich…' 'Ist doch kein Problem. Ist alles in Ordnung mit dir? Hat er dir irgendwas getan?' 'Nein mir geht's so weit ganz gut aber du, du blutest ja!' Ich nahm ein Taschentuch und tupfte das herunter gelaufene Blut ab als ich mich der Wunde näherte zuckte er zusammen. ''tschuldigung. Komm lass uns gehen. Der Mann scheint nicht schwer verletzt zu sein. Mir behagt es nicht hier weiter zu stehen.' Lukas nickte und sie gingen weiter richtung Main. 'Fabian und Theresa machen sich sicher schon Sorgen', dachte ich. Doch dann kam mir ein ganz anderer Gedanke. Wieso hatte Lukas gesagt das ich seine Freundin bin. Er kann mich doch eigentlich gar nicht leiden. Doch als ich die Frage stellen wollte hörte ich schon Rufe von Fabian. 'Man, da seit ihr ja endlich. Wo wart ihr denn?' Er blickte von einem zum anderen und sah dann auf Lukas seine Wunde die er versuchte mit einem Taschentuch zu verstecken. 'Lukas du blutest was ist passiert?' Theresa die sich ganze Zeit im Hintergrund gehalten hatte kam jetzt dazu und schaute ungläubig auf die Wunde von Lukas. Nachdem wir die Geschichte erzählt hatten nahm Theresa mich in den Arm. Auch Fabian konnte es nicht glauben. Nach einiger Zeit gingen wir dann nach Hause.Als ich gerade ins Bett gehen wollte, klingelte mein Handy. Ich dachte ich hätte eine SMS von Theresa bekommen, doch sie war von Lukas. Was darin stand veränderte die ganze Situation…

-FORTSETZUNG FOLGT BALD…- hel MaRiii3







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