First Love

Autor: Blume
veröffentlicht am: 27.10.2007




'Mama, während ihr hier steht, schau ich mir mal ein paar Läden an,' sagte Katrin zu ihrer Mutter, als sie gerade am Flughafen standen, um drei Wochen nach Spanien zu fahren. Katrin ging in einen Laden und schaute sich Ketten an, als sie einen Jungen fragen hörte, ob der Laden auch Kaugummis verkaufen würde.
Katrin schaute zur Kasse und sah einen sehr gutaussehenden Jungen, der ungefähr in ihren Alter sein müsste. Er war groß, hatte kurze braune Haare und ein sehr süsses lächeln. Sie wurde schon rot, als sie ihn nur anschaute, doch plötzlich sah er hoch, direkt in Katrins Augen und kam auf sie zu. Das Einzige was sie wollte war einfach nur weg. Leider machte sie das zu ungeschickt, dass sie mit Ihrem Handgelenk an einer Kette hängenblieb und samt
Kettenständer auf den Boden plumbste. Sofort kam der Junge auf sie zu und wollte ihr hochhelfen, aber Katrin sprang sofort auf und rannte zurück zu ihren Eltern.
Sie lehnte sich am Fenster des Flugzeuges an und schaute hinaus. Die Sache mit den Ketten war ihr immer noch so peinlich, vorallem, da der Junge so süss war.
Sie stand auf und ging auf die Toilette. Sie schaute in den Spiegel, ihre hellbraunen Locken fielen ihr leicht ins Gesicht und ihre braunen Augen kamen durch die schon leicht
vorgebräunte Haut sehr gut zur Geltung. Dann klopfte es an der Tür, Katrin schloss auf und drückte die Klinke runter, doch die Tür klemmte.
'Hilfe, dir Tür klemmt, ich komm hier nicht raus, sagte sie,' und da zog auch schon jemand von außen an der Tür und sie ging auf. Katrin traute ihren Augen nicht, es war der Junge aus dem Laden.
'Ach du schon wieder,' sagte der Junge und konnte sich vor lachen nicht mehr halten. 'Ist nicht ganz so dein Tag wie? Ich heiße Leon und du?'
'Katrin!'
'Oh gesprächig bist du wohl auch nicht so ganz wie, dabei siehst du so hübsch aus.'Lea wurde wieder knallrot und wollte gerade weglaufen, als Leon sie am Handgelenk festhielt und ihr langsam ins Ohr flüsterte:
'Du brauchst nicht gleich weglaufen, nur weil ich dir ein Kompliment gemacht habe! Das sag ich doch zur Jeder,' sagte er, fing wieder an zu lachen und ging auf die Toilette.
Katrin konnte sich nicht bewegen, sie war so sauer auf ihn, was dachte er denn, wer er sei? Dann ging wieder die Tür auf.
'Musst wohl schon wieder auf Toilette, wie?' Katrin schwieg und wurde gleichzeitig rot.Plötzlich packte Leon sie sanft am Kinn und küsste sie ganz leicht auf den Mund. Katrin merkte, wie heiß ihr wurde, und das Kribbeln in ihren Bauch hörte einfach nicht auf.Leon und Katrin verbrachten sehr schöne drei Wochen in Spanien miteinander. Sie trafen sich täglich, gingen am Strand spazieren und redeten über alles. So glücklich wie jetzt war Katrin noch nie in ihren Leben gewesen.
Sie saß unten in der Lobby ihres Hotels, denn heute war der letzte Urlaubstag und den wollte sie natürlich mit Leon verbringen.
Unerwartet kam ein kleiner spanischer Junge auf sie zu und überreichte ihr einen Brief. Er schaute sie mit großen Augen an, drehte sich um und ging wieder weg. Sie öffnete den Brief und las.

'Liebe Katrin,
das ist leider der Erste und letzte Brief den ich dir schreiben kann.
Jede Träne hat ihre Geschichte.
Als vor einem Jahr Krebs bei mir festgestellt wurde, hab ich geweint, weil ich mich gefragt habe, warum Gott zulässt, dass mir soetwas passiert.
Während ich diesen Brief schreibe, weine ich.
Ich frage mich, warum Gott zulässt, dass ich dich alleine lassen muss?
Ich bin mir sicher, dass du es schaffst darüber hinweg zu kommen.
Ich bin mir sicher, dass du wieder glücklich wirst.
Ich bin mir sicher, dass du wieder lachen wirst.
Denn wenn dein Tag gekommen ist, werde ich wieder weinen.
Ich werde zum letzten Mal weinen und dich wieder in meine Arme schließen.
In liebe, Leon.'

Eine Träne kullerte über Katrins Wange.









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