Die sah dich aber anders als jede andere zuvor! Teil 2

Autor: >>Saby
veröffentlicht am: 13.10.2007




Er
Du saßt schon da als ich zur Bibliothek kam. Du warst so vertieft, dass du aufschrecktest als ich dir Hallo sagte. Doch dann kam was unerwartetes wir schauten uns so tief in die Augen das es fast peinlich war aber doch angenehm. Meine Kumpels hatten Recht du warst wirklich Wunderschön. Du gabst mir Nachhilfe aber auf eine Witzig lockere art. Wir hatten viel Spaß den ich schon so innig vergessen hatte.

Sie
Es war unangenehm aber doch total angenehm als unsere Blicke sich trafen. Es machte mir noch nie so viel Spaß Nachhilfe zu geben wie bei dir. Ich habe gehört, dass du der Reichste in der Schule bist aber ich spürte es voll nicht du warst entspannt und überhaupt nicht so eingebildet wie deine Freunde. Wir haben uns ausgemacht, dass wir uns jeden Mittwoch und Freitag in der Bibliothek treffen und ich dir das Wissen ins Hirn 'rein klopfe' wie du es so nett nennst.

Er
Jeder muss sein eigenes Kreuz tragen wie es in diesen Sprichwort so schön heißt. Mein größter Traum wird nie in Erfüllung gehen das weiß ich jetzt schon. Ich wollte schon immer Musiker werden als kleiner jung schrieb ich Lieder und sang sie auch gern vor und meine zweite Leidenschaft ist Gitarre zu spielen. Doch es ist doch nur Träumerei wie es meine Eltern so wundervoll nennen. Ich kann nie das machen was mir gerade gefällt. Ich will ausbrechen aus dem allen.

Sie
Ich versinke im Stress, ich weiß nicht mehr wann ich das letzte Mal nur Zeit für mich hatte. Und meiner Mutter geht es nicht anders sie schuftet Tag ein und Tag aus. In letzter Zeit wird mein Vater immer anstrengender ich weiß nicht mehr wie er ohne Alkohol überhaupt war. Der einzige Ort wo ich abschalten kann ist die Bibliothek dort lerne ich und schreibe Hausübungen gebe Nachhilfe. Und am späten Nachmittag beginnt meine Schicht im Cafe und in der Nacht suche ich meinen Vater in den Bars ab und lege ihn schlafen und am Morgen geh ich in die Schule, da kommt gerade meine Mutter von der Nachtsicht vom Krankenhaus und schlaft den Vormittag und geht nachmittags in eine Wäscherei arbeiten. Unser Kreislauf geht immer so weiter.

Er
Endlich sehe ich das es bei mir aufwärts in der Schule geht dank dir. Wir sind so was wie Freunde geworden wir erzählen uns alles. Ich erzähle dir von meinen Problem und umgekehrt. Wir leben in anderen Welten und haben auch unsere Probleme doch das verbindet uns, das kein Leben perfekt ist meins nicht und deins überhaupt nicht.

Sie
Wir saßen wie immer in der Bibliothek es war nicht mehr Nachhilfe wir waren einfach Freunde die alles von einander wussten wir trafen uns fast jeden Tag schon. Wir mochten beide in der Bibliothek zu sein es war still niemand redete und wir könnten alles draußen lassen was uns beschäftigte. Du schriebst oft Songtexte und ich musste lernen weil ich ja später arbeiten musste. Doch es kam alles anders wir wollten gerade raus als ich ein Anruf bekam das meine Mutter im Spital liegt weil sie ein Schwächeanfall bekommen hätte, ich ließ dich einfach mit einen Fragezeichen auf der Stirn alleine. Ich rannte so schnell ich konnte ins Spital, als ich meine Mutter mit so vielen Schlauchen gesehen hatte, musste ich einfach zu Weinen anfangen. Die Ärzte sagten, dass meine Mutter wieder in einem ziemlich guten zustand sei. Doch das sie noch zur Beobachtung paar Tage bleiben musste und nicht mehr so viel Arbeiten dürfte. Ich blieb noch eine weile bei meiner Mutter. Ich wusste nicht weiter und rief dich dann an und erzählte dir alles.

Er
Es war alles okay bis der Anruf kam und du mich einfach ohne nichts zu sagen einfach stehen gelassen hast, du liefst wie eine Verrückte. Ich dachte mir nicht viel dabei und ging dann auch nach Hause. Doch am Abend riefst du mich mit weinerlicher Stimme, dass ich dich abholen sollte mit dem Auto. Weil du im Spital bei deiner Mutter wärest, ich fragte wieso und du erzähltest mir was los sei. Ich schlich mich aus dem Haus und fuhr so schnell ich konnte zu dir um dir bei zu stehen weil ich wusste das du niemanden hattest. Du wartetest schon unten als ich ankam du sahst mitgenommen aus, ich nahm dich in den Arm du zittertest ein wenig am Körper. Du flüstertest, dass du deinen Vater nach suchen musstest und fragtest ob ich dir helfe.

Sie
Ich wartete schon unten als du ankamst du nahmst mich einfach in den Arm und ich fing wieder an zu weinen. Du strichst mir die Tränen von der Wange, als ich mich wieder einigermaßen eingekriegt hatte fragte ich dich ob du mir helfen würdest meinen Vater zu suchen. Wir suchten meinen Vater bei seinen Stammkneipen ab, nach einer Stunde fanden wir ihn endlich total besoffen. Der Barkeeper wusste wer ich war und half mir in ins Auto zu bringen und erklärte mir das er schon so besoffen gekommen war und er ihm nichts ausgeschenkt hat. Ich bedankte mich und wandte mich wieder dir zu, ich sagte dir, dass ich nach Hause wolle. Du halfst ihn mir in die Wohnung zu schaffen und ins Bett zu legen. Du fragtest ob du noch was tun könntest ich verneinte. Du gabst mir einen Kuss auf die Stirn und gingst.







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