Zwischen den Welten Teil 5

Autor: Dragon-Girl
veröffentlicht am: 14.02.2008




Mira tauchte immer tiefer. Das Wasser um sie herum war grün schimmernd, allerdings konnte sie dadurch nicht erkennen was um sie herum war. Plötzlich hörte Mira die Musik wieder, die sie schon damals im Hallenbad gehört hatte und das Gefühl von damals kehrte wieder zurück. Der einzige Unterschied war, dass die Umgebung um sie herum ganz anders war.Auf einmal hatte sie das Gefühl jemand würde ganz dicht an ihr vorbei schwimmen. Es war wie ein leichter Hauch von Haaren, die sie streiften. Aber als sie ihre Hand ausstreckte, war da nichts.
Etwas irritiert schwamm sie weiter, auch die Musik hörte sie nicht mehr. Und irgendwie hatte sie das Gefühl als ob das Wasser sich veränderte. Sie konnte nicht zwar nicht genau beschreiben woran das lag aber sie hatte den Eindruck als würde sie jetzt nach oben schwimmen und nicht mehr hinab tauchen. Und tatsächlich, nach einer Weile, als sie nach oben blickte, konnte sie erkennen wie es über ihr immer heller wurde. Und dann endlich durch stieß sie die Wasseroberfläche. Merkwürdigerweise musste sie nicht tief erst tief Luft holen, wie man es nach einen Tauchgang erwartet hätte. Und als sie sich umschaute, stellte sie fest dass ihre Umgebung sich komplett verändert hatte. Sie schwamm jetzt inmitten eines eines riesigen Sees und drumherum war anstatt eines Waldes, eine weit gestreckte, stark bewachsenes Hügellandschaft. Leicht verwirrt machte Mira sich daran an das Ufer zu schwimmen. Glücklicherweise war sie nicht zu weit davon entfernt, so dass sie es ohne Mühe erreichen konnte. Vorsichtig kletterte sie am Ufer auf einen kleinen Felsen und schaute sich noch einmal um. Sie hatte keine Ahnung wo sie war und wie sie wieder zurück kam, weil noch einmal ins Wasser wollte sie nicht. Sie beschloss erst einmal hier zu bleiben, um sich zu trocknen und auszuruhen, da sie doch ein wenig erschöpft war. Zum Glück musste sie nicht frieren, da die Sonne schien und nur ein leichter Wind wehte. Etwas entspannter legte sie sich auf den Stein zurück und schaute in den Himmel auf. Weiße kleine Wölkchen zogen über den strahlend-blauen Himmel, Vögel zwitscherten, kleine Wellen des Sees plätscherten und der Wind rauschte leise in den Blättern. Kurz es war eine Idylle wie aus einem Bilderbuch und Mira schlief langsam ein.
Als sie aufwachte, war die Sonne schon tief gesunken und es wurde merklich kühler. Mira betrachtete erschrocken den tiefen Stand der Sonne und ihr wurde schlagartig bewusst, dass sie hier fest saß und nicht wusste wie sie zurück kam. Den in den See wollte sie nicht mehr, den jetzt wo die Sonne langsam verschwand, sah er irgendwie unheimlich aus. Also wandte sie sich ab und beschloss sich in der näheren Umgebung umzusehen und zu schauen ob sie nicht dort Etwas oder Jemanden fand, dass ihr weiter helfen konnte den Weg nach Hause zu finden, oder zumindest solange zurecht zu finden bis sie wieder nach Hause konnte. -Zurück! Korrigierte sie sich in Gedanken, als sie vom Felsen kletterte und los zog. Denn zu ihren Pflegeeltern wollte sie auf gar keinen Fall mehr. Nur zurück zu der Lichtung, von wo sie herkam und ihre Sachen noch waren. Denn dieser Ort hier verursachtet bei ihr mittlerweile eine Gänsehaut, das dämmrige Licht, die Schatten die es warf, die mittlerweile eingetretene Stille und die Einsamkeit. Die ganze Zeit über, die Mira nun schon an diesem Ort war, hatte sie kein Lebewesen gesehen. Nur am Anfang, bevor sie eingeschlafen war, hat sie Vögel zwitschern gehört, aber gesehen hatte sie keine. Nervös schaute sie sich um und ging noch ein paar Schritte , bevor sie stehen blieb. Sie fühlte sich unbehaglich und beschloss zu den Felsen zurück zu gehen, von wo sie los gezogen war. Gerade als sie diesen Entschluss gefasst hatte und sich umdrehen wollte, erfüllt ein Rauschen die Luft. Langsam drehte sie sich um und blickte in die Richtung aus der es kam. Sie erstarrte, so etwas konnte es nicht geben.







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